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Broward County Sheriff Scott Israel speaks before a CNN town hall broadcast, Wednesday, Feb. 21, 2018, at the BB&T Center, in Sunrise, Fla. (Michael Laughlin/South Florida Sun-Sentinel via AP)

Sheriff Scott Israel kritisierte die Reaktion von Polizeibeamten Scot Peterson nach dem Schulmassaker in Florida harsch.  Bild: AP/South Florida Sun-Sentinel

Polizist, der nach Florida-Massaker von Trump als «Feigling» bezeichnet wurde, wehrt sich

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Scot Peterson war langjähriger Polizist und am 14. Februar auf dem Campus der Stoneman Douglas High School, als ein ehemaliger Schüler 17 Menschen tötete. Peterson wurde nach dem Attentat harsch kritisiert. US-Präsident Donald Trump bezeichnete ihn als «Feigling», weil er angeblich nicht sofort versucht habe, den Schützen im Schulhaus zu stoppen. 

Peterson wurde nach dem Attentat von seinem Vorgesetzten, Sheriff Scott Israel, freigestellt. Israel sagte, er sei «empört» über Petersons Handeln. Peterson hätte ins Schulhaus rein gehen sollen, um sich dem «Killer» in den Weg zu stellen und «ihn zu töten». 

Nun meldet sich Peterson schriftlich über seinen Anwalt Joseph A. DiRuzzo zu Wort. Und wehrt sich gegen die Vorwürfe. «Damit es klar ist: Herr Peterson hätte sich gewünscht, die 17 Schüler vor ihrem Schicksal zu bewahren, seine Gedanken sind mit den Angehörigen der Verstorbenen.» Dennoch seien die Behauptungen, Peterson sei ein Feigling, «offensichtlich falsch», heisst es weiter im Statement. 

Petersons Anwalt DiRuzzo schreibt, dass sein Klient dachte, die Schüsse kommen von ausserhalb des Schulgebäudes. Daher sei er auch nicht sofort ins Schulhaus hinein. Peterson habe in der Ausbildung gelernt, dass man im Falle einer Schiesserei im Freien Deckung suchen soll, um anderen Strafverfolgungsbehörden genau Bericht erstatten zu können. 

Bild

Derzeit wird Petersons Reaktion auf die Schiesserei auf Antrag des Gouverneurs von Florida Rick Scott untersucht. Sein Anwalt DiRuzzo hofft, dass mithilfe der Untersuchung Petersons Name «endlich wieder rein gewaschen wird». (ohe)

Angehörige nach Schulmassaker: «Trump, bitte tun Sie was!»

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pafeld 27.02.2018 22:08
    Highlight Highlight Ist ja auch noch NIE vorgekommen, dass ein Schulamokläufer alleine war...
    Ernsthaft, einen Tatort mit Schusswechsel alleine zu stürmen ist nicht nur scheissgefährlich, sondern auch äusserst dämlich und einsatzgefährdend.
  • JoJodeli 27.02.2018 20:52
    Highlight Highlight Ich bin sprachlos, einfach nur schockiert über dieses Verhalten. Ich hoffe das die Absurditäten von Trump und der NRA zu dem längst überflüssigen Protest von Seiten der Bevölkerung, im speziellen von der Jugend, führen. Der Hilfspolzist hat sich absolut korrekt verhalten.
  • Gummibär 27.02.2018 19:29
    Highlight Highlight Der Gedanke, das ein älterer Deputy-Sheriff mit Pistole oder sogar ein fettleibiger unbewaffneter Präsident in ein Schulhaus rennt um gegen einen mit Schnellfeuergewehr bewaffneten Attentäter vorzugehen ist lächerlich.
    Entweder wird der Zugang zu Waffen drastisch reduziert oder es werden die Schulen wie hunderttausende von Gebäuden rund um die Welt durch Sicherheitsbeamte und Detektoren geschützt.
    Keinem Besucher wird es gelingen mit einem Sturmgewehr das Weisse Haus zu betreten. Das Leben der Leute dort drinnen scheint wertvoller als das der Schüler landesweit.
  • Zing1973 27.02.2018 19:17
    Highlight Highlight Was tut man nicht alles, um vom eigentlichen Problem, der Waffengewalt und den damit zusammenhängenden einfachen Zugang zu Waffen, abzulenken?😔😔😔
  • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 19:00
    Highlight Highlight Im Jahr 2016
    Benutzer Bild
    • Paganapana 27.02.2018 19:24
      Highlight Highlight Und jetzt?
    • Fichtenknick 27.02.2018 19:40
      Highlight Highlight Dein Punkt ist??
    • Blutgrätscher 27.02.2018 19:57
      Highlight Highlight Uhhh false flag! Der hat ganz sicher nicht eingegriffen, weil er Hillarys Plan ausführen wollte um die Reptilioden wohlwollend zu Stimmen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 27.02.2018 18:57
    Highlight Highlight Wenn ein opportunistischer Politiker, in diesem Fall Trump, unmittelbar nach der Tat einen Schuldigen identifiziert, neigen die Gegner des Politikers genauso opportunistisch dazu, dem Beschuldigten Recht zu geben. Der Sache dient das in keiner Weise. Die Untersuchung wird zeigen, ob sich Peterson falsch verhalten hat oder nicht. Wie immer das Ergebnis ausfällt, weder Trump noch seine Gegner werden sich als Sieger fühlen dürfen. Für Profilierungssüchtige ist das der falsche Anlass.
  • Scaros_2 27.02.2018 18:52
    Highlight Highlight Er arbeitete nach Vorschrift - Punkt.
  • Citation Needed 27.02.2018 18:41
    Highlight Highlight Wenn schon ausgebildete Sicherheitsleute Mühe haben, das Ausmass/den Ort/die Art/überhaupt des Shootings richtig einzuschätzen und angemessen zu reagieren, wie sollen dann Lehrpersonen, die nun mal für andere Kernkompetenzen ausgebildet sind, für den Notfall bewaffnet werden?
    Keine Ahnung, ob der Irrtum von Peterson nachvollziehbar ist oder nicht, aber ihn nun zum Sündenbock zu machen ist billig.
  • Walter Sahli 27.02.2018 18:25
    Highlight Highlight Was verdient so ein Hilfspolizist? 20 USD die Stunde? Und für diesen Stundenlohn und einen posthum verliehenen Orden hätte er Opfer Nr. 18 werden sollen?
    • Oberon 27.02.2018 19:57
      Highlight Highlight Aber wenn du tot bist bringen dir auch 100$ in der Stunde nichts.

    • Walter Sahli 27.02.2018 23:30
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich, aber wenn der Staat mit einem anständigen Gehalt zeigt, dass ihm die Sicherheit der Schüler etwas wert ist, dann ist die Bereitschaft, sich einzusetzen, sicher höher. Insbesondere wenn die eigene Familie im schlimmsten Fall finanziell abgesichert wäre. Was bei 20USD/h sicher nicht der Fall ist.
    • Oberon 01.03.2018 09:50
      Highlight Highlight Natürlich, aber ich sehe auch Fehler bei der Ausbildung. Du kannst keine Hilfssheriffs nach einer 2 Wochen Ausbildung an die Front stellen. Das diese Personen überfordert sind bei kniffligeren Situationen liegt auf der Hand.
  • reconquista's creed 27.02.2018 18:12
    Highlight Highlight Niemand der einen halbwegs vernünftigen und rationalen Gedanken fassen und die Situation einschätzen kann, würde diesem Mann angreifen.
    In den USA ist es halt eben anders, beim Präsidenten sowieso. Da diskutiert man über Feiglinge und bewaffnete Lehrer...
    • Lowend 27.02.2018 19:04
      Highlight Highlight Da diskutiert ein Feigling über bewaffnete Lehrer, würde als Schlusssatz fast noch genauer treffen.
  • N. Y. P. D. 27.02.2018 17:54
    Highlight Highlight Klar, man muss die Untersuchung abwarten.

    Nur, wenn von überall her Schüler aus dem Schulhaus stürmen während geschlagenen 3 Minuten. Könnte man da als Polizist nicht vielleicht mal auf die Idee kommen, dass die Schiesserei drinnen stattfindet ?
    Wäre die Schiesserei draussen, würde das doch ein ganz anderes Bild ergeben, wie die Menschen sich bewegen.
    Ich finde als Polizist hat man sich RICHTUNG Tatort zu begeben und nicht während geschlagenen 3 Minuten in Deckung zu verharren.
    Es sieht schon so aus, als wäre er ein Feigling.

    Aber mal abwarten.
    • Alnothur 27.02.2018 18:26
      Highlight Highlight Die Ausbildung von Polizisten in den USA ist absolut unterirdisch. Sprüche wie "Shoot first, ask later" sind leider nicht nur Spott, sondern in so einigen Staaten Teil der Ausbildung. Dazu kommt, dass sich Polizisten explizit nicht in Lebensgefahr bringen müssen, um anderen zu helfen.
    • Fabio74 27.02.2018 18:30
      Highlight Highlight Und du wärst reingerannt ohne zu wissen was los ist? Das macht nzr einer der nicht richtig tickt. Andere holen Verstärkung
    • N. Y. P. D. 27.02.2018 18:56
      Highlight Highlight Nein, Fabio74, ich wäre nicht wie von Sinnen reingerannt. Sondern ich hätte mich vorsichtig Richtung Tatort begeben.

      Auch Du hättest Dich sicher Richtung Tatort (Schulhaus) begeben, wenn Deine Töchter im Schulhaus gewesen wären.
      Man bestellt Verstärkung herbei und begibt sich dann Richtung Tatort.

      Fabio74, in meinen Augen tendierst Du Richtung Feiges Verhalten.

      Ich habe hier nur meine Meinung zum Polizisten abgegeben.
      Dass es soviele Schiessereien gibt, haben wir der NRA und den Reps zu verdanken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Bojenmensch 27.02.2018 17:16
    Highlight Highlight Wow, so einen Chef wünsche ich mir auch. Der hätte bestimmt grandiose Chancen als Sicherheitschef bei der EMS-Chemie, so vom Mindset her.
  • rauchzeichen 27.02.2018 17:12
    Highlight Highlight der eine hält sich strikte an die ausbildung, ohne gross zu denken, die anderen verurteilen ihn, weil ihr bedarf an schuldigen noch nicht gedeckt ist. so what? hauptsache niemand diskutiert über waffen 🤷🏼‍♂️

    hoffentlich schaffen die schüler es weiterhin, die überfällige diskussion am laufen zu halten. ich befürchte aber auch diesmal, das amerikas waffengesetze eher gelockert als verschärft werden. 🤦🏻‍♂️
    • BetterTrap 27.02.2018 23:29
      Highlight Highlight Die traurige Fakten entsprechen leider deinen Befürchtungen... infolge eines "mass-shootings" erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um 75%, dass die Waffengesetze in in Bundesstaaten, welche von republikanischen Legislaturen geführt werden, erleichtert werden.

      Nachzulesen unter "The Impact of Mass Shootings on Gun Policy" von Luca, Malhotra und Poliquin..
  • Snowy 27.02.2018 17:10
    Highlight Highlight Wenn ich mich mit einer vorgeschobener Fussverletzung vom Kriegsdienst in Vietnam gedrückt hätte, würde ich den Ausdruck "Feigling" nicht allzu grosszügig verwenden.

    Vor allem nicht vs einem Hilfspolizist, der sich exakt nach Vorschrift verhalten hat.
    • Pana 27.02.2018 18:16
      Highlight Highlight I would have won Vietnam.
    • JackMac 27.02.2018 18:59
      Highlight Highlight Just mady my day Red John.
    • Makatitom 27.02.2018 22:31
      Highlight Highlight Heee, Trumo hat immerhin den Purple Bone Spur
      Benutzer Bild
  • ThomasHiller 27.02.2018 17:02
    Highlight Highlight Sein Name könnte rein gewaschen werden, wenn ein Interesse an der Wahrheit bestünde.

    Das ist aber - zumindest unter den Trumpisten und ihren Leuten - mehr als unwahrscheinlich. Denn die Wahrheit würde auch intensiv die NRA in Frage stellen. Aber auch das ist von diesen Anhängern nicht gewünscht. Deshalb wird sich leider weder an der Situation Petersons noch an der in den USA in Bezug auf Waffen etwas ändern. Es wird also wohl weiter Opfer geben.

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