International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this April 16, 2018, file photo, adult film actress Stormy Daniels, left, stands with her lawyer Michael Avenatti as she speaks outside federal court in New York. The story told by President Donald Trump and the White House about payments made to Daniels has evolved over time. The White House has consistently denied Trump had an affair with Daniels, but statements from the president and his aides about a hush money payment made just before the 2016 election have changed. (AP Photo/Mary Altaffer, File)

Stormy Daniels mit ihrem Anwalt Michael Avenatti. Bild: AP/AP

Stormy Daniels mit neuen Vorwürfen: Kam das Schweigegeld an den Pornostar aus Russland?

09.05.18, 02:12 09.05.18, 05:51


Die US-Pornodarstellerin Stormy Daniels hat in ihrem Streit mit dem US-Präsidenten Donald Trump neue Vorwürfe erhoben. Diesmal geht es um 500'000 Dollar aus Russland.

Ihr Rechtsbeistand Michael Avenatti erklärte am Dienstag, Trumps langjähriger Anwalt Michael Cohen habe kurz nach dessen Wahlsieg 2016 von einem russischen Oligarchen aus dem Umfeld von Präsident Wladimir Putin eine Zahlung von 500'000 Dollar erhalten. Das Geld sei über eine Firma des Oligarchen Viktor Vekselberg an Cohen gezahlt worden.

Wie der Sender CNN berichtete, wurden der Oligarch Viktor Vekselberg und sein Cousin Andrew Intrater von US-Beamten befragt, die zur mutmasslichen russischen Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf ermitteln.

Einem von Avenatti veröffentlichten Dokument zufolge überwiesen Vekselberg und sein Cousin Cohen «ungefähr 500'000 Dollar» in acht einzelnen Zahlungen. «Herr Cohen hat diese Zahlungen unerklärlicherweise angenommen, als er der persönliche Anwalt des Präsidenten war», heisst es in dem Dokument. Die «New York Times» und der Sender NBC News berichteten, finanzielle Dokumente eingesehen zu haben, die Avenattis Angaben stützten.

Schweizer Firmen im Visier

Laut «New York Times» zahlten zudem mehrere andere Unternehmen hunderttausende Dollar an die Firma, über welche Cohen die Zahlung an Stormy Daniels leistete. Darunter seien auch 200'000 Dollar des Telekommunikationskonzerns AT&T, dessen geplante Fusion mit dem Medienunternehmen Time Warner derzeit vor Gericht verhandelt wird. Die US-Regierung blockiert derzeit mit einer Klage die milliardenschwere Übernahme durch AT&T.

AT&T erklärte, Cohens Firma Essential Consultants Anfang 2017 engagiert zu haben, um «Einblicke in die neue Regierung» zu bekommen. Der Vertrag sei im Dezember 2017 beendet worden. Es habe sich nicht um Lobbyarbeit gehandelt.

Überdies leisteten der «New York Times» zufolge die Tochterfirma des Schweizer Pharmariesen Novartis, Novartis Investments S.A.R.L., sowie der Flugzeugbauer Korea Aerospace Industries hohe Geldzahlungen an Cohens Firma.Cohen hatte die 130'000 Dollar wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl 2016 an die Pornodarstellerin gezahlt, damit sie nicht öffentlich über ein angebliches sexuelles Abenteuer mit Trump spricht.

Trump hatte am Donnerstag überraschend erklärt, Cohen die 130'000 Dollar erstattet zu haben. Zuvor hatte der Präsident betont, von der Zahlung nichts gewusst zu haben. Eine Affäre mit dem Pornostar bestreitet er weiter. (sda/reu/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

17
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Moelal 09.05.2018 08:08
    Highlight Soso dann hatte also der grosse Trump nicht mal selber genügend Geld um seinen primitiven Pornoausflug zu „finanzieren“
    18 3 Melden
    • Saraina 09.05.2018 13:11
      Highlight Da hast du etwas falsch verstanden. Hier geht es mittlerweile um Bestechung im grossen Stil. Und eine Schweizer Pharmafirma ist beteiligt.
      0 0 Melden
  • walsi 09.05.2018 06:29
    Highlight Also verschiedene Firmen und Personen bezahlen einem Anwalt Geld. Der Anwalt ist Trumps Anwalt, es ist aber anzunehmen, dass dieser Anwalt noch andere Mandanten ausser Trump hat. Einer davon ist oder war sicher Sean Hannity. Es könnte also sein, dass das Geld für Trump war, es könnte aber auch sehr gut sein, dass das Geld für andere Mandanten von Cohen war, aus ganz unterschiedlichen Gründen.

    Spannend wäre zu wissen, woher ein Pornostar weiss welche Firmen an Cohen Geld überwiesen haben?
    15 41 Melden
    • Alice36 09.05.2018 07:42
      Highlight Cohen hatte nachweislich nur 3 Mandanten. Trump, die Trump Organisation und Sean Hannity.
      Hannity war ein Mitläufer der mit Cohens Hilfe wohl einige krumme Immobielien Deals gemacht hat. Somit bleiben Trum und seine Organisation die haupsächlich von den Aktivitäten von Cohens Firma profitiert haben. Bleibt anzumerken das wohl niemand mehrere 100'000 zahlt nur um "Einblicke" in eine Regierung zu bekommen da werden wohl andere Leistungen gefordert. Aber bleiben sie nur weiter in ihrer Trump-Hörigkeit gefangen.
      18 4 Melden
    • Saraina 09.05.2018 08:38
      Highlight Ihr Anwalt hat es ihr gesagt.
      6 0 Melden
    • m:k: 09.05.2018 09:30
      Highlight "AT&T erklärte, Cohens Firma Essential Consultants Anfang 2017 engagiert zu haben, um «Einblicke in die neue Regierung» zu bekommen. Der Vertrag sei im Dezember 2017 beendet worden. Es habe sich nicht um Lobbyarbeit gehandelt."
      0 0 Melden

Popularität von italienischer Regierung auf Rekordhoch, Lega legt am meisten zu

Zweienhalb Monate nach ihrem Amtsantritt ist die Popularität der Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung in Italien auf ein Rekordhoch von 62 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Umfrage der römischen Tageszeitung «La Repubblica». Im Juni lag sie noch bei 57 Prozent.

Der parteiunabhängige Premier Giuseppe Conte geniesst gemäss der am Samstag veröffentlichten Umfrage die Zustimmung von 61 Prozent der Italiener. Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini ist bei 60 Prozent der Wähler beliebt, …

Artikel lesen