International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This Jan. 20, 2009 file photo shows President Barack Obama and first lady Michelle Obama at the Obama Home States Inaugural Ball in Washington. The two Harvard Law School grads met at the Chicago corporate law firm Sidley & Austin when Michelle was 25 and assigned as mentor to the 27-year-old Barack, a summer associate. (AP Photo/Charlie Neibergall, File)

Michelle und Barack Obama schliessen einen Deal mit Netflix ab. Bild: AP/AP

Riesendeal: Barack und Michelle Obama produzieren bald Netflix-Shows



Barack und Michelle Obama starten eine neue Karriere im Filmgeschäft. Der frühere US-Präsident und seine Frau unterzeichneten nach Angaben vom Montag einen langfristigen Vertrag mit dem Video-Streamingdienst Netflix, für den sie Serien, Firmen und Dokumentationen produzieren sollen.

Eine mit der Vereinbarung vertraute Person sagte, die beiden würden in einigen der geplanten TV-Produktionen selber auftreten und andere betreuen. Erste Produktionen der unter dem Namen «Higher Ground Productions» firmierenden Filmgesellschaft der Obamas würden 2019 erwartet. Wie viel Geld sie dafür bekommen, wurde nicht mitgeteilt. Das Vertragsvolumen dürfte viele Millionen Dollar umfassen.

Die Obamas äusserten sich in einer Mitteilung in allgemeiner Form zu ihren Plänen: Es gehe ihnen um Mutmachen, Inspiration und Verständigung. Als Präsident habe er «so viele faszinierende Menschen aus allen Lebensbereichen kennengelernt», erklärte Obama. Er wolle ihnen nun «helfen, ihre Lebenserfahrung einem grösseren Publikum zugänglich zu machen».

Mit seiner Ehefrau Michelle wolle er als Filmproduzent «talentierte, inspirierende und kreative Stimmen fördern, die zu grösserem Mitgefühl und zu Verständnis unter den Menschen beitragen können».

«Wir wollen uns aufs Geschichtenerzählen konzentrieren.»

Michelle Obama

Als politisches Instrument im Kampf gegen den rechtspopulistischen Präsidenten Donald Trump wollen die Obamas ihr Engagement aber nicht nutzen. Michelle Obama erklärte, sie wolle sich vielmehr aufs «Geschichtenerzählen» konzentrieren, «um uns neue Blicke auf die Welt zu ermöglichen und uns zu helfen, unseren Verstand und unsere Herzen für andere zu öffnen».

Netflix freut's

Netflix-Programmchef Ted Sarandos zeigte sich erfreut über die neuen Mitarbeiter. Die Obamas zählten zu den «respektiertesten und bekanntesten öffentlichen Persönlichkeiten der Welt», erklärte er. Sie seien «in der einzigartigen Lage, Geschichten über Menschen zu entdecken, die etwas bewegen und die sich bemühen, die Welt besser zu machen».

Seit dem Ausscheiden aus dem Amt Anfang vergangenen Jahres hielten sich die Obamas mit öffentlichen Auftritten und politischen Stellungnahmen betont zurück. Sie verfügen aber über eine grosse Anhängerschaft in den so genannten sozialen Netzwerken – auf Twitter und Instagram haben sie zusammengerechnet 150 Millionen Follower.

Die Zusammenarbeit mit Netflix dürfte ihr Publikum weiter vergrössern: Der Streamingdienst zählt 125 Millionen Abonnenten in 190 Ländern. (sar/sda/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Je mehr Leichen desto Krimi – die Reportage vom «Wilder»-Dreh

Was? Ein Jahr ist schon vorbei, seit «Wilder» am Fernsehen lief? Uns kommt es vor wie gestern, und die Sehnsucht nach der zweiten Staffel ist so gross, dass wir mal nachgeschaut haben. Im Jura.

Die Realität abseits der Kamera ist ein Puzzle aus tausend Teilen. Zwei Frauen beugen sich darüber, sie werden es heute wohl nicht mehr bewältigen. Die eine heisst Wilder. Rosa Wilder. Sie löst weit wichtigere Fälle als das Puzzle mit dem Titel «Men Working». Gerade ist sie im Jura stationiert, in Thallingen, zusammen mit ihrem Kollegen Kägi. Es gibt in der Gegend entsetzlich viele Leichen, ich frage Rosa Wilder lieber nicht, wieso, ich will mir selbst die Spannung nicht verderben, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel