wechselnd bewölkt
DE | FR
32
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
USA

«Klein und fett»: Wortgefecht zwischen Trump und Kim geht in die nächste Runde

U.S. President Donald Trump, center, arrives at a bilateral meeting with Vietnamese President Tran Dai Quang, at the Presidential Palace, Sunday, Nov. 12, 2017, in Hanoi, Vietnam. (AP Photo/Na Son Ngu ...
Donald Trump am Sonntag in Hanoi.Bild: AP/AP

«Klein und fett»: Das Wortgefecht zwischen Trump und Kim geht in die nächste Runde

12.11.2017, 06:4612.11.2017, 08:27

Donald Trump reist derzeit durch Asien. Eines der am meist diskutierten Themen ist dieser Tage deswegen die Nordkorea-Krise. Am Dienstag drohte der US-Präsident dem Regime in Pjöngjang, die USA auf keinen Fall zu unterschätzen. «Die Waffen, die ihr erwerbt, machen euch nicht sicherer, sie bringen euch nur in grosse Gefahr.»

Gestern Samstag reagierte nun das Aussenministerium in Nordkorea auf die Drohgebärden Trumps. In einem Statement hiess es: «Leichtsinnige Bemerkungen eines alten Verrückten wie Donald Trump werden unsere Fortschritte nicht stoppen.» 

Dies wiederum konnte der US-Präsident nicht auf sich sitzen lassen. Er würde Kim niemals als «klein und fett» bezeichnen, schrieb der US-Präsident bei Twitter. «Warum sollte Kim Jong Un mich beleidigen, indem er mich ‹alt› nennt, wenn ich ihn niemals als ‹klein und fett› bezeichnen würde?», twitterte Trump. Er versuche «so sehr, sein Freund zu sein – und vielleicht wird das eines Tages passieren!»

Werden Trump und Kim eines Tages Freunde?

An einer Pressekonferenz am Sonntag, nachdem Trump den Tweet verschickt hatte, sagt er, dass er eines Tages durchaus ein Freund von Kim Jong Un werden könnte, das wäre «sehr, sehr schön», aber nicht sehr wahrscheinlich. 

«Das wäre ziemlich komisch, aber es besteht die Chance dazu. Wenn es wirklich passieren sollte, könnte das eine gute Sache sein. Für Nordkorea. Aber auch für eine Menge anderer Plätze und für den Rest der Welt.»

China soll Sanktionen verschärfen

Trump hatte zuvor unter anderem China besucht. Während seines Besuchs in Peking hatte er die Hoffnung geäussert, dass China im Atomkonflikt mit Nordkorea «schneller und effektiver als sonst irgendwer mit diesem Problem umgehen» werde. Die Zeit gehe zur Neige, fügte er hinzu.

Nach Worten des US-Präsidenten hat Chinas Staatschef Xi Jinping einer Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea zugestimmt. «Präsident Xi von China hat gesagt, dass er die Sanktionen gegen Nordkorea ausweitet». (cma/sda/afp/dpa/reu)

Video der Woche: Wenn Coiffeur-Besuche ehrlich wären...

Video: Knackeboul, Lya Saxer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

32 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
zombie woof
12.11.2017 07:04registriert März 2015
I try so hard to be his friend....Trump gehoert in eine Spielgruppe, aber keinesfalls ins Weisse Haus!
21610
Melden
Zum Kommentar
avatar
Seb97
12.11.2017 07:35registriert Dezember 2016
Donald Trump: "Kim ist klein und fett"
Auch Donald Trump: "Ich hoffe Kim und ich werden eines Tages Freunde"

Wäre es nicht die Realität, könnte man darüber lachen..
1608
Melden
Zum Kommentar
avatar
Sapere Aude
12.11.2017 08:36registriert April 2015
Schlimmer als Kinder.
903
Melden
Zum Kommentar
32
Regimekritischer Journalist in Ägypten nach sieben Jahren frei

Fast genau sieben Jahre nach seiner Inhaftierung in Ägypten ist der prominente Journalist und Forscher Ismail Alexandrani freigelassen worden. Er habe das Gefängnis verlassen, teilte sein Anwalt Chalid Ali am Montagabend bei Twitter mit.

Zur Story