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Vater kriegt lebenslang: Er verkaufte seine drei Töchter für Kinderpornos

Der Fall schockiert selbst erfahrene Ermittler: Ein Vater aus den USA hat drei seiner Töchter an einen Vergewaltiger und Hersteller von Kinderpornos verkauft. Nun ist der Vater verurteilt worden.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Ein 63-Jähriger aus Tennessee muss lebenslang ins Gefängnis. Der Mann habe «eines der furchtbarsten Verbrechen begangen, das ich je gesehen habe», sagte Richter J. Ronnie Greer.

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Ronnie M. bekam lebenslänglich. bild: wjhl

Bereits im Januar war der Angeklagte wegen mehrerer Vergehen schuldig gesprochen worden: Verkauf eines Kindes durch die Eltern, Produktion von Kinderpornografie, Produktion von Kinderpornografie durch Eltern und Ausbeutung Minderjähriger.

Das Schicksal der Mädchen erschütterte selbst erfahrene Strafjuristen. Sie habe in 30 Jahren noch keinen schlimmeren Fall erlebt, sagte Staatsanwältin Helen Smith. «Worte können die Schwere des Vergehens nicht angemessen beschreiben.»

Es geht um drei Mädchen im Alter von 12, 14 und 16 Jahren. Als die Behörden einem Hinweis nachgingen, die Kinder seien verwahrlost und nie in der Schule, traten die furchtbaren Taten zutage. Gerichtsunterlagen zufolge wurden die Mädchen von Februar 2011 bis August 2012 missbraucht und ausgebeutet.

Vor Gericht präsentierte die Staatsanwaltschaft Beweise für vielfachen sexuellen Missbrauch, Dutzende Vergewaltigungen und die Herstellung 400 kinderpornografischer Bilder. Der Vater verkaufte die Mädchen demnach an einen Mann, der die Aufnahmen anfertigte und sich an den Kindern verging. Dieser Mann hat laut Staatsanwaltschaft Suizid begangen.

Die Mutter der Mädchen war bereits im Februar zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Die 41-Jährige hatte sich schuldig bekannt, an der Produktion der Kinderpornofotos beteiligt gewesen zu sein.

In der Familie gab es insgesamt vier Kinder, das jüngste ist fünf Jahre alt. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde es in Obhut genommen. Im Tatzeitraum soll die Familie in einem Wohnwagen unter katastrophalen Zuständen gelebt haben.

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Öffentlich wurde der Fall schon vor zwei Jahren. Jetzt fiel das Urteil gegen den Vater.
YouTube/Mariam Tevzadze

ulz/AP

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    Alle Leser-Kommentare
  • teufelchen7 08.06.2016 12:25
    Highlight Highlight oh nein! was für monstern diese eltern! die armen mädchen! ich wünsche ihnen fest, dass sie über die scheusslichen taten wegkommen, aber das wird wohl ihr leben lang prägen...
    13 0 Melden
  • Miicha 08.06.2016 10:18
    Highlight Highlight Hoffentlich erfahren seine Mithäftlinge was das für ein Mensch ist und behandeln ihn dementsprechend.
    57 15 Melden
    • Human 08.06.2016 11:50
      Highlight Highlight Dem kann ich nur zustimmen! Und ich hoffe es wird der grösste Horror den die beiden je erlebt haben... Sorry aber echt was ich den beiden wünsche sprech ich besser nicht aus. Die Menschen die dich am meisten Schützen sollten machen so etwas, das macht wirklich sprachlos
      21 2 Melden
    • Angelo C. 08.06.2016 12:09
      Highlight Highlight Das hat in allen Knästen weltweit eh langjährige Tradition :

      Kinderficker haben es dort bekanntlich sehr schwer und müssen meist von Mitgefangenen separiert zum Hofgang geführt werden, sonst gibt's saures, oder kann (in den USA) gar tödlich enden.


      Und dies bei so einem gravierenden Fall ohnehin!
      27 1 Melden
    • Swarup 08.06.2016 12:13
      Highlight Highlight Warum wird hier geblitzt? Soll mann diese kreatur mit sandhandschuhe anfassen?
      18 4 Melden
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