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5 Dinge, die du über den Streit zwischen Trump und CNN-Journalist Acosta wissen musst

Der CNN-Reporter Jim Acosta darf nach seinem öffentlichen Schlagabtausch mit dem US-Präsidenten nicht mehr ins Weisse Haus. Wer ist dieser Journalist, und warum ist er ein rotes Tuch für Donald Trump?



Ein Artikel von

Spiegel Online

Bei der Pressekonferenz von US-Präsident Trump zu den Midterm-Wahlen kam es zu einem ungewöhnlich heftigen Wortgefecht: Auf offener Bühne schnitt Trump dem CNN-Reporter Jim Acosta das Wort ab und beschimpfte ihn.

Und falls es irgendwer noch nicht gesehen hat: 

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Video: srf

«Sie sind eine furchtbare, unverschämte Person», fuhr der Präsident Acosta an. «Bis auf Weiteres» hat das Weisse Haus Acosta nun die Akkreditierung entzogen, das heisst, er erhält keinen Zugang mehr zum Weissen Haus.

Wann begann die Auseinandersetzung zwischen Trump und Acosta?

Die jüngste Pressekonferenz von Donald Trump spiegelt ziemlich genau seinen denkwürdigen Auftritt im Januar 2017, als er erstmals als designierter, aber noch nicht vereidigter US-Präsident vor die Presse trat. Damals reagierten Medienvertreter geschockt auf den Umgang Trumps mit den Berichterstattern vor Ort.

Er habe «grossen Respekt für die Pressefreiheit und all das», sagte Trump damals. Nur um kurz darauf Medienberichte zu verteufeln, die ihn mit einer Prostituierten in einem Moskauer Hotel in Verbindung gebracht hatten. Im gleichen Atemzug begann ein Trump-Slogan seine Karriere: «Fake News». Mit diesen Worten schnitt er Jim Acosta vor fast zwei Jahren schon das Wort ab: «Ihr macht Fake News!»

Trumps Streit mit Acosta geht aber noch weiter zurück. Bereits 2016 sagte der damalige Präsidentschaftskandidat bei einer Pressekonferenz: «Ich habe Sie im Fernsehen gesehen. Sie sind ein echtes Früchtchen.»

Wer ist Jim Acosta?

FILE - In this Aug. 2, 2018 file photo, CNN correspondent Jim Acosta does a stand up before the daily press briefing at the White House in Washington. The White House on Wednesday suspended the press pass of CNN correspondent Jim Acosta after he and President Donald Trump had a heated confrontation during a news conference. (AP Photo/Evan Vucci, File)

Bild: AP/AP

Acosta wurde als Sohn eines Flüchtlings geboren: Sein Vater kam mit elf Jahren aus Kuba in die USA. Nach einem Studium der Politikwissenschaft begann er in Chicago als Radioreporter zu arbeiten. Später wechselte er zum Fernsehsender CBS, für den er unter anderem aus Bagdad über den Irakkrieg und den Hurrikan Katrina berichtete.

Seit 2007 arbeitet Acosta für CNN. Er beobachtete für den Sender unter anderem die Kampagnen von Barack Obama und Hillary Clinton, als sich beide als Präsidentschaftskandidaten der Demokraten bewarben. Seit Anfang 2018 ist Acosta Chefkorrespondent für CNN im Weissen Haus.

Das sind die Gewinner und Verlierer der Midterms: 

Acosta stellte auch anderen Politikern schon unangenehme Fragen bei Pressekonferenzen. 2015 etwa wollte er den damaligen US-Präsidenten Obama auf eine Strategie gegen die Terrororganisation IS festlegen und fragte: «Warum können wir diesen Mistkerlen nicht das Handwerk legen?» 2016 begleitete er Obama bei seinem historischen Besuch in Kuba und insistierte mit Fragen an Raúl Castro auf einem Statement zur Lage der Menschenrechte in dem Land.

Hat die Trump-Regierung schon zuvor Journalisten verbannt?

Im Juli 2018 wurde Acostas CNN-Kollegin Kaitlan Collins der Zugang zu einer öffentlichen Pressekonferenz im Rosengarten des Weissen Hauses verweigert. Das Weisse Haus begründete den Schritt damit, Collins habe «laut gerufen und sich geweigert, zu gehen, obwohl sie wiederholt dazu aufgefordert wurde». Collins hatte am selben Tag zuvor auf einer Pressekonferenz mehrmals versucht, Trump Fragen zu der Supreme-Court-Nominierung von Richter Brett Kavanaugh zu stellen.

Kurz darauf twitterte der Präsident: «FAKE NEWS Medien sind der Feind des Volkes», eine Formulierung, die er nun bei dem Zusammenstoss mit Acosta erneut gebrauchte. Die «Washington Post» berichtet mit Berufung auf inoffizielle Quellen, der Präsident habe schon zuvor wiederholt versucht, unliebsame Journalisten von Pressekonferenzen fernzuhalten, sei aber von seiner Regierung davon abgehalten worden.

Während seiner Präsidentschaftskampagne verweigerte Trump Dutzenden Journalisten Presseakkreditierungen zu seinen Veranstaltungen, darunter Vertretern von BBC, CNN, «Guardian» und «Washington Post».

Wie reagieren Kollegen und andere Medien auf die neue Eskalation?

Acostas Arbeitgeber CNN beschuldigt auf Twitter Sarah Sanders, die Sprecherin von Trump, der Lüge: «Sie lieferte nur verlogene Anschuldigungen und zitierte einen Vorfall, den es nie gegeben hat. Diese noch nicht da gewesene Vorgehensweise ist eine Bedrohung unserer Demokratie.»

Der Tweet bezieht sich auf die Begründung für den Entzug der Akkreditierung, Acosta habe einer Mitarbeiterin des Weissen Hauses das Mikrofon aus der Hand genommen und sich mehrfach geweigert, dieses zurückzugeben. Derartiges Verhalten werde nicht toleriert.

Kollegen, die ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesend waren, unterstützen Acosta. Reuters-Journalist Jeff Mason schreibt auf Twitter, er habe neben Acosta gesessen und könne nicht bestätigen, dass dieser seine Hände «auf die Praktikantin gelegt habe», wie das Weisse Haus behaupte. Vielmehr habe er versucht, das Mikrofon festzuhalten, als die junge Frau danach griff.

Die «White House Correspondents' Association», eine Vereinigung von Journalisten, die aus dem Weissen Haus berichten, twitterte in einer Stellungnahme: «Wir fordern das Weisse Haus auf, diese schwache und fehlgeleitete Entscheidung zurückzunehmen.»

Die « New York Times» zitiert ihre Washingtoner Büroleiterin Elisabeth Bumiller mit den Worten: «Der Präsident sollte sich nicht die Journalisten herauspicken, die über ihn berichten, und ganz sicher sollte er nicht den Mitarbeiter eines Senders vor die Tür setzen, auf dessen Arbeit viele Millionen Amerikaner angewiesen sind.»

Darf das Weisse Haus überhaupt die Presseakkreditierung entziehen?

Die letzte Entscheidung darüber, ob Journalisten, die sich bewerben, einen Presseausweis für den Zugang zum Weissen Haus bekommen, liegt beim Secret Service, der für den Schutz des Präsidenten zuständig ist. Die Presseabteilung des Weissen Hauses ist in die Entscheidung eingebunden.

Die Medien in den USA berufen sich für ihre Berichterstattung und das Recht, bei Pressekonferenzen im Weissen Haus anwesend zu sein, auf die Rede- und Pressefreiheit. Diese ist im «First Amendment», dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten, geregelt.

Journalisten und überhaupt Bürger der USA haben demzufolge das Recht, Informationen, die sie zusammengetragen haben, auch zu veröffentlichen. Laut dem Medienprofessor Frank LoMonte deckt das «First Amendment» allerdings weit weniger klar das Recht ab, auch in den Besitz dieser Informationen zu kommen.

Auf der Webseite TheConversation.com schreibt er, der Supreme Court habe 1972 geurteilt, Journalisten hätten kein grösseres Recht auf Zugang als andere Teile der Öffentlichkeit. Sehr wohl aber verstosse es gegen die US-Verfassung, wenn die Regierung versuche, mit dem Entzug einer Akkreditierung die Pressefreiheit einzuschränken. Was erklärt, warum das Weisse Haus in seiner Begründung auf Acostas angebliches Fehlverhalten abhebt.

kae

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Faktensindböse 09.11.2018 11:46
    Highlight Highlight 6. Als Obama bei einer Pressekonferenz einen ihm nicht genehmen Reporter rauswarf, haben unsere Medien nicht so ein Drama gemacht und sogar geklatscht darüber.
    7. Auch im Bundeshaus haben schon Journalisten ihre Akkreditierung verloren wegen Nichtigkeiten - das hat aber unsere Medien kein bisschen interessiert...
    8 5 Melden
  • Ja zur Medienfreiheit 08.11.2018 18:33
    Highlight Highlight Auch in der Schweiz wird die Medienfreiheit immer mehr angezweifelt. Hier ein paar Fälle:

    1. Zensur einer Reportage über die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg

    2. Journalist wurde gehindert zum WEF nach Davos zu reisen

    3. Journalistin muss ihre Quellen offenlegen trotz Quellenschutz

    4. Journalist wegen Frage über verdächtigte Personen angeklagt und verurteilt


    https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/inneres/person/meinungsaeusserung/egmr-urteile-medienfreiheit-schweiz

    https://www.sbi-nein.ch/medienfreiheit
    22 2 Melden
  • just sayin' 08.11.2018 18:16
    Highlight Highlight es ist kein geheimnis, dass die meisten medienhäuser in den staaten gegen links tendieren.

    aber noch nie behandelte das white house press corps einen präsidenten dermassen provozierend und ohne respekt.

    selbst bush jr. wurde nicht konstant unterbrochen und jeder stellte seine 1-2 fragen und gab das microphone wieder weiter.

    ist es schlau, dass trump auf die provokationen eingeht? nein! ist es schlau, dass er danach austeilt? nein!

    aber jeder, der die situation mit einem offenen geist beobachtet, sieht dass das was heute passiert ist, nicht "aus dem blauen" geschah.
    11 35 Melden
    • Citation Needed 08.11.2018 20:25
      Highlight Highlight ..ein offener Geist, just Sayin', fälscht und manipuliert keine Videos. Ein offener Geist ist auch nicht der Auffassung, dass Provokationen ein Grund sind, jemanden mit gefakten Videos und erfundenen Anschuldigungen mundtot zu machen.

      Die Presse ist dazu da, kritische Fragen zu stellen. That's democracy. Willkürliches Verhalten wie jenes des White House in der Sache Acosta ist undemokratisch. Nochmal zum offenen Geist: der hätte wohl einfach mit 'No Comment' auf solche Fragen geantwortet, auch mehrmals.

      Übrigens halte ich Trump für einen sehr kleinen und null offenen Geist.


      23 8 Melden
    • Oigen 09.11.2018 08:15
      Highlight Highlight "es ist kein geheimnis, dass die meisten medienhäuser in den staaten gegen links tendieren."

      jetzt warte ich aber mal auf quellen...
      4 6 Melden
    • just sayin' 09.11.2018 12:39
      Highlight Highlight @Oigen

      em... zum beispiel jim acostas arbeitgeber cnn?
      das ist ja wirklich kein geheimnis.
      4 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 08.11.2018 18:00
    Highlight Highlight ich bin mir ziemlich sicher, dass jim acosta den vorfall absichtlich herbeigeführt hat.

    acosta startet mit “i want to challenge you”, er argumentierte mit dem präsidenten ob die karavane nun als "invasion" bezeichnet werden kann oder nicht, er redete trump rein und am schluss will er das microphone nicht zurückgeben (wtf?).

    das white house press corps ist da um fragen zu stellen und antworten darauf zu bekommen. es ist kein argumentations-club.

    ich denke er hat trump bewusst provoziert, damit dieser eskaliert und die medien (allen voran cnn selbst) wieder material für ein paar tage haben.
    11 29 Melden
    • äti 08.11.2018 20:36
      Highlight Highlight ... da sehe ich aber einiges anders. In den 90er Jahren hat es sehr harte Fragen von Journalisten gegeben. Kein Präsident hat eskaliert. Und, nur Fragen stellen wäre schon gut, wüsste man nicht das die Antworten mies sind. Da könnte man das Prozedere gleich streichen.
      12 8 Melden
  • Citation Needed 08.11.2018 17:50
    Highlight Highlight Hier eine saubere Analyse des Falles, bzw. des Videos das Huckabee Sanders per Twitter veröffentlichte, um Stimmung gegen Acosta zu machen. Videoanalyse schauen! Es ist eindeutig, dass das Weisse Haus manipuliertes Material veröffentlichte, um den sehr undemokratischen und fragwürdigen Entscheid, Acosta von PKs auszuschliessen, zu verteidigen.
    https://www.indy100.com/article/im-acosta-cnn-donald-trump-sarah-huckabee-sanders-cnn-ban-watch-video-press-conference-8623776
    Der mächtigste Mann trötzelt wie ein Baby und seine Leute lügen und manipulieren, um ihn dabei zu decken. WTF!?!
    14 3 Melden
  • Schlingel 08.11.2018 17:05
    Highlight Highlight Können wir Trump nicht einfach einmal ignorieren? Ich bin es Leid täglich diesen Vogel auf der Titelseite jeder Zeitung zu sehen. Die Medien haben Trump zum Präsident gemacht, indem sie praktisch ausschliesslich über ihn berichteten. Hätte man ihn ignoriert, wäre er nicht dort wo er jetzt ist. Man hätte draus lernen können aber eben...wenn Trump irgendwas macht, möge es noch so banal und unnötig erscheinen, ist es Medienrelevant.
    15 1 Melden
  • djangobits 08.11.2018 16:30
    Highlight Highlight Die grosse Orange ist eine Schande für das Land, dass sich Pressefreiheit auf die Fahne schreibt. Wen wundert's. Wer soviel wie Trump lügt, kann nur noch mit Agression reagieren, wenn er mit seinen Lügen konfrontiert wird.
    144 42 Melden
  • _stefan 08.11.2018 16:27
    Highlight Highlight Man sollte zu Punkt 4 noch sagen, dass Sarah Sanders auf Twitter ein manipuliertes Video (Video-Quelle: InfoWars) als Beweis publiziert hat. Das müsste in einer Demokratie eigentlich ein Nachspiel für die Pressesprecherin haben...
    212 19 Melden
    • Scaros_2 08.11.2018 17:09
      Highlight Highlight Nachspiell haben. HA! der war gut.
      24 4 Melden
    • Citation Needed 08.11.2018 17:51
      Highlight Highlight oh, zu spät gesehen, hab ich eben auch gepostet. Meine Quelle war indy100 (von The Independent). Ein neuer Tiefpunkt, absolut!!
      17 1 Melden
    • Citation Needed 08.11.2018 19:42
      Highlight Highlight Naja, mein Post wurde scheinbar nicht freigeschaltet (why? wegen dem Link?). Einfach Indy100 und Tom Richell suchen, der ist Video Editor bei The Independent und zeigt genau auf, wie das Video manipuliert wurde, lohnt sich. Sein sehr diplomatisches Schlusswort ("..wir wissen nicht weshalb, bloss dass manipuliert wurde..") find ich zwar etwas zu verhalten, aber man kann sich ja denken, was man will! :-)
      11 2 Melden
  • m4in CS 08.11.2018 16:22
    Highlight Highlight Ich habe die Pressekonferenz gestern Abend live verfolgt. Das verbreitet (auch vom weissen Haus) ist eine Fälschung. In den Liveaufnahmen ist nichts von einem Schlag zu sehen. Sondern der Reporter hält das Micro fest und die Damen greift mehrfach danach und versucht es ihm zu entreissen. Da wurden offensichtlich teile des Videos beschleunigt, so dass es wie ein Karateschlag auf die Arme der Frau aussieht. Echt schlimm, dass eine Regierung sowas verbreitet und als Tatsachen hinstellt.
    191 12 Melden
    • Citation Needed 08.11.2018 17:57
      Highlight Highlight Eine Sauerei, Du sagst es, müsste eigtl. Konsequenzen haben!
      Andererseits: hatte je eine der nachweisbaren Lügen und Falschbehauptungen dieser Admin je die Folgen, die sie hätten haben müssten? Leider nein.
      Das orange Desaster wird 'Fake News' schreien und 10 neue Undinge raushauen, die die Medien wiederum tagelang auf Trab halten werden, so dass man diesen Tiefpunkt im Gebrumme der neuen Tweets und Falschbehauptungen schlicht aus den Augen verliert. Perfektes Desinformationssystem, leider.
      9 1 Melden
  • Theor 08.11.2018 16:10
    Highlight Highlight Rede- und Pressefreiheit, ein verfassungsmässiges Recht einschränken und zu seinen Gunsten auslegen, okay! 👍

    --------------

    Aber das Waffentragerecht stammt von Gott selber, es ist die heilige Kuh der amerikanischen Verfassung. Nur schon darüber zu reden ist blashpämie, hallo, gohts no?!?!? 😡

    Den Amis ist echt nicht mehr zu helfen...
    81 13 Melden
  • Slavoj Žižek 08.11.2018 15:47
    Highlight Highlight Es gibt neben Acosta noch ganz viele andere Journalisten die gerne eine Akkreditierung hätten aber keine kriegen. Villeicht hat jetzt jemand neues eine Chance.
    24 112 Melden
    • _stefan 08.11.2018 16:57
      Highlight Highlight CNN ist der zweitgrösste Nachrichtensender Amerikas! Rate mal, wer die Nummer eins ist... Genau, Fox News. Da arbeitet zum Beispiel dieser "neitrale" Sean Hannity. Das hat nichts mehr mit Pressefreiheit zu tun.
      Play Icon
      11 3 Melden
    • DieFeuerlilie 08.11.2018 17:33
      Highlight Highlight Aha. Und das rechtfertig dann den unberechtigten, willkürlichen Ausschluss von Acosta?

      Interessante Argumentation, irgendwie zumindest..
      13 2 Melden
    • Citation Needed 08.11.2018 18:04
      Highlight Highlight Es geht absolut nicht darum, wer eine Akkreditierung haben dürfte/sollte/müsste, sondern um die fadenscheinigen Gründe, die das WH nun vorschiebt, um (einer Laune des Baby-in-chief folgend, zweifelsohne) Acosta seine Akkred. zu entziehen.

      Man hat manipuliertes Material veröffentlicht, um ein Fehlverhalten Acostas zu konstruieren, wo keines war. Unterste Schublade. Es geht nicht um Chancen für Junggemüse, es geht um undemokratisches, manipulatives Verhalten des WH.

      Lenkst Du bewusst davon ab oder siehst Du es wirklich nicht? Ich weiss nicht, welches von beiden bedauernswerter ist..
      34 7 Melden
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