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Sheriff Scott Israel kritisierte die Reaktion von Polizeibeamten Scot Peterson nach dem Schulmassaker in Florida harsch.  Bild: AP/South Florida Sun-Sentinel

Polizist, der nach Florida-Massaker von Trump als «Feigling» bezeichnet wurde, wehrt sich

27.02.18, 16:53 27.02.18, 18:08


Scot Peterson war langjähriger Polizist und am 14. Februar auf dem Campus der Stoneman Douglas High School, als ein ehemaliger Schüler 17 Menschen tötete. Peterson wurde nach dem Attentat harsch kritisiert. US-Präsident Donald Trump bezeichnete ihn als «Feigling», weil er angeblich nicht sofort versucht habe, den Schützen im Schulhaus zu stoppen. 

Peterson wurde nach dem Attentat von seinem Vorgesetzten, Sheriff Scott Israel, freigestellt. Israel sagte, er sei «empört» über Petersons Handeln. Peterson hätte ins Schulhaus rein gehen sollen, um sich dem «Killer» in den Weg zu stellen und «ihn zu töten». 

Nun meldet sich Peterson schriftlich über seinen Anwalt Joseph A. DiRuzzo zu Wort. Und wehrt sich gegen die Vorwürfe. «Damit es klar ist: Herr Peterson hätte sich gewünscht, die 17 Schüler vor ihrem Schicksal zu bewahren, seine Gedanken sind mit den Angehörigen der Verstorbenen.» Dennoch seien die Behauptungen, Peterson sei ein Feigling, «offensichtlich falsch», heisst es weiter im Statement. 

Petersons Anwalt DiRuzzo schreibt, dass sein Klient dachte, die Schüsse kommen von ausserhalb des Schulgebäudes. Daher sei er auch nicht sofort ins Schulhaus hinein. Peterson habe in der Ausbildung gelernt, dass man im Falle einer Schiesserei im Freien Deckung suchen soll, um anderen Strafverfolgungsbehörden genau Bericht erstatten zu können. 

Derzeit wird Petersons Reaktion auf die Schiesserei auf Antrag des Gouverneurs von Florida Rick Scott untersucht. Sein Anwalt DiRuzzo hofft, dass mithilfe der Untersuchung Petersons Name «endlich wieder rein gewaschen wird». (ohe)

Angehörige nach Schulmassaker: «Trump, bitte tun Sie was!»

Video: watson

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45
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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pafeld 27.02.2018 22:08
    Highlight Ist ja auch noch NIE vorgekommen, dass ein Schulamokläufer alleine war...
    Ernsthaft, einen Tatort mit Schusswechsel alleine zu stürmen ist nicht nur scheissgefährlich, sondern auch äusserst dämlich und einsatzgefährdend.
    36 2 Melden
  • JoJodeli 27.02.2018 20:52
    Highlight Ich bin sprachlos, einfach nur schockiert über dieses Verhalten. Ich hoffe das die Absurditäten von Trump und der NRA zu dem längst überflüssigen Protest von Seiten der Bevölkerung, im speziellen von der Jugend, führen. Der Hilfspolzist hat sich absolut korrekt verhalten.
    30 2 Melden
  • Gummibär 27.02.2018 19:29
    Highlight Der Gedanke, das ein älterer Deputy-Sheriff mit Pistole oder sogar ein fettleibiger unbewaffneter Präsident in ein Schulhaus rennt um gegen einen mit Schnellfeuergewehr bewaffneten Attentäter vorzugehen ist lächerlich.
    Entweder wird der Zugang zu Waffen drastisch reduziert oder es werden die Schulen wie hunderttausende von Gebäuden rund um die Welt durch Sicherheitsbeamte und Detektoren geschützt.
    Keinem Besucher wird es gelingen mit einem Sturmgewehr das Weisse Haus zu betreten. Das Leben der Leute dort drinnen scheint wertvoller als das der Schüler landesweit.
    50 3 Melden
  • Zing1973 27.02.2018 19:17
    Highlight Was tut man nicht alles, um vom eigentlichen Problem, der Waffengewalt und den damit zusammenhängenden einfachen Zugang zu Waffen, abzulenken?😔😔😔
    58 2 Melden
  • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 19:00
    Highlight Im Jahr 2016
    5 45 Melden
    • Paganapana 27.02.2018 19:24
      Highlight Und jetzt?
      36 3 Melden
    • Fichtenknick 27.02.2018 19:40
      Highlight Dein Punkt ist??
      36 3 Melden
    • Blutgrätscher 27.02.2018 19:57
      Highlight Uhhh false flag! Der hat ganz sicher nicht eingegriffen, weil er Hillarys Plan ausführen wollte um die Reptilioden wohlwollend zu Stimmen!
      33 4 Melden
    • Fabio74 27.02.2018 20:01
      Highlight Was zum Thema oder bleibts bei Polemik oder ist Hillary am Amoklauf Schuld?
      25 3 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 20:15
      Highlight Das ist ein echtes Foto, jedoch gemäss diesem politico-Artikel schon aus dem Jahr 2015 und nicht 2016.
      https://www.politico.com/states/florida/story/2015/10/clinton-targets-florida-republicans-in-broward-county-stop-026295
      Einen Punkt ausser der Info an sich habe ich an sich nicht, ausser vielleicht "Zufälle gibts".
      Interessant danach im Artikel zu lesen worüber an diesem Wahlkampfanlass gesprochen wurde.
      3 27 Melden
    • Jürg Müller 27.02.2018 20:28
      Highlight Nehmt den Detector3000 weg, dann wisst Ihr es.
      26 3 Melden
    • Fabio74 27.02.2018 20:50
      Highlight Und noch einmal die Frage: Zusammenhang zum Thema? Keinen!
      20 2 Melden
    • mostlyharmless 27.02.2018 21:08
      Highlight Hier waren einfach viel zuviele Scotts involviert als dass man noch den Durchblick behalten könnte, gell?
      13 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 22:24
      Highlight Blutgrätschter: Der einzige der hier solchen Stuss erzählt bist du.
      Ich habe einen meiner Meinung nach durchaus relevanten Fakt erwähnt. Der Polizeichef der derzeit in der Öffentlichkeit steht war Unterstützer und trat an HRC Wahlkampfveranstaltungen auf Sonst nichts.
      Aber die Reaktionen sind ja mal wieder unterhaltsam.
      1 29 Melden
    • Hierundjetzt 27.02.2018 22:47
      Highlight Was ist hier „relevant“ an diesem Fakt?

      Hat Clinton etwas zum Scotti gesagt, wie: geh nicht aus dem Auto?

      Hör auf mit diesem Kindergarten. Merci.
      5 1 Melden
    • ujay 28.02.2018 03:01
      Highlight @Bullshit. Du bist unterhaltsam: Etwas posten und dann nicht mal die Eier, zu sagen, was Sache ist damit. Ein richtiger Held😂😂😂
      4 1 Melden
  • Jol Bear 27.02.2018 18:57
    Highlight Wenn ein opportunistischer Politiker, in diesem Fall Trump, unmittelbar nach der Tat einen Schuldigen identifiziert, neigen die Gegner des Politikers genauso opportunistisch dazu, dem Beschuldigten Recht zu geben. Der Sache dient das in keiner Weise. Die Untersuchung wird zeigen, ob sich Peterson falsch verhalten hat oder nicht. Wie immer das Ergebnis ausfällt, weder Trump noch seine Gegner werden sich als Sieger fühlen dürfen. Für Profilierungssüchtige ist das der falsche Anlass.
    37 3 Melden
  • Scaros_2 27.02.2018 18:52
    Highlight Er arbeitete nach Vorschrift - Punkt.
    29 3 Melden
  • Citation Needed 27.02.2018 18:41
    Highlight Wenn schon ausgebildete Sicherheitsleute Mühe haben, das Ausmass/den Ort/die Art/überhaupt des Shootings richtig einzuschätzen und angemessen zu reagieren, wie sollen dann Lehrpersonen, die nun mal für andere Kernkompetenzen ausgebildet sind, für den Notfall bewaffnet werden?
    Keine Ahnung, ob der Irrtum von Peterson nachvollziehbar ist oder nicht, aber ihn nun zum Sündenbock zu machen ist billig.
    86 4 Melden
  • Walter Sahli 27.02.2018 18:25
    Highlight Was verdient so ein Hilfspolizist? 20 USD die Stunde? Und für diesen Stundenlohn und einen posthum verliehenen Orden hätte er Opfer Nr. 18 werden sollen?
    80 2 Melden
    • Oberon 27.02.2018 19:57
      Highlight Aber wenn du tot bist bringen dir auch 100$ in der Stunde nichts.

      12 4 Melden
    • Walter Sahli 27.02.2018 23:30
      Highlight Das stimmt natürlich, aber wenn der Staat mit einem anständigen Gehalt zeigt, dass ihm die Sicherheit der Schüler etwas wert ist, dann ist die Bereitschaft, sich einzusetzen, sicher höher. Insbesondere wenn die eigene Familie im schlimmsten Fall finanziell abgesichert wäre. Was bei 20USD/h sicher nicht der Fall ist.
      1 0 Melden
    • Oberon 01.03.2018 09:50
      Highlight Natürlich, aber ich sehe auch Fehler bei der Ausbildung. Du kannst keine Hilfssheriffs nach einer 2 Wochen Ausbildung an die Front stellen. Das diese Personen überfordert sind bei kniffligeren Situationen liegt auf der Hand.
      1 0 Melden
  • Domsh 27.02.2018 18:12
    Highlight Niemand der einen halbwegs vernünftigen und rationalen Gedanken fassen und die Situation einschätzen kann, würde diesem Mann angreifen.
    In den USA ist es halt eben anders, beim Präsidenten sowieso. Da diskutiert man über Feiglinge und bewaffnete Lehrer...
    65 2 Melden
    • Lowend 27.02.2018 19:04
      Highlight Da diskutiert ein Feigling über bewaffnete Lehrer, würde als Schlusssatz fast noch genauer treffen.
      50 1 Melden
  • N. Y. P. 27.02.2018 17:54
    Highlight Klar, man muss die Untersuchung abwarten.

    Nur, wenn von überall her Schüler aus dem Schulhaus stürmen während geschlagenen 3 Minuten. Könnte man da als Polizist nicht vielleicht mal auf die Idee kommen, dass die Schiesserei drinnen stattfindet ?
    Wäre die Schiesserei draussen, würde das doch ein ganz anderes Bild ergeben, wie die Menschen sich bewegen.
    Ich finde als Polizist hat man sich RICHTUNG Tatort zu begeben und nicht während geschlagenen 3 Minuten in Deckung zu verharren.
    Es sieht schon so aus, als wäre er ein Feigling.

    Aber mal abwarten.
    12 81 Melden
    • Alnothur 27.02.2018 18:26
      Highlight Die Ausbildung von Polizisten in den USA ist absolut unterirdisch. Sprüche wie "Shoot first, ask later" sind leider nicht nur Spott, sondern in so einigen Staaten Teil der Ausbildung. Dazu kommt, dass sich Polizisten explizit nicht in Lebensgefahr bringen müssen, um anderen zu helfen.
      48 0 Melden
    • Fabio74 27.02.2018 18:30
      Highlight Und du wärst reingerannt ohne zu wissen was los ist? Das macht nzr einer der nicht richtig tickt. Andere holen Verstärkung
      58 3 Melden
    • N. Y. P. 27.02.2018 18:56
      Highlight Nein, Fabio74, ich wäre nicht wie von Sinnen reingerannt. Sondern ich hätte mich vorsichtig Richtung Tatort begeben.

      Auch Du hättest Dich sicher Richtung Tatort (Schulhaus) begeben, wenn Deine Töchter im Schulhaus gewesen wären.
      Man bestellt Verstärkung herbei und begibt sich dann Richtung Tatort.

      Fabio74, in meinen Augen tendierst Du Richtung Feiges Verhalten.

      Ich habe hier nur meine Meinung zum Polizisten abgegeben.
      Dass es soviele Schiessereien gibt, haben wir der NRA und den Reps zu verdanken.
      10 39 Melden
    • Fabio74 27.02.2018 20:07
      Highlight Was nützt meinen nicht existierenden Töchtern ein erschossener Vater? Nichts
      Bist du ausgebildeter Polizist oder markierst den Hengst?
      Allein ohne irgend eine Ahnung zu habe was läuft wie viele Täter wo diese sind, wie viele und was für Waffen, wer wo drin ist evtl als Geisel, ist das alleine reingehen reiner Selbstmord und potenziell tödlich für jene die drin sind!
      Vom heimischen Sofa aus, einen Mann als Feigling brandmarken ohne jede Detailkenntnisse ist billigste und primitivste Polemik.
      Und dass ich feige sein soll, nun ja zum Glück ist deine Meinung wasdu von mir hältst absolut irrelevant
      28 4 Melden
    • N. Y. P. 27.02.2018 20:40
      Highlight Jetzt haben wir uns ordentlich Saures gegeben.
      Warten wir also die Untersuchung ab.

      P.S. Peterson wurde nach dem Attentat von seinem Vorgesetzten, Sheriff Scott Israel, freigestellt. Israel sagte, er sei «empört» über Petersons Handeln. Peterson hätte ins Schulhaus rein gehen sollen, um sich dem «Killer» in den Weg zu stellen und «ihn zu töten».

      2 19 Melden
    • Fabio74 28.02.2018 08:44
      Highlight Eben vom Sofa aus den Hengst markieren und einem anden sagen, wie er hätte reagieren müssen.
      0 1 Melden
    • N. Y. P. 28.02.2018 10:23
      Highlight Ja, da stehe ich alleine da, mit meiner Meinung, hier auf watson.

      Aber zumindest Sheriff Scott Israel ist mit mir einig, wie Polizist Peterson hätte reagieren müssen.

      Nun gut, Peterson wurde nicht mal suspendiert, sondern gleich freigestellt.

      Warten wir nun die Untersuchung ab ?
      2 1 Melden
    • Alnothur 28.02.2018 11:57
      Highlight Nicht ganz, schliesse mich N.Y.P. an.
      2 0 Melden
    • N. Y. P. 28.02.2018 12:47
      Highlight Was ?

      Tatsächlich ?

      Freut mich, Alnothur.
      Also, wir zwei stehen alleine mit unserer Meinung da, dass sich der bewaffnete !! Polizist gefälligst Richtung Schiesserei begeben sollte.

      Falls die Schiesserei 10 statt 3 Minuten gedauert hätte ?
      Und es 76 statt 17 Tote gegeben hätte ?

      Und der Polizist dann gesagt hätte : Ich musste 10 Minuten in Deckung bleiben. Ich dachte, die Schiesserei war draussen und ich wollte, wenn die Verstärkung eintrifft, Rapport erstatten : Alle tot, ihr könnt jetzt stürmen !

      WTF

      Nein, ich bleibe dabei. Ein Feigling.

      Aber Schluss jetzt.
      3 1 Melden
  • Ollowain 27.02.2018 17:37
    Highlight Genau ein solches Bild habe ich von Amerika. Schuldiger gesucht, Schuldiger gefunden. Den Kern des Problems "vergisst" man grosszügig... Wie tief kan man sinken...
    335 9 Melden
  • Mitsch 27.02.2018 17:16
    Highlight Wow, so einen Chef wünsche ich mir auch. Der hätte bestimmt grandiose Chancen als Sicherheitschef bei der EMS-Chemie, so vom Mindset her.
    77 8 Melden
  • rauchzeichen 27.02.2018 17:12
    Highlight der eine hält sich strikte an die ausbildung, ohne gross zu denken, die anderen verurteilen ihn, weil ihr bedarf an schuldigen noch nicht gedeckt ist. so what? hauptsache niemand diskutiert über waffen 🤷🏼‍♂️

    hoffentlich schaffen die schüler es weiterhin, die überfällige diskussion am laufen zu halten. ich befürchte aber auch diesmal, das amerikas waffengesetze eher gelockert als verschärft werden. 🤦🏻‍♂️
    178 6 Melden
    • BetterTrap 27.02.2018 23:29
      Highlight Die traurige Fakten entsprechen leider deinen Befürchtungen... infolge eines "mass-shootings" erhöht sich die Wahrscheinlichkeit um 75%, dass die Waffengesetze in in Bundesstaaten, welche von republikanischen Legislaturen geführt werden, erleichtert werden.

      Nachzulesen unter "The Impact of Mass Shootings on Gun Policy" von Luca, Malhotra und Poliquin..
      1 0 Melden
  • Snowy 27.02.2018 17:10
    Highlight Wenn ich mich mit einer vorgeschobener Fussverletzung vom Kriegsdienst in Vietnam gedrückt hätte, würde ich den Ausdruck "Feigling" nicht allzu grosszügig verwenden.

    Vor allem nicht vs einem Hilfspolizist, der sich exakt nach Vorschrift verhalten hat.
    294 6 Melden
    • Pana 27.02.2018 18:16
      Highlight I would have won Vietnam.
      52 1 Melden
    • JackMac 27.02.2018 18:59
      Highlight Just mady my day Red John.
      12 2 Melden
    • Makatitom 27.02.2018 22:31
      Highlight Heee, Trumo hat immerhin den Purple Bone Spur
      3 0 Melden
  • ThomasHiller 27.02.2018 17:02
    Highlight Sein Name könnte rein gewaschen werden, wenn ein Interesse an der Wahrheit bestünde.

    Das ist aber - zumindest unter den Trumpisten und ihren Leuten - mehr als unwahrscheinlich. Denn die Wahrheit würde auch intensiv die NRA in Frage stellen. Aber auch das ist von diesen Anhängern nicht gewünscht. Deshalb wird sich leider weder an der Situation Petersons noch an der in den USA in Bezug auf Waffen etwas ändern. Es wird also wohl weiter Opfer geben.
    49 5 Melden

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