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Er war bessesen von Jodie Foster: Reagan-Attentäter kommt nach 35 Jahren frei

John Hinckley junior verübte vor 35 Jahren ein Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan. Nun soll er aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen werden, dann wohnt er bei seiner Mutter.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Er ist der Mann, der auf den US-Präsidenten Ronald Reagan schoss. Nun – 35 Jahre später – soll John Hinckley junior aus der Haft entlassen werden. Laut Gerichtsbeschluss stellt er keine Gefahr mehr für sich selbst oder andere Menschen dar. Nach seiner Entlassung soll er zu seiner Mutter nach Williamsburg in Virginia ziehen dürfen.

FILE - In this Nov. 18, 2003 file photo, John Hinckley Jr. arrives at U.S. District Court in Washington. A judge says Hinckley, who attempted to assassinate President Ronald Reagan will be allowed to leave a Washington mental hospital and live full-time in Virginia.  (AP Photo/Evan Vucci, File)

John Hinckley junior.
Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Hinckley feuerte am 30. März 1981 auf Reagan, als der damalige US-Präsident gerade das Hilton Hotel in Washington verliess. Zum Zeitpunkt des Attentats war Hinckley 25 Jahre alt und von Jodie Foster besessen. Die Schauspielerin war 1976 mit «Taxi Driver» berühmt geworden, Martin Scorseses Drama von einem Psychopathen, der einen Politiker verfolgt. Um Fosters «Respekt und Liebe» zu gewinnen, wollte er den Präsidenten ermorden.

Der Republikaner wurde schwer verwundet und verlor fast die Hälfte seines Blutes. Eine Kugel hatte sein Herz nur um Millimeter verfehlt. Drei weitere Menschen wurden verletzt, darunter Reagans Pressesprecher James Brady.

Hinckley wurde 1982 wegen geistiger Unzurechnungsfähigkeit für nicht schuldig erklärt und sass seitdem in einer geschlossenen Heilanstalt.

Der heute 61-Jährige soll am 5. August die staatliche Psychiatrie in Washington verlassen dürfen. Einmal im Monat müsse er seinen behandelnden Arzt in der US-Hauptstadt aufsuchen, so die Auflage. Ausserdem müsse er den staatlichen Sicherheitsdienst informieren, wenn er diese Reise antrete.

vek/Reuters

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