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New York verbietet Sexualstraftätern auf Bewährung Pokémon Go



epa05432916 A gamer sporting a shirt with an image of fictional creature Pikachu shows his mobile phone as he plays Pokemon Go near the Sydney Opera House in Sydney, New South Wales, Australia, 20 July 2016. The Sydney Opera House put Pokemon lures in the area for two hours on 20 July, inviting players to come to the forecourt to search for the fictional creatures. Pokemon Go, a Global Positioning System (GPS) based augmented reality mobile game, was released in Australia, New Zealand and the USA on 06 July 2016.  EPA/DAVID MOIR AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Sexualstraftäter könnten mit Hilfe von «Pokémon Go» andere Spieler an bestimmte Orte locken.
Bild: EPA/AAP

Sexualstraftäter auf Bewährung dürfen im US-Bundesstaat New York künftig kein Pokémon Go mehr spielen. Die Gefahr, dass Kinder über das Smartphone-Spiel in unsichere Gegenden gelockt würden, sei zu gross, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag mit.

Die fast 3000 unter Aufsicht lebenden Sexualstraftäter dürfen das Spiel und vergleichbare Spiele nicht mehr herunterladen oder darauf zugreifen. Cuomos Büro habe die Google-Tochter Niantic Labs, die die App zusammen mit Nintendo entwickelte, kontaktiert und um Hilfe bei Umsetzung der neuen Regelung gebeten.

Sexualstraftäter könnten mit Hilfe von Pokémon Go etwa sehen, wo Kinder sich versammeln, sagte Senatorin Diane Savino. Spieler können gegen eine geringe Gebühr selbst sogenannte Lures platzieren, um andere Spieler an bestimmte Orte zu locken. Savinos gemeinsam mit Senator Jeffrey Klein vorgenommene Untersuchung habe einen «erschreckenden Zusammenhang zwischen Wohnsitzen von Sexualstraftätern und Zielen des Spiels» ergeben, sagte Klein. (sda/dpa)

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