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Bis zu 30 Schüsse bei Vorfall bei Weissem Haus, 1 Person tot

Video: watson/nina bürge

Dutzende Schüsse bei Weissem Haus, 1 Person tot – das wissen wir

In unmittelbarer Nähe des Weissen Hauses haben Sicherheitskräfte Schüsse eines mutmasslichen Angreifers erwidert und diesen dabei getötet. Das ist bisher bekannt.
24.05.2026, 03:1924.05.2026, 09:06

Das ist über den Vorfall bekannt

Die getötete Person, laut US-Berichten ein 21-jähriger Mann, habe eine Waffe aus einer Tasche gezogen und das Feuer eröffnet, daraufhin hätten Beamte zurückgeschossen und den Verdächtigen getroffen, teilte der für die Sicherheit des Präsidenten zuständige Secret Service auf der Plattform X mit. Die Person sei im Krankenhaus für tot erklärt worden.

Auch ein unbeteiligter Passant wurde demnach während des Schusswechsels in der Hauptstadt Washington verletzt. Es blieb zunächst unklar, ob der Verdächtige oder Agenten des Secret Service dafür verantwortlich waren.

U.S. Secret Service Police examine and photograph evidence at a crime scene near the White House, Saturday, May 23, 2026, in Washington. The U.S. Secret Service shot a person near the White House on S ...
Beamte am Ort des Vorfalls nahe des Weissen Hauses.Bild: keystone

Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge am Samstag nach 18 Uhr Ortszeit unmittelbar nordwestlich des Weissen Hauses, wo die Pennsylvania Avenue auf die 17. Strasse trifft. An der Nordseite können Passanten dem Weissen Haus sehr nahe kommen – durch einen Gitterzaun ist die Regierungszentrale dort gut zu sehen.

Reporter, die sich auf dem Gelände des Weissen Hauses aufhielten, berichteten von Schussgeräuschen. Die Bundespolizei FBI bestätigte später, dass Schüsse gefallen waren. Der Sender CBS News berichtete von 15 bis 30 Schüssen.

Vom Sender ABC News hiess es, dass der Nordrasen des Weissen Hauses vom Secret Service nach den Schussgeräuschen geräumt worden sei. Reporter seien angewiesen worden, schnell in den Presseraum des Weissen Hauses zu laufen.

Trump war im Weissen Haus

Ob der mutmassliche Angreifer vorhatte, zum Weissen Haus vorzudringen, blieb unklar. Seine Vorgeschichte (siehe letzter Punkt) deutet aber darauf hin. Zum genauen Motiv für die Schüsse mitten in der Innenstadt von Washington war zunächst nichts bekannt. Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein.

Video: watson/nina bürge

US-Präsident Donald Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls den Angaben zufolge im Weissen Haus auf. Laut Secret Service wurde kein Beamter verletzt. Nach den Schüssen war am Weissen Haus ein grosses Aufgebot der Sicherheitskräfte zu sehen, einzelne Bereiche wurden für Passanten abgesperrt.

Trump hatte im Weissen Haus am Samstag unter anderem Gespräche über ein Abkommen für ein mögliches Ende des Iran-Kriegs geführt.

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Das ist über den Schützen bekannt

Beim getöteten Angreifer handelte sich laut US-Medienberichten um den 21-jährigen Nasire Best. Der Mann litt wahrscheinlich an psychologischen Erkrankungen, dafür gibt es mehrere Indizien und vergangene Ereignisse, die darauf hindeuten. Wie CNN schreibt, traf der Secret Service Best seit Sommer 2025 bereits mehrfach in der Nähe des Weissen Hauses an. Einmal wurde er dabei festgenommen, weil er eine Zufahrt blockiert hatte und anschliessend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Er soll bei der Festnahme im Juni 2025 behauptet haben, dass er« Jesus Christus» sei.

Aus Gerichtsakten geht hervor, dass Best zudem im Juli 2025 Warnschilder ignoriert und einen abgesperrten Bereich beim Weissen Haus betreten hatte. Er habe sich in der Vergangenheit auf dem Gelände des Weissen Hauses «umgesehen» und sich mutmasslich erkundigt, wie er sich Zugang zum Regierungsgebäude verschaffen kann. Best wurde mit einem Näherungsverbot belegt. Der junge Mann war laut dem Bericht scheinbar überzeugt, der Sohn Gottes zu sein. Eine entsprechende Äusserung war auch auf seinen Social-Media-Profilen zu finden – dort drohte er auch mit Gewalt gegen US-Präsident Donald Trump.

So reagiert Trump

Der US-Präsident hat sich nach den Schüssen in seiner unmittelbaren Nähe bei seinen Sicherheitskräften für ihren Einsatz bedankt. «Vielen Dank an unseren grossartigen Secret Service und die Strafverfolgung für ihr schnelles und professionelles Eingreifen heute Abend», schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Der Angreifer habe eine gewalttätige Vergangenheit gehabt und sei «möglicherweise von dem meist geschätzten Bauwerk unseres Landes besessen» gewesen, führte der Präsident aus.

(sda/dpa/con)

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49 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Auster N
24.05.2026 03:39registriert Januar 2022
Trumps Bemühungen die Midterms zu umgehen werden langsam richtig bizarr. Die Frage stellt sich, Midterms oder Trump am Leben. Bin gespannt.
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N. Y. P.
24.05.2026 05:34registriert August 2018
Aha, Donald Trump lässt die Midterms vorbereiten.
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Zeezoo
24.05.2026 04:07registriert Januar 2017
Und von den bis zu 30 Schüssen waren dann wohl bis zu 28 auf die 2 vermeintlichen Angreifer? Krank, so zu denken, aber was in Trumps Murica aktuell abgeht, lässt einen an allem, aber wirklich allem zweifeln! So sad...
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