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Mehr Einwandererfamilien kommen illegal über Grenze in die USA



FILE - In this June 25, 2018, file photo, a mother migrating from Honduras holds her 1-year-old child as surrendering to U.S. Border Patrol agents after illegally crossing the border near McAllen, Texas. The women paid a smuggler to get them across the river. Once agents spotted the smuggler, he retreated to Mexico and the women surrendered to officials. Despite calls from some liberal Democrats to eliminate the Immigration and Customs Enforcement, most Democrats show little appetite for abolishing the agency at the center of the drama over immigrant children separated from their parents this summer. (AP Photo/David J. Phillip, File)

Bild: AP/AP

Trotz der harten Haltung der Regierung von US-Präsident Donald Trump in der Einwanderungspolitik sind im vergangenen Monat deutlich mehr Einwandererfamilien illegal über die mexikanische Grenze ins Land gekommen.

Zwischen Juli und August stieg die Zahl der nahe der Grenze zu Mexiko festgenommenen Migrantenfamilien um 38 Prozent, wie am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichte Zahlen der Grenzschutzbehörden zeigen. 12'774 Familienmitglieder wurden festgenommen. Die Gesamtzahl der Festnahmen – Familien, Einzelpersonen und unbegleitete Minderjährige – lag bei 37'544.

Die Zahl der illegal über die Grenze gekommenen Migrantenfamilien stieg an, nachdem Gerichte das Vorgehen der Regierung gestoppt hatten, Einwandererkinder von ihren Eltern zu trennen. Im Zuge der Null-Toleranz-Politik der US-Regierung hatten die Behörden in den vergangenen Monaten Familien systematisch getrennt und die Kinder in separaten Lagern untergebracht. Nach einer Welle der Empörung stoppte Präsident Trump die Familientrennungen im Juni.

US-Behörden trennen Kinder illegaler Einwanderer von Eltern

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Video: srf

In einer Reaktion auf die neuen Zahlen zu den Grenzübertritten sagte ein Sprecher des Ministeriums für innere Sicherheit, schuld seien «Lücken in der nationalen Gesetzgebung». Notwendig seien härtere Einwanderungsgesetze.

Die Mehrzahl der im August illegal in die USA eingewanderten Menschen kam aus den mittelamerikanischen Staaten El Salvador, Honduras und Guatemala. Wegen der Entfernung ist die Abschiebung dieser Migranten schwieriger als die von Mexikanern in ihr direkt angrenzendes Herkunftsland. (sda/afp)

Die Grenze zwischen Mexiko und den USA

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    Alle Leser-Kommentare
  • woezzl 13.09.2018 12:39
    Highlight Highlight Von diesen Zahlen kann die Schweiz ja nur albträumen. Was ich nicht verstehe: wie werden diese Festgenommenen denn untergebracht? In riesigen Camps?
  • Herbsli69 13.09.2018 10:59
    Highlight Highlight Solange sich die Lage für die Menschen in den Herkunftsländern nicht ändert, wird die Migration nicht aufhören. Gilt übrigens auch für die Situation in Europa...

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