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epa07074876 (FILE) - Supreme Court nominee Judge Brett Kavanaugh is sworn in before testifying to the Senate Judiciary Committee hearing on the nomination of Brett Kavanaugh to be an associate justice of the Supreme Court of the United States, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 27 September 2018, (reissued 06 October 2018). Media reports on 06 October 2018 that the US Supreme Court nominee Brett Kavanaugh has been elected to the Supreme Court by the US Senate that voted in favour 50 to 48.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Der umstrittene 53-jährige Jurist hat es geschafft: Brett Kavanaugh wurde vom US-Senat als Richter bestätigt. Bild: EPA/EPA POOL

Kavanaugh ist gewählt – und so reagiert Trump

Trotz Vorwürfen sexueller Übergriffe wird der umstrittene Jurist Brett Kavanaugh Richter am Obersten Gerichtshof der USA. Der Senat bestätigte den erzkonservativen Kandidaten von Präsident Donald Trump am Samstag mit einer knappen Mehrheit von 50 zu 48 Stimmen.



Die oppositionellen Demokraten stimmten bis auf den Senator Joe Manchin gegen den 53 Jahre alten Kavanaugh, dem mehrere Frauen sexuelle Belästigung vorwerfen. Die Republikanerin Lisa Murkowski enthielt sich. Die Abstimmung wurde mehrfach von Demonstranten unterbrochen, die auf der Zuschauertribüne lautstark protestierten.

Trump reagierte hoch erfreut. «Ich applaudiere dem US-Senat und beglückwünsche ihn zu der Berufung unseres grossartigen Kandidaten, Richter Brett Kavanaugh, an den US Supreme Court», schrieb er auf Twitter. Er werde noch im Laufe des Tages die Ernennungsurkunde unterschreiben, und Kavanaugh werde noch im Laufe des Tages seinen Amtseid leisten.

Unklar, wer profitiert

Das Ergebnis ist ein grosser innenpolitischer Sieg für den Präsidenten. Welches der beiden politischen Lager von Verlauf und Ausgang des Streits mehr profitieren könnte, ist aber umstritten. Viel hängt nach Einschätzung amerikanischer Kommentatoren davon ab, welche Wählerschaft von dem Zwist stärker mobilisiert wird.

Der demokratische Fraktionschef Chuck Schumer appellierte am Samstag an die Gegner Kavanaughs, die Republikaner bei den Kongresswahlen am 6. November abzustrafen. Die Nominierung von Kavanaugh sei einer der «traurigsten Momente» in der Geschichte des Senats, sagte Schumer.

Minority Leader Chuck Schumer, D-N.Y., speaks to reporters about the political battle for confirmation of President Donald Trump's Supreme Court nominee, Brett Kavanaugh, following a closed-door Democratic policy meeting, at the Capitol in Washington, Tuesday, Oct. 2, 2018. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Der demokratische Fraktionschef Chuck Schumer beschrieb die Nominierung von Kavanaugh als «traurigsten Moment» in der Geschichte des Senats. Bild: AP/AP

Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell erklärte dagegen, Kavanaugh gehöre zu dem Besten, was Amerika zu bieten habe.

Kavanaugh war extrem unter Druck geraten, nachdem mehrere Frauen, darunter die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford, ihm sexuelle Übergriffe zu Studienzeiten vorgeworfen hatten. Kavanaugh bestreitet das.

Vorwurf der Instrumentalisierung

Die Personalie war Gegenstand einer erbitterten parteipolitischen Auseinandersetzung. Die Republikaner hielten trotz der Vorwürfe an ihrem Kandidaten fest und warfen den Demokraten vor, den Fall politisch zu instrumentalisieren, um Trump zu schaden.

Die Demokraten hatten grosse Vorbehalte gegen den erzkonservativen Richter und versuchten mit aller Macht, die Bestätigung hinauszuzögern. Sie hofften dabei auch darauf, dass sich nach den Kongresswahlen die Mehrheitsverhältnisse im Senat ändern könnten, wodurch sie den Kandidaten möglicherweise hätten verhindern können.

Proteste und Festnahmen

Im Kongress kam es am Samstag wie schon in den vergangenen Tagen zu Protesten gegen den Richter. Die Polizei nahm dutzende Menschen fest.

epa07074973 Marchers show their opposition to sexual violence as the US Senate votes on the Supreme Court nomination of Brett Kavanaugh during the 'Amber Rose SlutWalk' in Los Angeles, California, USA, 06 October 2018. This is the fourth year of the gender inequality awareness event led by the glamour model. Media reports on 06 October 2018 that the US Supreme Court nominee Brett Kavanaugh has been elected to the Supreme Court by the US Senate that voted in favour 50 to 48.  EPA/EUGENE GARCIA

Bild: EPA/EPA

Die Besetzung eines Postens am neunköpfigen Supreme Court ist in den USA ein grosses Politikum. Die Richter dort werden auf Lebenszeit ernannt. Durch Kavanaughs Berufung verschiebt sich das politische Kräfteverhältnis im Obersten Gericht weiter nach rechts. Einem liberalen Block aus vier Richtern steht nun ein konservativer Block aus fünf Richtern entgegen.

Diese Mehrheit stark konservativer Juristen könnte in absehbarer Zeit auch über die Frage entscheiden, ob etwa ein US-Präsident zur Aussage in einem Strafprozess gezwungen werden kann. Das Gericht entscheidet über wichtige Fragen wie das Recht auf Abtreibung oder auf Waffenbesitz. Auch Entscheidungen zur Frage, wie Parteien den Zuschnitt von Wahlkreisen zu ihren Gunsten beeinflussen dürfen, könnten auf das Gericht zukommen. (sda/dpa/afp/reu)

Diese 5 Kavanaugh-Parodien werden dich zum Trinken bringen

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Video: watson/Emily Engkent

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110Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 08.10.2018 11:22
    Highlight Highlight Dass kein einziger Republikaner, seit dem Versterben von McCain, Rückgrat hat ist bekannt. Somit war auch zu erwarten, dass Trumps Marionetten für den potentiellen Vergewaltiger gestimmt haben.

    Was mich traurig stimmt ist, dass Joe Manchin von den Demokraten für ihn gestimmt hat. Es würde mich nicht verwundern, wenn Joe Manchin selber Dreck am Stecken hat, und bei Enthüllungen auf mildernde Umstände vom obersten Gericht hofft.
    5 2 Melden
  • Ritiker K. 08.10.2018 09:02
    Highlight Highlight Scheinbar ist hier alles rechtstaatlich richtig gelaufen. Ist es das?

    Mitglieder des obersten Gerichtshof auf Lebzeiten ernennen, damit diese nicht von politischen Mehrheiten abhängig sind, das kann man so machen. In einem zweiparteien-Präsidialsystem mit 'the winner takes it all' wo der Präsident die ganze Regierung stellt, ist das ev. sogar das Richtige. Jedoch ist es dann entscheidend, wie die Richter ernannt werden. Mit einer einfachen Mehrheit geht von mir aus gesehen nicht.

    Das ist der eigentliche Skandal: politische Mehrheiten werden benutzt um Rechtstaatliche Prinzipien zu ändern.
    5 1 Melden
    • Citation Needed 08.10.2018 09:59
      Highlight Highlight Exakt, K. Ritiker. Die Reps hatten zuvor dafür gesorgt, dass statt einer 2/3-Mehrheit neu eine einfacher Mehrheit genügt. Das ist der Punkt. Was labern alle nur von Jugendsünden oder unbewiesenen Anschuldigungen? Man vergisst, dass er nicht nur unter Eid gelogen hat, sondern auch NIEMALS gewählt worden wäre, wenn er nach zuvor gültigen Wahlmodus hätte bestätigt werden müssen. Ein Skandal sowas und eine grosse Gefahr für die US Demokratie. Wie Phreko weiter unten ausführt, wird oft auch Gerrymandering (Wahlkreisveränderung nach Mehrheitsverhältnissen) von Rep.-Richtern vorangetrieben.
      5 1 Melden
  • Spooky 07.10.2018 22:00
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Irgendeiner von diesen Richtern wird ja irgendwann das Zeitliche segnen. Und falls die Demokraten Mitte November gut abschneiden, können sie ja wieder einen Demokraten in dieses Richtergremium wählen.
    4 9 Melden
    • Bramann 08.10.2018 08:44
      Highlight Highlight Schön wär's! Dieses Amt ist auf Lebenszeit wie bei den Senatoren. Das allein zeigt schon, dass die USA nicht begriffen hat, was Demokratie wirklich ist.
      0 0 Melden
    • Ritiker K. 08.10.2018 16:09
      Highlight Highlight Das Problem ist doch offensichtlich. Das oberste Gericht der USA wird politisch! Die Gewaltentrennung, einer der Grundvoraussetzungen einer Demokratie wird zu Grabe getragen. Wenn in einem Zweiparteiensystem die Partei mit der Mehrheit im Senat in Eigenregie stramme Parteisoldaten auf den Richterstühlen platzieren kann, so kommt das eine rechtsstaatliche Katastrophe gleich.
      5 0 Melden
  • Bramann 07.10.2018 21:07
    Highlight Highlight Die Wahl eines Richters, der die Vergewaltigung einer Frau schönreden konnte, ist abscheulich, widerlich, unfassbar,
    reinster Frauenhass (ich bin ein Mann).

    Schweizer Politiker wollen mit dieser degenerierten Nation Wirtschaftsabkommen dealen. Dazu mein riesiges Pfui!
    12 3 Melden
  • rodolofo 07.10.2018 09:59
    Highlight Highlight Ein weiterer Faustschlag in direkt ins Gesicht, kombiniert mit einem weiteren Faustschlag in die Magengrube und einem Kick unter die Gürtellinie.
    Die USA unter Trump und seiner folgsamen Republikaner-Herde marschieren weiter in Richtung Faschismus.
    Und die Brasilianer sind gerade daran, es ihnen gleich zu tun.
    Auf dieser Welt geschehen Dinge, die einer Naturgewalt gleichen, einem Tsunami Rechtsnationaler Gesinnung, mit einer braunen Flutwelle, die unaufhaltsam näher kommt und eine Institution nach der andern umspült, zerstört und mitreisst.
    Wer sich retten will, muss weit fortrennen...
    33 20 Melden
  • Threadripper 07.10.2018 07:52
    Highlight Highlight Perfekt.
    13 31 Melden
  • Unicron 07.10.2018 03:56
    Highlight Highlight Ich wünschte das würde mich nicht interessieren... Let's make politics boring again!
    34 11 Melden
  • Urs457 07.10.2018 01:41
    Highlight Highlight Passt doch: Pussy Grabber als Präsident und Pussy Grabber am Obersten Gericht.
    89 28 Melden
  • In vino veritas 07.10.2018 00:58
    Highlight Highlight Es stimmt mich höchst bedenklich, dass er gewählt wurde. Von der Tatsache, dass er ein Hinterwälder ist abgesehen erheben mehrere Frauen schwere Vorwürfe ihm gegenüber. Man hat
    17 6 Melden
  • Ched 07.10.2018 00:57
    Highlight Highlight Freue mich auf die Blitze, aber finde es in Ordnung, dass er gewählt wurde. Nicht, dass ich seine Überzeugungen (oder die der Republikaner allgemein) gut finden würde, aber wenn die Wahl eines obersten Richters in der Verfassung oder in einem Gesetz so festgelegt wurde, muss man das akzeptieren. Also antidemokratisch ist das nicht, "auf Lebenszeit" ist höchstens ein wenig suboptimal. Die Vorwürfe haben sich nicht erhärtet, das mutmassliche Opfer und der mutmassliche Täter wirkten beide glaubwürdig. Als Republikaner hätte ich ihn deshalb wohl auch gewählt. Im Zweifel für den Angeklagten.
    15 33 Melden
    • Gähn 07.10.2018 11:38
      Highlight Highlight Ich möchte dich mal sehen, wie du in einer Woche so einen Fall aufarbeitest.
      15 5 Melden
    • trichie 07.10.2018 14:16
      Highlight Highlight Das Problem mit ihm ist auch nicht was er vor 30 Jahren (vielleicht) getan hat (oder nicht), sondern wie ideologisch verbohrt er heute über wichtige Themen denkt...
      20 7 Melden
    • Gähn 07.10.2018 14:19
      Highlight Highlight Immer wieder diese verdrehten Fakten.
      Erwiesenermaßen hat Kavanaugh mehrfach gelogen.
      Und das soll ihn noch glaubwürdig machen?
      Zweitens wär's kein Verfahren sondern eine Anhörung.
      Auch wenn das die Trumpisten gerne so umdeuten, um noch etwas länger die Opfer spielen zu können.
      17 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 07.10.2018 00:56
    Highlight Highlight Ein sexual offender im weissen Haus der einen weiteren als Bundesrichter promotet. Und alles wird easy durchgewunken von den rückgratlosen Reps, alles im Namen der Ideologie. Die USA sind komplett im Arsch.
    19 8 Melden
  • Don Alejandro 07.10.2018 00:50
    Highlight Highlight Wie kann ein Land so tief fallen? Immer wenn man denkt, schlimmer gehts nimmer, kommt der nächste Hammer. Ein mutmasslicher Vergewaltiger und Komasäufer ist nun Teil der obersten Richter. Er ist ja, man stelle sich die Anschuldigungen gegen ihn vor, ein vehementer Abtreibungsgegner.
    22 4 Melden
  • c_meier 07.10.2018 00:15
    Highlight Highlight good night and good luck...
    57 15 Melden
  • reich&schön 06.10.2018 23:53
    Highlight Highlight Sehr erfreulich. Wäre ja auch skandalös gewesen, wenn Kavanaugh wegen unbewiesener Anschuldigungen nicht gewählt worden wäre.
    19 29 Melden
    • Citation Needed 07.10.2018 17:42
      Highlight Highlight Die 'unbewiesenen Anschuldigungen' sind so unbewiesen wie seine Verteidigung. Aber darum geht es nicht nicht mal. Er hat gelogen. Unter Eid. Dinge, die jedeR College student weiss, verleugnete er. So ist 'Devil's Triangle' kein Trinkspiel, wie Kavanaugh behauptete, sondern bezeichnet Sex zwischen 2 Männern und einer Frau. Und das ist nicht die einzige Lüge unter Eid.
      Man kann sich fragen, ob denn so alte Kamellen ans Licht gezerrt werden sollen, 'Jugendsünden' quasi. Aber wie er, heute, damit umgeht und dass er unter Eid lügt und dennoch lebenslang im SC sitzen wird, das ist skandalös..
      8 1 Melden
  • Muselbert 06.10.2018 23:47
    Highlight Highlight Kriegt diese Dame das Geld jetzt trotzdem von den Demokraten?
    16 33 Melden
    • Citation Needed 07.10.2018 17:43
      Highlight Highlight Sie bekommt kein Geld von den Demokraten. Warum unfundierte Spekulationen in die Welt setzen, wenn weit naheliegendere Fragen drängen. Z.B. die, warum einer, der offensichtlich unter Eid gelogen hat, als Mitglied des obersten US Gerichtshofes gewählt wird. DAS würde mich interessieren.
      16 3 Melden
  • stadtzuercher 06.10.2018 23:42
    Highlight Highlight Wie sagte Trump bei der Unterstützung von Kavanaugh: "Es ist eine beängstigende Zeit, um ein junger Mann in Amerika zu sein".

    Die aktuelle Umfrage dazu zeigt: 57% der Amerikaner stimmen ihm zu, 34% stimmen nicht zu.
    https://townhall.com/tipsheet/katiepavlich/2018/10/05/new-poll-majority-believe-its-a-scary-time-to-be-a-man-in-america-n2525827

    Eigentlich sollte man meinen, Trump wäre politisch easy zu schlagen. Aber seine Gegner liefern ihm immer von neuem Steilvorlagen, an der Macht zu bleiben...
    17 7 Melden
    • Citation Needed 07.10.2018 17:44
      Highlight Highlight Es wär noch schlimmer, wenn sie schweigen würden.
      8 2 Melden
  • Triumvir 06.10.2018 23:41
    Highlight Highlight Die Mehrheit der Wähler in den USA wollte ja vor 4 Jahren unbedingt eine republikanische Mehrheit. Sie bekommen jetzt genau das, was sie verdienen. Na dann viel Glück.... liebe Amis...ihr werdet es jetzt noch mehr brauchen, als nach der Trump Wahl....
    18 8 Melden
    • stadtzuercher 07.10.2018 16:32
      Highlight Highlight Triumvir, immerin sind die Zustimmungswerte für Trump in der Bevölkerung aktuell höher als die von Macron oder Merkel. Weshalb beklagen wir uns immer nur über Trump?
      0 5 Melden
  • TodosSomosSecondos 06.10.2018 23:40
    Highlight Highlight Dieses Resultat hat etwas gutes.. es untergräbt den konservativen Narrativ... und wird den Dems vermutlich nochmal einen zusätzlichen Auftrieb für die Midterms geben..

    Es bleibt spannend.. man wird sehen, ob sich die demokratischen Mechanismen in den USA als wirksam erweisen und der backlash kommt oder eben nicht...

    so oder so wird's was zu lachen geben
    5 7 Melden
    • rodolofo 07.10.2018 14:32
      Highlight Highlight Galgenhumor ist der letzte Pfeil, den wir noch im Köcher haben.
      Wenn der auch verschossen ist, bleibt nur noch der Galgen...
      5 0 Melden
    • Citation Needed 07.10.2018 17:45
      Highlight Highlight Das dachte ich auch. Aber die Posse um Kavanaugh wird umso mehr Konservative in die Wahllokale locken.
      6 3 Melden
  • äti 06.10.2018 23:23
    Highlight Highlight Die Reps sagen "wir sind über dem Berg" und stellen erschreckt fest: "nun gehts abwärts".
    13 11 Melden
  • oskar 06.10.2018 23:05
    Highlight Highlight mir wird schlecht
    19 9 Melden
  • Fastlane 06.10.2018 22:57
    Highlight Highlight Die einzige richtige Entscheidung, bravo!
    92 282 Melden
    • Switch_On 06.10.2018 23:41
      Highlight Highlight Eine Begründung für deine Aussage würde ich noch begrüssen...?
      122 40 Melden
    • TodosSomosSecondos 06.10.2018 23:46
      Highlight Highlight Kannst Du dir die Mühe machen, diesen Anfall von Logorrhoe auch irgendwie zu begründen?
      15 12 Melden
    • HPOfficejet3650 07.10.2018 00:09
      Highlight Highlight Dito
      9 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rim 06.10.2018 22:54
    Highlight Highlight Putin darf gratuliert werden. Er hat erst die GOP korrumpiert und einkassiert (sonst hätten die den narzisstischen Hochstapler nie nominiert) mit Bannon das Fussvolk radikalisiert etc. Das war der erste Coup. Für die Zerstörung der Demokratie und des Rechtsstaates braucht es noch den Putsch von Innen (Zerstörung der Institutionen - und der freien Presse)etc. Der ist heute (vor aller Augen) erfolgt. Nun muss Trump noch Rosenstein absetzen und dann Ist die USA bald NEW RUSSIA. Eine faschistoide, reaktionäre, autoritäre Oligarchie. Und ja. Die GOP ist tot. So schnell kann das gehen. Tja
    127 66 Melden
    • themachine 06.10.2018 23:34
      Highlight Highlight Verschwörungstheoretiker!
      10 10 Melden
    • TodosSomosSecondos 06.10.2018 23:42
      Highlight Highlight Dein Aluhut in allen Ehren aber die USA ist seit den 80ern eine reaktionäre, autoritäre Plutokratie und wird es auf absehbare Zeit - egal ob Republikaner oder Demokraten im Weissen Haus siten - auch bleiben..

      lediglich das faschistoide Element ist neu und wird keinen Bestand haben.. es steht dem Profit langfristig im Weg..
      8 5 Melden
    • Leon1 07.10.2018 00:42
      Highlight Highlight Wtf?
      Ich verstehe bis heute nicht, wie viele Leute ernsthaft den Untergang der politischen Kultur in den USA den Russen in die Schuhe schieben wollen.

      Oligarchie als politische Machtkonzentration ist eine logische Konsequenz von unregulierter Marktwirtschaft. Im Grunde also eine mustergültige US-amerikanische Erscheinung.

      Die faschistoiden und reaktionären Tendenzen gab es in den USA schon als Putin noch im Sandkasten spielte, ganz zu schweigen von den Oligarchen. Dort nennt man sie einfach Mogul, Magnat oder Tycoon ;)
      67 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mia_zwellweger 06.10.2018 22:35
    Highlight Highlight Das darf doch nicht wahr sein... Obwohl es abzusehen war, hatte ich doch noch einen Funken Hoffnung.
    146 44 Melden
  • Ueli der Knecht 06.10.2018 22:13
    Highlight Highlight Interessant wäre zu erfahren, wieviele Wähler diese 50 Yeas repräsentieren, bzw. wieviele Wähler die 48 Nays repräsentieren.

    Denn der Senat funktioniert wie unser Ständerat. Gewisse Wähler (zB. in der Schweiz die Appenzeller) besitzen deutlich mehr Stimmengewicht als andere. Irgendwie ist das nicht so demokratisch.

    Ich habe stark den Eindruck, dass hier eine Minderheit die deutliche Mehrheit überstimmt hat, und dass dieser Entscheid nicht wirklich dem Mehrheitswillen entspricht. Das war auch schon bei der Trumpwahl so. Aber jetzt scheint es mir noch krasser zu sein.
    87 92 Melden
    • 45rpm 06.10.2018 22:29
      Highlight Highlight 1/2
      Um auf Deinen Einwand mit den kleineren Kantonen, die quasi mehr Stimmen haben, zu kommen:

      In einer idealen Demokratie haben alle gleich viel Stimmen. Wir haben also 26 Kantone und jeder Kanton hat eine Stimme. Das sieht ja dann recht fair aus.
      Jetzt kommt Dein Einwand mit den beiden Kanton Appenzell. Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat nur 16'000 während der Kanton Bern über eine Million Einwohner hat.
      Dass nun 16'000 gleich viel Gewicht haben wie eine Million sieht auf den ersten Blick nicht gerade demokratisch aus.
      67 19 Melden
    • 45rpm 06.10.2018 22:32
      Highlight Highlight 2/2
      Jetzt könnte man aber argumentieren, dass die Berner nichts dafür können, dass sie so gross sind und die Appenzeller dass sie so klein sind.

      Wenn jetzt die Berner mehr Stimmen bekommen würden, dann könnten sie die Appenzeller bei Abstimmungen immer an die Wand fahren. Und das wäre auch nicht gerade demokratisch.

      Um ein Gleichgewicht zu schaffen, gibts eben den Nationalrat, der nach Anzahl der Bewohner und den Ständerat, der nach Anzahl der Kantone gewichtet ist.
      94 18 Melden
    • Tepesch 06.10.2018 22:35
      Highlight Highlight @Ueli
      Wie der Ständerat vertritt auch der Senat nicht die Bevölkerung sondern die Kantone bzw. Bundesstaaten. Deshalb ist die Einwohnerzahl bei der kleinen Kammer auch irelevant.
      Man könnte höchstens Hinterfragen, warum nur der Senat und nicht auch der Kongress über die Mitglieder des Supreme Court bestimmen darf.
      88 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 06.10.2018 22:12
    Highlight Highlight Es gab nie Zweifel daran. Die Republikaner stellen ihre Partielinie über jegliche Moral oder Rechtsstaatlichkeit.
    365 90 Melden
    • derEchteElch 06.10.2018 23:16
      Highlight Highlight Nur keine angst, das tun die Dems auch..
      14 18 Melden
    • TodosSomosSecondos 06.10.2018 23:48
      Highlight Highlight Und die Dems etwa nicht? Warum denkst Du, ist Dollary nominiert worden und nicht Bernie?
      16 9 Melden
    • FrancoL 07.10.2018 09:16
      Highlight Highlight @Todos; Wer ist nun Dollary?
      9 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • cal1ban 06.10.2018 22:10
    Highlight Highlight PAR - TAY TIME!!!

    User Image
    48 25 Melden
    • goldmandli 06.10.2018 22:39
      Highlight Highlight Schön en paar bierchen trinken und Frauen belästigen. Sowas wünscht man sich von einem Richter des obersten Gerichts im Lande.
      98 53 Melden
    • FrancoL 07.10.2018 09:18
      Highlight Highlight @goldmandli; Wieso nicht? Der Chef (Trump) langt ja auch gerne zu und brüstet sich sogar damit.
      10 5 Melden
  • DerSimu 06.10.2018 22:09
    Highlight Highlight War jetzt nicht wirklich eine Überraschubg, oder?
    80 33 Melden
    • Citation Needed 07.10.2018 17:49
      Highlight Highlight Nein. Aber gliich grusig.
      3 0 Melden
  • MaskedTruth 06.10.2018 22:08
    Highlight Highlight God save America!
    66 29 Melden
    • JackMac 06.10.2018 22:13
      Highlight Highlight Ich denke dies ist gerade das eigentliche Problem.
      72 17 Melden
    • MaskedTruth 06.10.2018 22:36
      Highlight Highlight Ist purer Sarkasmus....
      53 15 Melden
  • Skater88 06.10.2018 22:08
    Highlight Highlight Ach wenn es nicht mehr passt ein zwei Skandälchen und dann isser wieder weg vom Fenster.
    8 129 Melden
    • Baba 06.10.2018 22:21
      Highlight Highlight Dann müsste er impeached werden. Und das geht - genau wie beim POTUS - nicht ganz so einfach.
      97 6 Melden
  • Matterhorn 06.10.2018 22:07
    Highlight Highlight Ein weiterer Tiefpunkt ist erreicht! Wird es noch schlimmer?
    276 88 Melden
    • Baba 06.10.2018 22:21
      Highlight Highlight Ja
      83 16 Melden
    • redeye70 06.10.2018 23:53
      Highlight Highlight Um deine Frage zu beantworten: Ja! Die Reps stellen Machterlangung weit über Rechtsstaatlichkeit. So beginnen Diktaturen.
      59 22 Melden
    • reich&schön 06.10.2018 23:55
      Highlight Highlight Freue mich schon auf Trump 2020! 👍
      10 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • COLD AS ICE 06.10.2018 22:06
    Highlight Highlight perfekt, läuft bei trump und co.......weiter so 💪🏻
    73 94 Melden
    • goldmandli 06.10.2018 22:45
      Highlight Highlight Ironie off* please?
      37 26 Melden
    • COLD AS ICE 06.10.2018 23:08
      Highlight Highlight das ist mein voller ernst. trump ist der beste präsident seit zig jahren. endlich mal einer der nicht nur labert, sondern auch handelt. gut oder schlecht ist ansichtssache......aber es gibt genügend präsidenten und politiker die nur reden und nie etwas durchziehen.
      9 21 Melden
    • Juliet Bravo 07.10.2018 01:30
      Highlight Highlight Er meint das durchaus ernst.
      19 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeineMeinung 06.10.2018 22:06
    Highlight Highlight Nun ist es offiziell: Der USA kann nicht mehr geholfen werden.
    397 108 Melden
    • Rannen 06.10.2018 22:30
      Highlight Highlight Genau! Dekadenz total😢
      28 18 Melden
  • Miikee 06.10.2018 22:02
    Highlight Highlight Man kriegt was man wählt.
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    • Threadripper 06.10.2018 22:14
      Highlight Highlight In diesem Fall einen guten Präsidenten.
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    • Sensei 06.10.2018 22:18
      Highlight Highlight Hillary hatte das Stimmenmehr
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    • goldmandli 06.10.2018 22:44
      Highlight Highlight Ich kann da nicht drüber lachen. Dieser Mann, welcher die Anschuldigungen von Frau Ford und weiteren als Schmierkampagne der Demokraten abgetan hat. Aber das sagt ja mittlerweile jeder Republikaner, wenn negative News über ihn erscheinen. Diese Wahl wird sich nicht nur auf Amerika auswirken. Wir befinden uns wahrlich in der dümmsten Time-Line.
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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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