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Doch kein Werwolf in Montana: Des Rätsels Lösung ist viel simpler

19.06.18, 15:27


This undated photo provided by the Montana Fish, Wildlife and Parks on Friday, May 25, 2018, shows a wolf-like animal that was shot on May 16, 2018, after it was spotted in a private pasture with livestock near Denton, Mont. It was originally thought to be a wolf, but doubts arose since the front paw appeared too short, the front claws too long, the canine teeth too short, and ears too tall in proportion to the skull. (Montana Fish, Wildlife and Parks via AP)

Das Tier war von einem Farmer in Montana auf seinem Grundstück erschossen worden. Bild: AP/Montana Fish, Wildlife and Parks

Nun ist klar, um was für ein Tier es sich bei dem «Monster» handelte, das ein Farmer im Mai in der Nähe von Denton im US-Staat Montana erschossen hat. Allen Verschwörungstheorien zum Trotz ist es nicht etwa der Kadaver eines Bigfoots oder eines Werwolfs – sondern der eines Grauwolf-Weibchens.

Dies zeigten die DNA-Tests, die das «U.S. Fish and Wildlife Service forensic laboratory» in Ashland durchgeführt hat. Indem die Proben der Wölfin mit tausenden weiteren Samples von Wölfen verglichen wurde, konnte festgestellt werden, dass sie mit grösster Wahrscheinlichkeit aus dem Norden der Rocky Mountains eingewandert war. 

Für Aufregung hatten vor allem die unproportional grossen Ohren und Krallen und die eher kurzen Zähne und Beine des Tiers gesorgt. Der Laborbericht bestätigt jedoch, dass dies vor allem an den Bildaufnahmen gelegen habe. Die Extremitäten des Tiers liegen alle im Normalbereich.

In Montana leben verhältnismässig viele Wölfe. Es wird geschätzt, dass die Population rund 900 Tiere zählt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Farmer auf ihren Grundstücken ab und zu Wölfen begegnen. Es ist ihnen auch erlaubt, diese zu erschiessen, solange die Tiere eine Gefahr für ihren Viehbestand darstellen. Dies war auch im Fall der Wölfin in der Nähe von Denton der Fall.

(doz)

In der Schweiz sind Wölfe seltener:

Wölfe sind hier aber willkommen

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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15
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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 19.06.2018 16:54
    Highlight Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - aber es spricht eben auch nicht immer die Wahrheit.
    10 0 Melden
  • latuga 19.06.2018 15:55
    Highlight Kein Werwolf...... wie erstaunlich.

    Das Untier ist nicht in Montana liebe Amis, es ist im weissen Haus.
    214 13 Melden
    • Sharkdiver 19.06.2018 16:28
      Highlight 😂
      19 8 Melden
    • P. Hodel 19.06.2018 18:23
      Highlight latuga, Du tust den Untieren unrecht.
      18 1 Melden
    • Päsu 19.06.2018 19:17
      Highlight Wunderbar wie in diesem Kommentar zwei Themen miteinander verbunden worden sind welche nichts miteinander zu tun haben
      8 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 19.06.2018 15:40
    Highlight Die Amis so "Ich weiss nicht, was es ist, aber es ist bestimmt sterblich, also ballere ich mal drauf los."
    113 42 Melden
    • Dario4Play 19.06.2018 16:02
      Highlight Da hat einer nicht bis zum ende gelesen hmm?
      29 28 Melden
    • EvilBetty 19.06.2018 16:05
      Highlight Er hat nicht geschossen weil er nicht wusste was es ist, sondern weil es seine Tiere angreifen wollte 🙄

      Es gibt mehr als genug Gründe für AmiBashing, wir müssen nicht Tatsachen verdrehen, sonst sind wir keinen Dreck besser als DJ T.
      64 20 Melden
    • DerSimu 19.06.2018 16:09
      Highlight @betty ich hab auch nicht gesagt, dass er deswegen geschossen hat. Aber ja, die satzstellung ist missverständlich, sorry.
      8 9 Melden
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