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FILE - In this July 8, 2019 file photo President Donald Trump listens as Secretary of the Interior David Bernhardt speaks during an event on the environment in the East Room of the White House in Washington. The Trump administration has finalized changes to enforcement of the landmark Endangered Species Act, a move it says will improve transparency and effectiveness but critics say will drive more creatures to extinction. Bernhardt unveiled the changes Monday. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump,David Bernhardt

Präsident Donald Trump hört zu, wie Innenminister David Bernhardt die Entscheidung über den «Endangered Species Act» kommuniziert. Bild: AP

US-Regierung schwächt Gesetz zu bedrohten Arten ab – wirtschaftliche Interessen wichtiger



Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat umstrittene Änderungen an einem wichtigen Gesetz zum Schutz bedrohter Arten vorgenommen. Demnach sollen gefährdete Tier- und Pflanzenarten nicht mehr unmittelbar denselben Schutz bekommen wie bedrohte.

Ausserdem strich die Regierung Formulierungen aus dem Gesetz, nach denen wirtschaftliche Aspekte bei der Einstufung einer Art als bedrohlich keine Rolle spielen sollten. Nach Ansicht von Kritikern ebnet dies den Weg dafür, dass wirtschaftliche Interessen Einfluss auf den Prozess gewinnen könnten. Die am Montag veröffentlichten Änderungen sollen im September in Kraft treten.

Umweltschützer kritisierten die Änderungen scharf. So warf die Organisation Sierra Club der Regierung vor, wirtschaftliche Interessen über wissenschaftliche Erkenntnisse zu stellen.

«Anstatt mit dem Kongress und den Bundesstaaten besser zusammenzuarbeiten und die Tierwelt besser zu schützen [...], re-interpretiert die Trump-Regierung das Gesetz zum Schutz gefährdeter Tiere und lockert deren Schutz. Die NPCA stellt sich deutlich gegen diese Entscheidung.»

Das Gesetz mit dem Titel «Endangered Species Act» war 1973 von dem damaligen republikanischen Präsidenten Richard Nixon unterzeichnet worden. Viele republikanische Politiker stören sich sei längerem daran, weil es aus ihrer Sicht zu viele Regulierungen enthält.

Umweltschützer feiern es dagegen als Erfolg, weil es das Aussterben etlicher Arten verhindert habe. Derzeit listet die Behörde «Fish and Wildlife Service» mehr als 2000 Tier- und Pflanzenarten in den USA als bedroht oder gefährdet auf. (mim/sda/dpa)

Das sind einige der am meisten gefährdeten Tierarten

Immer mehr Tierarten sind bedroht

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    Alle Leser-Kommentare
  • Unicron 13.08.2019 18:29
    Highlight Highlight Wie kann man bitte behaupten dass die Republikaner NICHT die Bad-Guys sind!?
  • Quecksalber 13.08.2019 08:30
    Highlight Highlight Im Bereich Raubzug gegen die Umwelt durch die Trumpisten ist es in letzter Zeit gefühlt etwas ruhiger geworden. Wann sind die endlich abgewählt?
  • MarGo 13.08.2019 07:49
    Highlight Highlight .. ich wüsste auch noch wen, den man nicht vor dem Aussterben bewahren müsste....


    aber Kennedy legen sie um.....
  • YvesM 13.08.2019 07:17
    Highlight Highlight ich hoffe, dass diese Art zu Denken und Handeln bald ausgestorben sein wird.
  • wolge 13.08.2019 06:23
    Highlight Highlight Wird Zeit das Trump den Posten endlich räumt...

    Leider werden ihn allerdings die Rednecks,
    Hillbillys, Waffenlobby etc. ein zweites Mal wählen 😡
    • rodolofo 13.08.2019 08:02
      Highlight Highlight Unter Zuhilfenahme von sehr vielen wahltechnischen Tricks, wie:
      - Überproportionale Bedeutung ländlicher Bundesstaaten (Vorteil für Republikaner)
      - Eigenartige Grenzziehungen von Wahlbezirken (Vorteil für Republikaner)
      - Ausschluss von WählerInnengruppen unter fadenscheinigen Begründungen (Vorteil für Reps)
      - Kein Wahlrecht für Puerto Rico (Vorteil für Reps)
      - Kein Mitbestimmungsrecht für Südamerika und die Welt, obwohl alle unter der arroganten, grobschlächtigen und ignoranten Politik der "führenden Supermacht" (mit rasant schwindender Autorität) zu leiden haben...
      (Vorteil für...?)
  • B-Arche 13.08.2019 04:26
    Highlight Highlight Also exakt dieselbe Politik wie sein Bruder im Geiste in Brasilien: Bolsonaro. Und in UK Boris Johnson.


    Warum schaffen es solche Menschen mit dieser Politik an die Macht?
    Soviele Männer die von ihren Frauen verlassen wurden und nun meinen der Feminismus sei schuld kann es doch nicht geben um solche Idioten zu wählen.
  • bcZcity 13.08.2019 01:18
    Highlight Highlight Provokativ? Jedes Lebewesen ist gesegnet, wenn es nicht mehr in einer Welt mit solchen Menschen leben muss oder darin hineingeboren wird! Objektiv? Zum kotzen!
  • banda69 12.08.2019 23:54
    Highlight Highlight Trump zeigt auf wohin die Reise führt, wenn man menschen- und umweltfeindliche Rechtspopulisten (z. B. SVP) wählt.





  • Gretzky 12.08.2019 23:37
    Highlight Highlight Aber Trump handelt natürlich in keinster Weise im Interesse der Multis, gell. Läck sind die Reps Idioten.
  • FrancoL 12.08.2019 23:04
    Highlight Highlight Naja, nun braucht man auch die Spezies Trump nicht mehr zu schützen.
    • Kruk 13.08.2019 12:35
      Highlight Highlight Leider ist deren Population zunehmend.
  • Thomas Bollinger (1) 12.08.2019 23:01
    Highlight Highlight Das finde ich noch schlimmer (Quelle Facebook)
    Benutzer Bild
  • Maddin glaubt dir nix 12.08.2019 22:52
    Highlight Highlight Gibt es nur einen trumpschen Beschluss der Sinn macht oder nachvollziehbar ist!?
  • lilas 12.08.2019 22:41
    Highlight Highlight Die Idiotie nimmt kein Ende.
  • BratmirnenStorch 12.08.2019 22:36
    Highlight Highlight Wer in dieser Administration soll den die wissenschaftlichen Fakten überhaupt interpretieren können? Etwa der Chef? 😂😂
  • AdvocatusDiaboli 12.08.2019 22:35
    Highlight Highlight Da werden die einzelnen Staaten schon dagegen lenken.
    • D(r)ummer 13.08.2019 00:04
      Highlight Highlight Ich hoffe es auch.

      Aber Trump wird sich schon was überlegt haben...
      So much winning und so und wenn nicht, kann er das Problem ja wieder lösen.
    • swisskiss 13.08.2019 05:25
      Highlight Highlight AdvocatusDiaboli: Staatliche Forste, staatliche Schutzgebiete und Nationalparks, unterstehen NICHT bundestaatlicher Rechtssprechung. Die Aufhebung von Schutzgebieten, die Nutzung von Schutzgebieten und die Einschränkung von Schutzgebieten ist Sache des Staates.

      Andrew Wheeler, ehemaliger Lobbyist der Kohle-und Oelindustrie ist nun kommisarischer Leiter der Umweltbehörde. 4 Mitarbeiter kommen direkt aus der Oelindustrie. Soviel Sumpf zum trockelegen!
  • Kruk 12.08.2019 22:24
    Highlight Highlight Ich glaube der Weisskopfseeadler gehört auch zu diesen bedrohten Arten.
    Wäre eigentlich ein Grund für Patrioten gegen die Änderung dieses Gesetzes zu sein, schmückt er doch das Wappen der USA.

    Aber eben Geld ist auch ein Götze.
  • Coffeetime 12.08.2019 22:19
    Highlight Highlight Nun, es kümmert Trump sehr wenig, wie er einmal in den Geschichtsbüchern dargestellt sein wird. Nur so kann er diese unglaublichen Entscheide treffen... 😖
    • roger.schmid 12.08.2019 22:35
      Highlight Highlight @Coffeetime: Doch, als krankhafter Narzisst kümmert in dies sehr wohl - aber ein weiterer Symptom dieser Krankheit ist es, sich ausschliesslich mit Speichelleckern und Jasagern umgeben zu müssen, die dem Narzissten andauernd bestätigen wie überlegen er sei (darum hasst er die Medien die dies nicht tun so sehr).

      Ich glaube er hat ernsthaft das Gefühl, er sei der beste Präsident aller Zeiten..
    • AdvocatusDiaboli 12.08.2019 23:29
      Highlight Highlight Donald Trump weiss genau, das auch er mal, wie Bush Junior, von den Geschichtsbüchern nicht so schlimm dargestellt wird, wie es die Medien in seinerzeit Amtszeit taten.

      Diese Tatsache landet gar nicht im Spektrum des hier Erwünschten, also finde ich Blitze schon ok, wenn ihr wollt.
    • rodolofo 13.08.2019 07:53
      Highlight Highlight Kaiser Nero interessiert sich auch nicht für die Geschichte der Neuzeit...
  • Baba 12.08.2019 22:09
    Highlight Highlight 🤑🤑🤑...


    ...🤮🤮🤮

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