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FILE - In this file  July 7, 2016, photo then-FBI Director James Comey testifies before the House Oversight Committee to discuss Hillary Clinton's email investigation, at the Capitol in Washington. The Justice Department's watchdog faults former Comey for breaking with protocol in his handling of the Hillary Clinton email investigation. But it says his decisions were not driven by political bias ahead of the 2016 election.(AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

James Comey: Der ehemalige FBI-Direktor ging nicht aus politischen Gründen gegen Hillary Clinton vor. Bild: AP/AP

Comey-Untersuchung bringt brisante Textnachrichten ans Tageslicht



Der damalige FBI-Direktor James Comey ist bei der Untersuchung der E-Mail-Affäre Hillary Clintons zwar klar von Normen seiner Behörde abgewichen, war aber nicht politisch beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt der Abschlussbericht des US-Justizministeriums, der am Donnerstag US-Präsident Donald Trump übergeben und anschliessend veröffentlicht wurde.

Der Generalinspektor des Ministeriums, eine Art oberster Wächter einzuhaltender Regeln, sieht «klare und dramatische» Abweichungen Comeys in dessen Ermittlungen. Sie hätten das Ansehen des FBI und des Ministeriums als fairen Sachwalter der Gerechtigkeit beschädigt, erklärte Michael Horowitz.

Clinton hatte als US-Aussenministerin auch einen privaten Server für E-Mails benutzt. Das ist verboten und wurde von den Republikanern im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu einem sehr grossen Thema gemacht. Die Affäre beschäftigte auch das FBI.

Comey kam aber zu dem Schluss, keine Anklage gegen Clinton zu empfehlen: einer der Gründe, warum Trump ihn im Mai 2017 feuerte. Das wiederum zog die Einsetzung des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller nach sich. Dieser ermittelt wegen geheimer Wahlabsprachen zwischen Trumps Wahlteam und Russland.

Heikle Textnachrichten

Trump bezeichnet diese Ermittlungen als Hexenjagd. Ein so bisher nicht bekanntes Detail in dem 568 Seiten starken Bericht dürfte dem Präsidenten neuen Auftrieb für seine Verschwörungstheorie geben, das FBI und sein Justizministerium hätten gegen ihn gearbeitet.

Der Bericht enthält zudem Textnachrichten zwischen FBI-Anwältin Lisa Page und Peter Strzok, zuständig sowohl für die Russland-Ermittlungen als auch die Clinton-Affäre. Page sagte, Trump werde doch hoffentlich niemals Präsident werden? Strzok antwortete: «Nein. Nein, wird er nicht. Wir werden das stoppen.»

Noch hat sich Trump, der am Donnerstag Geburtstag feierte, nicht zu den neuen Enthüllungen geäussert. Doch es ist damit zu rechnen, dass es den US-Präsidenten in seiner «Deep-State»-Meinung bestätigt. Trump geht davon aus, dass es Kräfte im Washingtoner Machtzirkel gibt, die gezielt gegen ihn arbeiten. Bereits anfangs des Monates attackierte Trump Strzok und Page auf Twitter.

(cma)

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22
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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas_v_Meier 15.06.2018 10:02
    Highlight Highlight Ist ja alles nichts wirkliches neues.....gerade der Part mit Lisa Page und Peter Strzok....
    Play Icon
    • Slavoj Žižek 15.06.2018 10:54
      Highlight Highlight Eine Satire Sendung als Quelle, momol.
    • HabbyHab 15.06.2018 12:24
      Highlight Highlight @empty eine Satire-Sendung, die sehr grundiert infortmiert.
    • Thomas_v_Meier 15.06.2018 13:25
      Highlight Highlight Genau!
      〰️ empty du hast das Konzept von John Oliver's Last week tonight nicht verstanden. Denn es ist mehr als nur Satire und Klamauk. Faktenbasierend informationen mit Satire elemente
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 15.06.2018 09:06
    Highlight Highlight Ist ja nicht weiter erstaundlich, dass bei diesem Clown sich in einer grossen Verwaltung im privaten mal seine Meinung äussert.
  • INVKR 15.06.2018 06:55
    Highlight Highlight Der fiese und hinterlistige Plan des FBI um Trumps Wahl zu verhindern:

    Schritt 1: Kurz vor der Wahl eine neue Untersuchung gegen Clinton öffentlich machen.

    Schritt 2: ????

    Schritt 3: Profit!!
    • swisskiss 15.06.2018 14:39
      Highlight Highlight INVKR; Ich wundere ich ja auch über das sinnbefreite deep state Geschwafel einiger Zeitgenossen. Comey, ein Republikaner, ehemaliger Lookheed Martin Mitarbeiter und Angestellter von Bridgewater, dem grössten Hedgefond der Welt, dessen CEO David H. McCormick ein Trumpunterstützer und Bilderberger ist und in der trilateralen Kommision sitzt, veröffentlicht die Wiederaufnahme der Untersuchung gegen Clinton um 3 Tage vor Wahl die Einstellung zu verkünden.

      Comey darf von Glück reden, dass nicht Clinton gewählt wurde. Er wäre schon lange wegen Verstoss gegen den Hatch Act angeklagt
  • reconquista's creed 15.06.2018 06:46
    Highlight Highlight Wenn es diesen DeepState wirklich gäbe, wäre er noch dilettantischer und unfähiger als die Regierung Trump:
    Die kommunizieren auf normalen, nicht verschlüsselten Kanälen, eine Verschwörung zur Verhinderung Trumps die keinen Erfolg hat, weil sie kurz vor den Wahlen mit der Email-Untersuchung die “eigene“ Kandidatin torpedieren. Dies mit einem Insider der eine Russland Verbindung in Wahlkampf findet diese aber erst nach der Wahl kommuniziert wird.
    Naja, wer will kann das glauben. Ich hätte ja auch nie gedacht dass es eine derart unfähige Regierung geben kann.
  • Crecas 15.06.2018 05:30
    Highlight Highlight Leute, was berichtet ihr hier als News??? Diese SMS sind schon vor Monaten aufgetaucht und darum hat Muller diese beiden auch direkt ausgeschlossen. Das war im Dezember 2017! Von diesen SMS zehren ja Trump und die Fox Armee schon seit Monaten...
    • mbr72 15.06.2018 08:29
      Highlight Highlight Der einzig vernünftige Kommentar hier... aber unsere nach Deepstate und Verschwörungstheorien lechzenden Leser wollen es eben anders sehen... que tempora que mores!!
    • Crecas 15.06.2018 09:36
      Highlight Highlight Es wäre zumindest auch in der Verantwortung von Watson, den Bericht entsprechend anzupassen. Leute, macht euren Job...
  • messanger 14.06.2018 23:51
    Highlight Highlight Die beiden sind wegen der SMS schon längst versetzt worden. Auch über Sanders und Clinton haben sie gelästert. Ich weiss nicht warum das neu sein soll.
    Neu im Bericht ist jedoch, dass auch Comey offizielle E-Mail über sein privates Gmail Konto verschickt hat.

    Und wenn alle Trump verhindern wollten, warum gibt Comey so kurz vor der Wahl bekannt, dass er die Untersuchung in Clinton's Email Server wieder eröffnet? Danach haben sich die Umfragen in Richtung Trump verschoben.
  • m:k: 14.06.2018 23:36
    Highlight Highlight Die Tatsache dass Comey wenige Tage vor der Wahl sagte, er habe E-Mails von Hillary entdeckt und die Untersuchung wieder aufgenommen, war also ein cleverer Schachzug des Deep State damit sie die Wahl gewinnt 🤔
  • _kokolorix 14.06.2018 23:16
    Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, dass in Washington gzeielt gegen Trump gearbeitet wird. Alles Andere wäre ja extrem beschämend für die USA...
  • Hierundjetzt 14.06.2018 23:10
    Highlight Highlight Je nach Kontext "kann" diese Nachricht relevant sein. Eine reine launige Textnachricht unter Freunden ist was ganz anderes als eine offizielle Verlautbarung.

    Das Wort "Deep State" ist eine reine Erfindung der Trump Administration um die eigene Unfähigkeit zu kaschieren. Siehe Muslimban (Oberste Richter sagen njet) oder der lächerliche Mauerbau (Kein Budget)
    • Sebastian Wendelspiess 15.06.2018 08:31
      Highlight Highlight Das Wort „Deep State“ ist wahrscheinlich schon älter als Donald Trump.
  • menzoking 14.06.2018 22:35
    Highlight Highlight Es ist solange eine Verschwörungstheorie, bis es wahr wird. Wundern würde es mich nicht.
  • walsi 14.06.2018 21:58
    Highlight Highlight Eine alte Weisheit ist, Politiker kommen und gehen, Beamte bleiben. Zu glauben, dass sich dessen nicht bewusdt sind und keine eigene Ahenda haben ist sehr naiv.
    • Ueli der Knecht 15.06.2018 01:30
      Highlight Highlight walsi: In den USA wechselt ein neuer Präsident i.d.R. jeweils auch die gesamte Administration aus (zumindest die Teppichetagen).
    • walsi 15.06.2018 09:10
      Highlight Highlight @Ueli: Robert Mueller, der Sonderermittler war von 2001 - 2013 Chef des FBI, Keith Alexandet war von 2005 - 2014 Chef der NSA. Kurz gesagt dein Aussage trift nur bedingt zu. Diese zwei Directoren haben unter zwei Präsidenten gedient.
    • Ueli der Knecht 15.06.2018 13:12
      Highlight Highlight Stimmt schon, walsi... bei FBI, NSA, Staatsanwälten etc., oder auch Notenbank wird etwas zurückhaltender vorgegangen, normalerweise. Bei Trump zählt das aber nicht. Er wechselt einfach alles aus, was ihm nicht in den Kram passt. Ich meine, Obama war diesbezüglich eher zurückhaltend.

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