International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Central American migrants, part of the caravan hoping to reach the U.S. border, pray at a temporary shelter in Tijuana, Mexico, Friday, Nov. 16, 2018. As thousands of migrants of asylum-seekers converge on the doorstep of the United States, what they won't find are armed American soldiers standing guard, that's because U.S. military troops are prohibited from carrying out law enforcement duties. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Diese Menschen erhoffen sich ein besseres Leben in den Vereinigten Staaten. US-Präsident Trump lässt bei ihrem Herannahen die Grenzen verstärken.  Bild: AP/AP

Die «Migranten-Karawane» kommt – erteilt Trump Schiesserlaubnis für Grenzsoldaten?



Laut einem Bericht von CNN soll US-Präsident Donald Trump den Soldaten an der amerikanisch-mexikanischen Grenze den Gebrauch von Waffen erlauben, falls illegale Migranten Gewalt anwenden. Gemäss Vertrauten aus dem Umfeld des Präsidenten könnte der Befehl in Kürze erfolgen. 

Derzeit steuert die sogenannte «Migranten-Karawane» auf die USA zu. Tausende Lateinamerikaner, die vor Gewalt und Armut fliehen, haben in den letzten Tagen die mexikanische Grenzstadt Tijuana erreicht. Sie erhoffen sich ein besseres Leben in den USA – für Trump stellen sie allerdings eine Bedrohung für die nationale Sicherheit dar.

epa07156861 A handout photo made available by the US Army shows engineer soldiers from the 62nd Engineer Battalion, Fort Hood, Texas, place concertina wire along the Arizona/Mexico border wall, in Arizona, USA, 07 November 2018 (issued 11 November 2018). US Northern Command is providing military support to the Department of Homeland Security and US Customs and Border Protection to secure the southern border of the United States.  EPA/2nd Lt. Corey Maisch / USNORTHCOM / US ARMY / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

US-Soldaten an der Grenze zu Mexiko in Arizona.  Bild: EPA/USNORTHCOM / US ARMY

Trump hatte bereits vor Wochen Soldaten zur logistischen Unterstützung der Einsatzkräfte des Grenzschutzes in die Südstaaten beordert. Bislang erhielten sie keine Befugnis, zu intervenieren. Laut CNN sollen die Truppen im Notfall die Grenzbehörde schützen. Die Anwendung von Gewalt müsse «verhältnismässig» sein. (vom)

LGBT-Community auf der Flucht in die USA:

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Tausende Migranten stürmen Grenze zu Mexiko:

abspielen

Video: srf

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hellrodder 20.11.2018 08:59
    Highlight Highlight Ja das wäre ja super verhältnismässig. Auf unbewaffnete leute schiessen welche eine ( im prinzip unrechtmässige ) grenze überschreiten. Das komplette amerika ist von natives gestohlenes land. Also grenzen auf!
    Abgesehen davon sind diese flüchtlinge zu einem grossen teil auf die destsbilisationspolitik der amerikaner in südamerika zurückzuführen. Aberja,sind ja allr verbrecher welche da kommen wollen.
    • Bündn0r 20.11.2018 12:07
      Highlight Highlight Die Grenzen sind international anerkannt und somit legal.
      Bilder aus Osteuropa und Ceuta zeigten mitunter auch gewaltbereite Migranten, die sich mit Steinen etc bewaffneten.
      Ein gezielter Steinwurf auf Grenzbeamte/Militär nimmt dessen Tod zumindest in Kauf oder zielt gar darauf ab. Schusswaffengebrauch ist somit nicht völlig unverhältnissmässig, je nach Personenverhältnis.
  • CaptainLonestarr 20.11.2018 05:14
    Highlight Highlight Ich mag Trump nicht. Seine Landesgrenzen notfalls mit Waffengewalt zu verteidigen sehe ich als legitim an. Ein Staat hat die Aufgabe seine eigenen Bürger zu schützen. Die legalen Wege für echte Flüchtlinge (Krieg) aufgenommen zu werden sollten aber nicht angetastet werden. Drogenkriminalität und Armut müssen die Menschen zuhause bekämpfen.
    • Borki 20.11.2018 06:36
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Drogenkriminalität und Bürgerkrieg ist in ein paar Ländern Südamerikas doch schon lange sehr klein. Von dem her verstehe ich jeden, der da nur noch raus will...
      Wer sich allerdings Zutritt in ein anderes Land mit Gewalt erzwingen will, muss mit Waffengewalt rechnen. Da bin ich mit dir einverstanden.
    • Fritz N 20.11.2018 11:08
      Highlight Highlight Ok, wow. Verstehen tut das Asylrecht auch kaum jemand, oder? Bei Krieg liegt eben gerade in den meisten Fällen keine Asylrelevanz vor und die Geflüchteten werden keine Flüchtlinge sondern nur vorläufig Aufgenommene.. Klingt komisch ist aber so
      Und eure Vorstellung von Verhältnissmässigkeit lässt mich erschaudern.. Waffengewalt gegen Unbewaffntete sei legitim, wegen mimimi Landesgrenze mimimi omf!
  • Hessmex 20.11.2018 03:49
    Highlight Highlight Die ersten Schüsse werden mit Sicherheit auf mexikanischer Seite fallen und das schon bald! So wie sich diese „Migranten „ aufführen. Es kann sein, das nicht einmal das Militär zu schießen beginnt, sondern die Einheimischen, denn die haben schon die Nase voll. Da wird gefordert und zwar oft mit Gewalt. Das lassen sich die Leute in Tijuana nicht länger gefallen.
    • Bündn0r 20.11.2018 12:13
      Highlight Highlight Nicht fordernd? Das kommt einer Belagerung der Grenze gleich um Einlass in die USA zu erzwingen!
      Perfekt ist das Leben in Mittelamerika sicherlich nicht, Anspruch auf Asyl oder illegale Einreise haben sie trotzdem nicht.
    • swisskiss 20.11.2018 13:58
      Highlight Highlight Bündn0r; Es gibt keinen Anspruch auf Asyl, aber das Recht, ein Asylgesuch an der Grenze zu stellen.

      So wie es im Völkerrecht definiert ist und vor 2 Stunden durch einen Richter in Südkalifornien bestätigt wurde, der die Anordnung Trumps aufhob, dass man für Asyl nur an bestimmten Punkten nachfragen kann.


      Illegale Einreise in ein Land ist IMMER eine Straftat und somit verfolgungswürdig.
    • Principe 21.11.2018 07:32
      Highlight Highlight Es ist beschämend wie sich die Einheimischen in Tijuana aufführen. Ausgerechnet die Mexikaner im Norden, welche seit Jahren Kalifornien und weite Teile der USA überfluten und von Zahlungen der Verwandten aus Amerika leben. Nun hat sich das Blatt gewendet und zum ersten mal, sind die Rollen umgekehrt. Da sieht man das wahre Gesicht von vielen Einheimischen. Traurig!

1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Claus-Peter Reisch, früher konservativer Bayer und CSU-Wähler, heute Seenotretter im Mittelmeer. Für sein Engagement soll er nun in Malta verurteilt werden. Im Interview mit watson rechnet er mit Horst Seehofer, Matteo Salvini und der europäischen Flüchtlingspolitik ab. 

Eigentlich könnte Claus-Peter Reisch ein ruhiges, geordnetes Leben haben. Als selbstständig Erwerbender steht er finanziell auf sicherem Boden, mit seinem eigenen Segelboot zieht es ihn immer wieder in die Ferne. Doch jetzt ist Reisch zwischen die Fronten geraten. In Deutschland prangte sein Antlitz auf jeder Tageszeitung. 

Es ist 2015 als Reisch mit seiner Lebenspartnerin im Sommer nach Griechenland segelt. Die Flüchtlingskrise ist bereits in Gang. Er stellt sich die Frage: «Was tun wir, …

Artikel lesen
Link zum Artikel