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International
USA

Trump will Unterstützung von China im Streit mit Nordkorea

In this photo taken July 26, 2017, President Donald Trump pauses while speaking in the Rose Garden of the White House in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Will nicht alleine kämpfen: US-Präsident Donald Trump.Bild: AP/AP

Trump beschwert sich über Chinas Passivität im Nordkorea-Konflikt. Wo? Klar, auf Twitter

30.07.2017, 02:2430.07.2017, 05:52

Nach dem jüngsten nordkoreanischen Raketentest hat US-Präsident Donald Trump China vorgeworfen, nichts gegen Pjöngjangs fortwährende Provokationen zu unternehmen. «Ich bin sehr enttäuscht von China», schrieb Trump am Samstag beim Kurzbotschaftendienst Twitter.

Seine Vorgänger hätten zudem zugesehen, wie Peking «hunderte Milliarden Dollar jährlich durch Handel» mit Nordkorea erwirtschaftete. China tue bisher aber nichts für uns im Zusammenhang mit Nordkorea, twitterte der US-Präsident weiter. Peking würde lediglich reden, kritisierte Trump. «Wir werden das nicht länger zulassen. China könnte dieses Problem leicht lösen.»

Nordkorea hatte nach US-Angaben am Freitag zum zweiten Mal innerhalb eines Monats eine Interkontinentalrakete abgefeuert. Machthaber Kim Yong Un sagte, dass der Test zeige, dass Nordkorea mit Interkontinentalraketen jederzeit das gesamte Festland der USA erreichen könne.

Bei dem Test am Freitag sei eine verbesserte Version einer Interkontinentalrakete des Typs Hwasong-14 abgefeuert worden, berichtete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Die Rakete habe während ihrer 47-minütigen Flugzeit eine maximale Höhe von 3724.9 Kilometer erreicht und sei 998 Kilometer weit geflogen. Zudem habe der Test unter Beweis gestellt, dass die Rakete trotz der hohen Temperaturen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre mit einem Atomsprengkopf bestückt werden könne.

Der erneute Raketentest war bereits der zweite innerhalb eines Monats und erfolgte nur wenige Stunden nach einem Sanktionsbeschluss des US-Senats gegen die Führung in Pjöngjang. Bereits am 4. Juli hatte Nordkorea verkündet, es habe in einem «historischen Durchbruch» erstmals erfolgreich eine Interkontinentalrakete getestet. (sda/afp)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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manuel0263
30.07.2017 08:05registriert Februar 2017
Ja, Donald, das ist das Problem. Deine Sanktionen gegen NK helfen gar nichts, solange China passiv bleibt Und das Maul dauernd aufreissen bringt (wieder mal) auch nichts...und anschliessend jammerst Du dann auf Twitter und zeigst Dich "enttäuscht". Abgesehen davon, wie Du täglich die USA und die Welt enttäuschst, wird das die Chinesen nicht im Geringsten interessieren. Sie werden aufgrund der wirtschaftlichen Situation von jedem hofiert und machen weiterhin, was sie wollen...
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Walter Sahli
30.07.2017 08:43registriert März 2014
Für mich tönt es eher nach "Unsere unbedarften Vorgänger haben China erlaubt, mit Handel [mit uns] jährlich hunderte Milliarden Dollars zu verdienen und jetzt machen die nichts für uns..."
Passt besser zu Trumps Gejammer, China habe die USA immer übervorteilt.
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rodolofo
30.07.2017 08:01registriert Februar 2016
Und ich bin sehr enttäuscht von den USA.
Aber die Ent-Täuschung hat auch eine Sonnenseite:
Sie ist nämlich auch das Ende einer Täuschung!
Also macht's gut da drüben!
Ich will nichts mehr mit Euch "America first!"-Schreiern zu tun haben.
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