International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Akustikattacken in China? US-Diplomaten erkranken an «mysteriöser Krankheit»

07.06.18, 02:40 07.06.18, 07:32


In China sind einem Zeitungsbericht zufolge mindestens zwei weitere US-Diplomaten von einer mysteriösen Krankheit betroffen. Wie die «New York Times» am Mittwoch berichtete, erkrankten die beiden, nachdem sie ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen hatten.

Der Fall habe sich in der südchinesischen Metropole Guangzhou ereignet. Daraufhin sei ein Ärzteteam in das Konsulat gereist, um diplomatische Mitarbeiter und ihre Familien zu untersuchen. Das US-Aussenministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

A security person walks outside the U.S. consulate building in Guangzhou in south China's Guangdong province, Thursday, June 7, 2018. The United States has evacuated several more government workers out of the southern Chinese city of Guangzhou after medical testing revealed they might have been affected by unexplained health incidents that have already hurt U.S. personnel in Cuba, the State Department said Wednesday. State Department spokeswoman Heather Nauert said

Das US-Konsulat in Guangzhou. Bild: AP/AP

Die mysteriösen Symptome nach mutmasslichen Akustikattacken traten bisher nach offiziellen Angaben bei 24 US-Regierungsmitarbeitern und Familienmitgliedern in Kuba sowie einem in China auf. Diese nahmen ungewöhnliche Geräusche wahr und meldeten gesundheitliche Probleme wie Kopfschmerzen, Hörprobleme, Orientierungslosigkeit und Konzentrationsschwächen.

Personal von Kuba abgezogen

Die USA hatten nach den Vorfällen auf Kuba im letzten Jahr die Hälfte ihres diplomatischen Personals aus Havanna abgezogen. Washington machte die kubanische Regierung für die Symptome verantwortlich, deren Ursachen nie wirklich geklärt werden konnten. Auch Kanada zog zehn Mitarbeiter aus Kuba wegen ähnlicher Beschwerden ab.

Die Ursache ist offiziell nicht bekannt. US-Aussenminister Mike Pompeo hatte am Dienstag erklärt, es sei auch unklar, ob es bei allen Fällen dieselbe Ursache gebe. (sda/reu/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 07.06.2018 06:30
    Highlight Das ist wirklich beunruhigend. Ich hoffe, die Ursache wird bald gefunden!

    Darf ich noch etwas anmerken? Ich lese immer wieder auf watson Sätze wie diesen: "Das US-Aussenministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar".

    Wenn das Aussenministerium "zunächst" nicht erreichbar war, erwartet man als Leser, dass es dann zu einem späteren Zeitpunkt erreichbar war.

    Das ist aber praktisch nie der Fall.

    Also müsste es mMn heissen: "Das US-Aussenministerium war bisher/bislang/bis jetzt nicht für eine Stellungnahme erreichbar".

    Oder ganz weggelassen. Aber "zunächst" verwirrt.
    91 2 Melden

Sie will die Politik mit Frauen fluten – Meg Wolitzer, die Feminismus-Autorin der Stunde

#MeToo, die Brett-Kavanaugh-Hearings und Trump: Meg Wolitzers Roman «Das weibliche Prinzip» passt perfekt in die heutige Zeit.

An der Frankfurter Buchmesse von vergangener Woche hatte sie Auftritte auf prominenten Bühnen. Meg Wolitzer hat das Buch der Stunde geschrieben. Auch wenn das gar nicht ihre Absicht war. Dass sie sich mit weiblicher Macht, Diskriminierung, Frauenfeindlichkeit, mit Deutungshoheit und dem Erlangen einer weiblichen Stimme auseinandersetzt und dass es die MeToo-Bewegung gibt, sei kein Zufall, sagt sie. Dass ihr Buch genau in diesem zugespitzten und beschleunigten Moment erscheine, hingegen schon.

Frau …

Artikel lesen