International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06244373 US Secretary of State Rex Tillerson delivers remarks at the State Department in Washington, DC, USA, 04 October 2017. Tillerson denied ever having considered resigning and that he fully supported President Trump's agenda.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Rex Tillerson hat offenbar die Nase voll von Trump – auch wenn er das Gegenteil sagt.  Bild: EPA/EPA

Streit im Weissen Haus eskaliert – hat Tillerson Trump als «Schwachkopf» bezeichnet?



Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Verhältnis von Aussenminister Rex Tillerson zu Präsident Trump mehr als nur angespannt ist. 

Bisheriger Höhepunkt des Zerwürfnisses: Wie NBC berichtet, soll der frührere Exxon-Chef Trump bei einem Treffen mit Pentagon-Leuten als «moron» bezeichnet haben, also als «Schwachkopf» oder «Trottel». 

Tillerson sah sich genötigt, am Mittwoch eigens eine Pressekonferenz einzuberufen. Dort dementierte er die Aussage nicht direkt. Vielmehr brachte er seine Unterstützung für Trump zum Ausdruck. «Ich habe noch nie daran gedacht, meinen Posten zu räumen. Ich bleibe so lange, wie Trump mich braucht», so Tillerson.

Später versuchte eine Sprecherin des Aussenministeriums noch ein Dementi nachzuliefern. Derweil dankte Trump Tillerson für die Unterstützung und kanzelte der Bericht wie gewohnt als Fake News ab. 

Doch laut diversen Quellen von US-Medien will Tillerson spätestens Ende Jahr seinen Posten räumen. Zuletzt ist ihm Trump bei einer China-Reise in den Rücken gefallen, wo er über Nordkorea verhandelte. «Rex, das ist doch nur Zeitverschwendung», twitterte damals Trump.

(amü)

Donald Trump ahmt Menschen nach

abspielen

Video: watson

Star-Fotograf Marco Grob über Trump: «Er trat sehr vulgär auf»

Das könnte dich auch interessieren:

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Sinner 05.10.2017 10:20
    Highlight Highlight Herzig, wie viele dt.spr. Medien immer noch - wir schreiben das globalisierte, digitalisierte, vernetzte, ja, auch anglisierte Jahr 2017 - engl. Ausdrücke "übersetzen": "Schwachkopf", "Mistkerl" (eh ein sagenhafter Ausdruck), ... Fast so schlimm wie Synchronkino.
  • lilas 05.10.2017 08:36
    Highlight Highlight "Moron"..
    Könnte man doch nehmen das Wort mit Schoggi drumherum und schon haben wir rassismusbefreite Moronköpfe
  • My Senf 05.10.2017 08:22
    Highlight Highlight Ja gut,
    Dann holt er sich einen andern.
    Es ist bald Thanksgiving. Wenn er sich bis dann haltet (Trump) ist es gelaufen. Dann macht er seine 4jahre durch

    Wird wohl als der Präsident in die Geschichte eingehen der nichts zustande brachte (Obamacare Abschaffung, Korea Krise beenden, Nahost regeln, Klimaziele und was es noch wichtiges gibt...)

    Schlechte Aussichten
  • N. Y. P. D. 05.10.2017 08:13
    Highlight Highlight Noch nie ist ein US-Präsident seinem Aussenminister so in den Rücken gefallen, wie Trump.
    Dass Tillerson den Bettel nicht gleich hinwirft, ist wohl seiner Partei geschuldet.

    Und ob der neue Stabchef noch lange durchhält, ist auch in den Sternen geschrieben.

    Nun denn, «Schwachkopf», wo tritts Du als nächstes in den Fettnapf ?
    • Saraina 05.10.2017 11:34
      Highlight Highlight Dass Tillerson den Bettel nicht hinwirft, ist wahrscheinlich seinem Patriotismus und Pflichtgefühl geschuldet.

      In Sachen Fettnäpfchen steht übrigens der britische Aussenminister Trump in nichts nach. Leider werden solche Soziopathen vom "Souverän" gewählt....
  • Jein 05.10.2017 07:34
    Highlight Highlight "Apology to America"...hat denn der Trottel das Gefühl dass negative Berichterstattung über ihn eine Beleidigung der USA darstellt?
    • Saraina 05.10.2017 11:35
      Highlight Highlight Ja natürlich. Er ist Amerika. Das ist jetzt sein erweitertes Ego.

76'000 Migranten und Flüchtlinge überschreiten US-Südgrenze – hat Trump doch recht?

Mehr als 76'000 Flüchtlinge und Migranten sind im Februar ohne die nötigen Papiere über die Grenze zu Mexiko in die USA eingereist. Das sind mehr als doppelt so viele wie im selben Monat des Vorjahres, wie aus einer am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Statistik des US-Grenzschutzes hervorgeht.

«Wir stehen vor einer humanitären Krise und einer nationalen Sicherheitskrise entlang unserer Südwestgrenze», sagte Behördenchef Kevin McAleenan in einer Mitteilung.

US-Präsident Donald Trump will die …

Artikel lesen
Link zum Artikel