International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This Jan. 20, 2009 file photo shows President Barack Obama and first lady Michelle Obama at the Obama Home States Inaugural Ball in Washington. The two Harvard Law School grads met at the Chicago corporate law firm Sidley & Austin when Michelle was 25 and assigned as mentor to the 27-year-old Barack, a summer associate. (AP Photo/Charlie Neibergall, File)

Michelle und Barack Obama schliessen einen Deal mit Netflix ab. Bild: AP/AP

Riesendeal: Barack und Michelle Obama produzieren bald Netflix-Shows

22.05.18, 01:53 22.05.18, 09:35


Barack und Michelle Obama starten eine neue Karriere im Filmgeschäft. Der frühere US-Präsident und seine Frau unterzeichneten nach Angaben vom Montag einen langfristigen Vertrag mit dem Video-Streamingdienst Netflix, für den sie Serien, Firmen und Dokumentationen produzieren sollen.

Eine mit der Vereinbarung vertraute Person sagte, die beiden würden in einigen der geplanten TV-Produktionen selber auftreten und andere betreuen. Erste Produktionen der unter dem Namen «Higher Ground Productions» firmierenden Filmgesellschaft der Obamas würden 2019 erwartet. Wie viel Geld sie dafür bekommen, wurde nicht mitgeteilt. Das Vertragsvolumen dürfte viele Millionen Dollar umfassen.

Die Obamas äusserten sich in einer Mitteilung in allgemeiner Form zu ihren Plänen: Es gehe ihnen um Mutmachen, Inspiration und Verständigung. Als Präsident habe er «so viele faszinierende Menschen aus allen Lebensbereichen kennengelernt», erklärte Obama. Er wolle ihnen nun «helfen, ihre Lebenserfahrung einem grösseren Publikum zugänglich zu machen».

Mit seiner Ehefrau Michelle wolle er als Filmproduzent «talentierte, inspirierende und kreative Stimmen fördern, die zu grösserem Mitgefühl und zu Verständnis unter den Menschen beitragen können».

«Wir wollen uns aufs Geschichtenerzählen konzentrieren.»

Michelle Obama

Als politisches Instrument im Kampf gegen den rechtspopulistischen Präsidenten Donald Trump wollen die Obamas ihr Engagement aber nicht nutzen. Michelle Obama erklärte, sie wolle sich vielmehr aufs «Geschichtenerzählen» konzentrieren, «um uns neue Blicke auf die Welt zu ermöglichen und uns zu helfen, unseren Verstand und unsere Herzen für andere zu öffnen».

Netflix freut's

Netflix-Programmchef Ted Sarandos zeigte sich erfreut über die neuen Mitarbeiter. Die Obamas zählten zu den «respektiertesten und bekanntesten öffentlichen Persönlichkeiten der Welt», erklärte er. Sie seien «in der einzigartigen Lage, Geschichten über Menschen zu entdecken, die etwas bewegen und die sich bemühen, die Welt besser zu machen».

Seit dem Ausscheiden aus dem Amt Anfang vergangenen Jahres hielten sich die Obamas mit öffentlichen Auftritten und politischen Stellungnahmen betont zurück. Sie verfügen aber über eine grosse Anhängerschaft in den so genannten sozialen Netzwerken – auf Twitter und Instagram haben sie zusammengerechnet 150 Millionen Follower.

Die Zusammenarbeit mit Netflix dürfte ihr Publikum weiter vergrössern: Der Streamingdienst zählt 125 Millionen Abonnenten in 190 Ländern. (sar/sda/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 22.05.2018 12:10
    Highlight The Show Must Go On 😱😎😂
    2 0 Melden
  • droelfmalbumst 22.05.2018 10:44
    Highlight Da könnten interessante Politik-Serien oder Dokus entstehen... TOP
    1 0 Melden

«Game of Thrones»-Fans aufgepasst! HBO will jetzt die Vorgeschichte drehen 😱

Gute Nachricht für Fans der Fantasy-Serie «Game of Thrones»: Der US-Sender HBO will in einem Prequel die Vorgeschichte der Kämpfe um den Thron des Kontinents Westeros erzählen.

Der Sender habe nun einen Pilotfilm für die noch titellose geplante Serie bestellt, wie das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter» am Freitag berichtete.

Als Autoren wurden die britische Schriftstellerin Jane Goldman («Kingsman: The Golden Circle») und ihr US-Kollege George R.R. Martin verpflichtet. Martin ist der Schöpfer der Fantasy-Saga «Das Lied von Eis und Feuer», auf der die Fernsehserie «Game of Thrones» beruht.

Die Vorgeschichte soll mehrere Tausend Jahre vor der Mittelalter-Saga «Game of …

Artikel lesen