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Democratic U.S. presidential candidate and former Secretary of State Hillary Clinton (L) and rival candidate U.S. Senator Bernie Sanders (R) speak simultaneously at the NBC News - YouTube Democratic presidential candidates debate in Charleston, South Carolina January 17, 2016. REUTERS/Randall Hill

US-Demokraten Clinton und Sanders: «Höchst unredlich».
Bild: RANDALL HILL/REUTERS

TV-Duell mit Clinton und Sanders: Jetzt zoffen sich auch die US-Demokraten

Die vierte TV-Debatte der US-Demokraten geriet zum Duell zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders: Es ging um Waffen und das Gesundheitssystem. Dann wurde auch noch Bill Clintons Sex-Skandal zum Thema.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die demokratischen Präsidentschaftsbewerber haben sich in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina zu ihrer vierten TV-Debatte getroffen. Im Mittelpunkt standen dabei Hillary Clinton und Bernie Sanders – beide liegen in den jüngsten Umfragen auf den vorderen Plätzen, umso heftiger attackierten sie sich nun.

Clinton warf dem Senator von Vermont vor, zweimal für ein Gesetz gestimmt zu haben, das Waffenverkäufer vor Klagen schützt. Sanders entgegnete, Clintons Umgangston bei dem Thema sei «höchst unredlich». Er habe damals für das Gesetz gestimmt, weil es verhindere, dass die Besitzer von kleinen Waffengeschäften zur Rechenschaft gezogen werden, wenn jemand mit einer Waffe eine Straftat begehe, die sie legal verkauft hätten. Am Samstagabend hatte er sich von dem Gesetz distanziert.

Kurz vor Beginn der Debatte hatte Sanders seinen Plan für eine Reform des Gesundheitssystems vorgelegt. In seinem Eröffnungsstatement sagte er, eine gesundheitliche Versorgung solle «ein Recht für jeden Mann, für jede Frau und jedes Kind sein». Clinton kritisierte Sanders Pläne, da sie zulasten der Mittelschicht gehen würden.

Nicht mehr so friedlich wie zuvor

Die ehemalige Aussenministerin Clinton bemühte sich während der Debatte immer wieder, ihre Nähe zu Präsident Barack Obama zu betonen – und welchen Anteil sie unter anderem am Atomdeal mit Iran habe. Die «New York Times» schrieb über ihren Auftritt, Clinton habe bisher bei keiner Debatte schärfere Worte gewählt.

Ein Thema, das die Politikerin sicherlich gern vermieden hätte, war der weniger rühmliche Abschnitt aus der Biografie ihres Ehemannes: Sanders wurde während der TV-Debatte nach seiner früheren Kritik an Bill Clintons Affäre gefragt. Er sagte nun, das Verhalten des damaligen US-Präsidenten sei «bedauerlich», er wolle sich aber auf Inhalte konzentrieren und «nicht auf Bill Clintons Privatleben». Von Hillary Clinton gab es dazu ein Nicken.

Bislang waren die Debatten der Demokraten – im Gegensatz zu den konservativen Republikanern – recht friedlich verlaufen. Doch inzwischen wird die Zeit knapp, die erste Vorwahl findet am 1. Februar in Iowa statt. Eine Umfrage geht von einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Clinton und Sanders aus, eine andere prophezeit dem Senator von Vermont einen Vorsprung. Der dritte Bewerber, Martin O'Malley liegt bei vier Prozent. Er konnte bei der Debatte kaum punkten. (aar/AP/dpa)

Clinton und Sanders – die TV-Debatte in Bildern

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