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epaselect epa07183442 Central American migrants remain in a shelter at the Sports Center Benito Juarez, in Tijuana, Mexico, 22 November 2018. Dozens of Central Americans from the migrant caravan are faced with the dilemma of pursuing asylum in the USA and Canada or seeking refuge in Mexico.  EPA/MARIA DE LA LUZ ASCENCIO

Protest-Camp vor der amerikanischen Grenze. Bild: EPA/EFE

Protest gegen die USA: Migranten campieren in Mexiko am Grenzübergang



Rund 150 Migranten aus Mittelamerika haben aus Protest gegen die US-amerikanische Asylpolitik in der Nacht auf Freitag vor einem mexikanischen Grenzübergang geschlafen. Die Menschen hoffen auf politisches Asyl in den USA.

4700 Menschen in einer Herberge

Es gehe darum, endlich gehört zu werden, sagte Wilbert Martínez, ein Migrant aus Honduras, am Grenzposten El Chaparral in der Stadt Tijuana. Es müsse bald eine Entscheidung getroffen werden, da die Tausenden Migranten, die auf ihrem angestrebten Weg in die USA derzeit in Tijuana ausharrten, dort nicht einfach bleiben könnten.

In der grössten Herberge in Tijuana sind derzeit rund 4700 Menschen untergebracht. Weitere Tausende Mittelamerikaner sind auf der Flucht vor Gewalt und Armut in ihren Heimatländern in die nordmexikanische Grenzstadt unterwegs. Es wird geschätzt, dass insgesamt rund 10'000 Menschen nach Tijuana wollen.

epa07183441 Central American migrants remain in a shelter at the Sports Center Benito Juarez, in Tijuana, Mexico, 22 November 2018. Dozens of Central Americans from the migrant caravan are faced with the dilemma of pursuing asylum in the USA and Canada or seeking refuge in Mexico.  EPA/MARIA DE LA LUZ ASCENCIO

Bild: EPA/EFE

US-Präsident Donald Trump zeigt sich fest entschlossen, die Migranten nicht in die USA zu lassen. Am Donnerstag drohte er erneut mit einer Schliessung der Grenze zu Mexiko, sollte das lateinamerikanische Land seiner Ansicht nach die Lage nicht unter Kontrolle bringen können.

Zudem hatte er versucht, mit einer Proklamation die Asylregeln zu verschärfen. Demnach sollten Asylverfahren im Falle illegaler Grenzübertritte verweigert werden. Ein Bundesgericht machte Trump aber einen Strich durch die Rechnung und legte die umstrittene Entscheidung erst einmal auf Eis. (tam/sda/dpa)

Tausende Migranten stürmen Grenze zu Mexiko

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Caribepirat 24.11.2018 14:41
    Highlight Highlight Ich weiß der Teufel kein Fan von DT. Aber erstens wie hier geschrieben, jedes Land hat seine Gesetze und die sollen nicht nur auf dem Papier stehen.
    Im weiteren sehe ich das immer wieder in Lateinamerika und der Karibik, das diese sogenannten (W) Emigranten diese Energie in Ihrer Heimat aufwenden würde sich manches verbessern und sich von selbst erledigen.
  • Muselbert Qrate 24.11.2018 06:17
    Highlight Highlight „Es gehe darum, endlich gehört zu werden, sagte Wilbert Martínez, ein Migrant aus Honduras, am Grenzposten El Chaparral in der Stadt Tijuana. Es müsse bald eine Entscheidung getroffen werden, da die Tausenden Migranten, die auf ihrem angestrebten Weg in die USA derzeit in Tijuana ausharrten, dort nicht einfach bleiben könnten.“

    Es wurde bereits eine Entscheidung getroffen, lange bevor Wilbert Martínez sein Zelt aufschlug.. Laut und deutlich!

    Aber ist wohl eine Nebensache...
  • roger.schmid 24.11.2018 00:14
    Highlight Highlight "US-Präsident Donald Trump zeigt sich fest entschlossen, die Migranten nicht in die USA zu lassen. "

    Was für ein heroischer Kampf des golfspielenden, vollgefressenen, Milliardärs gegen ein paar Habenichtse aus Mittelamerika. Applaus, Applaus! 👏 was für ein starker Mann!
  • Miikee 23.11.2018 22:35
    Highlight Highlight Da sind die Wirtschaftflüchtlinge aber auch ein wenig naiv. Was denken sie sich? Das ein Land mal eben 4000+ Menschen aufnimmt...

    Und dann noch eines mit so einem Präsidenten, denn Weg hätten sie sich sparen können.

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