International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Amerikanerin wird wegen ihrem Shirt übel beschimpft – und der Polizist schaut einfach weg

11.07.18, 09:51 11.07.18, 11:43


Es hätte eine gesellige Geburtstagsfeier im Park werden sollen, die die US-Amerikanerin Mia Irizarry für ihre Freunde und Familie organisierte. Die Stimmung wurde aber bereits bei den Vorbereitungen zerstört, als ein offensichtlich betrunkener Mann auf Irizarry zukam, und sie übel beschimpfte. Was folgte, hielt Irizarry auf Video fest.

Dieses T-Shirt war der Auslöser für den Konflikt. bild: Screenshot youtube

Grund für die Wut des Mannes war Irizarrys T-Shirt, welches die Flagge und den Schriftzug von Puerto Rico zeigte. Aufgeregt kam der Mann auf sie zu und verlangte zu wissen, wieso sie dieses T-Shirt trage. Er behauptete, sie sei keine amerikanische Staatsbürgerin und das Land würde sich wegen ihres Shirts nicht ändern. Mehrmals kam er ihr unangenehm nahe.

Was noch grössere Empörung auslöste als die Beschimpfungen des Betrunkenen war die Reaktion eines Polizisten, der die Situation beobachtete – er reagierte nämlich gar nicht. Obwohl Irizarry mehrmals auf ihn zukam und ihn um Hilfe bat, ignorierte er sie durchwegs. Erst als weitere Polizisten dazustiessen, die zuvor von weiteren Zuschauern gerufen worden waren, griff auch er ein. 

Das Geschehen wird in diesem mehr als 30-minütigen Video festgehalten. quelle: facebook

Der Trunkenbold wurde schliesslich aufgrund ordnungswidrigem Verhalten verhaftet. Aber auch der Polizist sollte später in Schwierigkeiten geraten. So wurde nach dem Vorfall eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet. Bis auf Weiteres muss er im Büro bleiben und darf keinen Aussendienst leisten. 

Der Gouverneur von Puerto Rico zeigte sich ebenfalls empört. Der New York Times gegenüber sagte er: «Ich bin entsetzt, schockiert und verstört über das Verhalten des Polizisten. Er deeskalierte die Situation nicht und hat daher die Sicherheit einer Bürgerin nicht gewahrt.»

(doz)

Männer werden in Starbucks verhaftet – weil sie rumsassen

Video: Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Zwei mutmassliche Cyberkriminelle in Holland verhaftet

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Das sind die Tops und Flops der WM

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

16
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 11.07.2018 19:14
    Highlight Ein Polizist der seine wichtigste Aufgabe – nämlich ALLE Menschen zu beschützen – nicht wahrnimmt, sollte nicht mehr diese Uniform tragen dürfen. Da liegt auch Büroarbeit nicht mehr drin. Aber seit Trump ist eben alles möglich in diesem Land. Meine Achtung für die USA stirbt jeden Tag ein bisschen mehr.
    7 1 Melden
  • Pana 11.07.2018 15:38
    Highlight Was soll der Polizist tun? Der Typ klingt wie der Präsident nach ein paar Bier. Trump wird ihn wohl bald auf Twitter verteidigen. Wait for it.
    7 8 Melden
  • Schnuderbueb 11.07.2018 12:45
    Highlight Die Frau kann so froh sein hat der Cop nichts gemacht. Sonst wäre sie jetzt mit mindestem einem Loch im Kopf und oder Torso im Leichenschauhaus.
    26 11 Melden
  • Angelo C. 11.07.2018 12:41
    Highlight Ich krieg’ stets auf’s Neue das grosse Kotzen, wenn ich diese meist vollgefressen-übergewichtigen Fettwänste sehe, die selbstgefällig, brutal und rassistisch amtieren, feige vorschnell schiessen, oder dann - wie hier - faul und geflissentlich wegsehen 🤮.

    Und das soll ein Rechtsstaat sein, der Polizeigewalt in anderen Ländern an den Pranger stellt, selbst aber in solchen Belangen mehr als unangenehm auffällt 😳?!

    64 13 Melden
  • Fastlane 11.07.2018 12:19
    Highlight Aber Videos machen können sie jedes Mal noch, diese vermeintlichen Opfer. Der Polizist hat richtig reagiert, indem er diese Selbstdarstellerin ignoriert. Wer noch Videos machen kann, ist kaum ernsthaft bedroht.
    15 94 Melden
    • Urs-77 11.07.2018 13:08
      Highlight Ähä...
      31 9 Melden
    • Jazzdaughter 11.07.2018 13:37
      Highlight Warum glauben Sie machen Menschen in diesen Situationen ein Video? Wohl kaum zur Selbstdarstellung!
      1. Als Selbstverteidigung, die Hürde vor laufender Kamera gewalttätig zu werden ist grösser
      2. Als Beweismaterial, weil sonst Leute wie Sie alles verharmlosen & sagen sie hätte es selbst provoziert, oder es gar erst nicht glauben
      3. Um auf solche Missstände hinzuweisen. Sie hat den Rassisten ja nicht bestellt, er ist von selber zugerannt. Oder sollte sie es sich etwa gefallen lassen so beschimpft zu werden? Gehts noch? Sobald man sich wehrt ist man das Arschloch, das kann doch nicht sein!
      47 7 Melden
    • Jazzdaughter 11.07.2018 13:47
      Highlight Ausserdem, anstatt Ihre Wut auf die arme Frau zu konzentrieren, sollten Sie eher ernsthaft darüber nachdenken warum Sie das Verhalten von diesem Mann wenn nicht gut heissen dann zumindest tolerieren und nicht auf IHN wütend sind.
      Geben Sie ihm recht? Denken Sie, die Beschimpfungen sind harmlos? Hätten Sie das auf die leichte Schulter genommen, wenn man Sie so unverdient beschimpft hätte? Ich bitte Sie wirklich herzhaft, darüber nachzudenken. Sie könnten Ihre Meinung dann ändern, ich glaube nämlich daran, dass Menschen einsichtig sein können wenn sie sich auf andere Perspektiven einlassen.
      34 4 Melden
    • Saraina 12.07.2018 08:39
      Highlight Man muss nicht an Leib und Leben bedroht sein, damit die Polizei interveniert. Dieser Typ hat die Leute an einem privaten Ort (sie hat den Raum gemietet) beleidigt, und rückte ihr bedrohlich nah. Zu filmen ist die richtige Reaktion, zwecks Beweis. Man kan argumentieren, dass der Polizist deeskalieren wollte, aber er hat sich definitiv nicht gross bemüht, den Eindringling loszuwerden. Der hätte in eine Ausnüchterungszelle gehört.
      2 0 Melden
  • PatsNation 11.07.2018 12:17
    Highlight Man sollte erwähnen, dass Puerto Rico ein Aussengebiet ist der USA. Sie sind Amerikanische Staatsbürger & haben einen Amerikanischen Pass. Sie haben aber "beschnittene" Rechte wie z.B. dürfen sie nicht den Präsidenten wählen. (Falls ihr mehr wissen wollt, dann guckt euch das Video von John Oliver über Puerto Rico an - ist in English)
    44 3 Melden
  • NaSkivaL 11.07.2018 11:55
    Highlight Diese Rassisten sind einfach zu blöd, um zu kapieren, dass sie auf dem amerikanischen Kontinent viel fremder sind als ein Einheimischer von Puerto Rico.
    Aber was an Bildung fehlt, machen sie gern durch Gebrüll oder Gewalt wieder wett.

    Womöglich sind sie wie die kleinen Kinder, die aus Angst rumplärren, weil sie genau wissen, dass der andere eigentlich recht hat, sie sich aber schämen, weil sie zu schwach sind, das zuzugeben.

    83 18 Melden
    • chnobli1896 11.07.2018 12:49
      Highlight Das Verhalten des Betrunkenen schockiert mich weniger als das des Polizisten...
      29 4 Melden
    • Watcher 11.07.2018 12:59
      Highlight Mehr in Bildung anstatt in Krieg investieren.
      30 1 Melden
    • Gustav.s 11.07.2018 13:10
      Highlight Viel fremder als jemand von Puerto Rico?
      Also eigentlich ist die Bevölkerung ziemlich ähnlich. Europäer, Afrikaner und ein paar Prozent der Urbevölkerung.
      Nur die Herkunft der Europäer ist etwas einseitiger als in den USA.
      10 11 Melden
    • NaSkivaL 11.07.2018 16:07
      Highlight Gustav, ich sprach explizit von "Einheimischen" und damit meinte ich die Indigenen. Nicht die zugewanderten Europäer.

      Übrigens haben meine indianischen Freunde aus Puerto Rico, Peru und von andernorts, die hier in unserer hübschen Schweiz weilen und sehr gut integriert sind, auch immer mal wieder mit Rassismus und Beschimpfungen zu tun. Nein, es sind keine Asyltouristen, sondern gut verdienende Steuerzahler und sehr herzliche und freundliche Menschen.
      6 0 Melden
  • elias776 11.07.2018 11:29
    Highlight 🙈🙉🙊
    32 7 Melden

Donald Trump verteidigt sich: «Ich habe aus Versehen ‹would› statt ‹wouldn't› gesagt»

Nach heftiger Kritik wegen seiner Haltung beim Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass Russland sich in die US-Wahl 2016 eingemischt hat. Er akzeptiere entsprechende US-Geheimdienstinformationen.

Den Erkenntnissen zufolge steckt Russland hinter den Hackerangriffen während des Wahlkampfs 2016. «Lassen sie mich völlig klar sein: Ich akzeptiere die Schlussfolgerung unserer Geheimdienste, dass eine Einmischung Russlands bei der Wahl 2016 stattgefunden …

Artikel lesen