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Cops feuern in Kalifornien mehr als 33 Schüsse auf Verdächtigen ab

US-Polizisten haben im kalifornischen Lynwood einen bewaffneten Mann erschossen. Der Tod des Afroamerikaners löst Kritik aus, denn ein Video zeigt: Die Beamten feuerten noch auf den 28-Jährigen, als der bereits auf dem Boden lag.

14.12.15, 08:05


Ein Artikel von

In this image made from security video footage provided by the Los Angeles County Sheriff, a man, right, walks with a gun in his hand Saturday, Dec. 12, 2015 in Lynwood, Calif. Two deputies fired 33 bullets at the man after he refused to drop the gun and walked across a busy street to a filling station where a family was pumping gas, homicide Cpt. Steven Katz said. He died at the scene Saturday morning. Authorities released the video Sunday in response to questions about why they continued to fire on the man after he fell to the pavement. (Los Angeles County Sheriff via AP)

Exzessive Polizeigewalt made in USA.
Bild: Los Angeles County Sheriff

In Südkalifornien haben Polizisten einen bewaffneten Afroamerikaner erschossen. Nach Angaben der US-Behörden weigerte sich der Mann, seine halbautomatische Pistole fallen zu lassen. Der 28-Jährige war demnach mit der Waffe in der Hand in der Nähe einer Tankstelle in Lynwood nahe Los Angeles unterwegs.

Laut Polizei gingen zuvor in der Notrufzentrale mehrere Anrufe ein, dass ein Bewaffneter auf einer vielbesuchten Strasse unterwegs sei. Der Mann soll auch geschossen haben.

Ein Video, das dem Sender KTLA zugespielt wurde, zeigt, wie zwei Polizisten auf den Mann schiessen. Er geht zu Boden und versucht offenbar, in Sicherheit zu robben – da eröffnen die Beamten das Feuer erneut. Der 28-Jährige starb noch am Tatort.

Der Fall löste erneut Kritik an den amerikanischen Sicherheitskräften aus und stellte das Handeln der Polizisten in Frage. Nach dem Tod des 28-Jährigen protestierten einige Menschen vor der Polizeistation und am Tatort. Sie warfen den Beamten vor, übermässig Gewalt eingesetzt zu haben.

Die Polizei des Los Angeles County versprach am Sonntag, den Fall zu untersuchen. Man verstehe zwar, dass der Gebrauch tödlicher Gewalt viele Fragen aufwerfe, so ein Sprecher. Eine Aufklärung des Vorfalls bedürfe jedoch auch Zeit.

gam/Reuters/AP

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tatwort 14.12.2015 10:28
    Highlight Persönlich bin ich gegen das Waffentragen - bei den Amis scheint das etwas anders zu sein. Die Konsequenzen des Waffentragens können aber, je nach Hautfarbe, sehr verschieden sein, wie dieses Video zeigt:

    5 0 Melden
  • schäffchoch 14.12.2015 09:02
    Highlight sicher ist sicher
    4 1 Melden

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