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Krawalle zwischen Rechts- und Linksextremen in Portland

05.08.18, 11:50 05.08.18, 12:23
Counter protesters tear a Nazi flag, Saturday, Aug. 4, 2018 in Portland, Ore. Small scuffles broke out Saturday as police in Portland, Oregon, deployed

Gegendemonstranten zerreissen eine Nazi-Flagge – in Portland kam es am Samstag zu Zusammenstössen zwischen Rechtsextremen, Gegendemonstranten und Polizisten.  Bild: AP/AP



Anhänger rechtsextremer Gruppen und linke Gegendemonstranten haben sich in der US-Westküstenstadt Portland gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Laut Polizei flogen bei den Kundgebungen am Samstag im Bundesstaat Oregon Steine und Flaschen.

Die Sicherheitskräfte ordneten daraufhin die Auflösung der Demonstrationen an. Linke Aktivisten beschuldigten die Polizei, gezielt eine Eskalation herbeigeführt zu haben.

Die rechtsextremen Gruppen Patriot Prayer und Proud Boys hatten zu einer Demonstration in einem Park aufgerufen, um den Patriot-Prayer-Gründer Joey Gibson zu unterstützen. Gibson kandidiert für die Republikanische Partei von US-Präsident Donald Trump für einen Sitz im US-Senat.

Protesters line up Saturday, Aug. 4, 2018, in Portland, Ore. Small scuffles broke out Saturday as police in Portland, Oregon, deployed

Gegendemonstranten formieren sich in Portland. Bild: AP/The Oregonian

Gegner des rechten Aufmarschs hatten zu einer eigenen Kundgebung aufgerufen. An der Gegenkundgebung beteiligten sich auch Musiker, Demonstranten erschienen in Clown-Kostümen.

Kritik an Polizeieinsatz

Videos zeigten hunderte Demonstranten und starke Polizeieinheiten. Auch Rauchwolken waren auf den Aufnahmen zu sehen. Die Sicherheitskräfte lösten die Kundgebung nach den Stein- und Flaschenwürfen auf. Die Polizei beschlagnahmte nach eigenen Angaben Feuerwerkskörper.

Police deploy flash bang grenades during a rally in Portland, Ore., Saturday, Aug. 4, 2018. Small scuffles broke out Saturday as police in Portland, Oregon, deployed

«Ohne Warnung» Blendgranaten in die Menge geschossen – Gegendemonstranten machen der Polizei Vorwürfe. Bild: AP/FR171462 AP

Die Organisatoren der Gegenkundgebung erhoben im Anschluss schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Die Demokratischen Sozialisten Amerikas schrieben im Kurzbotschaftendienst Twitter, Polizisten hätten «ohne Warnung» mit Blendgranaten auf die «antifaschistische Gruppe» geschossen. Die Sicherheitskräfte hätten die Lage eskalieren lassen und eine «gefährliche Situation» herbeigeführt.

Die Polizei hatte die Teilnehmer der Kundgebungen im Vorfeld dazu aufgerufen, keine Schusswaffen mitzunehmen. Zudem waren strenge Kontrollen an den Eingängen des Parks angekündigt, in dem die Demonstration stattfand. Dabei sollten auch Sprengstoff-Spürhunde zum Einsatz kommen.

Die Behörden hatten befürchtet, dass es zu ähnlichen Szenen kommen könnte wie bei einem Aufmarsch von Rechten in Charlottesville im vergangenen Jahr. Damals hatte ein Rechtsextremer einen Wagen in die Gegendemonstranten gelenkt, eine Frau wurde getötet. (wst/sda/afp)

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Antifa Bern #fcksvp 06.08.2018 09:10
    Highlight Was bitte ist an Antifaschismus "linksextrem"?
    2 5 Melden
  • Kemni 05.08.2018 23:29
    Highlight Für interessierte Leute, hier ein kurzes Video über die „Proud Boys:“

    5 0 Melden
  • dding 05.08.2018 16:56
    Highlight Ja, dieser martialische Aufzug der Linksextremen.
    Schlimmer als die Bullen.

    Das braucht Vorbereitung. Und da sieht man auch gleich um was es Ihnen geht.

    Um Randale.

    Stützt einmal mehr meine Theorie.
    Links und Rechst-Extreme.
    Beides derselbe Schlag Leute.
    62 71 Melden
    • phreko 05.08.2018 17:08
      Highlight Ja, mit denselben Zielen... finde den Fehler.
      43 36 Melden
    • dding 05.08.2018 18:01
      Highlight Eben dies meine ich ja. Auch die Ziele sind dieselben.
      Das Totalitäre.
      Da finden sich die Extremen zuhause.
      46 32 Melden
    • phreko 05.08.2018 22:02
      Highlight Ich glaube unter den Rechtsextremen wollen deutlich mehr etwas totalitäres errichten, als unter den Gegendemonstranten. Als ob es bei diesen bloss beinharte Kommunisten geben würde und alle in Panzermontur erschienen wären. Das wäre so, als ob bloss absolute hardcore-Ökos gegen Atomkraftwerke wären.
      11 10 Melden
    • dding 05.08.2018 23:38
      Highlight Sie haben beide kein Hirn.
      6 6 Melden
  • Armend Shala 05.08.2018 16:19
    Highlight Vorneweg, Nazis sind scheisse. Kommunisten sind scheisse.

    Bei so einem Bild von Demonstranten zu sprechen, da kommt bei mir einfach nur Wut hoch. Das demokratische Gut und Recht der Demonstration kann bei sowas ja sicher nicht gebraucht werden.
    58 34 Melden
    • rodolofo 05.08.2018 19:11
      Highlight Bei bewaffneten Altright-Faschisten würde ich wohl auch so Gegenwehr leisten.
      Die wollen Krieg!
      Wer Rechtsextremen entgegentritt, muss deshalb ein professioneller Kämpfer sein.
      Und sonst soll er sich in die Sozial Media - Gemeinde von empörten Pantoffel-Helden verdrücken!
      Nichts gegen Pantoffelhelden!
      Bin ja selber so einer...
      23 21 Melden
    • Mutzli 05.08.2018 21:22
      Highlight @Armend Shala Schauen Sie sich doch bitte mal auch noch ein paar BIlder von der Gegenseite an, denn die sind nich minder martialisch unterwegs. Wobei diese dazu noch jeweils an Demos mit Sturmgewehren und ähnlichem auftauchen. Diese Eskalation der Gewalt und quasi-militärische Rüstung ist schon zu verurteilen, doch das ist ein klassisches Wettrüsten, welches von der Gegenseite, d.h. den Altrightern, auch schon bei Charlotteville begonnen wurde.

      15 7 Melden
    • Echo der Zeit 05.08.2018 23:06
      Highlight Mann könnte sagen - das ganze auftreten hat was "Amerikanisches" - Hüben wie Drüben
      1 3 Melden
  • Don Manolo 05.08.2018 15:31
    Highlight Clowns vs Nazis? Hmm hat etwas von adolescent fluorescent. 🤡
    8 26 Melden
  • zombie woof 05.08.2018 13:53
    Highlight Mit einem Brandstifter wie Trump, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es die ersten Toten gibt
    69 53 Melden
    • Butzdi 05.08.2018 15:37
      Highlight Die erste Tote gab es bereits in Charlottsville
      66 11 Melden
    • ZeF 05.08.2018 16:09
      Highlight Gabs schon letztes Jahr in Charlottesville
      38 9 Melden
    • EdSti 05.08.2018 16:37
      Highlight Die erste Tote gab es bereits in Charlottesville. Steht am Ende des Artikels
      36 8 Melden
  • DemonCore 05.08.2018 12:42
    Highlight Also die Linken haben die Hakenkreuzfahnen mitgebracht?
    42 57 Melden
    • Echo der Zeit 05.08.2018 15:21
      Highlight Bildunterschrift : "Gegendemonstranten zerreissen eine Nazi-Flagge" Tja.
      56 8 Melden
    • DemonCore 05.08.2018 16:07
      Highlight Die Fakten gefallen gewissen Mitlesern hier aber gar nicht :). Wenn wir schon beim Thema sind, ist Patriot-Prayer überhaupt rechtsextrem oder ist das einfach ein Label das denen übergestülpt wurde weil sie rechts von den Demokraten sind?
      27 57 Melden
    • dding 05.08.2018 16:52
      Highlight Ja, um sie zu zerreissen 😅
      17 9 Melden
    • Astrogator 05.08.2018 17:07
      Highlight @dding: Die als SVP-wähler gefällt es natürlich besser, dass Freysinger mit Reichskriegsflagge im Hintergrund ein Interview gibt. Das muss man der SVP lassen, sie wissen genau wie sie Leute wie dich ansprechen können.
      40 24 Melden
    • Echo der Zeit 05.08.2018 20:51
      Highlight @DemonCore : So Läuft das Korrekt ab -
      3 1 Melden
  • .:|Shantipoorn|:. 05.08.2018 12:32
    Highlight Und wie es sich für den Kapitalismus gehört, kommt vor jedem noch so tragischen Youtubevideo eine Werbung. Dass die Cops noch keine Werbebanner auf den Prügelanzügen tragen erstaunt mich.
    90 29 Melden
  • rodolofo 05.08.2018 12:11
    Highlight Der Ultra-Liberale Privatisierungs-Kapitalismus und das polarisierende Wahl-System in den USA fördern die Extremisten.
    Dazu kommt jetzt noch die Filter-Blasen-Bildung durch soziale Netzwerke, wie Face-Book und Google, die aufgrund von Likes und Dislikes Individuen in ihren Ansichten bestätigen, indem sie diese mit Inhalten eindecken, welche deren Weltbilder bestätigen.
    Erst recht verheerend wirkt sich jetzt eine offen Parteiische, rechtsextreme Bundesregierung, die Neonazis signalisiert, dass sie auf Linke einprügeln dürfen, quasi als Schlägerbande des Präsidenten.
    (Wie in Russland...)
    205 63 Melden
    • meine senf 05.08.2018 13:12
      Highlight Wegen dem ersten Satz finde ich die heutige Mode, dass Linke sich dauernd als "liberal" bezeichnen auch so contraproduktiv.

      Zu den aufgezählten Punkten kommt noch das Bildungssystem in den USA, welches Bildung, die über Lesen, Schreiben und Rechnen hinausgeht, als Luxus für jene mit der richtigen Herkunft und dem richtigen Eltern-Portemonnaie vorsieht.Das hat noch grössere Blaseneffekte als Youtube und Facebook.

      Gegen jede Diskriminierung wird vorgegangen, nur nicht gegen jene, die von Familiengeld abhängen.

      Logisch können so die Gebildeten die Abgehängten nicht mehr verstehen und umgekehrt
      39 11 Melden
    • Hoppla! 05.08.2018 13:21
      Highlight Aha... Erklär mir doch mal wie sich der "Privatsierungs-Kapitalismus" (höre das Wort zum erste Mal) genau auf rechtsextreme Aufmärsche auswirkt?
      25 29 Melden
    • _helmet 05.08.2018 15:11
      Highlight @Hoppla
      Leistungen für die Allgemeinheit wie Bildung, Gesundheitsversorgung etc., sind nicht mehr in ausreichendem Mass für alle zugänglich. D.h. viele werden abgehängt, haben schwerere Leben, sind frustriert. Manipulierbar. Der Pergekte Nährboden für Extremismus.
      Ist doch relativ offensichtlich?
      54 5 Melden
    • meine senf 05.08.2018 15:21
      Highlight Das Tragische daran ist noch der sich selbst verstärkende Kreislauf:

      "Wegen den vielen Ausländern und jenen die noch ärmer sind als du gibt es zu wenig Geld für die Schule! Wählt uns, dann ändern wir das!"

      Nach der Wahl: "So, jetzt müssen wir unbedingt dem kleinen Mann helfen, in dem wir die Steuern für die Wohlhabenden senken!"

      Dadurch: "Es gibt zu wenig Geld für Schulen!"
      "Ach, das liegt den Ausländern und Linken/'Liberalen' und den ärmeren als du! Wählt uns, dann ändern wir das!"
      44 9 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 05.08.2018 12:05
    Highlight Die Bildbeschriftung ist etwas irreführend. Das Bild mit den Schildern ist von der Antifa, nicht?

    Auf jeden Fall ist eine solche Aufrüstung egal ob links oder rechts völlig deplaziert an einer Demo, hier gings anscheinend bei beiden Seiten nur um Krawalle.
    119 44 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 05.08.2018 12:25
      Highlight Danke für die Korrektur 👍🏼
      7 7 Melden
    • Rumbel the Sumbel 05.08.2018 12:26
      Highlight Kann man davon Ausgehen. Und wer sagt, die Polizei sei Schuld an der Eskalation? In etwa gleich wie hier.
      16 15 Melden
    • Paddiesli 05.08.2018 13:13
      Highlight Die rechten Krawallbrüder fühlen sich eben legitimisiert durch die aktuelle US-Regierung. Die linken Krawallbrüder sind dann die natürliche Regenreaktion.
      Das wird weiter eskalieren, je näher wieder Wahlen kommen.
      45 19 Melden
    • Büetzer 05.08.2018 13:43
      Highlight Was du dabei vergisst ist , dass die Rechte im amiland regelmässig dazu aufruft Waffentragend zu demonstrieren.....
      Sorry aber ich weiss nicht wie ich auf ne Horde bewaffneter Rechte reagieren würde.....
      62 17 Melden
    • Mr. Malik 05.08.2018 13:48
      Highlight In den USA würde ich, in Anbetracht der Aufgeheizten Stimmung, kombiniert mit dem Umstand, dass sich zahlreiche bewaffnete Übergriffe von rechtem Gesindel ereignet haben auch mit Panzerung aufkreuzen.
      Widerstand kann sich nicht immer an den Gesetzen orientieren, manchmal ist Widerstand sogar ein wenig illegal, und trotzdem legitim..
      Ich nehme an du weisst, wie wir zu AHV, Arbeitszeitverkürzungen und Proporzwahlen gekommen sind, oder wie die meisten ehemaligen Monarchien und Diktaturen verschwanden?
      Nicht nur mit bittebätti, da ist Blut geflossen und Leute wurden ins Gefängnis gesteckt.
      59 34 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.08.2018 15:25
      Highlight @Mr. Malika
      Der bewaffente Wiederstand gegen bewaffentes "rechtes Gesindel" ist allerdings keine Privatsache sondern in einem Rechtsstaat Aufgabe der Polizei. Mit weimarischen Zuständen, wo sich linke und rechte Schlägertruppe in den Strassen bekämpfen, unterstützen sie nur die polarisierung, die sie zu bekämpfen vorgeben. Und eine weitere Lektion der Geschichte, in einer solchen Situation gewinnt Rechts zuverlässig, weil straff hierarchisch geführte Organisationen in solchen Ausnahmesituationen besser funktionieren als Grassroots.
      39 8 Melden
    • Threadripper 05.08.2018 15:26
      Highlight @Mr. Malik
      Nur ist die USA weder Monarchie noch Diktatur.
      18 15 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.08.2018 15:31
      Highlight @Mr. Malika
      Dazu kommt, die Rechten werden ihre Aktionen mit dem Hinweis auf legitimieren, dass sie "die Ordung" wiederherstellen. Auch dies können sie weltweit verfolgen, sei es im Arabischen Raum oder in Mittelamerika, die Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung schlägt meistens irgendwelche "emanzipatorischen" oder "progressive" Anliegen.
      14 5 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.08.2018 15:33
      Highlight @Mr. Malika
      Noch kurz zu ihrem Abstecher in die Schweizer Geschichte.
      Der Landesstreik wurde von der Armee zusammengeschossen und dann abgebrochen, diese Reformen gab es gerade nicht weil die Linke darauf mit mehr Gewalt reagiert hat, sondern ihre Anliegen in den politischen Prozess eingespeist hat.
      Wie Monarchien und Diktaturen verschwanden, da gibt es viele Beispiele, oft durch Kampf, nicht selten friedlich, nur ist die USA weder Monarchie noch Diktatur, ihre Vergleiche gehen also ins Leere.
      17 12 Melden
    • Rumbel the Sumbel 05.08.2018 16:07
      Highlight Solange genug Wasser in die Wurzel des Baumes gegossen wird, wird er wachsen.
      9 1 Melden
    • Mr. Malik 05.08.2018 20:40
      Highlight @raues endopl.
      1.
      Aus dem hist. Lexikon der Schweiz:

      "Der L. zeitigte Folgen im breiten Spektrum zwischen Repression und Reform. [...] Innerhalb des Bürgerblocks verlor der Reformflügel des Freisinns an Gewicht; in Basel z.B. mussten zwei gemässigte Regierungsräte vorzeitig zurücktreten."
      "[...]Unmittelbar greifbares Ergebnis war 1919 die massive Verkürzung der Arbeitszeit (48-Stunden-Woche). Zudem veränderten sich die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern grundlegend [...] Die Bundesbehörden [..] bezogen die Gewerkschaftsvertreter zunehmend in Entscheidungsprozesse ein. "
      3 0 Melden
    • Mr. Malik 05.08.2018 20:56
      Highlight @raues end. ret.
      Ich wollte nie sagen, die USA seien eine Monarchie oder Diktatur...
      Aber wenn eine Gruppe ganz offensichtlich einen der Ethischen Grundsätze unserer Gesellschaften, gleichheit der Menschen, unabhängig von Rasse oder Glaube, missachtet.. wann ist genug?
      soll man warten bis jemand in die Menge schiesst? Die Masse "Jews will not replace us" schreit? Leute mit Swastika rummarschieren? Ihre waffen paradieren? Jemand in die Demonstranten rast?
      Dieses gleichsetzen von Linker und Rechter Gewalt ist zu einfach..
      und klar sollte der Staat eingreifen;
      macht er aber nicht..
      7 4 Melden

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