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Neue Vorwürfe gegen Trump in Insider-Buch – Weisses Haus dementiert

epa06940921 (FILE) - US President Donald J. Trump (R) speaks beside then Director of Communications for the Office of Public Liaison Omarosa Manigault-Newman (L) during a meeting on African American History Month in the Roosevelt Room of the White House in Washington, DC, USA, 01 February 2017 (reissued 10 August 2018). Former White House aide Omarosa Manigault-Newman in a new book claims that Trump had repeatedly used a racial slur during making of one of his TV shows.  EPA/MICHAEL REYNOLDS / POOL

Heftige Vorwürfe gegen Donald Trump: Ehemalige Mitarbeiterin Manigault Newman. Bild: EPA/EPA POOL



Das Weisse Haus hat neue Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump aus einem noch unveröffentlichten Insider-Buch pauschal zurückgewiesen. «Das Buch ist durchsetzt mit Lügen und falschen Anschuldigungen», sagte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Freitag in Bedminster.

«Es ist traurig, dass eine verärgerte ehemalige Mitarbeiterin des Weissen Hauses versucht, aus diesen falschen Angriffen Profit zu schlagen.»

Zuvor hatten der britische «Guardian» und die «Washington Post» vorab aus dem Buch «Unhinged: An Insider Account of the Trump White House» (in etwa: «Aus den Angeln gehoben: Ein Insiderbericht aus Trumps Weissem Haus») von Omarosa Manigault Newman zitiert. Darin erhebt die Autorin unter anderem Rassismusvorwürfe gegen Trump. Der «Guardian» berichtete, Manigault Newman nenne Trump in dem Buch «einen Rassisten, einen Fanatiker und einen Frauenfeind».

epa06940920 (FILE) - Then US Republican presidential nominee Donald J. Trump (L) participates in a campaign rally with members of the group Women for Trump with Omarosa Manigault (R) in Charlotte, North Carolina, USA, 14 October 2016 (reissued 10 August 2018). Former White House aide Omarosa Manigault-Newman in a new book claims that Trump had repeatedly used a racial slur during making of one of his TV shows.  EPA/ERIK S. LESSER

Heimlich Konversationen mitgeschnitten? Manigault Newman.  Bild: EPA/EPA

Die Autorin schreibe, sie habe selber gehört, wie Trump über den philippinisch-stämmigen Ehemann einer Mitarbeiterin rassistische Anmerkungen gemacht habe. Haiti habe er als «beschissenes Land» bezeichnet. Sie habe zudem aus drei verschiedenen Quellen gehört, dass es aus der Zeit von Trumps Moderatorentätigkeit bei der TV-Show «The Apprentice» Aufnahmen gebe, wo er mehrfach das «N-Wort» gesagt habe, sich also rassistisch über Afroamerikaner geäussert habe.

Manigault Newman schreibt laut «Washington Post», nach ihrer Entlassung aus dem Weissen Haus im Dezember habe Trumps Wahlkampfteam ihr einen mit monatlich 15'000 Dollar dotierten Job angeboten – im Gegenzug hätte sie sich zum Schweigen verpflichten müssen.

Heimlich Gespräche mitgeschnitten

Die «Washington Post» berichtete, dass Manigault Newman – die damals höchstrangige Afroamerikanerin im Weissen Haus gewesen sei – für einige der schwerwiegendsten Vorwürfe keine Beweise vorlege. Das Nachrichtenportal «The Daily Beast» hatte am Mittwoch unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtet, Manigault Newman habe heimlich Konversationen mit Trump mitgeschnitten.

Manigault Newman war früher ebenfalls bei «The Apprentice» aufgetreten. Ihr Buch soll am Dienstag kommender Woche im Verlag Barnes&Noble erscheinen. Zu Jahresbeginn hatte bereits das Buch «Fire and Fury – Inside the Trump White House» des Journalisten Michael Wolff ein verheerendes Bild vom US-Präsidenten gezeichnet. (wst/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • milkdefeater 11.08.2018 16:48
    Highlight Highlight Moment, ist das nicht diese Dame hier?

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  • walsi 11.08.2018 08:29
    Highlight Highlight Wenn sich die gute Frau da nur nicht verzockt hat. Ein Jobangebot mit 15'000.--/Mt auszuschlagen um ein Buch zu schreiben, in der Hoffnung damit mehr zu verdienen, ist hoch gepockert. Aus moralischer Überzeugung hat sie das Buch sicher nicht geschrieben. Sonst würde sie es als PDF im Internet gratis zur Verfügung stellen mit der Möglichkeit zu spenden, wenn jemand will.
    • meglo 11.08.2018 11:34
      Highlight Highlight Klar Walsi, deine Vorstellung von Moral kann man sich nun gut vorstellen. Du hättest selbstverständlich das lukrative Job-Angebot angenommen. Charakterlosigkeit ist offenbar vertretbar, wenn man dafür gut bezahlt wird.
    • walsi 11.08.2018 12:30
      Highlight Highlight @meglo: Wenn die Frau Chrakter hätte, hätte sie nie bei Trump angefangen. Wer er und wie er ist war schon lange bekannt.
    • Valon Gut-Behrami 11.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Es ist doch offensichtlich, dass du einfach immer Trump in Schutz nehmen willst. Sei der Kommentar noch so widersprüchlich...
  • swisskiss 11.08.2018 06:30
    Highlight Highlight Und Trump so: "I'll choose the best people for my administration."

    Aber mit knapp 50% Personalwechsel in seiner Administration, ist seine Quote gescheiterter Unternehmen (75%) oder seiner Ehen (66%) noch nicht erreicht.

    Man sollte Omarosa kein Wort glauben. Und das ist das Bedenkliche daran.

    Eine talentfreie Teilnehmerin einer Reality Show als Kommunikationsdirektorin, die ohne definierte Jobbeschreibung als Quotenschwarze den "useful idiot" für Trump spielte, hat weder den Verstand, noch den Charakter in solch einer Position etwas zu bewirken. Alles für die Show. Das ist nun das Resultat!
  • Paddiesli 11.08.2018 01:23
    Highlight Highlight Als ob man nicht schon seit Jahren gewusst hätte, was für ein charakterloser Mensch Trump ist.
    Und jetzt ein Buch von jemandem, der selbst in so dieser fragwürdigen Show The Apprentice teilgenommen hat.
    Oh, Amerika...!
  • MeineMeinung 10.08.2018 23:17
    Highlight Highlight Traurig ist ja, dass das kein bisschen überraschend ist!
    Wie kann sich dieser Typ nur so lange im Amt halten?!
  • rodolofo 10.08.2018 22:42
    Highlight Highlight Das Dumme an solchen Rassismus-Vorwürfen gegen Trump ist halt, dass sie seinen guten Ruf bei seinen Fans und Republikanischen Wählern noch verbessern!
    Warum?
    Ganz einfach: Weil diese Fans und Wähler ebenfalls Rassisten sind...

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