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epa07588012 US President Donald J. Trump responds to a question from the news media as he walks to board Marine One on the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 20 May 2019. President Trump is traveling to Pennsylvania for a political rally.  EPA/SHAWN THEW

Bild: EPA/EPA

Nach Auslösch-Tweet von Trump: «Es geht um Abschreckung, nicht um Krieg»



Nach den heftigen Drohgebärden zwischen den USA und dem Iran schlagen beide Seiten wieder sanftere Töne an. «Es geht uns nicht darum, in den Krieg zu ziehen», sagte der geschäftsführende US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan am Dienstag (Ortszeit) in Washington.

«Es geht um Abschreckung - nicht um Krieg.» Er betonte: «Wir wollen nicht, dass die Situation eskaliert.» Shanahan und US-Aussenminister Mike Pompeo hatten zuvor hinter verschlossenen Türen Mitglieder des Repräsentantenhauses und des Senats über die Lage im Konflikt mit dem Iran informiert.

US-Präsident Donald Trump hatte Teheran am Wochenende mit drastischen Worten vor einer Eskalation gewarnt und dem Land mit Vernichtung gedroht. «Falls der Iran kämpfen will, wird das das offizielle Ende des Irans sein. Droht nie wieder den Vereinigten Staaten!», hatte Trump am Sonntag auf Twitter geschrieben. Der iranische Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif antwortete am Montag auf Twitter, «wirtschaftlicher Terrorismus und genozidale Pöbeleien» würden nicht zu einem Ende des Irans führen. Sarif warnte Trump davor, Iraner zu bedrohen, und forderte ihn auf, es mit Respekt zu versuchen.

Kein Erstschlag

In einem Interview des US-Senders CNN warf Sarif den USA am Dienstag vor, einen wirtschaftlichen Krieg gegen sein Land zu führen und ein «sehr gefährliches Spiel» zu spielen. Er betonte zugleich: «Der Iran hat kein Interesse an einer Eskalation.» Sarif sagte: «Wir werden nicht diejenigen sein, die eine Eskalation beginnen. Aber wir werden uns verteidigen.»

Die Lage in der Golfregion ist wegen des Streits zwischen den beiden Seiten derzeit sehr angespannt. Das US-Verteidigungsministerium hatte unter anderem einen Flugzeugträger und eine Bomberstaffel in den Nahen Osten entsandt und das damit begründet, es gebe Hinweise auf mögliche iranische Angriffe auf US-Kräfte. Die USA und ihr enger Verbündeter Saudi-Arabien werfen dem Iran vor, Konflikte in der Region anzuheizen und Terrorismus zu unterstützen. Washington setzt den Iran zudem mit Wirtschaftssanktionen unter Druck. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kramer 22.05.2019 21:23
    Highlight Highlight Es ist immer das gleiche Spiel, große Drohgebärden und aggressive Rethorik, aber dann wieder Zurück krebsen. Seine Gegenspieler haben das sicher schon durchschaut ( Nord Korea, Venezuela, China, Iran) immer das gleiche Muster; bewirkt hat es noch nicht viel.
    Internationale Politik ist ein anderes Spiel als Immobilien, hier ist er nicht mehr der Hai im Karpfenteich, sondern sondern nur ein Hai unter vielen...
  • Joe Frangelico 22.05.2019 17:03
    Highlight Highlight Geht auf Wikipedia
    Donald Trump
    Dort ist alles über Ihn.
    Erschreckend.
  • Klaus07 22.05.2019 14:33
    Highlight Highlight Es geht weder um Abschreckung noch um Krieg. Es geht darum Konkurrenten im Erdölgeschäft zu schwächen.
  • Chriguchris 22.05.2019 09:55
    Highlight Highlight «Es geht um Abschreckung - nicht um Krieg.», mag sein, dass dies der aktuelle Tonfall für diese Problematik ist aber weiss Trump auch davon?
  • Alice36 22.05.2019 08:47
    Highlight Highlight Es geht nicht um Krieg, es geht aber auch nicht um Abschreckung. Bei allem was Trump "trumpetet" geht es immer nur um Trump. Dieser alte, dumme, einfältige Mann hat das Weltbild eines Baby's, essen, schlafen, rumschreien so ziemlich das einzige was in interessiert. das niemand mehrernst nimmt was der Präsident der USA zu sagen hat ist das Einzige was er in seiner bisherigen Amtszeit wirklich fertig gebracht hat. Alles andere ist reine Schaumschlägerei damit ihm ja keiner wegen seiner diversen Aktivitäten an den Karren fahren kann. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!!!
    • bebby 22.05.2019 19:18
      Highlight Highlight Vergiss Bolton nicht...dieser Mann ist momentan der gefährlichste Mensch der Welt.
  • Der Rückbauer 22.05.2019 06:54
    Highlight Highlight Blöde Laferi.
  • AdvocatusDiaboli 22.05.2019 05:41
    Highlight Highlight Wie ich schon seit dem Anfang an sage: das war/ist alles nur dummes Säbelrasseln.
    • atorator 22.05.2019 08:01
      Highlight Highlight Nur ganz schwache Menschen haben das nötig.
    • swisskiss 22.05.2019 08:31
      Highlight Highlight AdvocatusDiaboli: "
      Und das soll intelligente Politik sein? Drohen ohne Konsequenzen? Sich aufplustern und dann abschleichen?

      Genau wir die Nordkoreaner, hat auch der Iran schon längst festgestellt, dass Trump in erster Linie ein Schwätzer ist.

      Was da "dummes Säbelrasseln" hilft, den Iran davon abzuhalten wieder mit der Anreicherung von waffenfähigem Uran zu beginnen, ist mir schleierhaft.

      Ein Thema per Twitter mit markigen Tweets zu bearbeiten, um bei seinen Fans als "starker Mann" dazustehen, ist nicht nur bedenklich sinnlos, sondern nach dem dritten , vierten Mal nur noch lächerlich.

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