International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Nov. 24, 2014 file photo, Reed Hastings, CEO and founder of Netflix, right, sits with Jonathan Friedland, global director of communications, as they pose for a portrait during a press conference about their three years of doing business in Latin America, in Mexico City. Hastings says he fired the company's top spokesman over use of the N-word. The spokesman, Friedland, confirmed in tweets Friday, June 22, 2018, that he was leaving the company, saying he was insensitive in speaking with his team about words that offend in comedy.  (AP Photo/Berenice Bautista, File)

Geschäftsführer Reed Hastings (rechts) hat Jonathan Friedland (links) entlassen. Bild: AP/ap

Weil er mehrfach das «N-Wort» benutzt hat: Netflix entlässt Kommunikationschef

23.06.18, 12:00 23.06.18, 12:50


Der US-Streamingdienst Netflix hat seinen Kommunikationschef Jonathan Friedland wegen rassistischer Beleidigungen entlassen. Friedland soll bei Konferenzen zweimal das «N-Wort» benutzt haben, erklärte der US-Konzern am Freitag.

Die Bezeichnung für Afroamerikaner stammt aus der Sklavenzeit und gilt heute als stark herabwürdigend und rassistisch. Der Ex-Kommunikationschef entschuldigte sich auf Twitter: Er sei «unendlich betrübt» über das Leid, das er verursacht habe, schrieb er.

Der erste Vorfall habe sich bereits «vor mehreren Monaten» in einer Konferenz ereignet, hiess es in einem Memo von Netflix-Geschäftsführer Reed Hastings, das das US-Magazin «Variety» veröffentlichte. Ein paar Tage später soll Friedland das rassistische Schimpfwort im Gespräch mit zwei schwarzen Angestellten aus dem Personalwesen wiederholt haben, als er von seinem ersten verbalen Ausfall sprach.

«Jonathan hat sich in vielerlei Hinsicht und in hohem Masse um Netflix verdient gemacht, aber seine Verwendung des N-Wortes bei mindestens zwei Gelegenheiten entspricht nicht den Werten unseres Unternehmens», erklärte Hastings. Nach dem ersten Vorfall habe sich Friedland zwar entschuldigt, dabei allerdings einen «tiefgreifenden Mangel an Verständnis» demonstriert. «Das hat mich davon überzeugt, dass er gehen musste», erklärte Hastings.

Friedland war seit sieben Jahren für den Streamingriesen Netflix tätig. Zuvor hatte er in der Unternehmenskommunikation für Disney sowie zehn Jahre als Journalist für das Wall Street Journal gearbeitet. (viw/sda/afp)

Von wegen Netflix & Chill! So sieht es in Wirklichkeit aus

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Husar 23.06.2018 22:50
    Highlight Was ist das N-Wort?
    8 6 Melden
  • De4us 23.06.2018 22:19
    Highlight Das Wort, welches in jedem zweiten Rap-Song vorkommt, im öffentlichen Radio gespielt wird... die Logik ging bei mir nie auf. Entweder es ist ein herabwürdigendes Wort oder eben nicht...
    40 9 Melden
    • lansky 24.06.2018 09:00
      Highlight Es gibt da einen kleinen aber feinen Unterschied, wenn der Typ oben das sagt und die aus den Videos. Schau dir die besagten Videos nochmal in Ruhe an, ich wette du kommst selber drauf...
      1 1 Melden
    • Unicron 24.06.2018 10:15
      Highlight Es kommt drauf an ob die betroffenen das Wort selber benutzen, oder ob es GEGEN sie benutzt wird.
      2 1 Melden
  • Mimimimi 23.06.2018 17:00
    Highlight Er hat "jehova" gesagt!
    28 5 Melden
  • Saftladen 23.06.2018 13:32
    Highlight Das N-Wort - "Netflix"?
    103 4 Melden
  • aglio e olio 23.06.2018 13:13
    Highlight "Er sei «unendlich betrübt» über das Leid, das er verursacht habe, schrieb er."

    Zum Kotzen diese offensichtliche Lüge.
    36 35 Melden
    • Teslanaut 23.06.2018 17:12
      Highlight Zum kotzen ist diese verlogene Moral! Völlig absurd wegen diesem Wort jemanden zu entlassen - in einem Land, präsidiert von einem Vollidiot der fast täglich rassistisches Gedankengut twittert .....
      67 9 Melden
    • dmark 23.06.2018 18:33
      Highlight Tja, du musst heutzutage in diesen Geschäftsebenen völlig aalglatt sein, sonst mobbt man dich weg, weil viele andere auch gerne gutes Geld verdienen möchten. Sexismus, Rassismus, selbst das Privatleben usw. ziehen da immer.
      Es sei denn man ist Präsident...
      36 3 Melden
    • what's on? 23.06.2018 23:26
      Highlight Natürlich ist er betrübt, dass er sich selber Leid zugefügt hat.
      4 1 Melden
    • tanchiu 23.06.2018 23:38
      Highlight @Teslanaut aha und nur weil der Präsident rassistisches Gedankengut verbreitet, darf ein privates Unternehmen nicht für eigene Werte einstehen und Grenzen ziehen? Klar, das leuchtet ein. Gott bewahre wenn man noch Bürger hat, die EIGENE Ansichten vertreten und nicht blindlings dem Präsidenten hinterherlaufen. (Könnte Spuren von Ironie enthalten.)
      7 1 Melden
    • lansky 24.06.2018 09:04
      Highlight Donald Trump hat meines Wissens noch nie das N-Wort benutzt. Auch hat er einige schwarze Freunde, darunter schon seit Jahren auch Mike Tyson. Wäre er ein N-Wort Benutzer, wäre Mike Tyson unter allen Dunkelhäutigen wohl einer der letzten, die sich mit Trump abgeben würden. Donald Trump äusserte sich mehrfach abschätzig gegen Illegale. Davon kann man natürlich halten, was man will, Rassismus ist dafür aber definitiv das falsche Wort.
      1 1 Melden

Bringt eure Katzen in Sicherheit! Die Kultserie «Alf» kriegt ein Reboot

Er stammt vom Planeten Melmac und vernascht gerne gewöhnliche Hauskatzen. Der Ausserirdische Alf war in den späten 80ern der Star der gleichnamigen Sitcom. Heute ist die Serie um einen frechen Alien, der bei einer mittelständischen Familie einzieht und dort für Chaos sorgt, Kult.

In den USA flimmerte 1989 nach vier Staffeln die letzte Folge Alf über die Fernsehbildschirme der Zuschauer. Nun, fast 30 Jahre später, scheint es Zeit für eine Neuauflage zu sein. Das behauptet zumindest «The …

Artikel lesen