International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Protesters call for South Carolina Gov. Nikki Haley to veto a bill that would outlaw most abortions in the state past 19 weeks, on Tuesday, May 24, 2016, in Columbia, SC. The only exceptions would be to save the life of the mother or if the fetus cannot survive outside the womb.  (AP Photo/Jeffrey Collins)

Abtreibungsgegner in South Carolina (Mai 2016).
Bild: Jeffrey Collins/AP/KEYSTONE

Perfekte Frage nach Orlando: Was wenn eine Waffe ebenso schwer zu bekommen wäre wie eine Abtreibung? 



Ein alter Facebook-Post hat durch das Massaker von Orlando traurige Aktualität bekommen und verbreitet sich erneut viral in den Sozialen Medien:

«Was wäre, wenn wir jeden jungen Mann, der eine Feuerwaffe kaufen will, wie all jene Frauen behandeln, die eine Abtreibung vornehmen wollen – obligatorische 48-stündige Wartezeit, Erlaubnis der Eltern, eine Bestätigung des Hausarztes, dass er sein Vorhaben verstanden hat, ein obligatorisches Video über die Folgen von Waffengewalt und eine Ultraschallsonde in seinen Arsch (einfach so).

Lasst uns ausser einem einzigen alle Waffenläden in jedem Staat schliessen, damit er hunderte Meilen fahren, Ferien nehmen und in einer fremden Stadt übernachten muss, um eine Feuerwaffe zu bekommen. Er soll an einer Gruppe von Menschen vorbeikommen, die Plakate mit Opfern von Schusswaffen in die Höhe halten, Menschen, die ihn einen Mörder nennen und ihn anflehen, keine Waffe zu kaufen.

Es ergibt mehr Sinn, dies auf junge Männer mit Waffen anzuwenden als auf Frauen und Gesundheitsversorgung, oder? Keine Frau, die eine Abtreibung vornimmt, hat innert Sekunden einen Raum voller Menschen getötet, oder?»

Der Urheber dieses entlarvenden Vergleichs zwischen den vielen Hürden für eine Abtreibung und der totalen Verfügbarkeit von Wafffen in den USA ist unbekannt. Er begann Anfang Oktober 2015 nach einem Amoklauf in Oregon zu zirkulieren:

(kri)

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pana 15.06.2016 21:27
    Highlight Highlight Das Thema wurde mal bei der Daily Show aufgegriffen. Es ist faszinierend, wie republikanische "Pro-Life" Politiker eine Leidenschaft an den Tag legen um ungeborenes Leben zu retten, aber gleichzeitig nach jedem Amoklauf eine "Shit Happens" Reaktion bzw "Alle mal rasch beten" auf Twitter abspulen.
  • Madison Pierce 15.06.2016 21:22
    Highlight Highlight Etwas über 30000 Tote durch Schusswaffen jedes Jahr. Bei Abtreibungen sind es aktuell 1.5 Millionen pro Jahr.

    Oder auch: man soll Sachen vergleichen, die vergleichbar sind.
    • meglo 15.06.2016 22:16
      Highlight Highlight Nehmen sie den Grundsatz im zweiten Satz und wenden sie ihn bitte auch an auf ihren Vergleich im ersten Satz.
    • Gigle 15.06.2016 22:16
      Highlight Highlight Also wenn man dem CDC glaubt sind im Jahr 2012 699'202 Abtreibungen vorgenommen worden. Das sind die neusten Zahlen. Das mit den 1.5 hab ich auf soner CH Christenfundi Seite auch gesehn.
    • Itsmichael 15.06.2016 22:17
      Highlight Highlight Ja, dass kann man vergleichen. Es kommt nicht auf die Anzahl der Toten an. Oder?

      Zudem würde ich trotzdem noch einen Unterschied zwischen einem nicht voll entwickelten Fötus und einem ausgewachsenen Menschen ziehen.
    Weitere Antworten anzeigen

Wie unsere Ferienbilder aussehen, wenn wir weitermachen wie bisher

Influencer sind bekannt für das Suggerieren einer Traumwelt. Für eine vor kurzem gestartete Kampagne setzen einige ihren Einfluss nun ein, um auf ein grosses Problem aufmerksam zu machen.

Influencer versorgen uns tagtäglich mit Fotos von den schönsten Plätzchen auf dieser Erde. Gekonnt inszenieren sich die durchtrainierten, meist jungen Frauen und Männer an Bilderbuch-Stränden. Die Bilder werden mit fröhlichen Hashtags sowie dem perfekten Insta-Filter versehen und hochgeladen.

Unter dem Hashtag «#NoFilterNoFuture» sind auf Instagram seit kurzem jedoch sehr ungewöhnliche Bilder zu finden. Das ansonsten stets glasklare Wasser und der perfekt weisse Strand sind komplett …

Artikel lesen
Link zum Artikel