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Wehrhafte Prostituierte tötet mutmasslichen US-Serienkiller

Sie hätte sein zehntes Opfer werden können, doch sie überlebte: Eine Prostituierte aus dem Bundesstaat West Virginia entkam knapp einem mutmasslichen Serienkiller, sie tötete ihn in Notwehr.



Ein Artikel von

Spiegel Online

«Ich weiss, dass er da war, um mich zu töten.» Diese schockierende Einsicht teilte die Prostituierte Heather dem Sender CBS mit, nachdem sie im US-Bundesstaat West Virginia einen Mann in Notwehr erschossen hatte. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Mann offenbar um einen Serienmörder, der es gezielt auf Frauen abgesehen hatte, die im Internet Sex anboten.

Mehrere Messer, eine Axt, eine Machete, einen Vorschlaghammer, Plastiktüten, Bleichmittel und Handschellen fand die Polizei im Kofferraum des Mannes. Der mutmassliche Täter Neal F. habe «die Ausstattung eines Serienmörders» mit sich geführt, sagte Polizeisprecher Steve Cooper.

epa04863019 A handout photo provided by the Charleston Police Department shows an undated handout mugshot photo of Neal Falls. According to reports on 26 July 2015, 45 year-old Neal Falls of Springfield, Oregon, USA, was shot with his own gun by a prostitute after he tried to attack her at her home in Charleston, West Virginia, on 18 July 2015. Police are now reportedly investigating the possibility that Falls may have been a serial killer linked to numerous deaths spanning several US states over the course of a decade.  EPA/CHARLESTON POLICE DEPARTMENT / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Neal Falls, 45, aus Springfield, Oregon, ist offenbar ein Serienkiller. Bild: EPA/CHARLESTON POLICE DEPARTMENT

A woman walks up the stairs in Pascha nightclub in Salzburg, Austria, June 16, 2015. The nightclub is offering customers free sex in a summer-long protest over what its owner sees as punitive tax payments.

Diese Dame aus einem Etablissement in Salzburg hat mit dem Vorfall natürlich nichts zu tun. Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

F. wird den Angaben zufolge mit dem Verschwinden beziehungsweise der Ermordung von neun Frauen in den Bundesstaaten Nevada, Ohio und Illinois in Verbindung gebracht. Fast alle hätten im Internet Sexdienste angeboten. «Unser Opfer war die Zehnte, aber sie hat überlebt», sagte Cooper.

In dem Interview mit CBS erzählte die Prostituierte weiter, wie der Mann am 18. Juli ihr Haus in Charleston in West Virginia betrat. Plötzlich habe der 45-jährige Freier, den sie über eine Escort-Website kennengelernt hatte, eine Schusswaffe gezogen. «Als er mich würgte, liess er mich keine Luft holen, also habe ich meine Harke gegriffen. Und als er die Waffe weglegte, um mir die Harke aus der Hand zu nehmen, habe ich ihn erschossen», sagte sie.

Die Kugel traf F. tödlich am Kopf. Die Polizei fand Berichten von US-Medien zufolge an der Leiche einen Zettel mit Namen, Alter und Telefonnummern weiterer Frauen. Die DNA des mutmasslichen Serienmörders werde nun mit ungelösten Mordfällen aus einer Reihe von Bundesstaaten abgeglichen. Der Prostituierten droht keine Anklage, die Ermittler gehen von Notwehr aus.

mia/afp

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