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epa07493744 An Iranian man reads the Iranian daily newspaper 'Sazandegi' with a pictures of Iranian president Hassan Rouhani and US President Donald Trump on its front page and the title reading in Persian 'Eyes to Eyes',  in Tehran, Iran, 09 April 2019. The US government on 08 April 2019 said it had designated Iran's revolutionary guards corps (IRGC) as a terrorist organization, marking the first time a US government has made such a designation on a foreign government's organization.  EPA/ABEDIN TAHERKENAREH

Ein Iraner liest in einer iranischen Tageszeitung. Bild: EPA/EPA

US-Präsident Donald Trump will die Schrauben gegen den Iran weiter anziehen



Im Atomstreit mit dem Iran wollen die USA die Erdölexporte der Islamischen Republik in Kürze vollständig lahmlegen. Dies geht aus einem amerikanischen Zeitungsbericht hervor.

Aussenminister Mike Pompeo werde noch am heutigen Montag ankündigen, dass die Vereinigten Staaten ab dem 2. Mai keinem Land mehr Ausnahmen gewähren werden, das derzeit noch iranisches Erdöl importiere, berichtete die «Washington Post» am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf US-Ministeriumskreise.

Die Ausnahmeregelungen für China, Japan, Indien, Südkorea, Taiwan, die Türkei, Italien und Griechenland sollten dann wie geplant nach einem halben Jahr enden. Sollte sich ein Staat nicht an das Embargo halten, drohten ihm US-Sanktionen, hiess es weiter. Die Türkei hatte sich zuletzt noch für eine Verlängerung der Ausnahmen eingesetzt. Das US-Aussenministerium wollte sich nicht zu dem Bericht äussern.

US-Präsident Donald Trump hatte das internationale Atomabkommen mit dem Iran von 2015 im vergangenen Jahr aufgekündigt und neue Sanktionen verhängt. Sie zielen unter anderem auf die für den Iran wichtigen Einnahmen aus dem Erdöl-Geschäft ab.

Trump will die Führung in Teheran damit zu Neuverhandlungen über ein wesentlich strengeres Abkommen über ihr Atom- und Raketenprogramm zwingen. Zudem will er den Iran so zu einem Kurswechsel in der Aussenpolitik und dem Ende der Unterstützung militanter Gruppen in der Nahost-Region bewegen. (sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Salvador Al Daliente 23.04.2019 01:54
    Highlight Highlight Obama glückte die Einsackung von Bin Laden, den er in der Folge irgendwo im Ozean dem Getier zum Frass vorwarf. Donald's Ego muss da gezwungenerweise Nachlegen und womöglich gleich zwei Bösewichtlinge in die Knie zwingen.
  • B-Arche 22.04.2019 14:04
    Highlight Highlight China und Russland dürften sich kaum beeindrucken lassen von Pompeos Heissluft.
    Die USA müssen soviel aus China importieren, jede Sanktion wäre Lachhaft....
  • Ueli der Knecht 22.04.2019 13:41
    Highlight Highlight Würden die Iraner mit ihren Petro-Dollars amerikanische Waffen kaufen, dann sähe alles ganz anders aus. Da die iranischen Petro-Dollars aber die einheimische Waffenindustrie und die russische und chinesische pushen, gefällt das den Amis nicht.

    Daher lobbyiert Trump für seine arabischen Freunde. Die kaufen für weit über 100 Milliarden amerikanische Waffen, und schaffen damit Jobs in den USA. Sicher fliesst auch ein beträchtlicher Teil dieser arabischen Petro-Dollars in die Taschen des Trump-Clans.
    • Alphonse Graf Zwickmühle 23.04.2019 13:46
      Highlight Highlight Das geht jetzt schon seit Jahrzehnten so dermassen daneben. Egal wem du die Schuld in die Schuhe schiebst, oder den Schuh hinwirfst. ändern wird sich nichts.
    • Ueli der Knecht 23.04.2019 16:16
      Highlight Highlight Ich meine schon, dass sich die Welt zur Zeit ändert. Langsam aber sicher. Weg vom US-Unilateralismus, an dem sich die USA inzwischen mit roher Gewalt festkrallt.

      Die Kosten für diesen US-Unlateralismus erhöhen sich stetig. Es wird der USA nicht mehr lange gelingen, diese Kosten auf ihre "Freunde" oder Mexico aufzubürden.

      Letztlich führt "America first" dazu, dass sich der Rest der Welt vereint, und dass die Multilateralen Völkerrechtsinstitute (wie UN, IWF, WTO usw.) vermutlich am Ende gestärkt hervorgehen, und die USA in diesen Organisationen wie auch weltweit an Einfluss verlieren wird.
  • aglio e olio 22.04.2019 10:22
    Highlight Highlight "dass die Vereinigten Staaten ab dem 2. Mai keinem Land mehr Ausnahmen gewähren werden, das derzeit noch iranisches Erdöl importiere"

    Wie kann man nur so arrogant sein und auf der anderen Seite zu den Top10 der sozialen Entwicklungsländer gehören.
    Ach halt, passt ja super zusammen. :|
    • Roadrunn_er 22.04.2019 18:55
      Highlight Highlight Absolut richtig was du schreibst.
      Finde es unglaublich dass die Amis einfach jedes Land unter Druck setzen bzw. Erpressen wenn man nicht nach der ami Pfeiffe tanzt.
      Ich bin überzeugt davon dass es bedeutend schlimmere Länder als der Iran gibt. Nur weil diese anderen Ländern den Amis in den A*** kriechen oder hunderte Milliarden $ ausgeben für Ami Waffen, werden die in der westlichen Welt gehätschelt.
      Der Iran hat soviel ich weiss nie als erstes einen Krieg begonnen oder sowas in der Art. Also warum immer den Iran verteufeln?
  • TheRealSnakePlissken 22.04.2019 09:27
    Highlight Highlight Ein weiteres Trump-Rätsel: Wieso findet er den Kim zum Knuddeln, rastet aber beim Ayatollah aus? - Weil der eine die Atombombe hat, der andere aber noch nicht? Der eine glattrasiert ist und der andere einen Samichlausbart? Weiss es der Quiz-Huber😳???
    • Walter Sahli 22.04.2019 13:28
      Highlight Highlight Der Ayatollah hat nie getwittert, Trump sei ein toller Typ und hätte die Haare schön.

      Hat er nun davon.
    • Alphonse Graf Zwickmühle 23.04.2019 13:52
      Highlight Highlight @Walter Sahli

      Da müsstest du eine ganz grosse Ladung Honig in den Hintern von Trump spedieren und da kennen selbst die Iraner glücklicherweise Grenzen.
  • Wenzel der Faule 22.04.2019 09:26
    Highlight Highlight Schade, dass jedes Land vor den Amis kuscht.
    Egal was und wo, was ihnen nicht passt wird sanktioniert und beim Verstoss Strafen in Millionenhöhe verteilt. Für wen halten die sich?
    Hoffe ja dass Russland und China den Handel aufrecht erhalten ode gar ausbauen, ansonsten wird ein weiteres Land in den ruin getrieben.
    • Hexentanz 22.04.2019 12:52
      Highlight Highlight Denke du musst über die Bücher.. so funktioniert das ganze nicht.. Stell dir vor, USA, China und Russland sind die Big Player, insbesondere die USA. Wenn jetzt China Sanktionen in Kauf nimmt, nur um Iran zu Schützen, dann würden sie was falsch machen. Darum machen alle mit, weil im Endeffekt die US und China Wirtschaft voneinander Abhängig sind, und keiner will mit dem anderen Streit.

      Iran ist da ziemlich "nutzlos" im Vergleich. Darum machen China und Russland dies wohl auch mit. Bringt Ihnen ja nix Iran zu haben, dafür keine US Wirtschaft. Geld regiert die Welt o0 Oder so.
    • Ueli der Knecht 22.04.2019 16:19
      Highlight Highlight "Schade, dass jedes Land vor den Amis kuscht."

      Das mag zur Zeit noch so sein. Allerdings bewirkt die eigennützige Machtpolitik der Amis auch, dass aktuelle alle anderen Staaten alles versuchen, um sich von den US-Abhängigkeiten möglichst loszulösen.

      Daher ist die derzeitige US-Machtpolitik nicht nachhaltig. Längerfristig führt sie vielmehr dazu, dass die US ihre Führungsrolle verlieren wird. Dann wird's der USA ergehen wie einst der Sowietunion vor ihrem Untergang.

      America first => The rest of the world united!
    • Alphonse Graf Zwickmühle 23.04.2019 13:50
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      Deine Prophezeiungen und geschichtlichen Herleitungen nützen doch niemandem. Solange auf beiden Seiten jeder den längeren Knebel für sich in Anspruch nimmt geht da gar nichts vorwärts. Die Dummen sind und bleiben die Bürger von Amerika und noch viel mehr die vom Iran.
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  • rodolofo 22.04.2019 07:07
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