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U.S. Secretary of State Mike Pompeo and U.S. Ambassador to Israel David Friedman stand next to the dedication plaque at the U.S. embassy in Jerusalem, Wednesday, March 21, 2019. (Jim Young/Pool Image via AP)

Aussenminister Mike Pompeo und US-Botschafter David Friedman in der US-Botschaft (März 2019). Bild: AP/Pool Reuters

Islamische Länder verurteilen Verlegung von US-Botschaft nach Jerusalem



Die islamischen Staaten haben bei ihrem Gipfeltreffen in Mekka die Israel-Politik der US-Regierung kritisiert. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) verurteilte die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem in einer am Samstag veröffentlichten Erklärung.

Die OIC rief zudem zu einem Boykott aller Länder auf, die diesem Beispiel der USA folgen.

Sowohl Israel als auch die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als Hauptstadt für sich - Israel die gesamte Stadt; die Palästinenser den Ostteil Jerusalems. Wegen des ungeklärten Status der Stadt war es jahrzehntelang diplomatischer Konsens, dass ausländische Staaten ihre Botschaft nicht in Jerusalem ansiedeln.

Trump erkannte jedoch Ende 2017 Jerusalem als Hauptstadt Israels an und ordnete den Umzug der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem an, der schliesslich im Mai 2018 unter heftigem Protest der Palästinenser vollzogenen wurde. Auch Guatemala verlegte anschliessend seine Botschaft nach Jerusalem. Andere Länder wie Brasilien, Tschechien und Rumänien erwägen dies ebenfalls.

Türkei setzt Zeichen

Die Konferenz der 57 OIC-Staaten ist das dritte und letzte Gipfeltreffen in Mekka in dieser Woche. Die Staaten der Arabischen Liga und des Golfkooperationsrats waren dort am Donnerstagabend auf Initiative Saudi-Arabiens zusammengekommen, um über die aktuellen Spannungen mit dem Iran zu diskutieren.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan blieb dem Gipfel der OIC in Mekka fern und liess sich durch Aussenminister Mevlüt Cavusoglu vertreten, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Die Beziehungen zwischen Ankara und Riad sind seit der Ermordung des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi im Konsulat seines Landes in Istanbul angespannt. (sda/afp)

Proteste nach US-Botschafts-Eröffnung in Jerusalem

Die Eröffnung der US-Botschaft spaltet die Gemüter

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gender Bender 01.06.2019 10:34
    Highlight Highlight Hehe, die Ideologen ärgern sich darüber, dass die Welt nicht so ist wie sie sie gerne hätten. So als Tip, das liegt in der Natur der Sache.
  • spline 01.06.2019 09:02
    Highlight Highlight Die Botschaft gibt einen schönen Anlass für mögliche Kriege.
    Reinste Provokation.
  • Gender Bender 01.06.2019 08:54
    Highlight Highlight Ich verurteile den gewaltigen Gewaltanteil im Koran!
  • Magnum44 01.06.2019 08:23
    Highlight Highlight Was spricht den jetzt dagegen, die eigenen Botschaft ebenfalls nach Jerusalem zu versetzen?
  • Smeyers 01.06.2019 08:01
    Highlight Highlight Jedes Land ist frei den Standort seiner Hauptstadt zu wählen und West-Jerusalem ist seit über 70 Jahren die Hauptstadt von Israel mit Regierungssitz. Warum die Aufregung? Amman ist die Hauptstadt von Jordanien mit Hussein als König der Palästinser, so what?
    • Royeti 01.06.2019 18:25
      Highlight Highlight Trifft den Nagel auf den Kopf!

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