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epa06377253 United Nations Special Coordinator for the Middle East Peace Process Nikolay Mladenov (On Screen) addresses the Security Council meeting on the situation in the Middle East, including the Palestinian question at United Nations headquarters in New York, New York, USA, 08 December 2017. US President Donald J. Trump on 06 December announced he is recognizing Jerusalem as the Israeli capital and will relocate the US embassy from Tel Aviv to Jerusalem.  EPA/JASON SZENES

Im UN-Sicherheitsrat konnte die USA eine Resolution mit einem Veto noch stoppen. Bild: EPA/EPA

«Wir sparen eine Menge» – Trump droht Uno-Staaten, wegen Jerusalem den Geldhahn zuzudrehen

Die Uno-Vollversammlung debattiert heute über Trumps Jerusalem-Entscheid. Die USA wetzen schon mal die Messer. 



Wegen des Jerusalem-Entscheids von Donald Trump kommt es heute an der Uno-Vollversammlung zu einem Showdown. 

In einer Resolution wollen verschiedene Länder den Entscheid der USA, Jerusalem als neue Hauptstadt Israels anzuerkennen, kritisieren. Dagegen können die Vereinigten Staaten kein Veto einlegen, wie sie dies im Sicherheitsrat getan haben.

Trump droht nun mit der Streichung von Hilfszahlungen, falls Länder gegen die USA stimmen. 

Der US-Präsident wirft den Unterstützern der Resolution vor, sich gegenüber den USA undankbar zu verhalten. Und droht ihnen, den Geldhahn zuzudrehen. «Sie nehmen Millionen von Dollar, sogar Milliarden von Dollar, und dann stimmen sie gegen uns. Nun, wir beobachten diese Abstimmungen. Sollen sie gegen uns stimmen, dann sparen wir eine Menge. Es ist uns egal.»

Der palästinensische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Rijad Mansur erklärte, er erwarte eine «überwältigende Zustimmung» zu dem Resolutionsentwurf. Die US-Botschafterin Nikki Haley kündigte dagegen an, sie werde Trump genau Bericht erstatten, welche Länder für die Resolution stimmten: «Die USA werden sich die Namen notieren», schrieb sie auf Twitter. Trump nehme den Entscheid «persönlich». 

«Wir werden uns bei diesem Thema jede Stimme merken»

Uno-Botschafterin USA

Ähnliches stand auch in einem Brief, den Haley an Uno-Mitgliedsländer schickte und der der Nachrichtenagentur dpa vorlag: «Der Präsident wird diese Abstimmung genau beobachten und hat mich gebeten, dass ich ihm die Länder nenne, die gegen uns gestimmt haben. Wir werden uns bei diesem Thema jede Stimme merken.»

(amü/sda/dpa)

«Trumps Entscheid hilft vor allem den Extremisten»

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Video: srf

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mangi 23.12.2017 22:51
    Highlight Highlight Dear Donald Trump. Drohe nicht der UNO den Geldhahn zuzudrehen, mache es einfach sofort, dann kommt ihr wirklich aus euren Schulden heraus. Come In Doo It Man!!!
    0 0 Melden
  • gianny1 21.12.2017 10:41
    Highlight Highlight Ist ja logisch das die USA den Ländern die gegen sie stimmen den Geldhan zu drehen.... Alles andere wäre ja wirklich mur dumm!
    3 4 Melden
  • Quacksalber 21.12.2017 08:55
    Highlight Highlight Die UNO sollte ihr Hauptquartier aus diesem Schurkenstaat abziehen.
    Vorschlag: Puerto Rico
    21 9 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 22:13
      Highlight Highlight und was änder dies denn? Puerto Rico als US-Territorium
      0 0 Melden
    • Quacksalber 23.12.2017 12:29
      Highlight Highlight @fabio, Danke für den Hinweis. Ich meinte eigentlich Costa Rica
      0 0 Melden
  • oskar 21.12.2017 08:17
    Highlight Highlight aus dem bauch entscheiden, bluffen und drohen - trumps geschäftsmethode. primitiv, gefährlich und arrogant
    29 2 Melden
  • Eine_win_ig 21.12.2017 08:17
    Highlight Highlight Hey, China und Russland freuts, dass - und ich wiederhole mich - die USA sich selber abschaffen...
    22 3 Melden
  • Linus Luchs 21.12.2017 08:00
    Highlight Highlight Trump, der Polit-Hooligan mit dem Demokratieverständnis eines Bulldozers. Ich hoffe sehr, die Regierungen anderer Länder, die noch über Verstand und Anstand verfügen, lassen sich nicht beeindrucken.
    24 6 Melden
  • Guido Kluge 21.12.2017 07:58
    Highlight Highlight Trump gibt sich nicht einmal die Mühe beim Stimmenkauf etwas subtiler vorzugehen. Da kann er noch einiges von der Fifa lernen...
    37 3 Melden
    • subreena 21.12.2017 09:48
      Highlight Highlight Made my day :)
      16 3 Melden
  • MaskedTruth 21.12.2017 07:36
    Highlight Highlight Stellt wich doch mal das Geschrei (und die Sanktionen) vor, würde das Gleiche von Putin durchgezogen! Deshalb sollten die USA aus jedem internationalen Geremium ausgeschlossen und mit Sanktionen belegt werden. Da aber die rechten Populisten dieser Welt inkl. Blocher-Partei Trump toll finden, wird das Scheitern und ich fürchte, das wird erst durch einem grossem Krieg aufgelöst .... so wie es Orwell in 1984 beschrieben hatte.
    15 11 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 22:14
      Highlight Highlight dachte die REchten fahren auf Putin ab. Den noch echten Mann, der auch mal oben ohne durch die Taiga reitet.
      1 0 Melden
  • Majoras Maske 21.12.2017 06:59
    Highlight Highlight Wer zahlt, befielt. Wer nicht mehr zahlt, soll die Fresse halten.
    66 13 Melden
  • reconquista's creed 21.12.2017 06:16
    Highlight Highlight a new low...
    24 6 Melden
    • Asmodeus 21.12.2017 07:56
      Highlight Highlight Mit Trump haben wir das jede Woche
      12 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 21.12.2017 05:56
    Highlight Highlight Entwicklungshilfe war schon immer hochpolitisch. Statt zu helfen sollten eher faire Handelsbeziehungen gewährt werden.
    132 2 Melden
    • michiOW 21.12.2017 13:26
      Highlight Highlight Kann man machen. Aber dann würden wir Wohlstand und Macht gefährden.
      0 0 Melden
  • Thurgauo 21.12.2017 05:38
    Highlight Highlight Lustig, wie die USA immer Geld verspricht, das sie nicht haben.
    189 20 Melden
    • JJ17 21.12.2017 08:00
      Highlight Highlight Das Geld haben sie schon nicht, aber die Zahlungen haben sie in den letzten Jahren trotzdem gemacht.
      9 2 Melden
    • Thurgauo 21.12.2017 11:00
      Highlight Highlight Das mir klar, ändert aber nichts an meiner Aussage. Darum finde ich es auch lustig, wenn Trump gegen China wettert. China ist der grösste Geldgeber der USA. Bin gespannt wie lange die USA noch so weitermachen kann.
      4 0 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 22:16
      Highlight Highlight Warum haben sie kein Geld? Die Geldpresse steht doch dort. Der USD ist nachwievor Weltleitwährung. Insofern kein Problem.
      0 0 Melden
  • Moudi 21.12.2017 05:25
    Highlight Highlight Handelsembargo gegen die USA! Un-Sanktionen gegen die USA! Erpressen und plündern immer offensichtlicher!
    161 26 Melden
    • Chääschueche 21.12.2017 07:00
      Highlight Highlight @moudi
      Weisst du was das für die Weltwirtschaft bedeuten würde?

      Nichts gutes.
      19 25 Melden
    • Moudi 21.12.2017 19:20
      Highlight Highlight Ohhhhh was denn genau? Und FÜR WELCHE Volkswirtschaft? Bedeutet In Etwa soviel, wie wenn die Schweiz auf einer "ominösen Liste" ist.. Alles Lug und betrug!
      2 0 Melden
    • Fabio74 21.12.2017 22:17
      Highlight Highlight nett und was erreichst du damit? Dass der orange Knallkopf ruhiger wird? Kaum.
      0 1 Melden
  • meine senf 21.12.2017 05:16
    Highlight Highlight Ja, ein Erpresser schaut immer genau hin, wer so dumm ist und sich erpressen lässt.
    85 7 Melden
  • Therealmonti 21.12.2017 04:37
    Highlight Highlight Zum x-ten Mal zeigen Trump und seine Administration der Welt den Stinkfinger.
    94 6 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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