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«Im Frühling 1971 traf ich ein Mädchen», so beginnt Bill seine brilliante Rede für Hillary

Eine Liebeserklärung vor der gesamten Nation: Bill Clinton empfiehlt beim Demokraten-Parteitag seine Ehefrau für das Amt der US-Präsidentin. Ein politisch etwas merkwürdiger, aber zuweilen brillanter Auftritt.

Veit Medick, Philadelphia



Ein Artikel von

Spiegel Online

Irgendwann gegen Ende seiner Rede merkt Bill Clinton, dass dem Saal etwas Stimmung gut tun könnte. Er hat mehr als 20 Minuten über seine Liebe zu Hillary Clinton gesprochen, darüber, welch grossartige Mutter und begabte Politikerin sie sei. Dann fragt der Ex-Präsident in den Saal: «Wie passt das alles zusammen mit dem, was ihr vergangene Woche bei den Republikanern über Hillary gehört habt?»

Gemurmel.

«Nun: Gar nicht. Die eine Hillary gibt es wirklich. Und die andere ist erfunden.» Eine Karikatur. «Gut für euch: Ihr habt heute die echte nominiert!»

Der Satz wirkt wie eine kleine Befreiung für die Delegierten. Auch jene, die der Ex-Aussenministerin skeptisch gegenüberstehen, gehen plötzlich aus sich heraus. Alles wird gut.

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Ausschnitt aus der Rede von Bill Clinton.
YouTube/Associated Press

Man kann jetzt sagen: Klar, Bill Clinton halt. Muss ja reden, kann auch reden. Aber es gibt bei diesem Auftritt in Philadelphia eben auch diesen leicht surrealen Aspekt, dass da jemand für seine Ehefrau wirbt, damit sie das gleiche hohe Amt bekommt, das er schon einmal hatte. Das ist in einer Demokratie an sich schon nicht ohne. Bei den Clintons ist das besonders delikat, weil man ja erstens weiss, welche Machtmenschen sie sind und weil man zweitens noch in Erinnerung hat, wie ihre Ehe zwischenzeitlich abgelaufen ist. Sie haben sie teils sehr öffentlich geführt oder vielleicht auch führen müssen. Weisses Haus, Oval Office, Monica Lewinsky. Was für eine Geschichte.

Die Geschichte von Hillary und Bill

Die Amerikaner sind Meister darin, derlei Bedenken für den Moment zu vergessen und sich ganz dem Pathos hinzugeben. Und man muss sagen, dass es Bill Clinton den Zuschauern auch nicht schwer macht. Es ist ein bemerkenswerter Auftritt. Charmant, leise, mitunter etwas schleppend, aber phasenweise brillant ist die Rede. Und altmodisch. Keine Soundbites, die sich mal eben wegtwittern lassen, keine plumpen Angriffe auf den Gegner. Stattdessen eine Geschichte. Die Geschichte von Hillary und Bill. «Im Frühling 1971 traf ich ein Mädchen», beginnt Clinton seine Rede, und eigentlich hat er schon mit diesem feinen Satz den Saal für sich eingenommen.

Der 69-Jährige will an diesem Abend den Mentor für seine Frau spielen, will den Amerikanern ihr Misstrauen gegenüber Hillary Clinton nehmen. Dafür setzt er früh an. Kennenlernen, Studium, gemeinsame Träume. «Zwischendurch hab ich daran gearbeitet, sie zu heiraten», scherzt Clinton. Sie sagte ab. «Beim zweiten Mal habe ich gesagt: Ich will dich wirklich heiraten, würde dir aber nicht empfehlen, das zu tun.» Sie solle doch lieber für ein Amt kandidieren. «Sie lachte und sagte: 'Bist du verrückt geworden? Niemand würde mich wählen.'»

Hillary Clinton – ihr Leben in Bildern

Der Ex-Präsident stellt seine Frau als linke Kämpferin vor, die sich schon während ihrer Zeit an der Yale-Universität für benachteiligte Kinder und für gleiche Bildungschancen einsetzte. Ein geschickter Zug, denn die Präsidentschaftskandidatin gilt vielen in ihrer Partei heute als Vertreterin des rechten Flügels. Hillary hat auch eine andere Seite, so die Botschaft ihres Ehemanns. «Sie hat immer schon das Leben der Menschen besser gemacht. Sie ist die beste Agentin des Wandels, die ich jemals getroffen habe», ruft er.

Was soll er auch anderes sagen? Bill Clintons Auftritt zeigt, wie schwierig es ist, wenn ein Partner dem Land seine bessere Hälfte empfehlen soll. Aber der Auftritt berührt die Delegierten. Nicht zuletzt deshalb, weil er sich selbst zurück nimmt. Seine eigene Amtszeit streift er nur in zwei Sätzen - was für einen, der seine Rede sonst so gerne mit dem Satz «Als ich Präsident war…» beginnt, ein hohes Mass an Selbstdisziplin erfordert. Clinton, der Ehrenpräsident: Statt an seine Erfolge zu erinnern, hält er eine Laudatio auf die politischen Errungenschaften seiner Frau - als Senatorin und Aussenministerin. Ihr Einsatz nach dem Terror vom 11. September, das Abrüstungsabkommen mit Russland, die Grundlage für den Atomdeal mit Iran. Kaum etwas lässt er aus.

Zwei Dinge fehlen

Bill Clinton erwähnt Bernie Sanders nicht ein einziges Mal, was angesichts der Abläufe in Philadelphia recht erstaunlich ist. Und auch die turbulenten Zeiten der gemeinsamen Ehe überspringt Clinton. Das ist verständlich. Aber hätte er sie erwähnt - seine Rede hätte möglicherweise noch ein Stück authentischer gewirkt.

Am Ende seines Auftritts wendet sich Clinton an die Amerikaner ausserhalb der Halle. «Ich sage euch: Wenn ihr dieses Land liebt, hart arbeitet, Steuern bezahlt und Staatsbürger werden wollt, setzt auf eine vernünftige Einwanderungsreform anstatt auf einen, der euch zurückschicken will. Wenn ihr Muslime seid, Amerika und die Freiheit liebt und den Terror hasst, bleibt hier und helft uns zu siegen. Wenn ihr enttäuschte junge Schwarze seid, baut mit uns an einer Zukunft, in der niemand Angst haben muss, aus dem Haus zu gehen.» Für einen kurzen Moment wirkt es, als würde er selbst noch einmal in den Wahlkampf ziehen wollen. Die Delegierten feiern. «Wählt sie, weil es im grossartigsten Land der Erde immer um das Morgen geht», ruft Clinton und erinnert damit an den Geist seines eigene Kampagne 1992.

Was tun gegen Langeweile?

Es würde im Weissen Haus alles nicht ganz einfach, das ist klar. Viele, die Bill Clinton kennen, halten es für das Wichtigste, ihn irgendwie zu beschäftigen, weil sie wissen, dass er Unsinn macht, wenn er Langeweile hat. Was könnte er also machen?

Ideen gibt es viele. Er könnte sich um die Wirtschaft kümmern oder Amerikas Zar für den Klimawandel werden. Manche können ihn sich sogar als Vermittler im Nahen Osten vorstellen. Aber er würde sich im Weissen Haus auch zurückhalten müssen, um seine Frau nicht zu überstrahlen und Kabinettsmitglieder nicht zu düpieren. Nur: Kann er das?

Das wird die entscheidende Frage sein, falls er denn im Januar 2017 abermals ins Weisse Haus einziehen sollte. Seine Rede in Philadelphia zeigt immerhin, dass er grundsätzlich imstande ist, sich zurückzunehmen. Das ist keine ganz schlechte Voraussetzung.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • smoking gun 27.07.2016 12:50
    Highlight Highlight Die US-Amerikaner haben jetzt also die Wahl zwischen Cholera und Pest. Aber eigentlich ist auch das egal: Es ist ja eh nicht der Präsident, der die wichtigsten Entscheidungen fällt. Ich zitiere Barack Obama: «Es gibt in Washington ein Drehbuch des aussenpolitischen Establishments, und es wird erwartet, dass Präsidenten sich daran halten. Dieses Drehbuch schreibt bestimmte Antworten für bestimmte Fälle vor, und tendenziell sind es militärische Antworten. Wenn Amerika direkt bedroht ist, funktioniert das Drehbuch. Aber es kann auch eine Falle sein und zu falschen Entscheidungen führen.»
    • E7#9 27.07.2016 14:16
      Highlight Highlight Einleuchtend. Hinzu kommt dass z.B. eine US-Notenbankchefin (ohne limitierte Amtszeit) mit einem Zinsentscheid locker die Wirtschaft in China beeinflussen kann. Und es gibt ja noch weitere mächtige Menschen im "Hintergrund". So jemand hat doch viel mehr Macht als ein(e) US-Präsident(in).
    • fabianhutter 27.07.2016 15:45
      Highlight Highlight Der Präsident hat sehr weitreichende Kompetenzen. Auch wenn er nicht alles selbst entscheidet, so kann er mindestens sehr viele Entscheidungsträger nominieren. Er kann Gesetze blockieren und durch Verfügungen teils über die Legislative hinweg regieren. Er ist ausserdem der Oberbefehlshaber der Streitkräfte.

      Und so nebenbei ist Hillary Clinton eine fähige Politikerin, die während ihren Amtszeiten stets gute Noten für ihre Arbeit bekam. Aus irgendeinem Grund ist im Nachhinein alles schlecht...
    • smoking gun 27.07.2016 16:37
      Highlight Highlight Das Zitat von Obama steht übrigens im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt. Alle Falken in Washington (inklusive Hillary) schäumten vor Wut, als Obama im letzten Moment den Angriff auf Syrien abblies. Er hatte erkannt, dass man ihm da eine Falle gestellt hatte und der Giftgaseinsatz mit grosser Wahrscheinlichtkeit nicht von Assad ausging.

      Hillary Clinton führt im Gegensatz zu Obama gerne Krieg. Sie war für den Krieg im Irak, Afghanistan, Libyen usw. Nennen Sie das eine fähige Politikerin? Ist es gut, die Welt mit Krieg und Chaos zu überziehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 27.07.2016 11:44
    Highlight Highlight Die Amis haben echt eine schwierige Wahl... Einen Polterer oder eine Big-Business-Frau zu wählen. Tja, Irgendwie ist mir als Europäer (dem die USA langsam egal wird) Trump lieber.
    Falls Clinton gewinnt, wie wird Bill dann genannt? First Dude, First Guy, First Sir, First Lord oder First behind her?
    • p00pypaws 27.07.2016 13:41
      Highlight Highlight First lady natürlich XD
    • Citation Needed 27.07.2016 14:09
      Highlight Highlight First gentleman? Oder First of his kind ;-)
  • p00pypaws 27.07.2016 10:41
    Highlight Highlight Schaut euch die Doku "Clinton-Cash" auf YT an solange diese noch Online ist. Ouch...
    Play Icon
    • p00pypaws 27.07.2016 10:51
      Highlight Highlight kenne das buch nicht...peter schweizer hat den realisiert. wieso?
  • Nubotronic 27.07.2016 10:40
    Highlight Highlight Titel bild: ist dies der "Jögi Löw-Move"?
  • Dä Brändon 27.07.2016 09:47
    Highlight Highlight Elender Kriegstreiber!! Er war der erste der angefangen hat Völker untereinander zu vergiften!
    • Hoppla! 27.07.2016 10:21
      Highlight Highlight Dazu hätte ich gerne ein relevantes Beispiel. Sowohl zum "Völker vergiften" wie auch zum "der erste".
    • Zarzis 27.07.2016 10:24
      Highlight Highlight Echt, und wie hat er das gemacht?
      Mit seinem Lächeln und seiner Einnehmenden Persönlichkeit.
      Seiner Unglaublichen positiven Ausstrahlung?

      P.S. das sind Aussagen eines meiner Verwanten der Bill Clinton zweimal zum Gespräch getroffen hat.
    • Fabio74 27.07.2016 10:25
      Highlight Highlight Hätte da an andere gedacht. Hitler, Mussolini, Stalin etc
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