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FILE - In this file  July 7, 2016, photo then-FBI Director James Comey testifies before the House Oversight Committee to discuss Hillary Clinton's email investigation, at the Capitol in Washington. The Justice Department's watchdog faults former Comey for breaking with protocol in his handling of the Hillary Clinton email investigation. But it says his decisions were not driven by political bias ahead of the 2016 election.(AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

James Comey: Der ehemalige FBI-Direktor ging nicht aus politischen Gründen gegen Hillary Clinton vor. Bild: AP/AP

Comey-Untersuchung bringt brisante Textnachrichten ans Tageslicht

14.06.18, 21:17 15.06.18, 07:20


Der damalige FBI-Direktor James Comey ist bei der Untersuchung der E-Mail-Affäre Hillary Clintons zwar klar von Normen seiner Behörde abgewichen, war aber nicht politisch beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht des US-Justizministeriums, der am Donnerstag US-Präsident Donald Trump übergeben und anschliessend veröffentlicht wurde.

Der Generalinspektor des Ministeriums, eine Art oberster Wächter einzuhaltender Regeln, sieht «klare und dramatische» Abweichungen Comeys in dessen Ermittlungen. Sie hätten das Ansehen des FBI und des Ministeriums als fairen Sachwalter der Gerechtigkeit beschädigt, erklärte Michael Horowitz.

Clinton hatte als US-Aussenministerin auch einen privaten Server für E-Mails benutzt. Das ist verboten und wurde von den Republikanern im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu einem sehr grossen Thema gemacht. Die Affäre beschäftigte auch das FBI.

Comey kam aber zu dem Schluss, keine Anklage gegen Clinton zu empfehlen: einer der Gründe, warum Trump ihn im Mai 2017 feuerte. Das wiederum zog die Einsetzung des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller nach sich. Dieser ermittelt wegen geheimer Wahlabsprachen zwischen Trumps Wahlteam und Russland.

Heikle Textnachrichten

Trump bezeichnet diese Ermittlungen als Hexenjagd. Ein so bisher nicht bekanntes Detail in dem 568 Seiten starken Bericht dürfte dem Präsidenten neuen Auftrieb für seine Verschwörungstheorie geben, das FBI und sein Justizministerium hätten gegen ihn gearbeitet.

Der Bericht enthält zudem Textnachrichten zwischen FBI-Anwältin Lisa Page und Peter Strzok, zuständig sowohl für die Russland-Ermittlungen als auch die Clinton-Affäre. Page sagte, Trump werde doch hoffentlich niemals Präsident werden? Strzok antwortete: «Nein. Nein, wird er nicht. Wir werden das stoppen.»

Noch hat sich Trump, der am Donnerstag Geburtstag feierte, nicht zu den neuen Enthüllungen geäussert. Doch es ist damit zu rechnen, dass es den US-Präsidenten in seiner «Deep-State»-Meinung bestätigt. Trump geht davon aus, dass es Kräfte im Washingtoner Machtzirkel gibt, die gezielt gegen ihn arbeiten. Bereits anfangs des Monates attackierte Trump Strzok und Page auf Twitter.

(cma)

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Brikne, 20.7.2017
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40
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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas_v_Meier 15.06.2018 10:02
    Highlight Ist ja alles nichts wirkliches neues.....gerade der Part mit Lisa Page und Peter Strzok....
    11 2 Melden
    • Slavoj Žižek 15.06.2018 10:54
      Highlight Eine Satire Sendung als Quelle, momol.
      6 9 Melden
    • HabbyHab 15.06.2018 12:24
      Highlight @empty eine Satire-Sendung, die sehr grundiert infortmiert.
      6 3 Melden
    • Thomas_v_Meier 15.06.2018 13:25
      Highlight Genau!
      〰️ empty du hast das Konzept von John Oliver's Last week tonight nicht verstanden. Denn es ist mehr als nur Satire und Klamauk. Faktenbasierend informationen mit Satire elemente
      4 1 Melden
    • Slavoj Žižek 15.06.2018 14:57
      Highlight Doch ich kenne die Sendung und schaue sie regelmässig. Sie ist extrem einseitig.
      3 0 Melden
  • marcog 15.06.2018 09:06
    Highlight Ist ja nicht weiter erstaundlich, dass bei diesem Clown sich in einer grossen Verwaltung im privaten mal seine Meinung äussert.
    13 6 Melden
  • INVKR 15.06.2018 06:55
    Highlight Der fiese und hinterlistige Plan des FBI um Trumps Wahl zu verhindern:

    Schritt 1: Kurz vor der Wahl eine neue Untersuchung gegen Clinton öffentlich machen.

    Schritt 2: ????

    Schritt 3: Profit!!
    22 11 Melden
    • swisskiss 15.06.2018 14:39
      Highlight INVKR; Ich wundere ich ja auch über das sinnbefreite deep state Geschwafel einiger Zeitgenossen. Comey, ein Republikaner, ehemaliger Lookheed Martin Mitarbeiter und Angestellter von Bridgewater, dem grössten Hedgefond der Welt, dessen CEO David H. McCormick ein Trumpunterstützer und Bilderberger ist und in der trilateralen Kommision sitzt, veröffentlicht die Wiederaufnahme der Untersuchung gegen Clinton um 3 Tage vor Wahl die Einstellung zu verkünden.

      Comey darf von Glück reden, dass nicht Clinton gewählt wurde. Er wäre schon lange wegen Verstoss gegen den Hatch Act angeklagt
      3 1 Melden
  • reconquista's creed 15.06.2018 06:46
    Highlight Wenn es diesen DeepState wirklich gäbe, wäre er noch dilettantischer und unfähiger als die Regierung Trump:
    Die kommunizieren auf normalen, nicht verschlüsselten Kanälen, eine Verschwörung zur Verhinderung Trumps die keinen Erfolg hat, weil sie kurz vor den Wahlen mit der Email-Untersuchung die “eigene“ Kandidatin torpedieren. Dies mit einem Insider der eine Russland Verbindung in Wahlkampf findet diese aber erst nach der Wahl kommuniziert wird.
    Naja, wer will kann das glauben. Ich hätte ja auch nie gedacht dass es eine derart unfähige Regierung geben kann.
    32 19 Melden
  • Crecas 15.06.2018 05:30
    Highlight Leute, was berichtet ihr hier als News??? Diese SMS sind schon vor Monaten aufgetaucht und darum hat Muller diese beiden auch direkt ausgeschlossen. Das war im Dezember 2017! Von diesen SMS zehren ja Trump und die Fox Armee schon seit Monaten...
    49 2 Melden
    • mbr72 15.06.2018 08:29
      Highlight Der einzig vernünftige Kommentar hier... aber unsere nach Deepstate und Verschwörungstheorien lechzenden Leser wollen es eben anders sehen... que tempora que mores!!
      24 10 Melden
    • Crecas 15.06.2018 09:36
      Highlight Es wäre zumindest auch in der Verantwortung von Watson, den Bericht entsprechend anzupassen. Leute, macht euren Job...
      12 3 Melden
  • messanger 14.06.2018 23:51
    Highlight Die beiden sind wegen der SMS schon längst versetzt worden. Auch über Sanders und Clinton haben sie gelästert. Ich weiss nicht warum das neu sein soll.
    Neu im Bericht ist jedoch, dass auch Comey offizielle E-Mail über sein privates Gmail Konto verschickt hat.

    Und wenn alle Trump verhindern wollten, warum gibt Comey so kurz vor der Wahl bekannt, dass er die Untersuchung in Clinton's Email Server wieder eröffnet? Danach haben sich die Umfragen in Richtung Trump verschoben.
    29 3 Melden
  • m:k: 14.06.2018 23:36
    Highlight Die Tatsache dass Comey wenige Tage vor der Wahl sagte, er habe E-Mails von Hillary entdeckt und die Untersuchung wieder aufgenommen, war also ein cleverer Schachzug des Deep State damit sie die Wahl gewinnt 🤔
    28 4 Melden
  • _kokolorix 14.06.2018 23:16
    Highlight Ich hoffe doch sehr, dass in Washington gzeielt gegen Trump gearbeitet wird. Alles Andere wäre ja extrem beschämend für die USA...
    17 19 Melden
  • Hierundjetzt 14.06.2018 23:10
    Highlight Je nach Kontext "kann" diese Nachricht relevant sein. Eine reine launige Textnachricht unter Freunden ist was ganz anderes als eine offizielle Verlautbarung.

    Das Wort "Deep State" ist eine reine Erfindung der Trump Administration um die eigene Unfähigkeit zu kaschieren. Siehe Muslimban (Oberste Richter sagen njet) oder der lächerliche Mauerbau (Kein Budget)
    17 30 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.06.2018 08:31
      Highlight Das Wort „Deep State“ ist wahrscheinlich schon älter als Donald Trump.
      14 4 Melden
  • menzoking 14.06.2018 22:35
    Highlight Es ist solange eine Verschwörungstheorie, bis es wahr wird. Wundern würde es mich nicht.
    53 25 Melden
  • walsi 14.06.2018 21:58
    Highlight Eine alte Weisheit ist, Politiker kommen und gehen, Beamte bleiben. Zu glauben, dass sich dessen nicht bewusdt sind und keine eigene Ahenda haben ist sehr naiv.
    54 21 Melden
    • Ueli der Knecht 15.06.2018 01:30
      Highlight walsi: In den USA wechselt ein neuer Präsident i.d.R. jeweils auch die gesamte Administration aus (zumindest die Teppichetagen).
      13 5 Melden
    • walsi 15.06.2018 09:10
      Highlight @Ueli: Robert Mueller, der Sonderermittler war von 2001 - 2013 Chef des FBI, Keith Alexandet war von 2005 - 2014 Chef der NSA. Kurz gesagt dein Aussage trift nur bedingt zu. Diese zwei Directoren haben unter zwei Präsidenten gedient.
      8 3 Melden
    • Ueli der Knecht 15.06.2018 13:12
      Highlight Stimmt schon, walsi... bei FBI, NSA, Staatsanwälten etc., oder auch Notenbank wird etwas zurückhaltender vorgegangen, normalerweise. Bei Trump zählt das aber nicht. Er wechselt einfach alles aus, was ihm nicht in den Kram passt. Ich meine, Obama war diesbezüglich eher zurückhaltend.
      1 1 Melden
  • wasps 14.06.2018 21:34
    Highlight Also, wenn FBI Anwältin Page dies so sagte bzw. im Bericht so zitiert wird, dann kann ich sehr gut nachvollziehen, dass Trump sich in seiner Deep State Meinung bestätigt fühlt. Was denn sonst?
    111 46 Melden
    • Radiochopf 14.06.2018 22:33
      Highlight Die Meinungen zu Trump sind schon gemacht, da kann auch die Wahrheit nichts ändern... Es ist undiskutierbar das Clinton vom FBI eine Sonderbehandlung zu ihren Gunsten erhalten hat... sie konnte und hat auch mit ihrem Team Beweise zerstört... zudem hat sie bisher keine Strafe erhalten obwohl sie gegen Gesetze verstossen hat.. Snowden der weit sorgsamer umging mit heiklen Daten ist Staatsfeind Nr. 1, Clinton wurde fast Präsidentin...
      53 65 Melden
    • roger.schmid 14.06.2018 22:51
      Highlight @wasps: wieso?

      - Wurde Trump offensichtlich nicht gestoppt

      - Beide wurden abgesetzt

      - das FBI-Agenten nicht einen Landesverräter als Präsidenten haben wollen, ist durchaus nachvollziehbar.
      14 22 Melden
    • Scaros_2 14.06.2018 23:00
      Highlight Ja und vermutlich hatte die message noch sarkastische Smileys die jetzt fehlen ;-) *zwinker*

      Ich finde es schwer zu beurteilen weil wenn ich mir meine Chats aus der Firma, abteilung etc. anschaue. So was dürfte NIE publik werden weil da zeug drin ist welches man nicht versteht wenn man den Kontex darum herum nicht kennt.

      Sehr kritisch das ganze aus meiner Sicht.
      9 4 Melden
    • swisskiss 14.06.2018 23:01
      Highlight Neben der persönlichen Meinung der Staatsangestellten, muss man sehen, dass jeder Wechsel der Partei des Präsidenten , ein Auswechseln von tausenden Amtsträger in Diensten, Behörden und Ministerien zur Folge hat. Da geht es neben Jobverlust auch um das Vertuschen von Machtmissbrauch im Amt. Wünschenswert, dass alle 8 Jahre die Partei wechselt.um Machtmissbrauch zu minimieren. Deep state ist ein Denkkonstrukt, dass eine Vereinfachung politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme auf die amtierende Administration beschreibt. Das wird dem konkreten Fall nicht gerecht und ist verallgemeinernd.
      7 3 Melden
    • exeswiss 15.06.2018 02:13
      Highlight @radiochopf "Es ist undiskutierbar das Clinton vom FBI eine Sonderbehandlung zu ihren Gunsten erhalten hat..."

      sie sind eben NICHT zu clintons gunsten von den normen abgewichen, sondern entgegen üblichen politischen standards haben sie ermittlungstechnische sachen veröffentlicht, ohne vorher den fall abgeschlossen zu haben.
      13 5 Melden
    • wasps 15.06.2018 06:46
      Highlight Ja gut, immerhin ist jetzt einer Präsident, der zig Verfahren wegen Gesetzesverstössen am Hals hat. Dies aufgrund seiner zweifelhaften Geschäftsgebaren! Und ich bin immer noch überzeugt, dass man ihn dereinst aus dem Amt jagen wird.
      13 6 Melden
    • HabbyHab 15.06.2018 06:56
      Highlight @wasps Page und Strzok haben auch so über Clinton geredet. Die beiden fanden beide Kandidaten nicht gerade berauschend. Und wenn das FBI wegen illegaler Aktivitäten ermittelt, ist das nicht Deep State.
      @Radiochopf nein, Clinton genoss keine Sonderbehandlung. Einfach nein. Sie hat auch gegen keine Gesetze verstossen.. sonst wäre sie verurteilt worden. "But her Emails".. das ganze Trump-Team hat auch private Email-Server.
      11 7 Melden
    • Schlumpfinchen 15.06.2018 07:14
      Highlight @radiochopf: Vergiss nicht den Schluss der Wahlen. 1. hat Comey kurz zuvor brisante Dinge preisgegeben und damit klar die Wahlen zu Gunsten von Trump beeinflusst. 2. Wurde Trump gewählt, wenn der State wirklich so Deep wäre, wie Trump sagt, wie konnte er dann überhaupt gewählt werden?
      17 6 Melden
    • Vanessa_2107 15.06.2018 07:44
      Highlight @Radiochopf - ja sie wurde dann ja auch Präsidentin und nicht Trump... Was soll sie genau getan haben, zähl mal auf, nimmt mich wunder???
      14 10 Melden
    • swisskiss 15.06.2018 08:07
      Highlight Radiochopf:"weit sorgsamer umging mit heiklen Daten ist Staatsfeind Nr. 1" Ist das als Scherz gemeint?

      Veröffentlichung von gehackten und geleakten Daten, ohne Prüfung auf Richtigkeit und ohne Schwärzung von Namen bei gefährdeten Personen ist nun wirklich alles andere als sorgsamer Umgang mit Daten.

      Clintons Handeln mit Snowden zu vergleichen ist absurd, da Snowdens "Geschäftsmodell" die Veröffentlichung sensibler Daten ist.Wenn diese sensible Daten aus usamerikanischen Quellen stammen, die als geheim oder streng geheim klassifiziert sind, ist die Reaktion der Amis wohl ziemlich klar.
      10 6 Melden
    • AdiB 15.06.2018 08:13
      Highlight @radiochopf. die "schönen" und reichen werden halt nicht so einfach angeklagt ubd verurteilt. dass wird auch weiterhin so abgehen.
      schau nur wieviel anklagen trump hatte und noch am laufen sind, nur weil er jetzt president ist, sind die verfahren auf eis gelegt. trump hat menschen bis zum ruin abgezockt, er hat steuersenckungen auf sehr skurillen wegen erhalten um kredite für seine tower zu bekommen. und was gabs für den betrug als straffe, ein par milliönchen die gerade mal einen prozentsatz ausmachen von dem was er am betrug verdiente.
      thats life...
      13 2 Melden
    • mbr72 15.06.2018 08:37
      Highlight @swisskiss: Was für ein Quatsch, befass dich besser mal mit dem Snowden-Fall genauer! Da gibt es kein Geschäftsmodell dahinter... KEINES. Und die Sorgfältigkeit, wie er Daten publizieren liess, waren umfassend (dazu zog er auch zwei hochkarätigen Journalisten zu Hilfe). Aber eben: hier kann ja jeder labern, was er will. Faktenfreie Welt - lebe sie hoch!
      7 4 Melden
    • wasps 15.06.2018 09:24
      Highlight @mbr72. Dem sagt man Recht auf freie Meinungsäusserung. Sie haben ja die Möglichkeit, die Dinge richtig zu stellen und mit Fakten zu belegen (was Sie nicht tun), was wiederum Teil des Sinnes eines Diskurses ist.
      5 2 Melden
    • swisskiss 15.06.2018 11:03
      Highlight mbr72: Man sollte schon den Kontext des Begriffs "Geschäftsmodell" kennen, bevor man hier rumpöbelt. Wieder so eine Offenbarung der Kompetenz.

      Genauso ist Fakt, dass Tausende Dokumente, besonders aus russischer Quellen klare Fälschungen sind.

      Alle von Manning oder Snowden geleakten Dokumente sind klassifiziert und als geheim eingestuft . Das ist ein Strafdelikt und wird verfolgt.

      Würde mich zuerst mal um die eigene Kompetenz bemühen, statt dümmliche Repliken zu verfassen.

      2 1 Melden

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