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Wie das Pentagon Jagd auf Aliens machte – die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch

Eine Ranch im US-Bundesstaat Utah wird zum Hotspot unheimlicher Phänomene. Forscher versuchen, eine Erklärung zu finden und wecken das Interesse des Pentagon. Teil 1 unserer Serie über die sagenumwobene Ranch.

Christoph Kummer



Die Geschichte der Skinwalker-Ranch klingt wie der Plot für eine klischeebeladene Science-Fiction-Fernsehserie. Wohl die meisten Menschen würden nie glauben, dass sie wahr sein könnte.

Was ist wahr? Wer hat seine Finger im Spiel? Und mit welchen Interessen?

Der freie Journalist Christoph Kummer ist der Geschichte um die Skinwalker-Ranch und die UFO-Forschung des Pentagon für watson auf den Grund gegangen, hat mit Beteiligten Interviews geführt und präsentiert seine Recherchen in einer 4-teiligen Serie.

1. Teil

Die Vorgeschichte

Die Skinwalker-Ranch bei Fort Duchesne. Bild:

Es war 1994, als Terry und Gwen Sherman eine grosse Ranch im US-Bundesstaat Utah kauften, nahe dem Städtchen Fort Duchesne. Das Ehepaar aus Salt Lake City wollte hier seine beiden Kinder grossziehen und einen Viehzuchtbetrieb aufbauen. Doch es kam anders.

Nach nur zwei Jahren flüchtete die Farmersfamilie von ihrem Zuhause. In der Lokalzeitung «Deseret News» berichtete Terry von höchst ungewöhnlichen und dramatischen Vorkommnissen auf ihrer Ranch. Er erzählte von UFOs, die über die Weide schwirrten und von unsichtbaren Killern, die ihre Rinder töteten.

Hilfe kam von unerwarteter Seite: Ein Geschäftsmann aus Las Vegas erfuhr von der Sache und kontaktierte die Shermans – Robert Bigelow.

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Robert Bigelow Bild: Twitter/Roberttbigelow

Der Besitzer einer grossen Hotelkette ist heute vor allem wegen seiner Raumfahrt-Projekte bekannt: Seine Firma Bigelow Aerospace baut für die NASA Module für Raumstationen und plant zudem ein Hotel im Weltraum.

1995 gründete Bigelow auch das National Institute for Discovery Science (NIDS), eine Organisation zur Erforschung von scheinbar unerklärlichen Phänomenen. Und so führte eins zum anderen: Bigelow kaufte 1996 die Ranch und installierte eine Reihe von Wissenschaftlern auf dem Grundstück. Sie sollten die seltsamen Ereignisse aufzeichnen und deren Ursache ergründen.

Doch 2004 wurde NIDS plötzlich aufgelöst. Die Angelegenheit ging fast vergessen – bis im Jahr 2017, genauer am 16. Dezember, die «New York Times» einen aufsehenerregenden Artikel veröffentlichte.

Darin wird enthüllt, dass das US-Militär jahrelang UFO-Sichtungen erforscht hat. Es finanzierte eine Reihe von internen und externen Projekten mit insgesamt 22 Millionen US-Dollar. Der Go-To-Guy des Pentagons war Robert Bigelow.

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Die Aufnahme stammt von der Kamera eines US-Kampfjets und soll ein unbekanntes Flugobjekt zeigen. Die Geschichte dazu gibt es hier. Bild: ho

Gemäss der Zeitung soll er ab 2007 mehrere Millionen Dollar an US-Steuergeldern erhalten haben, um mit offiziellem Auftrag nach Aliens und Ufos zu suchen. Und das tat er auch auf der ehemaligen Sherman-Ranch in Utah.

Der kugelsichere Wolf

Terry Sherman untersucht einen mysteriösen Kreis im gefrorenen Boden. Bild: Jeremy Corbell

Die Geschichte beginnt im September 1994, als die Familie Sherman vollbeladen die staubige Strasse zur Ranch fuhr, die ihr neues Zuhause werden sollte.

Die Familie lud gerade Umzugskisten von ihrem Pick-up. Es regnete leicht und ein dünner Nebel hing über dem grünen Streifen Weideland, der von schroffen Felshügeln umgeben war. Terry Sherman fiel plötzlich ein hundeähnliches Tier auf, das sich aus einer Entfernung von rund 100 Metern auf sie zubewegte. So beschreibt es der NIDS-Forscher Colm Kelleher in seinem 2005 veröffentlichten Buch «The Hunt for the Skinwalker».

«Was ist das?», murmelte Sherman und liess die Kiste stehen. Er ging einige Schritte über das Gras und formte die Hände zum Sichtschutz. «Ein Kojote ist das nicht, dafür ist es zu gross», sagte er und schaute zu seiner Ehefrau Gwen, die neben dem Pick-up stehengeblieben war. Ihre Kinder Teril und Kacie sassen auf der Ladefläche. Nun streckten sie ihre Köpfe über die Umzugskartons.

Erst jetzt realisierten sie seine enorme Grösse: Die Schnauze des Tiers war auf Höhe von Terrys Brust.

Das Tier ging auf allen Vieren, hatte graues Fell und einen grossen Kopf. So viel konnten sie erkennen. Und es kam näher. In einer S-förmigen Linie trottete es heran. Schliesslich blieb es wenige Meter vor dem Ehepaar stehen und schaute sie mit eindringlichen, blauen Augen an.

Erst jetzt realisierten sie seine enorme Grösse: Die Schnauze des Tiers war auf Höhe von Terrys Brust. Es war ruhig, deshalb dachten sie, es handle sich um einen zahmen, wolfsähnlichen Hund, der irgendwo weggelaufen war.

Sie streichelten ihm über den Kopf. Doch gerade als Gwen ihre Kinder zu sich rufen wollte, rannte er davon, in Richtung des Viehgeheges. Dort hatte Terry Stunden zuvor die ersten Kälber seiner wertvollen Angus-Rasse abgeladen.

Ufo Skywalker Sherman Bigelow

Der Eingang zur Sherman-Ranch. Bild: Jeremy Corbell

Der Hund war plötzlich wie verwandelt: Er hechtete zu einem der Jungtiere, das neugierig seinen Kopf durch die Gitterstäbe streckte und packte es an der Schnauze. Mit wuchtigen Bewegungen versuchte er, das brüllende Kalb durch die Gitterstäbe zu zerren.

Die Shermans waren erst starr vor Schock. Dann reagierte Terry: Er schnappte sich einen grossen Stock, lief auf den Wolf zu und schlug ihn mehrmals. Doch das Tier blieb unbeeindruckt. Es schien, als würde es die Schläge gar nicht spüren.

Terry lief zurück zum Jeep und wühlte auf der Ladefläche nach einer Box. Er öffnete sie und holte einen grossen Revolver daraus hervor. Er rannte zurück zum Tier und feuerte aus kurzer Entfernung mehrere Kugeln auf den Wolf ab. Doch auch sie hatten keine Wirkung: Terry sah zwar die Einschläge im Fell, doch das Tier reagierte nicht auf sie.

Die Wucht der Gewehrkugeln liessen das Tier zwar zusammenzucken, doch auch sie schienen es nicht zu verletzen. Terry schüttelte den Kopf. Er konnte nicht glauben, was er da sah.

Terry drehte sich um und wies seinen Sohn an, ihm im Wohnhaus das Gewehr zu holen. Es war ein grosskalibriges Jagdgewehr, das selbst einen Bullen stoppen würde. Terry zielte auf die lebenswichtigen Organe und den Kopf des Wolfs und schoss mehrmals. Die Wucht der Geschosse liessen das Tier zwar zusammenzucken, doch auch sie schienen es nicht zu verletzen. Terry schüttelte den Kopf. Er konnte nicht glauben, was er da sah.

Dann liess das Monster plötzlich vom sterbenden Kalb ab. Es drehte sich zu den schockierten Shermans um, funkelte sie mit seinen eiskalten Augen an und trottete davon.

Unheimliche Kräfte

Auf dem Grundstück der Skinwalker-Ranch Bild: Hunt for the skinwalker

In den Wochen darauf tauchte der Riesenwolf immer wieder am Rande der Farm auf. Die Shermans wollten herausfinden, um was es sich bei diesem Tier handelte, doch ihre Nachforschungen verliefen ins Leere: Niemand vermisste einen solchen Hund, und Wölfe gab es in diesem Teil von Utah schon seit Jahrzehnten nicht mehr.

Als Monate später ein Forscher des National Institute for Discovery Science die Shermans nach Details zum Aussehen des Tiers befragte und ihnen dabei eine Reihe von Bildern von hundeartigen Tieren zeigte, war sich das Ehepaar schnell einig: Sie zeigten auf die Zeichnung eines Dire-Wolfs, einer amerikanische Wolf-Spezies, die vor rund 10 000 Jahren ausgestorben war. Der Wolf verschwand schliesslich für immer, doch die bizarren Begegnungen gingen weiter.

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Der Dire-Wolf im Grössenvergelich mit dem Menschen. Bild: Wikipedia

In den folgenden Wochen wurde die Familie von einer Vielzahl seltsamer und unheimlicher Phänomene geradezu terrorisiert. Die Shermans sahen Ufos in allen Variationen – von klassischen fliegenden Untertassen über Lichtkugeln bis hin zu fliegenden viereckigen Blöcken, wie Colm Kelleher berichtete.

Zudem spukte es in ihrem Haus: Gegenstände verschwanden urplötzlich und tauchten an ungewöhnlichen Orten wieder auf, Türen wurden von einer unsichtbaren Kraft auf- und zugeschlagen, und nachts waren oft Schritte auf der Veranda zu hören, obwohl da niemand zusehen war.

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Terry Sherman 1996 auf seinem Grundstück.

Bisweilen trieben sich auch wieder fremdartige Tiere auf dem Weideland herum: Terry Sherman erzählte von hyänenartigen Raubtieren und grossen bunten Vögeln – es waren Tiere, die man vielleicht in den tropischen Steppen Afrikas, aber nicht in einem wüstenhaften Landstrich im Herzen Nordamerikas vermuten würde.

Die Erscheinungen wiederholten sich selten, stattdessen kam immer Neues hinzu, und es schien, als wolle der Verursacher der Phänomene herausfinden, was die Familie am ehesten in den Wahnsinn trieb.

Die Nerven der Familie lagen blank, nachts schliefen sie nur noch gemeinsam im selben Raum, hält Kelleher in seinem Buch fest. Es musste sich etwas ändern, und so wandten sich Terry und Gwen an die Öffentlichkeit. Sie benötigten Hilfe für ihr höchst ungewöhnliches Problem, und das so schnell wie möglich.

Katz- und Mausspiel

Verlassenes Häuschen auf dem Sherman-Grundstück.

Wenige Wochen nach dem Erscheinen des Artikels in der «Deseret News» blätterte der Virenforscher Colm A. Kelleher durch die neue Ausgabe des «Nature», einer der renommiertesten Wissenschafts-Fachzeitschriften weltweit. Bei den Stellenanzeigen fiel ihm ein Inserat auf. Es stammte von einer Organisation namens National Institute for Discovery Science oder kurz NIDS.

«Ich hatte noch nie von NIDS gehört», sagte Kelleher 2006 im Online-Podcast «Binnall of America». Kaum einer war näher dran und kennt die Geschichte rund um die Skinwalker-Ranch besser. Doch darüber reden will er heute offenbar nicht mehr. Auf Interviewanfragen von watson reagierte er nicht.

Der Mikrobiologe aus Irland, der einst in Dublin in Biochemie und Philosophie promovierte, arbeitete zu dieser Zeit in einer Forschungseinrichtung in Denver. Das NIDS suchte einen Manager für ein Projekt, bei dem es um die «Herkunft und die Evolution von Bewusstsein im Universum» ging, erinnerte sich Kelleher. Und da er sich für die Grenzwissenschaften interessierte und eine neue Herausforderung suchte, bewarb er sich für die Stelle.

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Das NIDS-Team: Virenforscher Colm A. Kelleher leitete die Forschungsgruppe NIDS. Bild: skinwalkerranch.com

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Astrophysiker Eric W. Davis. Bild: skinwalkerranch.com

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Ingenieur Harold «Hal» Puthoff. Bild: Twitter

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Ex-Armee-Lieutenant John B. Alexander. Bild: wikipedia

Wenige Wochen später, im September 1996, stand er erstmals auf der ehemaligen Sherman-Ranch in Utah. Kelleher hatte den Posten erhalten und war nun Leiter der Forschungsgruppe NIDS, die im Auftrag von Robert Bigelow versuchen sollte, die Ursache der seltsamen Phänomene auf der Ranch zu ergründen.

Nebst Kelleher waren im NIDS-Team der Astrophysiker Eric W. Davis, der für die NASA an neuartigen Antriebstechnologien arbeitete, der Ingenieur Hal Puthoff, der in den 70er- und 80er-Jahren am Stanford Research Institute ein CIA-Programm zur Erforschung von übersinnlichen Kräften wie Gedankenlesen führte, der Ex-Armee-Lieutenant John B. Alexander, der ebenfalls für die CIA an geheimen Programmen zu grenzwissenschaftlichen Themen teilnahm, sowie der inzwischen verstorbene Veterinärmediziner George Onet, der sich mit ungeklärten Fällen von Viehtötungen befasste.

Im Rücken hatte NIDS einen wissenschaftlichen Beirat, eine Art Aufsichtsorgan, das aus internen und externen Wissenschaftlern bestand. Ihre Aufgabe war es, alle paar Wochen die Aufzeichnungen der NIDS-Forscher unter die Lupe zu nehmen, Labortests in Auftrag zu geben und Vorschläge für neue Forschungsansätze zu machen. Im Beirat sassen unter anderem der französische Astronom und UFO-Experte Jacques Vallée und der Ex-Astronaut Edgar Mitchell, der sich nach seiner Mondlandung 1971 zunehmend grenzwissenschaftlichen Interessen widmete.

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Edgar Mitchell war der sechste Mann auf dem Mond. Bild: Nasa

Auch Jessica Utts, eine Statistik-Professorin von der University of California, war in der Aufsichtsgruppe. «In den Sitzungen diskutierten wir mögliche Erklärungen für die Phänomene», sagte Utts im Interview mit watson. «Die Gruppe hatte Mitglieder aus ganz unterschiedlichen Disziplinen, zum Beispiel Physiker, Psychologen, Veterinärmediziner und Luftfahrtfachleute.» Doch konkrete Beweise aus der Ranch wurden der Gruppe nie vorgelegt.

Utts beschäftigt sich seit 1986 mit Forschungen im Grenzbereich und arbeitete zeitweise mit Puthoff am Stanford Research Institute, um im Rahmen eines CIA-gesponserten Programms parapsychologische Experimente statistisch auszuwerten. «Durch diese Arbeit lernte ich schliesslich Robert Bigelow kennen», erzählte sie. «Er suchte Wissenschaftler für den Beirat seiner neuen Organisation NIDS. Das interessierte mich. Anfangs ging es um ähnliche Themen wie beim Stanford-Programm, doch bald verschob sich der Fokus zu UFOs und einer Ranch, auf der es angeblich spukte.»

Die Legende des Skinwalkers

Darstellung eines Skinwalkers. Bild:

NIDS-Studienleiter Kelleher und sein Team verbrachten jeweils 6 bis 7 Tage am Stück auf der Ranch. Sie versuchten mit verschiedensten Geräten und Methoden an Beweise zu gelangen: Mit Videokameras an neuralgischen Punkten, mit Hunden – sie fanden heraus, dass diese die Phänomene frühregistrierten –, mit Aussichtstürmen, mit Radargeräten, Strahlen- und Magnetfeldmessern, Nachtsichtgeräten und Infrarotkameras.

Kelleher ist überzeugt davon, dass die Shermans die Wahrheit sagten. «Wir haben untersucht, ob das Ganze ein Schwindel sein könnte», sagte er in Interviews. «Wir konnten das sehr bald ausschliessen. Die Shermans hätten auch kein Motiv gehabt: «Sie verloren durch die mysteriösen Tötungen rund einen Drittel ihres Viehbestandes und damit viel Geld.»

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Der Zugang zur Ranch ist heute untersagt.

Die Familie zog zwar weg von der Ranch, doch Terry blieb Ranch-Manager. «Er fühlte sich in seinem Stolz verletzt und wollte herausfinden, was mit seiner Familie geschehen war. Für uns war das gut, denn wir wollten unbedingt ähnliche Bedingungen schaffen wie zu der Zeit, als die Familie noch auf der Ranch lebte.»

Die Shermans waren auch nicht die einzigen im Umland der Ranch, die von solchen unheimlichen Begegnungen berichteten. «Das geht mindestens 60-Jahre zurück», sagt Kelleher. UFO-Sichtungen und Viehverstümmelungen sowie Meldungen über seltsame Tier-Erscheinungen, darunter Bigfoots und Riesenwölfe, seien lange vor der Ankunft der Shermans in der Gegend berichtet worden.

«Es gab aber auch Nachbarn, die in ihrem Leben noch nie etwas Aussergewöhnliches gesehen hatten.»

Und der Fokus lag offenbar auch nie auf der Ranch. Dies schreibt der Lokalhistoriker Frank Salisbury in seinem Buch «The Utah UFO Display». Salisbury untersuchte ab den 70er-Jahren hunderte von UFO-Sichtungen in der Region.

Er befragte auch die Nachbarn der Shermans. «Einige hatten Sichtungen und Erlebnisse, vor allem Ufos wurden beobachtet. Es gab aber auch Nachbarn, die in ihrem Leben noch nie etwas Aussergewöhnliches gesehen hatten.»

Oder sie wollten nicht darüber sprechen. Einige der Nachbarn waren Mitglieder des Yuta-Stammes, amerikanische Ureinwohner, deren Vorfahren einst über das Gebiet geherrscht hatten. Und diese Ureinwohner hatten bestimmte Tabus, also Themen, über die sie nie oder nur mit bestimmten Menschen sprachen.

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Indianer des Yuta-Stammes um 1904.

Eines dieser Themen ist der Skinwalker. Dabei handelt es sich um eine Art Zauberer, der sich in Tiere verwandeln und danach Morde und andere Untaten begeht. Und die Sherman-Ranch, so glaubten viele Yuta-Indianer, lag auf dem Pfad eines Skinwalkers.

Waren solche Formwandler die Ursache für die unheimlichen Phänomene? Oder lief es eher umgekehrt, sodass die bizarren Ereignisse die Ureinwohner einst zur Skinwalker-Legende inspiriert hatten?

Jedenfalls gingen die Phänomene – so berichteten es die Forscher – auf der Ranch nach dem Einzug des NIDS weiter.

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41
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    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 31.07.2019 14:23
    Highlight Highlight Ein grosses wolfähnliches Tier, welches schon lange ausgestorben ist und mit einem Gewehr nicht getötet werden kann. Wenn das nicht ein Fake/HOAX ist.
  • Alienus 31.07.2019 12:34
    Highlight Highlight Wir sind schon längstens unter euch.
  • Spooky 31.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Seltsam, sehr seltsam!
    • Mia_san_mia 31.07.2019 22:13
      Highlight Highlight Ja das ist es... Meinst Du, da ist etwas dran?
    • Spooky 01.08.2019 08:36
      Highlight Highlight @ Mia

      In diesem Fall weiss ich es nicht.
      Aber im Allgemeinen gilt für mich:

      "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio."

      (Shakespeare)
  • King33 31.07.2019 08:55
    Highlight Highlight Wieso verwundert es mich nicht, dass diese Märchen aus Utah stammen? 🤔😂
  • Zweiundvierzig 30.07.2019 22:34
    Highlight Highlight by XKCD
    Benutzer Bild
  • Randalf 30.07.2019 22:01
    Highlight Highlight
    Seltsam, aber so steht es geschrieben.🧟‍♂️👽👻
  • Morgenroth 30.07.2019 21:37
    Highlight Highlight Der Farmer verlor einen Drittel seines Viehbestandes - und niemand hat die Bissspuren an den Kadavern untersucht oder gar DNA-Proben genommen?
    Sonderbar, denn bei uns wird das bei jedem gerissenen Schaf gemacht - egal: in unserem mentalen Mittelalter kommt die Vernunft nicht an gegen die Macht der Mythen!
    • DemonCore 30.07.2019 23:14
      Highlight Highlight Keine Ahnung wie dieser Artikel zusammengeschustert wurde. Ich habe mal etwas gegoogelt und las nichts von 1/3.

      http://www.skinwalkerranch.org/

      Ein Interview mit Sherman in einer Esoterik-Zeitschrift von 1997 listet 3 (drei) Vorfälle von Tier-Verstümmelungen auf, die übrigens ein weltweit vorkommendes Phänomen sind.
    • christoph kummer 31.07.2019 19:04
      Highlight Highlight Der Drittel des Viehbestandes ist eine Aussage von Kelleher aus einem der Podcasts. Ich glaube aber auch, dass es unterschiedliche Angaben gab...
  • DemonCore 30.07.2019 21:19
    Highlight Highlight Hotspots in der Schweiz für UFOs sind, es sollte niemanden überraschen, das Zürcher Oberland und das Emmental, da wo auch viele Sekten sich breit machen.
    • Randalf 30.07.2019 21:59
      Highlight Highlight
      Im Oberland auch die Freikirchen und psychiatrischen Kliniken.🤔
  • DocShi 30.07.2019 21:07
    Highlight Highlight Also vielleicht liegt es nur an mir aber alle vier Männer sehen irgendwie.... Äh.. Sagen wir.... Äh.... Nerdig und... Äh.. Leichtgläubig aus.

    Oh, und Nur in Amerika landen UFOs und Ausserirdische. Abgesehen von Kornkreisen natürlich.
  • Sharkdiver 30.07.2019 21:01
    Highlight Highlight Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

    Im Ernst, hat NIDS jemals etwas selbst sehen oder aufzeichnen können? Wohl nicht, und darum sind es wohl Geschichten wie die von Nessie.

    Wieso wird eigentlich nicht darauf eingegangen was genau NIDS feststellen konnte?
  • Hardy18 30.07.2019 20:52
    Highlight Highlight Wenn ich ein Tier begegne, was unbekannt und so gross ist, dass es mich mit seinem Fleischfressergebiss mit einem Biss verletzen könnte, hole ich bestimmt meine Kinder dazu 🤦🏼‍♂️

    Die ganze Geschichte ist von Anfang an erstunken und erlogen.

    Sie sollten vielleicht mal überlegen ob ihr Selbstgebrannter ihnen wirklich noch gut tut 😂
    • Sharkdiver 31.07.2019 08:21
      Highlight Highlight Vorallem würde ich ein Wolfsähnliches Tier mit Blauen Augen einfach mal streicheln. Und wenn es mein Kalb reisst und es imun gegen Pistolenkugel ist, würde ich auch locker flockig daneben stehen bleiben und mein Kind mein Gewehr holen lassen um weiter zu ballern.
  • Werni@1001 30.07.2019 20:39
    Highlight Highlight Schon komisch, dass solche haarsträubenden Storys immer wieder und beinahe ausschliesslich aus den USA berichtet werden... That‘s all bussshit!
    • Bartli, grad am moscht holä.. 31.07.2019 01:43
      Highlight Highlight Nö die gibts eigentlich überall auf der welt. Viele kulturen sprechen nicht darüber, oder haben nicht den medialen zugang oder interesse es mit der ganzen welt oder gar der regierung zu teilen. Je nach dem wird es als so selbstverständlich betrachtet, dass man da nicht gross drüber reden muss.
      Ich war leider nicht dabei, kann also nichts über den wahrheitsgehalt sagen 😉 wen man es in das reich der mythen einordnet findet man weltweit solche geschichten und nicht wenige!
  • rothi 30.07.2019 19:47
    Highlight Highlight Wenns um UFOs und aliens geht ist skeptiod.com immer meine erste Lektüre:
    https://skeptoid.com/episodes/4621
    • LeChef 30.07.2019 21:41
      Highlight Highlight Sehr lesenswerter Text, danke!
    • LeChef 30.07.2019 21:51
      Highlight Highlight Hier auch noch einer zur Ranch: https://skeptoid.com/episodes/4321

      „In paranormal literature about Skinwalker Ranch, much is often made of the fact that the Sherman family lasted only 30 months on the property before leaving, ostensibly due to all the paranormal activity. The Shermans themselves have never given this as the explanation: True, they'd lived there only 30 months, but then Robert Bigelow knocked on their door with his enormous checkbook, and bought it from them. Their stay was short because Bigelow bought them out, not because they were driven away by UFOs or monstrous creatures“
    • christoph kummer 31.07.2019 19:03
      Highlight Highlight Skeptoid ist leider eher oberflächlich, aber als Einstieg in ein kontroverses Thema sicherlich geeignet.
  • stevemosi 30.07.2019 18:55
    Highlight Highlight Teil 2, 3 & 4. JETZT! 😉
  • DemonCore 30.07.2019 17:18
    Highlight Highlight Kein einziger Beweis. Dafür viele vermischte Stories. Selbst wenn ein Teil dieser Behauptungen und Ereignisse zutrifft, deutet nichts per se auf einen ausserirdischen Ursprung hin. Warum sollten Ausserirdische sich für eine Farm im Südwesten der USA interessieren? Nach dem sie Lichtjahre durch die Galaxie gereist sind und eine bewohnte Welt entdeckt haben? Leute die dauernd von Aliens und Ufos faseln haben keine Ahnung wie leer das Universum ist und wie unwahrscheinlich es ist, dass zwei Spezies von verschiedenen Welten je aufeinander treffen werden.

    Viele UFOs auf mil. Videos sind opt. Phän.
  • NudelBürste 30.07.2019 16:59
    Highlight Highlight Da ist wohl mal einem Hippie ein DMT Tank explodiert oder Literweise LSD ausgeleer....
  • Simon Probst 30.07.2019 16:35
    Highlight Highlight Robert Bigelow - eine fast so intressante Person, wie Bob Lazar - weiss eigentlich jemand wie man den Film um Bob Lazar, Area 51 in der Schweiz schauen kann?
    • W.W. 30.07.2019 16:53
      Highlight Highlight Netflix ;) gestern geschaut. Interessanter Film und um einiges besser gemacht als die Dinge die man sonst von Bob Lazar findet. Der Film wirft Fragen auf und hinterlässt ein unangenehmes Gefühl.
    • SomeoneElse 30.07.2019 17:05
      Highlight Highlight Netflix? Dort hats jedenfalls irgend so ein Bob Lazar Film
    • DemonCore 30.07.2019 17:57
      Highlight Highlight Ist Bob Lazar nicht ein verurteilter Verbrecher und hat nie auch nur einen einzigen Beweis vorgelegt? Nicht für seine angebliche universitäre Ausbildung, noch für seine angebliche Mitarbeit an angebliche UFO-Forschungen? Bei JRE hat er auch eine ganz schwache Falle gemacht. Joe ist jetzt echt nicht der schärfste Spürhund, aber als er auch nur eine annähernd technische Frage stellte hat Lazar eine Migräne vorgeschützt und konnte sich an nichts erinnern.

      Ein Hochstapler wie tausend andere. Kürzlich hat sich tragischerweise eine dt. Hochstaplerin und angebliche Jüdin das Leben genommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moretti 30.07.2019 16:31
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • JonathanFrakes 30.07.2019 17:03
      Highlight Highlight Genau so war es😉

      Ihr Jonathan Frakes
  • Vinc 30.07.2019 16:30
    Highlight Highlight Ich habe bei meinem letzten Waldspaziergang ein Lebkuchenhaus gesehen. Mein Hund hat es auch frühregistriert und es aufgefressen bevor ich ein Foto machen konnte.
  • Snowy 30.07.2019 16:17
    Highlight Highlight Mag sein, dass sich alles so zugetragen hat, was mich einfach bei solchen Dingen immer skeptisch macht, ist dass niemand ein deutliches (!) Foto von der Erscheinung machen konnte...

    Wie auch immer: Ich freu mich auf Teil 2.

    Bis dahin, empfehle ich die Lektüre dieses Artikels. Am besten in einer weit abgelegenen, alten Aalphütte:
    https://www.vice.com/de/article/mg78qx/das-djatlow-mysterium-ist-das-bizarrste-ungeloeste-raetsel-der-sowjetunion-152

    https://www.n-tv.de/leute/dvd/Das-Unglueck-am-Djatlow-Pass-55-Jahre-ungeloest-article12025596.html



    • Ikarus 30.07.2019 16:47
      Highlight Highlight Snowy das kann man heute sagen aber 1996? Da war kodak noch das mass aller dinge, da hatte nicht jeder immer und überall ein fotogerät;)

      Der djatlow vorfall ist ebenfalls interessant, schade waren die sowjets nicht an einer aufklärung interessiert, dann wär wohl das Mysterium schon gelöst
    • D(r)ummer 30.07.2019 16:51
      Highlight Highlight Ich krieg jetzt noch Hühnerhaut wenn ich mich an den Moment (in einer Doku) erinnere, als ein Archivar das Negativ dieses Wesens hervorkramt.
    • Snowy 30.07.2019 16:53
      Highlight Highlight @Ikarus:

      Eben!

      Schon sehr seltsam, dass all diese Sichtungen seit der Überall-Verfügbarkeit von guten Kameras (also seit ca. 2010) nicht mehr oft vorkommen.
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