International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07826910 (FILE) - US President Donald J. Trump participates a briefing on Hurricane Dorian in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 04 September 2019 (reissued 08 September 2019). According to media reports on 07 September 2019, US President Donald J. Trump canceled a secret meeting with Taliban leaders scheduled to take place at Camp David, due to the Taliban taking credit for a suicide car bomb attack that killed a US soldier and 11 other people.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Donald Trump bricht die Friedensverhandlungen mit den Taliban ab. Bild: EPA

Nach Angriff in Kabul: Trump verkündet Abbruch der Friedensverhandlungen mit den Taliban



US-Präsident Donald Trump hat Friedensgespräche mit Anführern der afghanischen Taliban abgesagt. Ein Geheimtreffen zwischen ihm und Taliban-Anführern sei für Sonntag in der präsidialen Erholungsanlage Camp David geplant gewesen, schrieb Trump auf Twitter am Samstag.

Doch dann hätte die radikalislamische Gruppe zugegeben, für einen Angriff in Kabul verantwortlich zu sein, bei dem ein US-Soldat und elf weitere Menschen getötet worden seien. Daraufhin habe er die Friedensverhandlungen sofort abgesagt.

Trump schrieb weiter auf Twitter, führende Taliban-Vertreter und Ghani hätten eigentlich am Samstagabend in den USA ankommen sollen, um sich am Sonntag in Camp David mit ihm zu treffen. Fast niemand habe davon gewusst.

Keine Feuerpause während Verhandlungen

«Welche Leute würden so viele töten, nur um scheinbar ihre Verhandlungsposition zu stärken», schrieb Trump. Sie hätten es nur schlimmer gemacht, führte der US-Präsident weiter aus. Wahrscheinlich hätten die Taliban-Anführer aber ohnehin nicht die Macht gehabt, ein bedeutsames Abkommen zu verhandeln, wenn sie nicht einmal einer Feuerpause während der wichtigen Verhandlungen zustimmen könnten. «Wie viele Jahrzehnte wollen sie noch kämpfen?»

Die Islamisten verhandeln seit dem Vorjahr mit den USA über eine politische Beilegung des fast 18 Jahre dauernden Konfliktes. Der US-Chefunterhändler Zalmay Khalilzad hatte am Montag gesagt, man habe sich grundsätzlich auf ein Abkommen geeinigt.

FILE - In this Feb. 8, 2019 file photo, Special Representative for Afghanistan Reconciliation Zalmay Khalilzad smiles at the U.S. Institute of Peace, in Washington. Khalilzad and the Taliban have resumed negotiations on ending America’s longest war. A Taliban member said Khalilzad also had a one-on-one meeting on Wednesday, Aug. 21, 2019, with the Taliban’s lead negotiator, Mullah Abdul Ghani Baradar, in Qatar, where the insurgent group has a political office. (AP Photo/Jacquelyn Martin, File)
Zalmay Khalilzad

US-Chefunterhänlder Zalmay Khalilzad. Bild: AP

Die «grundsätzliche» Einigung sei aber erst endgültig, wenn sich US-Präsident Trump damit einverstanden erkläre, sagte Khalilzad. Bei den Gesprächen ging es vor allem um Truppenabzüge und Garantien der Taliban, dass Afghanistan kein sicherer Hafen für Terroristen wird. In der Folge sollten innerafghanische Friedensgespräche geführt werden. (mim/sda/afp/dpa/reu)

Trump auf dem Titel

Trump will den Krieg in Afghanistan verschärfen

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

9
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

103
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

111
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

146
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

124
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

94
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

9
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

103
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

78
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

111
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

146
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

124
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

94
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 08.09.2019 20:08
    Highlight Highlight "they probably don’t have the power to negotiate a meaningful agreement "

    Gibt hier Trump zu, dass er von Hochstabplern an der Nase herumgeführt wurde, und dass seine Leute gar nicht mit echten Taliban-Führern sondern nur mit einer Schauspieltruppe verhandelt hat, die sich als Taliban-Führer ausgaben?
  • Psipsina 08.09.2019 13:38
    Highlight Highlight Gottseidank ist Osama Bin Laden tot. Der Trumpel hätte ihn sicher bewundert und ihn einen “feinen Kerl” genannt!
  • FITO 08.09.2019 10:54
    Highlight Highlight Mist!
    Wieder nix mit dem Friedensnobelpreis.
    Benutzer Bild
  • Victor Paulsen 08.09.2019 10:40
    Highlight Highlight Hat der schonmal etwas von Frieden gehört?
    Wäre er z.B. im Koreakrieg Präsident gewesen, dann wäre aus dem Koreakrieg ein dritter Weltkrieg geworden, weil der Krieg mit einem Kompromiss endete und Trump ist offensichtlich nicht Kompromiss bereit
    • Leider Geil 08.09.2019 12:36
      Highlight Highlight Gut möglich, ausser dass der Koreakrieg nie beendet wurde.
    • Oigen 08.09.2019 20:58
      Highlight Highlight Kann er auch nicht, war ja nur ein "Polizeieinsatz"
  • DrFreeze 08.09.2019 10:13
    Highlight Highlight Ist ganz sicher ein Fake. Trump würde nie im Leben an einem Wochenende einem Treffen zusagen, dann ist er nämlich am Golf spielen.
  • Tobias W. 08.09.2019 09:48
    Highlight Highlight Man hätte es anders machen können, oder eben genau so, wie Trump es gemacht hat. Null Toleranz. Ich finde das eigentlich gut.

    Der diplomatische und „liebe“ Umgang mit radikalen Islamisten führt nirgendwo hin. Die verstehen das nicht. Die verstehen nicht mal den Koran. Die verstehen nur Gewalt.
    • swisskiss 08.09.2019 17:28
      Highlight Highlight Tobias W. Mit Unverständnis kennst du Dich offensichtlich bestens aus. Das lustige Draufhauen gegen islamische Regimes hat im Irak, Libyen, Afghanistan ja bestens funktioniert. Auch Israel kann tolle Erfolge feiern mit ihrer Politik der Härte. Und nun propagiert Du denselben Mist, der seit mehr als 40 Jahren nicht funktioniert. Klar, dass Du Trumps Politik gut findest...
  • RicoH 08.09.2019 09:01
    Highlight Highlight Ein geheimes Treffen, von dem fast niemand gewusst hatte. Da frag ich mich doch, ob nicht wenigstens die Taliban davon wussten.

    Bei Trump würde es mich nicht wundern, wenn das ach so geheime Treffen erfunden war. Da ja niemand davon wusste, kann man ihm ja nur schwer das Gegenteil beweisen.

    War jedenfalls mein erster Gedanke beim Lesen des Artikels.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 08.09.2019 08:16
    Highlight Highlight Gibts im Weissen Haus noch den Pressesaal?oder ist es nur noch so das POTUS nur noch via Twitter mitteilt?

    Btw. Ist Trump der erste Präsi. mit einem Cellphone stehts im Sack.
    • Pana 08.09.2019 08:58
      Highlight Highlight Pressekonferenzen gibt es soviel ich weiss nicht mehr. Er kommuniziert wie gewohnt auf Twitter, und gelegentlich schreit er Reporter im Garten an (mit Helikopter im Hintergrund).

Neue Enthüllungen bringen Trump unter Druck ++ Ukraine-Sondergesandter zurückgetreten

Artikel lesen
Link zum Artikel