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Für arme Schüler: Lehrerin bekommt über 500 Dollar von Flugpassagieren geschenkt

18.07.18, 11:17 18.07.18, 12:50


Eigentlich wollte Kimber Bermudez nur nach Florida fliegen, um ihre Eltern zu besuchen. Daher dachte sich die Primarlehrerin auch nichts dabei, als sie mit ihrem Sitznachbarn im Flieger ins Gespräch kam. Was danach passierte, beschrieb sie in einem langen Facebook-Post

Ihrem Nachbarn erzählte sie von den Bedingungen, unter welchen viele ihrer Erstklässler, die sie in Chicago unterrichtet, leben. Sie alle kämen aus ärmlichen Familien, einige seien sogar obdachlos. Alle Eltern würden aber hart arbeiten, um ihren Kindern die Ausbildung zu ermöglichen und das tägliche Brot zu verdienen.

Als Lehrer könne man natürlich nicht beeinflussen, wie es den Kindern zu Hause geht, sagt Bermudez. Sie wisse aber, dass viele der Eltern oft selbst nichts essen und alles, was sie haben, ihren Kindern weitergeben. Die Lehrer der Schule würden oft Schulmaterial aus ihrer eigenen Tasche bezahlen und sie an die Kinder weitergeben.

Ihr Sitznachbar war von dieser Erzählung offensichtlich berührt. Er erkundigte sich nach den Kontaktdaten von Bermudez und sagte ihr, dass seine Firma gerne etwas für ihre Schule spenden werde. Er war allerdings nicht der Einzige, den die Geschichte der Lehrerin bewegte.

Denn plötzlich spürte Bermudez, wie ihr von hinten jemand auf die Schulter tippte. Der Mann hinter ihr entschuldigte sich, dass er ihr Gespräch mitgehört hatte und drückte ihr einige Geldnoten in die Hand. «Tun sie damit etwas Aussergewöhnliches», sagte er und lehnte sich in seinem Sitz zurück. 

Der Mann hatte ihr ganze 500 Dollar gegeben und Bermudez konnte es nicht glauben. Sofort stiegen ihr Tränen in die Augen. Damit aber nicht genug. Als das Flugzeug gelandet war, überreichte ihr ein weiterer Mann aus der Sitzreihe nebenan 20 Dollar und ein vierter Mann gab ihr 10 Dollar. «Sie sagten mir, sie hätten nicht viel bei sich, aber sie wollten helfen – ich begann noch im Flieger zu weinen», schreibt Bermudez.

In ihrem Facebook-Post bedankt sie sich bei den vier Männern, deren Namen sie nicht kennt, und schreibt, dass dieses Erlebnis sie inspiriert habe, mehr für Kinder in Armut zu tun. 

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Video: watson

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 18.07.2018 21:18
    Highlight Eine wirklich nette Geste.
    1 1 Melden
  • exeswiss 18.07.2018 17:14
    Highlight es ist schlimm das sich so ein land weltpolizist und first world nation schimpfen darf...
    4 2 Melden
  • Snowy 18.07.2018 13:55
    Highlight Wunderschöne Geschichte. Toll, dass es solche Menschen gibt!

    Aber...


    Genau solche Geschichten liest die US Upper-class gerne. In den chicen Vorstädten ist es üblich, dass man an Dinnerparties einen namhaften Betrag an Weisenhäuser etc überweist.

    Schön und gut. Nur ist es brutal heuchlerisch, wenn man als Repliblikaner massgeblich dafür gesorgt hat, dass das US Schul- und Gesundheitswesen vor die Hunde geht - und somit solche Spendenaktionen erst nötig machen.

    Nochmals - dass soll keineswegs die Intention der Spender im Flugzeug in Abrede stellen (v.a da sie dies anonym getan haben).
    39 0 Melden
  • Hades69 18.07.2018 11:53
    Highlight Kindness Boomerang 🙏
    34 1 Melden
  • meine senf 18.07.2018 11:42
    Highlight Fast alles was man über Kinder und Bildung aus den USA hört ist so schlimm.

    Faktisch haben die den Feudalismus wieder eingeführt, die Chancen und Bildungsmöglichkeiten hängen nur vom Wohlstand, Wohnort und Ideologie der Eltern ab.

    Ab und zu gibt es dann solche Berichte wie dieser, dass man den weniger Priviligierten ein paar Knochen hinwirft und alle sind gerührt. Aber etwas grundsätzlich am System ändern will man nicht.
    120 1 Melden
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