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Kalifornien brennt

Kein Ende in Sicht: Kalifornien bittet Washington im Kampf gegen Waldbrände um Hilfe

05.08.18, 07:19 05.08.18, 08:58


Im Kampf gegen verheerende Waldbrände an der Westküste der USA hat der kalifornische Gouverneur aus Washington Hilfe erbeten. Nach einem Besuch in ausgebrannten Gebieten am Samstag verlangte Gouverneur Jerry Brown, dass die Regierung von Präsident Donald Trump für das Katastrophengebiet Gelder und Hilfsgüter bewilligen sollte.

Seit Wochen kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen mehr als ein Dutzend grosse Brände an. Im Bezirk Mendocino County, nördlich von San Francisco, haben zwei Brände mittlerweile über 815 Quadratkilometer Fläche zerstört. Die Feuer seien erst zu einem Drittel eingedämmt, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Mehr als 12'000 Gebäude waren bedroht, Anwohner mussten die gefährdeten Regionen verlassen.

Waldbrand in Kalifornien bedroht den Yosemite-Nationalpark

Video: srf

Das «Carr Fire» nahe der nordkalifornischen Stadt Redding hat mehr als tausend Häuser zerstört. In den vergangenen Wochen waren dort zwei Feuerwehrleute und vier Anwohner ums Leben gekommen. Nur mit einem massiven Löscheinsatz konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden.

Ein weiterer grosser Brand – nur wenige Kilometer vom weltberühmten Yosemite-Nationalpark entfernt – ist inzwischen zu gut einem Drittel eingedämmt. Das bei Touristen beliebte Yosemite-Tal war wegen starker Rauchentwicklung für Besucher weiterhin gesperrt. Meteorologen zufolge soll es auch in den nächsten Tagen heiss, trocken und windig bleiben. (sda/dpa)

Yosemite Nationalpark kämpft gegen Flammen

Video: srf

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grave 05.08.2018 13:20
    Highlight Die USA bomben doch auch sonst alles weg was sie stört, warum nicht auch das feuer so wie die schweden ?
    3 8 Melden
  • i-Aeglos 05.08.2018 09:21
    Highlight Als ob Trump da Hilfe schicken würde. Der ist doch froh, dass die Bäume weg sind und er und die amerikanischen Grosskonzerne durch Plantagen Geld verdienen können.
    10 28 Melden
    • Paddiesli 05.08.2018 16:00
      Highlight Nöd übertriebe. Die Realität ist schon schrecklich genug.
      5 3 Melden
  • Crissie 05.08.2018 08:54
    Highlight Warum muss der Gouverneur erst um Hilfe "bitten"? Wäre das nicht eine selbstverständliche Aktion eines Präsidenten, ohne erst dazu aufgefordert zu werden? Von Trump wohl zuviel verlangt....
    16 24 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 05.08.2018 13:02
      Highlight Vielleicht sind das einfach die offieziellen Abläufe...
      12 1 Melden
    • Baba 05.08.2018 13:26
      Highlight Nein, ich glaube zu wissen, dass die Bundesstaaten in Krisensituationen die Hilfe aus Washington anfordern/erbitten müssen. 45 ist für einmal wohl dafür nicht zu kritisieren.

      Aber es wäre für die Einwohner Kaliforniens und die schier übermenschliches leistenden Feierwehrleute wohl schön, wenn 45 in einer seiner ungezählten Twitter Botschaften auch einmal ein Zeichen der Anteilnahme formulieren würde. Aber das bräuchte ja sowas wie Empathie und DAS ist dann wohl von 45 zuviel verlangt 😠.
      14 0 Melden
    • Paddiesli 05.08.2018 16:03
      Highlight @Baba
      Meinst du so etwas, wie "thoughts and prayers"? 😉
      3 2 Melden
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