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Er hortete mindestens zehn Waffen im Zimmer: Was wir über den Täter von Las Vegas wissen

Die Polizei hat die Identität des Schützen von Las Vegas bekannt gegeben: Demnach handelte es sich um den 64-jährigen Stephen Paddock. Er soll zahlreiche Waffen gehortet haben.



Ein Einzeltäter, der Waffen hortete und offenbar keinen extremistischen Hintergrund hat: Die Polizei hat Details zu dem Schützen von Las Vegas veröffentlicht. Demnach handelte es sich um Stephen Paddock. Der 64-Jährige stammt aus Mesquite, einer Kleinstadt rund 130 Kilometer nordöstlich von Las Vegas.

Paddock lebte in der Kleinstadt mit rund 20'000-Einwohnern in einer ruhigen Siedlung. Die Polizei in Mesquite hatte vor der Tat keinen Kontakt mit Paddock, wie Polizeisprecher Quinn Averett gegenüber den Medien sagte – «keine Anrufe, keine Verhaftung, nicht einmal Verkehrsbussen».

Paddock und Danley lebten zusammen

Laut Polizeisprecher Averett lebte Paddock mit Marilou Danley zusammen. Danley hatte vor der Tat gemeinsam mit Paddock ins Mandalay Bay Hotel in Las Vegas eingecheckt und wurde nach der Schiesserei von der Polizei gesucht.

This undated photo provided by the Las Vegas Metropolitan Police Department shows Marilou Danley. Danley is being sought by the LVMPD for questioning in connection with the investigation into the active shooter incident on Sunday, Oct. 1, 2017. (Las Vegas Metropolitan Police Department via AP)

Weiss sie mehr? Marilou Danley, die Begleiterin von Paddock Bild: AP/Las Vegas Metropolitan Police Department

In welcher Verbindung sie zur Tat steht, ist noch unklar. Die Polizei bezeichnet Danley als «Person of Interest», also nicht als Verdächtige. Auch sie war der Polizei in Mesquite bislang nicht bekannt. 

Nach bislang unbestätigten Berichten lebte sie seit Januar 2017 mit dem Täter zusammen. Ihrem mutmasslichen Facebook-Profil zufolge ist sie bereits Grossmutter. Im August aktualisierte sie zuletzt ihr Profilbild.

Hintergrund noch unklar

Über Paddocks Motive ist noch nichts bekannt. Die Polizei geht im Moment nicht von einem extremistischen Hintergrund aus. Der mutmassliche Täter habe nach ersten Erkenntnissen keine Verbindungen zu militanten Gruppen gehabt: «Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf», sagte Bezirkssheriff Joe Lombardo.

Den Ermittlungen zufolge schoss Paddock aus einem der oberen Stockwerke des Mandalay Bay Hotels auf Besucher eines Country-Konzerts. Mindestens 58 Menschen starben bei dem Angriff, mehr als 500 wurden verletzt. Die Polizei stellte den 64-Jährigen im Hotel und erschoss ihn noch im Hotelzimmer. Dort fanden die Beamten mindestens zehn Waffen. (sda/mlu)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peeta 02.10.2017 16:05
    Highlight Highlight Wie wär's endlich mal mit einer Verschärfung des Waffengesetztes?
  • pfffffffff 02.10.2017 15:01
    Highlight Highlight So traurig das Ereignis sein mag, so wenig ertstaunt es, dass gerade diese Scheisserei keinen wie sonst üblichen islam-terroristischen Hintergrund zu haben scheint. Vielmehr zeigt die Tat einmal mehr, dass die Waffengesetzte der USA schlicht ungenügend sind, um die Bürger einigermassen zu schützen.
    Da es aber schon zu Zeiten des Wilden Westens so war, wird sich wohl nichts ändern, es gehört damit zur Kultur der USA, dass hin und wieder mal eine Schiesserei um die Ecke stattfindet.
    • pfffffffff 02.10.2017 18:40
      Highlight Highlight update zum eigenen Kommentar ;-)

      inzwischen will wohl doch der IS mitgemischt haben...trotzdem, in diesem Ausmass durch Schläfer ausgeführte Attentate wohl nur in USA möglich mit deren Waffengesetzen, ok da war noch Breivik, eine Ausnahme, die die Regel bestätigt.
  • Waedliman 02.10.2017 14:55
    Highlight Highlight Da fällt mir der seltsame Film "American Sniper" von Clint Eastwood ein, in dem die Kriegserlebnisse eines Scharfschützen geschildert werden und der nach seinem Tod verehrt wird wie ein Heiliger. Wenn in einem Land Menschen, die andere erschießen, gefeiert werden, sind sie nicht besser als die Attentäter, die im Namen einer Religion andere hinmetzeln. Ob Amoklauf oder Terrorangriff ist mir dabei völlig egal.
    • _kokolorix 02.10.2017 17:56
      Highlight Highlight Guck dir mal all die Hollywood Helden-Filme an. Die Amis sind völlig davon besessen, dass sich das Böse in einem Schurken manifestiert und das man diesen bloss erschiessen muss um die Welt zu retten. Völliger Realitätsverlust eines halben Landes wenn du mich fragst. Solange die US Kinder diese Ansichten so omniprässent eingetrichtert bekommen wird sich das auch nicht so bald ändern. Und wer sponsort all die Ballerfilme? Die Waffenindustrie. Ein Schelm wer böses dabei denkt...

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