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President Donald Trump speaks while meeting with Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi in the Oval Office of the White House, Tuesday, April 9, 2019, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Das Bevölkerungswachstum ist in den USA auf dem Tiefststand. Und doch will Präsident Trump die Einwanderung stoppen. Bild: AP/AP

Trump sagt, die USA seien «voll» – doch das Land hat ein ganz anderes Problem

US-Präsident propagiert, sein Land sei voll, es vertrage keine neuen Einwanderer mehr. Ökonomen und Demografen widersprechen. Sie sagen, das Gegenteil sei der Fall.



Donald Trump hat ein neues Mantra, das er nicht müde wird zu wiederholen: «Unser Land ist voll.» Die Vereinigten Staaten würden aus allen Nähten platzen, es vertrage deshalb keine höhere Einwanderungsrate.

Doch diese Aussage steht im Widerspruch zu dem, was amerikanische Demografen und Ökonomen sagen. Sie sehen reichlich Beweise dafür, dass das Land nicht annähernd voll ist. Vielmehr kämpfe es mit einer alternden Bevölkerung und einer sinkenden Geburtenrate. Städte und Gemeinde seien unterbevölkert, Wohnungen blieben leer, die öffentlichen Finanzen befänden sich in der Schieflage.

Wie die «New York Times» in einem Artikel schreibt, beobachten viele lokale Beamte vor Ort eine schrumpfende Bevölkerung und einen Mangel an Arbeitskräften. Phil Scott, republikanischer Gouverneur von Vermont habe der Zeitung zufolge bei einem öffentlichen Auftritt gesagt: «Die sinkende Zahl an Arbeitskräften ist die grösste Bedrohung für uns. Sie ist Ursache für jedes Problem, mit dem wir zu tun haben.»

Das Congressional Budget Office, die Behörde, die über das US-Haushaltsbudget verfügt, prognostiziert, dass die amerikanische Erwerbsbevölkerung in den kommenden zehn Jahren nur um 0,5 Prozent pro Jahr steigt. Das ist etwa ein Drittel so schnell wie von 1950 bis 2007. Laut «New York Times» ist das ein wesentlicher Grund dafür, dass das Wirtschaftswachstum voraussichtlich deutlich unter dem Niveau des späten 20. Jahrhunderts bleiben wird.

Das Bevölkerungswachstum in den Vereinigten Staaten hat inzwischen den niedrigsten Stand seit 1937 erreicht.

In kleineren Städten und ländlichen Gebieten ist der demografische Rückgang eine Tatsache. Eine aktuelle Studie der Economic Innovation Group ergab, dass in 80 Prozent der Bundesstaaten von 2007 bis 2017 die Zahl der Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter zurück ging.

Entwicklung der US-Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter von 2007 bis 2017

Bild

Rot: Rückgang um über 10 Prozent. Orange: Rückgang um zwischen 0 und 10 Prozent, Hellblau: Zunahme um zwischen 0 und 10 Prozent. Dunkelblau: Zunahme um über 10 Prozent. screenshot: economic innovation group

Das Bevölkerungswachstum in den Vereinigten Staaten hat inzwischen den niedrigsten Stand seit 1937 erreicht, was zum Teil auf eine rekordverdächtige niedrige Geburtenrate zurückzuführen ist. Wie es im Artikel heisst, weisen die USA zunehmend eine ähnliche Bevölkerungswachstumsrate auf wie Japan und Westeuropa, wobei die Einwanderung diese Verschiebung teilweise kompensiert.

Zumindest was die Wirtschaft betrifft, sieht das Land eher aus wie eines, das zu leer als zu voll ist.

Die Trump-Regierung stellt den Anstieg der Asylbewerber an der Südgrenze als Krise dar und wendet aggressive Taktiken an, um die unregistrierten Einwanderer in den USA abzuschieben. US-Ökonom Matthew Kahn sagt gegenüber der New York Times: «Dass Einwanderer immer wieder hier auftauchen, ist ein Beweis für unsere Freiheit und die wirtschaftliche Chance hier.» Würden Migranten glauben, dass die Vereinigten Staaten voll sind, wäre das laut Kahn ein Problem.

Zusammenfassend heisst es im Artikel: «Zumindest was die Wirtschaft betrifft, sieht das Land eher aus wie eines, das zu leer als zu voll ist.» (sar)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Justinian 10.04.2019 12:44
    Highlight Highlight Der Artikel suggeriert, dass Bevölkerungswachstum erstrebenswert sei und eine Stagnation oder gar ein Rückgang verheerende Folgen haben könne.

    Wenn aber als einziger Grund die sinkende Zahl an Erwerbstätigen im Verhältnis zu Nichterwerbstätigen genannt wird, dann endet das in einem Teufelskreis! Es werden dann immer noch mehr Personen pensioniert und immer mehr müssen geboren werden um das Gleichgewicht zu halten. Unser Planet kann nun mal nur eine beschränkte Zahl an Menschen ernähren, und die ist bereits erreicht.

    • MomoLewinsky 10.04.2019 18:07
      Highlight Highlight Man denkt halt nicht gern über den Nasenspitz hinaus. Aber solange der Dow Jones im Grünen ist, juckt es keine müde Kröte.
  • Bart-Olomäus 10.04.2019 09:07
    Highlight Highlight Trump sagt, die USA seien «voll» – doch das Land hat ein ganz anderes Problem
    - ja - Trump !
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 10.04.2019 09:07
    Highlight Highlight Also wenn einer Voll ist... und nicht nur voll sondern Hackedickt...
  • youmetoo 10.04.2019 09:03
    Highlight Highlight Das hatten wir doch schon mal: Das Boot ist voll!
    Die sicherste Methode, Menschen in den Tod zu schicken.
  • Nonald Rump 10.04.2019 09:02
    Highlight Highlight Das Land mag vielleicht noch legale Einwanderung vertragen, aber bei der illegalen Einwanderung stösst die USA tatsächlich an die Grenzen.
  • Zauggovia 10.04.2019 08:38
    Highlight Highlight Einerseits die tägliche Klimapanikmache auf der Frontpage, andererseits wird hier das Bevölkerungswachstum als Notwendigkeit propagiert. Okay...
  • mrmikech 10.04.2019 08:21
    Highlight Highlight Menschen sind nicht da um zu produzieren, um die Wirtschaft anzukurbeln. Dafür gibt es Roboter. Unser System vom ewigen Wachstum ist am Ende, sollen alle endlich mal kapieren.
    • Arts 10.04.2019 15:08
      Highlight Highlight Vielleicht sollte man beginnen eine extra steuer für produzierende Roboter zu erheben und damit die AHV mit finanzieren.
  • Muselbert Qrate 10.04.2019 07:59
    Highlight Highlight Fachkräfte könnte das Land schon gebrauchen, illegale Einwanderer jedoch nicht mehr. In gewissen Regionen in Kalifornien oder Texas kommst du ohne Spanisch nicht weit..

    Und die USA ist ein wenig grösser als die Schweiz... Welche Art von Zuwanderung braucht denn das Silicon Valley, Detroit oder Alaska? Alles gleich?
    • Magnum44 10.04.2019 08:51
      Highlight Highlight Lol, warst du schon einmal in Califonrnia?
    • Firefly 10.04.2019 08:59
      Highlight Highlight Hast du dich schon mal gefragt, ob dein Land dich brauchen kann, auch wenn du mal alt bist, auch wenn du krank bist oder du einen Unfall hattest?

      Wenn man wie nach deiner Logik alles dem kurzfristigen Nutzen unterordnet, dann fällt das am Ende auch auf einen selber zurück und man muss sich fragen, will ich wirklich in so eine Gesellschaft leben?
    • swisskiss 10.04.2019 10:01
      Highlight Highlight Firefly: Der kurzfristige Nutzen muss die langfristigen Kosten decken. Ja, der kurzfristige Nutzen ist die Grundlage, das Kranke, Alte Verunfallte ein sorgenfreies Leben führen können.(sollten!)
      Es ist nur wichtig, dass dieser kurzfristige Nutzen und der Gewinn daraus, auch in die richtigen Kanäle fliesst.
      Es ist völlig egal ob kurzfristiger Nutzen oder nachhaltiger Nutzen aus der wirtschaftlichen Tätigkeit entsteht, wenn der Gewinn daraus nicht für den Abbau des sozialen Ungleichgewichts und Kompensation der negative Folgen wirtschaftlicher Tätigkeit für Mensch und Umwelt vewendet wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 10.04.2019 07:50
    Highlight Highlight Die USA sind mit gerade mal 33 Einwohnern pro km2 eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt (zum Vergleich: Die EU hat durchschnittlich rund 120 Einwohner pro km2).

    Die USA sind also "voll".

    Nice try, Donald...
    • The Destiny // Team Telegram 10.04.2019 08:10
      Highlight Highlight @midnight, wieviel davon ist besiedelbares Gebiet?
    • Nonald Rump 10.04.2019 08:57
      Highlight Highlight @Midnight: Dann können ja Grönland und die Antarktis noch Millionen Einwanderer vertragen. Oder hat es vielleicht auch mit anderen Faktoren (Ressourcen, Infrastruktur, produktives Land, etc.) zu tun? Nein, bestimmt nicht ;)
    • Abu Nid As Saasi 10.04.2019 10:33
      Highlight Highlight Für Einwanderer aus der Pfalz und so würde man schon einen Platz finden
  • AdvocatusDiaboli 10.04.2019 07:41
    Highlight Highlight Ihr wisst schon, dass viele illegale Einwanderer nach geraumer Zeit und wohl verdient sich in den USA ein Auto kaufen werden. Menschen, welche vorher nie eines besassen. Natürlich auch tendenziell etwas aus dem US-Gebrauchtwagen-Fuhrpark. Dort gibts in den tieferen Preisklassen viele erschwingliche sehr alte SUV und Trucks (V8-Motoren mit selbst in den USA veralteten Emissionsstandards), die nur darauf warten, wieder auf die Umwelt losgelassen zu werden.
    • Firefly 10.04.2019 09:01
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • MorukNo1 10.04.2019 09:29
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Aus Umweltgesichtspunkten ist es besser, eine alte Russschleuder zu fahren, weil diese nicht so viele Emmissionen produziert wie bei der Produktion eines Neuwagens anfallen.
    • will.e.wonka 10.04.2019 09:39
      Highlight Highlight Ja voll. Wir halten den Klimawandel auf, indem wir einem grossen Teil der Welt den Wohlstand verwehren, welchen wir im Überfluss geniessen. Tönt fair
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sibesiech 10.04.2019 07:17
    Highlight Highlight Ich bin ja alles andere als Einverstanden mit dem was Trump da manchmal äussert. Aber das ausgeklammert und die Wirtschaft mal nicht in den Vordergrund stellend, kann auf Jahrhunderte hinaus alles was auf dauerndes Wachstum basiert, einfach nicht die Lösung sein. Da braucht es einfach irgendwann mal ein Umdenken und andere Lösungen.
  • zeromaster80 10.04.2019 07:05
    Highlight Highlight Dass die Ultra-Kapitalisten ein ewiges Wachstum predigen ist eines, dass die Linken ausgerechnet damit ihre geliebte Migration verteidigen, empfinde ich jeweils etwas irritierend, gerade wenn sie zeitgleich mit den Grünen für das Klima demonstrieren...
    • swisskiss 10.04.2019 10:20
      Highlight Highlight zeromaster80: Es ist NICHT ein Argument der "Ultra Kapitalisten"( was immer das auch sein mag) das nur stetiges Wachstum, Stagnation und Reduktion vehindert und damit Deflation und Rezession, sondern ein selbstverständlicher ökonomischer Mechanismus. Volkswirtschaft erstes Semester!

      Solange es keine funktionierende Alternative zum kapitalistischen System gibt,die den Wohlstand und Arbeitsplatzsicherheit garantieren kann, ist es müssig sich über die negativen Auswirkungen des Kapitalismus zu empören.
    • Liselote Meier 10.04.2019 10:34
      Highlight Highlight Na, das kommt nicht von ungefähr. Linksliberale sind keine Linken. Die linksliberale Position steht auf kapitalistischen und liberalen Boden und implementiert Elemente linker Politik, was Zwangsläufig zu Widersprüchen wie eben dieser führt.

    • swisskiss 10.04.2019 18:18
      Highlight Highlight Liselote Meier. Schön, nun hast Du meine politische Position eruiert. Und nun bring Lösungen..
  • Out of Order 10.04.2019 07:04
    Highlight Highlight Dazu muss man allerdings wissen, dass Trump der Einzige ist, der davon wirklich etwas versteht. Nämlich.

    Play Icon
  • Selbst-Verantwortin 10.04.2019 06:14
    Highlight Highlight Die US-Bevölkerung wächst jährlich mit über 1% (wegen Zuwanderung, Geburtenrate ist 1,88%). Ein Schrumpfen ist nicht abzusehen.
    Benutzer Bild
    • _kokolorix 10.04.2019 07:01
      Highlight Highlight Wegen der willkürlichen Rrstriktionen von Trumps Gruselkabiniett wird die Zuwanderung abnehmen, die Abwanderung ist massiv gestiegen und die Geburtenrate wird wegen der deprimierenden Situation weiter absinken. Um eine Population stabil zu erhalten, braucht es etwa 2.4 Kinder pro Frau. Weniger als 1% Wachstum bedeutet im Kapitalismus der USA eine Rezession. Da Trump die Verschuldung in absurde Höhen treibt, wird auch das keine Option mehr sein. Die USA werden, wenn Trump oder sonst ein konservativer Eiferer weiter den Ton angibt, in 20 Jahren ein Entwichklungsland sein
    • sowhat 10.04.2019 07:12
      Highlight Highlight Wo kommt diese Kurve denn her? Mir fehlt hier die Quelle; Oder die Angabe von wann diese Prognose ist. Die Zahlen im Artikel sind wenigstens belegt durch die Herkunft. Deine hübsche Kurve könntest du notfalls auch selbst gebastelt haben ;)
    • Selbst-Verantwortin 10.04.2019 07:36
      Highlight Highlight @sowhat: guckst du Google. Es gibt div vergleichbare Bilder (allerdings viele nur bis 2012). Obige ist von hier:
      https://www.boerse.de/geldanlage/Die-USA-im-Zugzwang-von-Robert-Rethfeld/7260616
      Alternative von:
      http://m.bpb.de/wissen/I6T8RL
      Benutzer Bild
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  • Selbst-Verantwortin 10.04.2019 06:05
    Highlight Highlight hier noch die effektive Geburtenrate der USA: 1,88 pro Frau. Das heisst, etwas Zuwanderung ist für USA erfreulich, um keine verödeten Orte zu erhalten.
    (Wer von Umwelt- und Klimaschutz spricht, sollte übrigens tiefe Geburtenraten befürworten. Nichts anderes hilft mehr.)
    • _kokolorix 10.04.2019 07:07
      Highlight Highlight Dazu möchte ich dann endlich von den Kapitalisten ein Rezept, das eine schrumpfende Volkswirtschaft ohne einen abschliessenden Krieg gewährleistet. Aber da kommt nix, die machen sich nicht einmal die Mühe darüber nachzudenken. Und du plapperst einfach nach, was diese Dummköpfe vorbeten.
      Was es braucht, ist ein Ende der hirnlosen Verschwendung und eine gleichmässigere Verteilung der Ressourcen. Alles Andere ergibt sich von selbst.
    • Fandall 10.04.2019 10:31
      Highlight Highlight Die Ursache für das Wachstumsdogma liegt im Finanzsystem mit Zins und Zinseszinsen und vor allem der mit weniger als 10% gedeckten Geldschöpfung...
      Da muss man ansetzen (das eigentliche Ziel der Vollgeldinitiative). Alles andere ist Symptombekämpfung.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 10.04.2019 11:16
      Highlight Highlight KoksOlorix,

      Wo siehst du Zusammenhänge zwischen schrumpfende Volkswirtschaft & Krieg?

      Möchte den Gedankengang nachvollziehen& verstehen können.
  • walsi 10.04.2019 06:03
    Highlight Highlight Nach dem Lesen dieses Artikel könnte man den Eindruck bekommen, dass ein zu tiefes Wachstum der Bevölkerung schlecht sei. Besonders wenn man Zitate wie dieses hervorhebt: "Das Bevölkerungswachstum in den Vereinigten Staaten hat inzwischen den niedrigsten Stand seit 1937 erreicht."

    Deutschland hat bei der Bevölkerung mehr oder weniger eine Stagnation. 1997 waren es 82,06 Mio. 2017 waren es 82.79 Mio. Es käme jetzt aber niemand auf die Idee zu sagen, dass es Deutschland wirtschaftlich schlecht geht. Das Land ist Exportweltmeister.
    • oliver hofmann 10.04.2019 06:30
      Highlight Highlight nicht alles ist gold was glánzt, und manchmal eine kleine Recherche wert ehe man zu kurze Schlüsse zieht..
    • auslandbasler 10.04.2019 06:45
      Highlight Highlight Das ist so nicht ganz richtig. Deutschland leidet sehr wohl auch unter Problemen. Die Altersvorsorge ist auch dort kritisch, die Landflucht und damit die Entvölkerung von ganzen Regionen insbesondere im Osten, Fachkräftemangel, usw. Sie haben aber momentan das Glück, dass der Euro tief ist. Davon profitiert die Wirtschaft.
      In Zukunft müssen wir uns aber auf eine Wirtschaft ohne Wachstum einstellen. Wie finanzieren wir dann die AHV, die Infrastruktur, was tun mit zuviel Wohnraum, Zinsen müssen tief bleiben, etc. Mit dem jetzigen System ist das problematisch. Wir müssen justieren.
    • _kokolorix 10.04.2019 07:10
      Highlight Highlight Tja, den Reichen in Deutschland geht es tatsächlich bestens. Aber ob all die Harzer das auch so sehen?
      Und der subventionierte Exportüberschuss von DE ist für die EU ein existentielles Problem, er vernichtet die anderen Volkswirtschaften.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainLonestarr 10.04.2019 05:38
    Highlight Highlight Die ewige Mär vom Wachstum. Die Wirtschaft muss lernen, dass es auch ohne Wachstum funktionieren kann und muss. Eir lrben in einem geschlossenen System mit begrentzen Resourcen.
    Es ist gut für uns und die Natur wenn fie Zahlen schrumpfen. Jetzt muss man nur noch rinen Weg finden auch so die Altersvorsorge zu finanzieren.
    • Scaros_2 10.04.2019 07:02
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • _kokolorix 10.04.2019 07:14
      Highlight Highlight Der Kapitalismus funktioniert nur mit Wachstum. Alles Andere führt in eine Gewalteskalation. Entweder wir unterbinden die Selbstbereicherungseskapaden des reichsten Prozents, oder die Welt der Menschen wird untergehen...
    • skeeks 10.04.2019 07:46
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass in diesem Falle die Altersvorsorge das einzige Problem ist....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Läggerli 10.04.2019 05:24
    Highlight Highlight Es gibt Bundesstaaten die alles andere als voll sind. Montana im Nordwesten ist mehr als neunmal so gross als die Schweiz und hat laut 2010er Daten weniger als eine Million Einwohner. Nicht die erste Wahl für Einwanderer, aber voll? Kaum.
    • Nonald Rump 10.04.2019 08:54
      Highlight Highlight Könnte es vielleicht Gründe geben, wieso sich Montana nicht füllt? In Arizona hätte es ja auch noch Platz, aber niemand will in der Wüste wohnen. Nach deiner Argumentation kann man auch behaupten, die Schweiz verträge noch 20 Millionen Einwohner weil es in den Bergen ja noch Platz hat.

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