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President Donald Trump, center, accompanied by and first lady Melania Trump, right, and Dr. Igor Nichiporenko, left, speak to reporters while visiting with medical staff at Broward Health North in Pompano Beach, Fla., Friday, Feb. 16, 2018, following Wednesday's shooting at Marjory Stoneman Douglas High School, in Parkland, Fla. (AP Photo/Andrew Harnik)

Arzt Igor Nichiporenko mit den Trumps im Broward Health North Hospital Bild: AP/AP

Trumps Besuch in Florida: Lob für die Helfer – Schweigen zur Waffengewalt

Donald und Melania Trump haben in Florida Überlebende des Schul-Massakers von Parkland besucht. Über die laxe Waffengesetzgebung im Land wollte der US-Präsident nicht reden.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Zwei Tage nach dem Massaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Florida haben US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania Überlebende im Krankenhaus besucht. Die beiden trafen am Freitag in der Klinik Broward Health North in Pompano Beach ein, wo einige der Opfer behandelt werden. Donald Trump dankte den Ärzten, Notrettern und Pflegern für ihre «unglaubliche» Arbeit.

Über die in den USA besonders laxe Waffengesetzgebung wollte der Präsident nicht reden. «Es ist traurig, dass so etwas passieren konnte», sagte er lediglich. Schon unmittelbar nach dem Attentat hatte sich Trump an die Öffentlichkeit gewandt und den Opfern und Angehörigen sein Beileid ausgesprochen. Auch dabei schwieg er zum Thema Waffengewalt in den USA.

Der 19-jährige Nikolas Cruz hatte am Mittwoch an seiner früheren Schule in Parkland mit einem Schnellfeuergewehr um sich geschossen. 17 Menschen wurden getötet, 15 weitere kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Cruz hatte die halbautomatische Waffe legal erworben.

Das Massaker in Parkland setzte einen seit Jahren bekannten Automatismus in Gang: Kritiker fordern wütend eine Verschärfung des Waffenrechts. Waffenbefürworter und Waffenlobby lehnen dies ab – mit Verweis auf die Verfassung, die das Recht auf freien Waffenbesitz garantiert. Trump hat eine Verschärfung des Waffenrechts immer wieder abgelehnt (mehr dazu liest du hier).

Das Präsidentenpaar traf sich nach dem Krankenhausbesuch im Büro des Bezirks-Sheriffs in Fort Lauderdale mit Einsatzkräften und Politikern. Trump sagte dabei, er hoffe, die Einsatzkräfte würden die Anerkennung bekommen, die sie für ihre Arbeit verdienten. Die Trumps verbringen das Wochenende auf dem Anwesen Mar-a-Lago, das etwa 60 Kilometer nördlich von Parkland liegt.

Der Auftritt Donald Trumps steht in starkem Kontrast zum Vorgehen seines Amtsvorgängers. Als ein Attentäter 2012 zahlreiche Menschen an der Sandy-Hook-Grundschule erschoss, nahm Barack Obama kurz darauf an einer emotionalen Gedenkveranstaltung teil und verlas die Namen der Opfer. Nach einem Attentat in einer Kirche in South Carolina im Jahr 2015 sang Obama mit der Trauergemeinde das Lied «Amazing Grace»:

Bevor Donald und Melania Trump am Freitag mit der Air Force One nach Florida aufbrachen, sorgte ein neuer Bericht über eine Affäre des US-Präsidenten mit einem Ex-Playmate für Schlagzeilen. Karen McDougal schilderte dem Magazin "New Yorker", sie habe im Jahr 2006 eine Affäre mit dem damaligen Reality-TV-Star gehabt. Donald und Melania Trump hatten ein Jahr zuvor geheiratet.

aar/AFP/dpa

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    Alle Leser-Kommentare
  • Richu 17.02.2018 15:43
    Highlight Highlight Leider wurde in diesem Bericht der dpa mit keinem Wort erwähnt, dass das FBI vor dem jungen Täter gewarnt worden war. In einer Stellngnahme räumt das FBI nämlich nun ein, dem Anruf von Angang Januar nicht nachgegangen zu sein!
  • sherpa 17.02.2018 15:08
    Highlight Highlight Seine Auftritte werden immer peinlicher. Zuerst ein Waffengesetz durchbringen in welchem psychisch kranke Menschen von einem Waffenkauf nicht ausgeschlossen werden und bei einem erneuten Massaker durch einen psychisch kranken Täter fabulieren. Da fragt man sich schon mal, wer denn eigentlich her entsprechend krank ist.
  • Gregor Hast 17.02.2018 14:23
    Highlight Highlight Und nun hoffen wir, dass es der Familien, die Opfer dieser schrecklichen Massakers wurden, sich bald wieder erholen können und auch die Familie des Jungen, der diese Tat unternahm, ebenso ihre Anteilnahme erhalten und von der Gesellschaft nicht vermieden werden. Denn die Familie des Jungen kann hierfür nichts. Wahrscheinlich war die Tat ein Hilfeschrei? Ich weiss es nicht, und ich will hier auch keine Mutmassungen machen. In diesem Forum muss man eh sehr aufpassen wie man seine Worte legt... 2/2
  • Gregor Hast 17.02.2018 14:23
    Highlight Highlight Es ist schon sehr traurig, dass es bei Präsident Trump immer irgendwas auszusetzen gibt. Er und seine bezaubernde Frau haben Courage gezeigt, und die Opfer besucht und ihnen wieder Hoffnung gegeben. Und es ist noch immer nicht Recht. Schade! Ein schärferes Waffengesetz hätte diese Tragödie auch nicht verhindern können - denn wer ein Waffe will, wird sie sich auch auf illegalem Weg besorgen. 1/2
  • Juliet Bravo 17.02.2018 13:38
    Highlight Highlight Wie praktisch, dass es so nahe bei Mar a Lago passiert ist – und auch noch an einem Wochenende! Da lässts sichs zwischen dem Golfen mal kurz im Krankenhaus vorbei fahren und Fotos mit breitem Lächeln und Thumb–up–Pose machen.
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:25
      Highlight Highlight Und? Wenigstens zeigt er und seine liebe Frau Mitgefühl!
    • Juliet Bravo 17.02.2018 15:49
      Highlight Highlight Stimmt, Gregor, das ist sehr nett von ihm.
  • banda69 17.02.2018 12:20
    Highlight Highlight Bei Trump gehts ums Geld. Und dafür geht er über Leichen.

    Nicht mehr. Und nicht weniger.
    Deshalb ist er auch das Vorbild der SVP.
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:26
      Highlight Highlight Dasselbe hätte ich bei seinen Vorgängern ebenfalls behaupten können.
  • Butzdi 17.02.2018 10:32
    Highlight Highlight Daumen hoch und Grinsen während einer 8 Minuten Photo Op. Wie immer geht es Trump nur um Trump, er ist unfähig Mitgefühl zu haben oder andere Menschen ins Zentrum zu stellen.
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:29
      Highlight Highlight Natürlich hat Herr Trump Mitgefühl - er ist kein Monster!
      Benutzer Bild
  • zombie woof 17.02.2018 09:41
    Highlight Highlight Trump, der möchtegern Diktator, wird nicht im Traum daran denken, irgend etwas gegen die Waffenlobby oder das Waffengesetz zu unternehmen, denn dann hat er ein gewaltiges Problem mit seinen Wählern, so einfach ist das.
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:30
      Highlight Highlight Herr Trump ist kein Möchtegern Diktator sondern ein Mann mit Herz.
    • Echo der Zeit 17.02.2018 15:45
      Highlight Highlight Der kann kein Menschliches Herz haben - und ausserdem ist es in Blei gegossen.
    • Juliet Bravo 17.02.2018 17:02
      Highlight Highlight Jetzt mal im Ernst Gregor: glaubst du das wirklich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 17.02.2018 09:33
    Highlight Highlight Super Bild, "dumb Trump" beschwichtigt mal wieder kurz vor der nächsten Golf Runde und Melania sieht aus wie Xena kurz bevor sie den nächsten BöFei ausradiert.
  • manuel0263 17.02.2018 09:32
    Highlight Highlight Es ist schon so viel passiert; geändert hat sich gar nichts. Rein hypothetisch: Es müsste schon ein Massaker an einer Schule mit Kindern von Reichen und Politikern geben...vielleicht käme dann Bewegung in die Diskussion. Aber das wird kaum passieren.
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:32
      Highlight Highlight Das spielt doch keine Rolle, ob reich oder arm. Wenn das Waffengesetzt verschärft wird, werden diejenigen, die sich sowieso nicht an dieses Gesetz halten, ihre Waffen auf illegalem Weg besorgen. Oder glauben Sie wirklich das würde irgendwas an der Situation ändern? Und entwaffnen kann man die Menschen ja auch nicht. So werden ja noch diejenigen bestraft, die sich an das WAFFENGESETZ halten!
  • rodolofo 17.02.2018 09:11
    Highlight Highlight Typisch.
    Ein Beileid ist billig.
    Die Einnahmen aus dem Waffenverkauf sind hoch.
    Hohe Einnahmen stehen tiefen Ausgaben gegenüber.
    Der private Gewinn für die Rüstung-Industrie und den Waffenhandel, sowie für die mit ihnen verbandelten Lobbyisten und Politiker ist maximal!
    Die Verluste übernehmen die trauernden Familien.
    Sie sind ebenfalls maximal und lassen sich durch kein Geld dieser Welt kompensieren...
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:32
      Highlight Highlight Wer eine Waffe will - kommt immer zu seiner Waffe.
  • Swooot 17.02.2018 09:00
    Highlight Highlight Ich frage mich ob er diesesmal wieder einen Copy Paste tweet gemacht hat? 🤔😔
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:33
      Highlight Highlight Hat er nicht gemacht. Die Fahne des Weissen Hauses war auf Halbmast. Also - er zeigt Mitgefühl!
  • Jein 17.02.2018 08:17
    Highlight Highlight Trump hat gesagt dass der Täter "offensichtlich" mental gestört war und er das Thema anpacken würde. Wie denn?

    In dem er mental gestörte Waffen kaufen lässt? So geschehen am 28.02.2017.

    Indem er hunderte Millionen weniger ausgeben will zur Bekämpfung psychischer Krankheiten? So geschehen diese Woche.
    • Echo der Zeit 17.02.2018 11:08
      Highlight Highlight Dank denn Waffen werden die Stimmen der Verlierer in diesem System auch mal gehört.
    • SocialCapitalist 17.02.2018 11:59
      Highlight Highlight Hast du den Gesetzes Text den du verlinken könntest
      Der Beschlossen wurde
      THX
    • Gregor Hast 17.02.2018 14:24
      Highlight Highlight Ich habe mal gehört, dass psychische Kranke mit Medikamenten vollgestopft werden, die sie noch kränker machen. Ausserdem, wer eine Waffe haben will, wird sie sich auch auf illegalem Weg besorgen.
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