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epa06745996 A photo released by the official North Korean Central News Agency (KCNA), the state news agency of North Korea, shows North Korean leader Kim Jong Un (C) chairing the first Enlarged Meeting of the 7th Central Military Commission of the Workers' Party of Korea (WPK) in Pyongyang, North Korea, 18 May 2018. Attending the meeting were members of the WPK Central Military Commission, commanding officers of military services and corps, level and senior officials of the armed forces organs and the WPK Central Committee.  EPA/KCNA   EDITORIAL USE ONLY

Kim Jong Un: Der nordkoreanische Machthaber baut die Armeeführung um. Bild: EPA/KCNA

Kim wechselt vor Trump-Treffen 3 hohe Militärs aus – das könnten die Gründe sein

04.06.18, 11:44 04.06.18, 13:35


Nordkorea hat offenbar im Vorfeld des geplanten Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un drei führende Militärvertreter ausgetauscht.

Ein Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums sagte am Montag, Seoul beobachtete die jüngsten Entwicklungen. Sollten sich die umfassenden Neubesetzungen bestätigen, sei dies ungewöhnlich.

Um diese drei Militärs handelt es sich:

Ende Mai hatten staatliche nordkoreanische Medien berichtet, dass Kim Su Gil zum Direktor des mächtigen militärischen Politbüros (GPB) ernannt worden sei. Er ersetze Kim Jong Gak.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Geheimdienstkreise, Generalstabschef Ri Myong Su sei durch seinen bisherigen Stellvertreter Ri Yong Gil ersetzt worden. Zudem sei Verteidigungsminister Pak Yong Sik von dem bisherigen ersten Vize-Minister No Kwang Chol abgelöst worden.

North Korean leader Kim Jong Un's special envoy Choe Ryong Hae, center, a senior member of the Presidium of the Political Bureau and secretary of the Central Committee of the Workers' Party, stands with his delegation members as they leave the Pyongyang Airport in Pyongyang, North Korea, for Russia Monday, Nov. 17, 2014. Choe, one of Kim's close associates, left Pyongyang on Monday to discuss ways to improve trade and political ties with Russia. He is scheduled to stay in Russia until Nov. 24. The delegation members standing with Choe include, Kim Kye Gwan, second left, first vice-minister of Foreign Affairs, and No Kwang Chol, second right, vice-chief of the General Staff of the Korean People's Army.  (AP Photo/Jon Chol Jin)

Gilt als moderat: Der neue Verteidigungsminister No Kwang Chol. Bild: AP/AP

Das Militär in Nordkorea verfügt über einen enormen Einfluss und bildet ein eigenes Machtzentrum. Dies zeigt sich darin, dass Machthaber Kim bei wichtigen Ereignissen auf der einen Seite von Generälen und auf der anderen Seite von Zivilisten flankiert wird.

Das bedeutet der Wechsel:

Nach Angaben von Wissenschaftlern von NK Leadership Watch zeigt der Wechsel an der Spitze des militärischen Politbüros, dass die Partei ihre Kontrolle über die Volksarmee verstärken wolle. Das GPB könne sich möglicherweise politischen Entscheidungen der Staatsführung entgegenstellen oder versuchen, von künftigen Wirtschaftshilfen Südkoreas zu profitieren. Der neue GPB-Direktor Kim Su Gil sei ein sehr enger Vertrauter von Kim Jong Un.

Berichten zufolge könnten die personellen Wechsel das Ziel haben, möglichen Widerstand altgedienter Militärs gegen plötzliche Änderungen in der Atompolitik des Landes zu vermeiden.

No Kwang Chol, der neue Verteidigungsminister, gelte als «moderat», berichtete Yonhap unter Berufung auf Geheimdienstkreise.

Dort hiess es: 

«Der Norden scheint neue Leute hinzuzuziehen ... da es den früheren Vertretern an gedanklicher Flexibilität fehlte.»

Das Treffen von Trump und Kim soll am 12. Juni in Singapur stattfinden. Dabei soll es um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm gehen. (sda/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 04.06.2018 14:45
    Highlight Falls diese Neuigkeiten stimmen und die Veränderungen richtig interpretiert wurden, meint es Kim ernst mit seinem neuen Kurs. Das wäre sehr zu begrüssen!
    9 1 Melden
  • BenFränkly 04.06.2018 13:43
    Highlight Je länger man die nordkoreanische Führung betrachtet und mit der (noch) führenden Weltmacht USA vergleicht, je mehr kriegt man den Eindruck, dass diese so verschieden nicht sind.
    Während Nordkorea aber scheinbar liberaler wird, ist bei den USA eher das Gegenteil zu beobachten... Rollentausch mit Kim, Donald?
    14 6 Melden
  • piranha 04.06.2018 13:09
    Highlight Ich fasse dies nicht als schlechtes Zeichen auf. Sollten die Infos der Quellen wahr sein, bereitet sich Kim auf (positive) Veränderungen in seinem Land ein und Personen, die etwas dagegen haben, werden vorsorglich entmachtet. Für mich ein Zeichen dafür, dass Kim wirklich was verändern will.
    22 0 Melden

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