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Bill Clinton würde heute in Lewinsky-Affäre genauso handeln

04.06.18, 16:47


Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton sieht in seiner Affäre mit Monica Lewinsky auch heute noch kein Fehlverhalten. Bild: AP/AP

Der frühere US-Präsident Bill Clinton hätte sich auch zu heutigen Zeiten von #MeToo nicht anders in seiner Affäre mit Praktikantin Monica Lewinsky verhalten.

Er hätte vermutlich genauso auf die Vorwürfe reagiert wie damals, sagte Clinton dem TV-Sender NBC am Montag. Die #MeToo-Bewegung, die mit Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe gegen Filmproduzent Harvey Weinstein begann, begrüsse er grundsätzlich. Er habe aber immer noch «einige Fragen über manche der getroffenen Entscheidungen», sagte Clinton, ohne dabei konkreter zu werden.

Die Affäre mit der Praktikantin Lewinsky hatte Clinton 1999 an den Rand der Amtsenthebung gebracht. Zunächst leugnete er das Verhältnis unter Eid, erst als die Beweise erdrückend wurden, gab er die Affäre zu. Der Demokrat musste sich einem von den Republikanern initiierten Amtsenthebungsverfahren stellen. Der Senat sprach ihn von den Vorwürfen des Meineides und der Behinderung der Justiz frei, Clinton blieb im Amt. Der Politiker war von 1993 bis 2001 Präsident der USA. (az/sda)

Was Clinton von Trump hält, steht in ihrem neuen Buch

Video: srf

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26
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bivio 05.06.2018 10:05
    Highlight Das Problem war, dass er unter Eid gelogen hat und nicht, dass er sich einen blasen liess.
    Das war primär der Grund, warum ein Impeachment-Verfahren in Betracht gezogen wurde. Der Meineid war juristisch gravierender als alles was THE Donald - bis jetzt - im Amt gemacht hat.
    3 2 Melden
    • lilie 05.06.2018 13:57
      Highlight @Bivio: Warum aber wurde er überhaupt unter Eid dazu befragt? Eine Affäre ist bei Gott kein Delikt!

      Über seine Antwort wird im übrigens bis heute gestritten.
      3 2 Melden
    • Factfinder 05.06.2018 18:43
      Highlight @lillie: Ja wieso lesen wir über alle angeblichen Affären von Trump sogar noch vor der Amtszeit wenn die doh nichts mit dem Amt zu tun haben?
      1 1 Melden
    • lilie 06.06.2018 06:21
      Highlight @Factfinder: Die Affären haben tatsächlich nichts mit dem Amt zu tun.

      Das Problem im Falle Stormy Daniels besteht darin, dass der Verdacht besteht, dass ihr Schweigegeld aus der Wahlkampfkasse bezahlt wurde.

      Das wäre nach US-Recht verboten.
      2 1 Melden
    • Bivio 06.06.2018 09:45
      Highlight Das Problem bei Bill Clinton war, dass sich der Präsident mit der Affäre erpressbar gemacht hat. Das war auch der Grund dass z.B. General Petraeus sein Amt verloren hat.
      Ich weiss, dass viele hier denken es ist/war eine private Sache. Jedoch muss man sich im klaren sein, wenn man gewisse Ämter hat, dass man sich gewisse Sachen, welche im privaten ok sind einfach nicht leisten darf. Dafür wird man dementsprechend entschädigt - mit Macht und/oder Geld.
      1 1 Melden
    • lilie 06.06.2018 13:45
      Highlight @Bivio: Erpressbar? Von wem? Er wurde erst dann erpressbar, als er über die Affäre log. Da stand er aber schon vor Gericht.
      1 0 Melden
    • Bivio 06.06.2018 14:25
      Highlight 1) Clinton stand nie vor Gericht. Es war ein Untersuchungsausschuss.
      2) Erpresspar im Allgemeinen, nicht nur im Clinton Fall . Wenn ein Präsident o.ä. eine Affäre hat, ist er erpressbar. Mit erpressbar meine ich nicht nur die Version, dass jemand die Affäre publik machen würde etc. sondern auch ist man nicht sicher, ob und welche Infos so eine Person weitergab. Lewinsky hatte sicher nicht eine volle Freigabe. Die Tatsache, dass man nicht immer Alles weiss bzw. überprüfen kann, macht die Erpressbarkeit aus.
      1 1 Melden
    • lilie 06.06.2018 15:33
      Highlight @Bivio: Punkto Erpressbarkeit ist Trump viel beschissener dran als Clinton jemals war. Warum steht er nicht vor einem Untersuchungsausschuss? Hier wird einfach eindeutig mit zweierlei Mass gemessen.
      1 0 Melden
    • Bivio 06.06.2018 16:05
      Highlight Zweierlei Mass?
      Wenn mit zweierlei Mass gemessen wird, dann bei Trump. Egal was er macht, alles ist böse. Trump wird von den Medien sehr unfair behandelt. Vielleicht als Kompensation für Obama, der sich alles erlauben konnte.
      2 1 Melden
  • Carlitos Fauxpas 05.06.2018 09:55
    Highlight Der gefühlsechte Billy, ein Strolch wer dabei Verdorbenes denkt.
    Nebenbei für die Liebhaber der lustvollen Unterhaltung empfehle ich:

    Anita Ward "Ring my Bell...ding dong ding, ahhhh!)"
    3 0 Melden
  • lilie 04.06.2018 19:25
    Highlight Die Lewinsky-Affäre war doch eh ein Witz. Die Affäre betraf im Wesentlich nur Clinton, Lewinsky und allenfalls noch Hillary. Der Oralverkehr war im gegenseitigen Einverständnis.

    Herrje, wenn man überlegt, wieviel Dreck der jetztige Präsident am Stecken hat, und dass selbst er vermutlich kein Impeachment kriegt, mutet der ganze Lewinsky-Hype reichlich mittelalterlich an. 🙄
    63 18 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 05.06.2018 11:27
      Highlight Wenn Billy Frauen nötigts ists okey hm? ;)
      3 4 Melden
    • lilie 05.06.2018 12:42
      Highlight @Sebastian: Sie wurde nicht genötigt, sie fands selber toll. ;)
      2 2 Melden
    • Factfinder 05.06.2018 18:45
      Highlight @lillie: Bevor sie solche Unwahrheiten behaupten informieren sie sich doch besser was denn die Frau Lewinski dazu sagt.
      Bei den Weninsteinopfern würden sie hoffentlich selber merken wie daneben ihre Bemerkung ist?
      2 2 Melden
    • lilie 06.06.2018 06:18
      Highlight @Factfinder: Ich habe den Starrreport gelesen, da sagt sie, sie habe von Anfang an eine Anziehung gespürt zu ihm und sie beschreibt, wie er Scherze gemacht hat und Anspielungen, aber nichts von Forderungen oder Druck.

      Sie hat ein Buch über öffentliche Beschämung geschrieben - nicht eines über sexuelle Ausbeutung.

      Da klingen die Berichte der Weinsteinopfer doch ganz anders!
      2 2 Melden
    • lilie 06.06.2018 13:47
      Highlight @Factfinder: Damit hier auch noch alle auf dem neusten Stand sind: Lewinsky betont in einem Interview noch 2014, dass die Affäre einvernehmlich gewesen sei. Worunter sie litt, war das Nachspiel, in dem sie zu Gunsten des Ansehens des Präsidenten als Sündenbock geopfert wurde.

      https://www.google.ch/amp/m.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/monica-lewinsky-schreibt-ueber-sexskandal-mit-clinton-12927243.amp.html
      1 1 Melden
    • Factfinder 06.06.2018 18:51
      Highlight @lillie: Ja dann schau doch mal was sie 2018 dazu gesagt hat.
      Und zeig ein wenig mehr Empathie. Sogar Vergewaltigungsopfer von Leuten die gar keine Macht haben, sprechen teilweise von "Einvernehmlichkeit". Aus Scham und Angst.
      1 0 Melden
    • lilie 07.06.2018 06:35
      Highlight @Factfinder: Ich habs nachgelesen.

      Sie spricht von "krassem Machtmissbrauch" und schliesst sich der Metoo-Bewegung an. Sie beharrt aber darauf, dass es einvernehmlich war (und kann sie ja auch gar nicht anders, denn er hat nie Druck angewandt, und sie hat nie nein gesagt).

      https://www.nzz.ch/panorama/das-leben-als-diese-frau-ld.1380130

      Die Scham und die Angst liegt in diesem Fall woanders.
      1 0 Melden
  • Jein 04.06.2018 18:41
    Highlight Ein Mann der sich selbst treu bleibt. Anderen Leuten treu zu sein scheint ihm hingegen Mühe zu bereiten...
    28 3 Melden
    • Vanessa_2107 04.06.2018 22:00
      Highlight Vergleicht man ihn mit dem jetzigen Präsidenten punkto Treue, ist er ein Heiliger😇
      10 10 Melden
  • Factfinder 04.06.2018 18:37
    Highlight Ja klar, ein Vorgesetzter der sich mit einer Untergegeben einlässt ist ja überhaupt nicht problematisch. Und sowas wie ein #MeToo Aufschrei gabs nie.
    Aber stimmt er war kein Chef sondern nur President of the United States und das ist schliesslich keine Machtposition ggü. einer Praktikantin des weissen Hauses...
    17 36 Melden
  • Radiochopf 04.06.2018 17:31
    Highlight Ja klar hätte er, denn es ist ihm ja bis heute gar nicht geschadet.. die Einzige die in der Geschichte verloren hatte war Lewinsky.. es wäre interessanter zu wissen ob sie sich nochmals so verhalten bzw. vorgehen würde... ziemlich sicher nicht!
    16 9 Melden
    • Ueli der Knecht 04.06.2018 21:15
      Highlight Es ist zwar schon über vier Jahre her, aber sie hat seither einiges erlebt, und wir können viel von ihr lernen:

      "Shame and Survival:
      How does it feel to be America’s premier blow-job queen?"
      https://www.vanityfair.com/style/society/2014/06/monica-lewinsky-humiliation-culture
      3 0 Melden
    • Lindaa 05.06.2018 00:03
      Highlight Ich denke kaum, dass Lewinski dazu gezwungen worden war. Wahrscheinlich hat sie das getan, um ein paar Treppchen auf der Karriereleiter zu überspringen (wie viele andere (MeToo-) Anhängerinnen auch). Der Plan ist halt nicht aufgegangen...
      8 6 Melden
    • Saraina 05.06.2018 04:11
      Highlight “Overnight, I went from being a completely private figure to a publicly humiliated one worldwide. Granted, it was before social media, but people could still comment online, email stories, and, of course, email cruel jokes. I was branded as a tramp, tart, slut, whore, bimbo, and, of course, ‘that woman’.
      https://www.theguardian.com/technology/2016/apr/16/monica-lewinsky-shame-sticks-like-tar-jon-ronson
      4 1 Melden
    • Factfinder 05.06.2018 18:46
      Highlight @Linda: Also wie die Schauspielerinnen bei Weinstein die ihr Karrieretreppchen raufsteigen wollten?
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