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So bezwingst du den Grenzzaun USA-Mexiko – nur etwas solltest du dabei nicht vergessen

In San Diego lässt US-Präsident Donald Trump seit September acht Prototypen für seine Grenzmauer zu Mexiko aufbauen. Zwischen Tijuana und der kalifornischen Stadt existiert aber bereits ein 1125 Kilometer langer und über sechs Meter hoher Metall-Grenzzaun. Unüberwindbar? Denkste!

Elia Diehl / az



Bis zu neun Meter hoch, aus dickem Beton und Stahl: In San Diego stehen inzwischen acht Mauer-Prototypen. Eines der Modelle soll später die gesamte mexikanisch-amerikanische Grenze zieren – zumindest wenn es nach dem Wunsch des US-Präsidenten geht. Während Donald Trump an der Erfüllung seines Wahlversprechens einer Grenzmauer zu Mexiko arbeitet, geht im Netz allerdings gerade ein freches Video viral.

Ein Mann zeigt in Sasabe im Bundesstaat Arizona, wie leicht man die Grenze überqueren kann – auch trotz bestehendem sechs Meter hohem Grenzzaun. Dieser erstreckt sich seit 2006 über 1000 Kilometer an der Grenze zu Mexiko.

Mit einer Leichtigkeit (und offenbar unbemerkt) klettert der Mann an den Metallholmen des Zauns hinauf – und auf der anderen Seite wieder hinunter. Voilà!

Die einfachste Art? Nein, der Mann hat frech noch einen schnelleren Weg gefunden. Denn unten angekommen bemerkt er, dass er seinen Rucksack auf der mexikanischen Seite zurückgelassen hat. Während die Kamera schwenkt, sieht man, wie er gemütlich um das Ende des Grenzzauns geht, sein Gepäck holt und wieder über die Grenze schlendert.

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Video: watson/Simon Balissat, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sapere Aude 30.10.2017 09:45
    Highlight Highlight Der Gedanke, illegale Migration sei mittels dem Bau einer Mauer aufzuhalten, kann ich schon nachvollziehen. Ich halte es schlicht für eine sinnfreie Idee.
    1. Es sei dahin gestellt, ob sich eine solche Mauer überhaupt bauen lässt, betrachtet man das vorhandene Gelände.
    2. Eine 9 m hohe Mauer schafft in erster Linie einen Markt für 10 m hohe Leitern. Ergo muss die Mauer rund um die Uhr bewacht werden, was die Kosten weiter nach oben treibt.
    3. Die Mauer kostet mindestens 30-60 Mrd., der Betrieb 5 - 10 Mrd. Dieses Geld liesse sich selbst in der Migrationsbekämpfung effektiver einsetzen.
  • cille-chille 30.10.2017 08:52
    Highlight Highlight Da denk ich mir: Chrchrchr
    GRiiins. Ist ja super einfach. Easy und sowas von chillig und entspannt.
    Ups.Ganz vergessen:
    Geht ja nur so chillig, wenn du die (obligate?) Knarre dabei hast.Oder anders ausgedrückt:
    Wenn du von der richtigen Seite des Zaunes stammst und dem zeitgenössisch grössten Imperium angehörst.
    Der Zar, Kahn, Schah, Despot, Dynast, Fürst, Kaiser, König, Regent, Sultan, Imperator, Majestät, Landesvater oder das Staatsoberhaupt (Höhö... der mit dem "Nichtlorbeerkranz" oben auf dem Haupt) wird es dann richten.

    ...und jetzt schalten wir wieder zurück, zu Brot und Spiele!
  • Nevermind 30.10.2017 07:48
    Highlight Highlight Also eher ein Fitnesstest für Einwanderer?
  • Evan 30.10.2017 07:00
    Highlight Highlight Lustig sind vor allem die Kommentare, welche dieses Video als Beweis dafür nehmen, dass Amerika nun dringend die Trumpsche Mauer braucht.

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