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President Donald Trump responds to a reporters question during an event with sheriffs in the East Room of the White House in Washington, Wednesday, Sept. 5, 2018. (AP Photo/Susan Walsh)

US-Präsident Donald Trump hatte keine Freude am Artikel, der gestern in der «New York Times» erschien. Er wies den Gastbeitrag als «anonym, das heisst feige» zurück.  Bild: AP/AP

«Bis Trump sein Amt niederlegt»: Widerstand gegen den Präsidenten in der US-Regierung

Innerhalb der US-Regierung gibt es nach einem Bericht eines anonymen hochrangigen Regierungsmitarbeiters in der «New York Times» aktiven Widerstand gegen Präsident Donald Trump. Die Zeitung veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) in einem seltenen Schritt einen anonymen Gastbeitrag.



Die Beweggründe des Verfassers

Die New York Times berichtete, ihr sei der Name des Autors bekannt. Seine Anonymität werde auf seine Bitte hin gewahrt, weil sein Job sonst in Gefahr sei. «Wir glauben, dass die anonyme Veröffentlichung dieses Essays die einzige Möglichkeit ist, unseren Lesern eine wichtige Sichtweise zu übermitteln.»

In den ersten Abschnitten legitimiert der Verfasser den Widerstand gegen den US-Präsidenten. 

«Es geht nicht darum, ob der Sonderermittler (Mueller) eine grosse Rolle spielt. Oder, ob das Land wegen Trumps Führung geteilt ist. Oder, ob seine Partei das Weisse Haus an die Opposition verlieren könnte, die so versessen auf seinen Niedergang ist. 

Das Dilemma – das er nicht ganz begreift – ist, dass viele hohe Beamte in seiner eigenen Regierung fleissig gegen innen arbeiten, um Teile seiner Agenda und seine schlimmsten Neigungen zunichte zu machen.

Ich weiss es. Ich bin einer von ihnen.

Um es klarzustellen: Wir sind nicht der bekannte ‹Widerstand› der Linken. Wir wollen, dass die Regierung erfolgreich ist, und denken, dass ihre Politik Amerika sicherer und wohlhabender gemacht hat.

Aber wir glauben, dass unsere oberste Pflicht gegenüber diesem Land besteht, und der Präsident handelt in einer Weise, die der Gesundheit unserer Republik schadet.»

Trump auf dem Titel

Die Ursache des Problems

Viele, die in Trumps Diensten stehen, haben geschworen, Trumps fehlgeleiteten Impulsen entgegenzuwirken, «bis er sein Amt niederlegt». Im Essay wird auch die Ursache für den Widerstand thematisiert. 

«Die Ursache des Problems ist die Amoralität des Präsidenten. Wer mit ihm zusammenarbeitet, weiss, dass er nicht an erkennbaren Grundprinzipien festhält, die ihm bei seiner Entscheidungsfindung behilflich sein könnten.

Obschon als Republikaner gewählt, hat der Präsident wenig Affinität für die Ideale, für die Konservative einstehen: ein freier Geist, freie Märkte und freie Menschen. (...)

Zusätzlich zu seiner Massenvermarktung, dass die Presse ‹der Feind des Volkes› sei, sind Präsident Trumps Impulse im Allgemeinen wirtschaftsschädigend und anti-demokratisch.»

Es gäbe aber auch Positives über Trumps Politik zu sagen – Dinge, die in der negativen Berichterstattung über die Regierung oft untergehen. So sei die Deregulierung sehr effektiv und unter Trump wurde eine historische Steuerreform eingeführt. Zudem sei das Militär in einem stabilen Zustand. Es gäbe noch viele weitere Beispiele. Aber:

«Diese Erfolge sind trotz – und nicht wegen – der Führung des Präsidenten zustandegekommen, der ungestüm, gegensätzlich, kleinkariert und dienstunfähig ist.»

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Trumps Laune

Ein weiterer Punkt, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern grosse Mühe bereitet, sind Trumps Gemütsschwankungen. Bei Meetings komme er sehr schnell vom Thema ab und nicht selten endeten diese in Schimpftiraden. 

«‹Es gibt buchstäblich keine Vorwarnung, ob er seine Meinung von einer Minute auf die andere ändern könnte›, beschwerte sich ein leitender Beamter bei mir vor Kurzem, der über eine Sitzung im Oval Office verärgert war, bei der der Präsident eine wichtige politische Entscheidung, die er nur eine Woche zuvor getroffen hatte, bereits wieder über den Haufen warf. 

(...)

Es mag in dieser chaotischen Ära ein schwacher Trost sein, aber die Amerikaner sollten wissen, dass es Erwachsene im Raum gibt. Wir sind uns voll und ganz darüber im Klaren, was vor sich geht. Und wir versuchen, das Richtige zu tun, auch wenn Donald Trump es nicht tun wird.»

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Video: watson

Die Russland-Affäre

Brisant ist, dass sich der Präsident anscheinend gegen die Auferlegung weiterer Sanktionen gegen Russland sträubte. Trump bestreitet vehement, dass sich Russland in den Wahlkampf von 2016 eingemischt hat. Falls aber doch, hat er nun allen Grund zur Sorge. Sein ehemaliger persönlicher Anwalt Michael Cohen will offenbar mit Robert Mueller zusammenarbeiten und Trumps Aussagen widerlegen.

«Nehmen wir die Aussenpolitik: Sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Leben zeigt Präsident Trump eine Vorliebe für Autokraten und Diktatoren, wie beispielsweise für den russischen Präsidenten Wladimir Putin oder den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un, und er zeigt wenig aufrichtige Wertschätzung für die Beziehungen mit verbündeten und gleichgesinnten Nationen.

Scharfsinnige Beobachter haben jedoch bemerkt, dass der Rest der Regierung auf einem anderen Weg operiert, auf dem Länder wie Russland für die Einmischung zur Rechenschaft gezogen werden, und auf dem Verbündete auf der ganzen Welt als Ebenbürtige und nicht als Rivalen engagiert werden.

Nehmen wir Russland als Beispiel: Der Präsident zögerte, viele von Putins Agenten als Strafe für die Vergiftung eines ehemaligen russischen Spions in Grossbritannien auszuweisen. Er beklagte sich wochenlang über Angestellte, die ihn mit weiteren Konfrontationen mit Russland in Bedrängnis brachten, und er war frustriert, dass die Vereinigten Staaten weiterhin Sanktionen gegen das Land für sein bösartiges Verhalten verhängten. Aber sein nationales Sicherheitsteam wusste es besser – solche Massnahmen waren nötig, um Moskau zur Rechenschaft zu ziehen.»

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Video: srf

John McCain als Vorbild

Im Angesicht der Instabilität, die von Trump geschaffen wurde, wurde angeblich auch diskutiert, ob dieser aus dem Amt enthoben werden sollte. Gemäss dem 25. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung ist dies möglich. Doch niemand wollte eine konstitutionelle Krise auslösen, wie der anonyme Verfasser berichtet.

Der Essay endet mit einer Ehrung des kürzlich verstorbenen Senators John McCain. Dieser galt sozusagen als Anti-Trump. Mit seiner schonungslosen Kritik an seinem Parteikollegen Trump sorgte er immer wieder für Aufsehen. Im Gegenzug spottete der Präsident über McCain, er sei kein Kriegsheld, weil er in Gefangenschaft geriet. «Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen worden sind», sagte er damals.

«Senator John McCain hat es in seinem Abschiedsbrief am besten zum Ausdruck gebracht. Alle Amerikaner sollten seinen Worten Beachtung schenken und sich aus der Tribalismusfalle befreien, mit dem Ziel, sich durch unsere gemeinsamen Werte und die Liebe zu dieser grossartigen Nation zu vereinen.

Senator McCain ist vielleicht nicht mehr unter uns. Aber wir werden ihn immer als Vorbild nehmen – ein Leitstern für die Wiedererlangung der Ehre in der Öffentlichkeit und in unserem nationalen Dialog. Trump mag solche achtbaren Männer fürchten, aber wir sollten sie ehren.

Es gibt einen stillen Widerstand in der Verwaltung von Menschen, die das Land an die erste Stelle setzen. Aber der wirkliche Unterschied wird durch die Bürger gemacht, die sich über die Politik erheben (...): die Amerikaner.»

John McCain

Reaktionen

Trump wies den Gastbeitrag als «anonym, das heisst feige» zurück. Seine Sprecherin Sarah Sanders nannte den Beitrag «erbärmlich, unverantwortlich und selbstsüchtig» und forderte die «New York Times» dazu auf, sich zu entschuldigen.

Der Autor hintergehe den gewählten Präsidenten, statt ihn zu unterstützen, kritisierte Sanders. «Dieser Feigling sollte das Richtige tun und zurücktreten.»

Wer verbirgt sich hinter dem anonymen Schreiben?

Im Essay taucht der Begriff «lodestar» (dt.: Leitstern) auf – ein eher seltenes Wort. Allerdings gibt es einen Vertreter der US-Regierung, der hin und wieder Gebrauch von diesem Wort macht: Vizepräsident Mike Pence. Ob er hinter dem Artikel steckt, ist jedoch reine Spekulation. 

(sda/dpa/vom)

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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • messanger 06.09.2018 10:26
    Highlight Highlight Ich glaube das ist eine Message der Republikaner an ihre Stammwähler:
    "Seht her, wir haben Trump im Griff! Wir verhindern das Schlimmste und setzen dabei Steuersenkungen und hohe Militärausgaben durch. Wählt uns weiterhin (und gebt uns Geld)".
    Die Trumpwähler können weiterhin von Deep-State etc. schwafeln und wegen Trump republikanisch wählen. Die klassischen Konservativen werden beschwichtigt, damit sie nicht wegen Trump zu Hause bleiben oder gar demokratisch wählen (wie z.B. Comey).
    12 1 Melden
  • Doeme 06.09.2018 10:03
    Highlight Highlight Besser als jede Staffel von House of Cards!
    21 1 Melden
  • Gummibär 06.09.2018 09:54
    Highlight Highlight Im Privatleben wird einem irrational Handelnden ein Rechtsbeistand beigestellt. Diese Möglichkeit besteht für einen U.S. Präsidenten nicht. Darum die "Minder" im Weissen Haus. Sicher gibt es auch eine Nachtschwester, die den Stöpsel zieht, sollte z.B. das populärste Genie aller Zeiten per twitter plötzlich Mexiko den Krieg erklären.
    Mittlerweile wird die republikanische Agenda durchgezogen mit Steuererleichterungen, Besetzung des obersten Gerichts mit Konservativen, De-Regulierung etc. etc.
    Deshalb kündigt auch keiner der Wärter die dauernd beschimpft werden. Auch in einer Klinik nicht.
    38 1 Melden
  • banda69 06.09.2018 09:53
    Highlight Highlight Wekcome to the world of Trump und SVP.

    Ja die Rechtspopulisten, die tun was fürs Volk.
    25 3 Melden
    • dan2016 06.09.2018 13:19
      Highlight Highlight Banda, ich habe jetzt wirklich kein relevantes Thema, bei dem ich mit de SVP übereinstimme. Aber Blocher und die SVP sind definitive auf einem anderen Zuverlässigkeits- und Berechenbarkeitslevel. Die behandeln einen Teil Ihrer Wähler als Dummköpfe, sind aber selber nicht unbedingt Dummköpfe (ein paar haben sie, um diese Wählergruppe zu bedienen).
      5 0 Melden
  • Groovy 06.09.2018 09:32
    Highlight Highlight Das nenn ich doch mal Hochverrat erster Güte. Ein entsprechendes Strafmass dafür existiert bestimmt.
    3 22 Melden
    • reconquista's creed 06.09.2018 16:17
      Highlight Highlight Falls sie das Strafmass für Whistleblower interessiert, müssen sie z.B. den Fall von Chelsea Manning oder Christopher Wylie anschauen.
      Ich persönlich bin froh, dass jemand Trump Hirngespinste wie Angriffskriege und dergleichen ignoriert.
      12 0 Melden
  • Rhabarber 06.09.2018 09:31
    Highlight Highlight Eine demokratische Regierung dient Volk und Land. Nicht einem einzelnen Mann! Der Präsident ist hier der Verräter, denn er dient nur sich selbst; seinem Ego und seinem Wahn.
    Wir haben noch Glück, dass er nur ein zu gross geratenes, mental minderbemitteltes Kind ist und die Betrüger keinen intelligenten Psychopathen ins Amt gehievt haben, wie es in anderen Ländern geschehen ist.
    In A wird ebenso über aussereuropäische Einflussnahme diskutiert, wie beim Brexit und anderswo. Zu vielen ist Europa als EU zu mächtig. EU-Gegner folgen wie Schafe ihren Metzgern zur Schlachtbank, ohne es zu merken.
    25 4 Melden
  • Bynaus @final-frontier.ch 06.09.2018 09:31
    Highlight Highlight Lustig - und tragisch - wenn es so ist wie beschrieben. Was ich in den Diskussionen des Op-Eds aber selten sehe, ist die Frage, ob die Person und ihre irre Geschichte wirklich real sind - oder ob es hier einfach darum geht, ein bestimmtes Narrativ unter die Bevölkerung zu bringen und z.B. Wähler, die sich fragen, ob sie wirklich bei den Trumpschen Republikanern am besten aufgehoben sind, bei der Stange zu halten ("gebt uns eure Stimme, wir sind nicht alle verrückt geworden obwohl wir so tun müssen um den orangen Affen bei Laune zu halten!").
    7 2 Melden
  • Bert der Geologe 06.09.2018 09:16
    Highlight Highlight Es ist die grosse Angst der Republikaner, dass sie bei den midterms von den Wählern eine gesalzene Rechnung präsentiert erhalten werden. Sie wollen nun suggerieren: wählt nicht die Demokraten, wir haben den Kerl so besser im Griff. Ob das wirklich zieht?
    20 1 Melden
    • MeineMeinung 06.09.2018 12:54
      Highlight Highlight Genau mein Eindruck.
      6 1 Melden
    • swisskiss 06.09.2018 16:44
      Highlight Highlight Sheldon: Nette These. Nur das dafür ein Beweis für das "im Griff haben" vorhanden sein müsste. Da sehe ich keinerlei Dämpfung oder Führung durch Dritte bei Trump. Im Gegenteil. Die verbalen Ausfälle und getwitterten Rundumschläge werden immer heftiger und wirrer.
      2 0 Melden
  • Platon 06.09.2018 08:56
    Highlight Highlight Hihi was sagt wohl Gregor Hast dazu? Sein Superpräsident ist eine einzige Lüge, gesteuert vom Sumpf, den er auszutrocknen einst gedenkte. Und das Volk wird schlicht ein weiteres mal betrogen, wie bei jeden republikanischen Präsidenten, der zwar die Worte „Freiheit“ und „Wirtschaft“ überzeugend von sich gibt, aber tatsächlich nur von dem einen Prozent spricht!
    55 4 Melden
    • Gähn 06.09.2018 10:39
      Highlight Highlight Nicht nur der.
      Mich würden die Gedanken vom Bombenjungen und seinem Namensvetter interessieren.
      Die würden ja auch nie müde zu behaupten, wie gut Trump angeblich sei.
      14 0 Melden
    • Juliet Bravo 06.09.2018 12:46
      Highlight Highlight Bombenjunge ist schon länger nicht mehr aktiv.
      6 1 Melden
    • Gähn 06.09.2018 15:41
      Highlight Highlight Hab mich schon gewundert dass es so ruhig ist.
      7 0 Melden
  • Göschene-Eirolo 06.09.2018 07:48
    Highlight Highlight Es ist doch die Pflicht jedes freiheitsliebenden Amerikaners, gegen Trump anzutreten - sei es mit Namen oder wie in diesem Fall als Whistleblower. Wer seine Meinung Trump offen ins Gesicht sagte, wird gefeuert. In beiden Fällen braucht es Mut. Denn Trump wird nicht Ruhe geben, bis er auch diesen Widersacher zur Strecke gebracht hat. Anonym hat diese Person zum Glück noch etwas Vorsprung.
    41 4 Melden
  • Sapientia et Virtus 06.09.2018 07:45
    Highlight Highlight Si tacuisses, philosophus mansisses: Hätte der Mann geschwiegen, könnte man ihm sein patriotisches Motiv abkaufen. Da er sich aber zwei Wochen vor den Wahlen in der New York Times meldet, denke ich eher, dass seine Loyalität anderen gilt.
    11 51 Melden
    • Bynaus @final-frontier.ch 06.09.2018 09:25
      Highlight Highlight "Zwei Wochen"? Bisschen mehr Sapientia täte hier gut! :)
      38 1 Melden
    • Oberon 06.09.2018 09:56
      Highlight Highlight Dies hat wohl nichts mit Loyalität, die übrigens Trump auch nicht kennt, zu tun.
      Wer will schon freiwillig zusehen wie ein alter Greis sich weiter an der eigenen Bevölkerung bereichert und die USA weiter als Lachnummer präsentiert.

      28 2 Melden
    • swisskiss 06.09.2018 10:08
      Highlight Highlight Sapientia et Virtus: "Felix qui potuit rerum cognoscere causas." Was wohl hier nicht der Fall ist. Der Termin für die midterms sind der 6. November.
      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reconquista's creed 06.09.2018 07:43
    Highlight Highlight Es wäre auch naiv zu denken dass jemand der einfachste Zusammenhänge nicht versteht, dem Grundlagen- uns Allgemeinwissen fehlen und eine komplett antiquiert Denkweise besitzt, politische Entscheidungen treffen und einen derartigen Apparat führen kann.
    Der Einfluss von Trump auf die US-Politik beschränkt sich auf die Tatsache, dass er von konservativen Kräfte abhängig ist und deren Agenda und Forderungen durchbringen muss.
    24 3 Melden
  • rodolofo 06.09.2018 07:35
    Highlight Highlight Diese Karrieristen und Opportunisten innerhalb der Regierung Trump haben offenbar gemerkt, dass sich der Wind gedreht hat.
    Und schon inszenieren sie sich als unerschrockene Widerstandskämpfer, die heldenhaft "in der Höhle des Löwen" ausharren, damit sie wenigstens das Allerschlimmste abwenden können!
    Das ist doch genau so lachhaft, wie dieses unsägliche Muppets-Monster, das auf dem Präsidentenstuhl sitzt!
    Mir kommt an dieser Stelle Bundesrat Cassis in den Sinn, der mit seinem äusserst sympathischen, treuherzigen Hundeblick sagen kann, er sei im Grunde für die Flankierenden Massnahmen...
    43 6 Melden
    • Dragona 08.09.2018 14:16
      Highlight Highlight Ich hätte es nicht so präzise auf den Punkt bringen können. Danke.
      1 0 Melden
  • Dan Rifter 06.09.2018 07:35
    Highlight Highlight Das sind höchstens insofern Goodnews, als dass es wenigstens keinen 3. Weltkrieg geben dürfte.

    Ansonsten läuft alles in die falsche Richtung:
    Taxcuts für die Reichen, Investitionen in längst veraltete Technologien, evangelikal-konservative Werte wie im 19. Jh

    49 0 Melden
    • Dragona 08.09.2018 14:20
      Highlight Highlight Das hoffe ich auch, leider sind die Gegner Trumps diejenigen welche die Eskalation mit möglichen 3. Weltkrieg-Gegnern noch stärker suchen als Trump selbst. Er muss sich ja dauernd dagegen wehren, dass ihm kein Schmusekurs zb Russland gegenüber vorgeworfen werden kann.
      0 0 Melden
  • Alice36 06.09.2018 07:19
    Highlight Highlight "Aber der wirkliche Unterschied wird durch die Bürger gemacht, die sich über die Politik erheben (...): die Amerikaner.»

    Amerikanische Bürger die die Scheisse ausbaden und umsetzen müssen die ihr Präsident hinterlässt und nich irgend ein "Deep State" den die Fanboy's immer zitieren scheinen den Widerstand zu bilden. Endlich jemand der aufsteht um den Schaden den dieser Irre anrichtet zu begrenzen. Es wäre echt wünschenswert wäre sowas schon vor80 Jahren in Europa geschehen oder heute in Ungarn, Polen, der Türkei oder Myanmar etc. Vielen Dank den Aufständischen!
    26 3 Melden
  • Olmabrotwurst 06.09.2018 07:03
    Highlight Highlight Geiler Politthriller
    22 1 Melden
  • Butzdi 06.09.2018 06:54
    Highlight Highlight Tippe auf Chief of Staff John Kelly, der fragt sich auf jedem zweiten Photo wie lange er das wohl noch aushält.
    User Image
    201 4 Melden
    • grind 06.09.2018 07:12
      Highlight Highlight 50 stutz auf mike pence
      17 4 Melden
    • esmereldat 06.09.2018 09:11
      Highlight Highlight Wenns Melania ist, kann ich nicht mehr 😂
      61 1 Melden
    • Baba 06.09.2018 09:27
      Highlight Highlight ...oder Ivanka...😂🤣😂
      25 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 06.09.2018 06:28
    Highlight Highlight Das nennt man wohl ein Dilemma.
    Gut das besonnene Mitglieder der Regierung die gröbsten Dummheiten dieses Irren vereiteln.

    Schlecht ist, wenn die Regierungsleute aktiv gegen einen im Amt GESETZTEN und ich sage bewusst nicht, Gewählten Präsidenten vorgehen.

    Ja damit hat Trump durchaus Recht.
    Sowas nennt sich Verrat.
    Geben die sich aber zu erkennen, werden die gefeuert. Wer wird den Irren dann bremsen?

    Ein furchtbares Dilemma...
    206 22 Melden
    • rodolofo 06.09.2018 07:36
      Highlight Highlight Ja gell, diese Super-Reichen haben es auch nicht einfach, was?
      Müssen den ganzen Tag immer nur Kuchen essen...
      31 2 Melden
    • roger.schmid 06.09.2018 08:12
      Highlight Highlight @Gawayn: Man könnte es auch korrupt nennen. Sie lassen diesen Wahnsinnigen weiterwursteln, weil Steuergeschenke abfallen und Unsummen ins Militär gepumpt werden.
      40 2 Melden
    • Gawayn 06.09.2018 09:32
      Highlight Highlight Gebe dir Recht Roger. Könnte ein Grund sein.
      Es kann aber nicht angehen, das eine Regierung seinen Präsidenten nicht unterstützen kann und oder will.

      Entweder schmeisst man den Raus, oder macht Not gedrungen mit.

      Das ist aber keine Option...

      Aber so, das ist mies.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 06.09.2018 06:14
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt eigentlich nur eines, dass der Vorwurf des deep states korrekt ist. Die Beamten ziehen ihr Ding durch, egal was die Regierung entscheidet. Viele werden jetzt denken, zum Glück. Schliesslich ist Trump ein totaler Chaot und muss ausgebremst werden. Was diese Leute nicht bedenken, dass dieser deep state das auch bei einer anderen Regierung macht, welche die Trump Gegner eigentlich gut und richtig empfinden.
    72 158 Melden
    • Bert der Geologe 06.09.2018 06:50
      Highlight Highlight Deep state oder Kinderhort, das ist die Frage. Deine These hinkt jedoch. Das Regierungspersonal, wird vom jeweiligen Präsidenten ausgewählt. Das sind nun Trump's Nannies. Mit der deep state Theorie ist aber was anderes gemeint. Also eher Kinderhort.
      52 5 Melden
    • Hierundjetzt 06.09.2018 06:51
      Highlight Highlight Zum einordnen: „Deep State“, zu Deutsch Staat im Staat, ist in den USA eine Wortkreation von Trump um seine Verschwörungstheorien zu erklären.

      Aber es gab diese Theorie auch in Nazideutschland, der Türkei oder Russland. Kurz: Diktaturen bedienen sich solcher Wortkreationen.

      Da die Arbeit der Verwaltung generell auf Gesetzen und Verordnungen beruht (sind ja keine KMU), zeigt dies einmal mehr, dass Trump keine Ahnung hat. (Oh Wunder)

      55 4 Melden
    • dan2016 06.09.2018 07:38
      Highlight Highlight nun 'Deep state' wie man es in gewissen Kreisen nennt. Es gibt auch Rahmenbedingungen, Gesetze, Verfassung. Und wenn der eingebildete Autokrat Trump meint, diese Rahmenbedingungen existieren für ihn nicht, dann ist es gut, wenn es Korrekturmechanismen gibt. Wenn Parlamentarier, Regierung, Beamte einen Eid auf die Verfassung und nicht auf Trump leisten, dann ist dies die logische Konsequenz und hat nichts mit einer Verschwörung zu tun.
      37 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 06.09.2018 06:08
    Highlight Highlight Mike Pence zündet also Phase zwei.

    Trump los werden um selber ganz an die Macht zu kommen. Das war absehbar.

    Leider ist der Kerl noch gefährlicher als Trump.
    156 43 Melden
    • Swissbex 06.09.2018 07:17
      Highlight Highlight Oder jemand säät bewusst zwitracht unf hofft drauf dass Trump dies so interpretiert (bzw. Irgendjemand so interpretiert und Trump diesem jemand glauben wird)
      48 2 Melden
    • Max Dick 06.09.2018 07:39
      Highlight Highlight Ranghoch is relativ. Vorausgesetzt es ist kein fake, kann das so ziemlich jeder bürogumi im weissen haus gewesen sein. Enthält jetzt nicht irgendwelche brisanten news, die nur einer aus dem engen kreis wissen könnte. Bei einem wirklich ranghohen würde sich die frage stellen, was er sich von diesem artikel verspricht.
      15 0 Melden
    • elco 06.09.2018 08:34
      Highlight Highlight Pence hat eine politische Agenda. Die kann einem gefallen oder nicht, mir gefällt sie auch nicht, aber immerhin ist er kein Irrer.
      22 5 Melden
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