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U.S. Republican presidential candidate Donald Trump answers questions from reporters at a campaign fundraiser at the home of car dealer Ernie Boch Jr. in Norwood, Massachusetts August 28, 2015.   REUTERS/Brian Snyder

US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump schreckt vor nichts zurück:  Bild: BRIAN SNYDER/REUTERS

Unser täglich Trump: Diesmal verlangt er vor einer Rede: «Bitte halten Sie Bargeld oder ausgefüllte Schecks bereit»

Donald Trump ist sehr, sehr reich – niemand betont das häufiger als Donald Trump. Deshalb will er auch keine Spenden für seinen Wahlkampf. Doch nun ist der Republikaner bei einem Event aufgetreten. Eintritt: 100 Dollar. Zahlbar an Trump.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Schilder vor dem Luxus-Anwesen in Norwood im US-Bundesstaat Massachusetts waren eigentlich eindeutig: «Bitte halten Sie Bargeld oder ausgefüllte Schecks bereit. Zahlbar an: Donald J. Trump for President, Inc.» und «Eintritt: 100 Dollar pro Person».

Es ist Wahlkampf in den USA. Und das bedeutet auch: Zeit für Spendenaktionen, die sogenannten Fundraiser. Dabei sammeln Politiker von ihren Unterstützern Geld ein, das Rennen ums Weisse Haus ist schliesslich empfindlich teuer.

Trump: «Ich brauch von niemandem Geld»

Einer allerdings will von solchen Aktionen nichts wissen – Donald Trump. Keine Fundraiser, keine Spenden, das hatte der Republikaner in seiner Antrittsrede im Juni klar gemacht: «Ich brauch von niemandem Geld. Ich nehme mein eigenes. Ich brauche keine Lobbyisten, keine Spender. Ich bin wirklich reich.»

Das ist richtig, das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» schätzt das Vermögen des Baulöwen auf rund vier Milliarden Dollar. Genug für mehr als einen Wahlkampf.

Doch nun in Norwood kostete das Event 100 Dollar, ausgerichtet wurde es von einem reichen Autohändler aus der Gegend. Dafür bekamen die zahlenden Gäste edle Speisen serviert, eine Liveband und natürlich eine Trump-Rede zu hören. Klassisches Fundraiser-Programm.

Neuer Spendenkopf auf Trumps Kampagnenseite

Schon in den vergangenen Wochen hatte sich abgezeichnet, dass Trump von seinem strikten Keine-Spenden-Kurs abweichen könnte. Seit einiger Zeit gibt es auf seiner Kampagnenseite im Internet einen Spendenknopf. Zehntausendfach gingen bereits kleinere Beiträge ein. «Mir gefällt die Idee, dass jemand in eine Kampagne investiert», sagte Trump kürzlich dem US-Sender CBS. «Aber daran dürfen keine Bedingungen geknüpft sein.»

Normalerweise erwarten nämlich zumindest die Grossspender von einem siegreichen Kandidaten auch eine Gegenleistung für ihre Unterstützung. Darauf hat Trump nach eigenen Angaben keine Lust. «Wir lehnen Millionen von Dollar ab», hatte er vor kurzem noch geprahlt. Damit könnte es nun vorbei sein.

«Nur die Kosten decken»

So ganz im reinen scheint Trump mit dem neuen Kurs aber noch nicht zu sein. Immer wieder betonte er in Norwood, dass es sich bei dem Event selbstverständlich «nicht um einen Fundraiser handelt». Man wolle nur die Kosten decken.

Auch zur Höhe der Eintrittsgebühr hatte der Republikaner seine eigene Version parat – 100-Dollar-Preisschild am Eingang hin oder her. Jeder Besucher, so Trump, habe selbst entscheiden können, wie viel er bezahlen möchte. (jok/AP)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Noach 29.08.2015 20:35
    Highlight Highlight Könnt ihr uns mit diesem idiotischen Trampel nicht verschonen und besseren Journalismus bringen,Vielen Dank!!
    14 4 Melden
    • sambeat 29.08.2015 21:55
      Highlight Highlight Sowas gehört zum Journalismus dazu! Es handelt sich ja nicht um einen Beitrag über Kim Kardashian und co. DIE sind unwichtig.
      Trump darf auf keinen Fall zum Präsidenten gewählt werden! Da ist jede Meldung recht, ihn ins schlechte Licht zu rücken. Leider haben wir hierzulande nichts zur Wahl beizutragen...
      Aber irgendwie ist zu befürchten, dass der Trottel es hinkriegt, die Amerikaner haben G. W. Bush ja auch ein zweites Mal gewählt.
      2 0 Melden
  • manhunt 29.08.2015 20:18
    Highlight Highlight um es mit andernworten zu sagen:
    "a fucking stupid idiot"
    14 0 Melden

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