International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump speaks during a Medal of Freedom ceremony in the East Room of the White House in Washington, Friday, Nov. 16, 2018. (AP Photo/Andrew Harnik)

Donald Trump: Der US-Präsident will seine lukrativen Beziehungen zu Saudi-Arabien nicht aufs Spiel setzen. Bild: AP/AP

Trump veröffentlicht bizarres Statement zum Khashoggi-Mord – und steht zu Saudi-Arabien

Trotz einer möglichen Mitwisserschaft des saudischen Kronprinzen am Mord des Journalisten Khashoggi will US-Präsident Donald Trump das saudische Königshaus nicht zur Rechenschaft ziehen. Die Beziehungen zu Saudi-Arabien sind ihm wichtiger.



*Eine vollständige Übersetzung des Statements befindet sich am Ende des Texts.

«Es könnte sehr gut sein, dass der Kronprinz Kenntnis von diesem tragischen Vorfall hatte – vielleicht tat er es, vielleicht nicht!», hiess es am Dienstag in einer schriftlichen Mitteilung Trumps. Er betonte zugleich: «Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, ein fester Partner Saudi-Arabiens zu bleiben.»

Khashoggi war am 2. Oktober in das saudische Konsulat im Istanbuler Stadtviertel Besiktas gegangen, um Papiere für seine geplante Hochzeit abzuholen, aber nicht mehr herausgekommen. Saudi-Arabien hatte erst nach massivem internationalen Druck eingeräumt, dass der Regierungskritiker dort getötet wurde.

Das saudische Königshaus beteuerte aber stets, selbst nicht in die Ermordung verwickelt gewesen zu sein und nichts von alldem gewusst zu haben. Im Fokus steht dabei vor allem der saudische Kronprinz, Mohammed bin Salman, kurz «MbS» - der starke Mann des Landes.

Hunderttausende Jobs

Die «Washington Post» hatte unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, die CIA sehe Mohammed bin Salman als Drahtzieher hinter dem gewaltsamen Tod Khashoggis. Das US-Aussenministerium hatte zunächst betont, es sei noch keine abschliessende Bewertung zu dieser Frage getroffen worden. Mit Spannung wurde erwartet, wie sich Trump positionieren würde. Er hatte einen «umfassenden Bericht» zu der Ermordung Khashoggis angekündigt, der bis zu diesem Dienstag vorliegen sollte. Nun veröffentlichte er eine kurze schriftliche Erklärung.

Darin preist Trump die Rolle Saudi-Arabiens im Kampf gegen den Terror und die engen wirtschaftlichen Beziehungen des Landes zu den USA. Saudi-Arabien investiere Milliarden in den Vereinigten Staaten und schaffe hier Hunderttausende Jobs. Wenn die USA so töricht wären, diese Verträge mit den Saudis aufzuheben, wären Russland und China die Profiteure, warnte der US-Präsident.

epa07177249 A handout photo made available by the Saudi Royal Palace shows Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman attending the inauguration of the Shura Council new session, in Riyadh, Saudi Arabia, 19 November 2018. According to reports, King Salman condemned the Iranian interference in internal affairs of the regional countries and said the Kingdom would support a political solution to end the conflict in Yemen. The Consultative Assembly of Saudi Arabia, also known as Majlis Ash-Shura or Shura Council, is an advisory council with 50 members all of whom are appointed by the King.  EPA/BANDAR ALGALOUD HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Kann auf Trumps Gefolgschaft zählen: Mohammed bin Salman, Kronprinz Saudi-Arabiens. Bild: EPA/SAUDI ROYAL PALACE

Verbündeter gegen den Iran

«Das Verbrechen an Jamal Khashoggi war ein schreckliches, und eines, das unser Land nicht duldet», heisst es weiter in seiner Erklärung. Die Vereinigten Staaten hätten auch bereits Sanktionen gegen jene verhängt, die in die Tat verwickelt gewesen seien. Der saudische König und der saudische Kronprinz hätten aber vehement zurückgewiesen, von den Mordplänen gewusst zu haben.

Die US-Geheimdienste untersuchten die Informationen zu dem Fall weiter - und möglicherweise habe der Thronfolger von der Ermordung gewusst, erklärte Trump. «Möglicherweise werden wir nie alle Fakten rund um die Ermordung von Herrn Jamal Khashoggi erfahren.» In jedem Fall aber bestehe die Verbindung zum saudischen Königreich. Das Land sei ein grossartiger Verbündeter im wichtigen Kampf gegen den Iran.

Die Erklärung trägt den Titel «America First!» («Amerika zuerst») - und es endet mit diesem Kern-Slogan aus Trumps Wahlkampagne. Der Präsident argumentiert, er handle allein und ausschliesslich im Interesse der Vereinigten Staaten, indem er an den Beziehungen zu Saudi-Arabien nicht rüttle.

Mögliche Tonaufnahmen der Tat

Es gebe Mitglieder des Kongresses, die eine andere Meinung verträten, erklärte Trump weiter. «Und es steht ihnen frei, das zu tun.» Er werde sich Vorschläge aus dem Parlament zum weiteren Vorgehen gerne anhören, aber immer danach handeln, was das Beste für das Land ist.

Saudi-Arabien ist der weltweit grösste Käufer von US-Rüstungsgütern und ein enger Verbündeter des US-Präsidenten. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner pflegt enge Beziehungen zu «MbS». Der Präsident hatte sich mit Kritik an Saudi-Arabien im Fall Khashoggi in den vergangenen Wochen sehr zurückgehalten - und hält nun an dieser Linie fest. Trotz grossem internationalen und zunehmendem nationalen Druck, auch aus den Reihen der Republikaner, eine härtere Gangart gegenüber der saudischen Führung einzuschlagen.

Sieben Wochen nach dem Mord an Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul veröffentliche eine türkische Webseite erstmals mutmassliche Zitate aus den Tonaufnahmen von der Tat. Auf den Bändern sei zu hören, wie der Regierungskritiker ruft: «Lassen Sie meinen Arm los, was denken Sie, was Sie da tun», heisst es in dem Bericht des Mediums «Habertürk», den die grosse Zeitung «Hürriyet» am Dienstag aufgriff. «Habertürk» berief sich auf Quellen aus Sicherheitskreisen.

Die türkische Regierung lanciert über Medien seit Wochen Details zum Mord im Konsulat, die Saudi-Arabien schwer belasten. Der Öffentlichkeit hat sie bisher keinen Zugang zu den Tonaufnahmen gewährt.

*Trumps Statement auf Deutsch:

Amerika zuerst!

Die Welt ist ein sehr gefährlicher Ort!

Das Land Iran ist beispielsweise für einen blutigen Stellvertreterkrieg gegen Saudi-Arabien im Jemen verantwortlich. Es versucht, den zerbrechlichen Versuch der Demokratisierung im Irak zu destabilisieren. Es unterstützt die Terrorgruppe Hisbollah im Libanon und den Diktator Bashar Assad in Syrien (der Millionen seiner eigenen Bürger getötet hat) und vieles mehr. Ebenso haben die Iraner viele Amerikaner und andere unschuldige Menschen im gesamten Nahen Osten getötet. Der Iran erklärt offen und mit grosser Kraft «Tod für Amerika» und «Tod für Israel». Der Iran gilt als der «weltweit führende Sponsor des Terrors».

Andererseits würde sich Saudi-Arabien gerne aus dem Jemen zurückziehen, wenn die Iraner zustimmen würden, zu gehen. Sie würden unverzüglich dringend benötigte humanitäre Hilfe leisten. Darüber hinaus hat sich Saudi-Arabien bereit erklärt, Milliarden von Dollar für den Kampf gegen den radikalen islamischen Terrorismus auszugeben.

Nach meiner stark ausgehandelten Reise nach Saudi-Arabien im vergangenen Jahr stimmte das Königreich zu, 450 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten auszugeben und zu investieren. Das ist ein Rekordbetrag. Es wird Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen, eine enorme wirtschaftliche Entwicklung und viel zusätzlichen Wohlstand für die Vereinigten Staaten. Von den 450 Milliarden Dollar werden 110 Milliarden Dollar für den Kauf von militärischer Ausrüstung von Boeing, Lockheed Martin, Raytheon und vielen anderen groaaen US-Verteidigungsunternehmen ausgegeben. Wenn wir diese Verträge törichterweise stornieren, wären Russland und China die enormen Nutzniesser – und sehr gerne würden sie all dieses neu gewonnene Geschäft übernehmen. Es wäre ein wunderbares Geschenk an sie direkt aus den Vereinigten Staaten!

Das Verbrechen gegen Jamal Khashoggi war ein schreckliches Verbrechen, das unser Land nicht billigt. In der Tat haben wir energische Massnahmen gegen diejenigen ergriffen, von denen bereits bekannt ist, dass sie an dem Mord beteiligt waren. Nach umfangreichen unabhängigen Recherchen wissen wir heute viele Details über dieses schreckliche Verbrechen. Wir haben bereits 17 Saudis sanktioniert, von denen bekannt ist, dass sie an der Ermordung von Herrn Khashoggi und der Entsorgung seiner Leiche beteiligt waren.

Vertreter Saudi-Arabiens sagen, dass Jamal Khashoggi ein «Staatsfeind» und Mitglied der Muslimbruderschaft war, aber meine Entscheidung basiert in keiner Weise darauf - das ist ein inakzeptables und schreckliches Verbrechen. König Salman und Kronprinz Mohammad bin Salman leugnen entschieden jede Kenntnis der Planung oder Ausführung des Mordes an Herrn Khashoggi. Unsere Geheimdienste werten weiterhin alle Informationen aus, aber es könnte durchaus sein, dass der Kronprinz von diesem tragischen Ereignis wusste - vielleicht tat er es, vielleicht nicht!

Allerdings werden wir vielleicht nie alle Fakten über den Mord an Herrn Jamal Khashoggi kennen. Auf jeden Fall bleiben unsere Beziehungen zum Königreich Saudi-Arabien bestehen. Sie waren ein grosser Verbündeter in unserem sehr wichtigen Kampf gegen den Iran. Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, ein fester Partner Saudi-Arabiens zu bleiben, um die Interessen unseres Landes, Israels und aller anderen Partner in der Region zu wahren. Es ist unser oberstes Ziel, die Bedrohung durch den Terrorismus weltweit vollständig zu beseitigen!

Ich verstehe, dass es Mitglieder des Kongresses gibt, die aus politischen oder anderen Gründen in eine andere Richtung gehen möchten – und das können sie tun. Ich werde prüfen, welche Ideen mir vorgelegt werden, aber nur, wenn sie mit der absoluten Sicherheit Amerikas vereinbar sind. Saudi-Arabien ist nach den Vereinigten Staaten die grösste ölproduzierende Nation der Welt. Sie haben eng mit uns zusammengearbeitet und sind sehr auf meine Forderungen eingegangen, den Ölpreis auf einem angemessenen Niveau zu halten – so wichtig für die Welt. Als Präsident der Vereinigten Staaten möchte ich sicherstellen, dass Amerika in einer sehr gefährlichen Welt seine nationalen Interessen verfolgt und Länder, die uns Schaden zufügen wollen, energisch bestreitet. Dies heisst ganz einfach America First!

(cma/sda/reu/dpa)

Fall Khashoggi: Ein Mord mit Konzequenzen

Play Icon

Video: watson

Abonniere unseren Newsletter

75
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Imfall 21.11.2018 06:44
    Highlight Highlight "König Salman und Kronprinz Mohammad bin Salman leugnen entschieden jede Kenntnis der Planung oder Ausführung des Mordes an Herrn Khashoggi."

    Sie leugnen?! 🤯😲🤫

    Übersetzungsfehler, oder ?
    • Favez 21.11.2018 08:45
      Highlight Highlight Yep, "vigorously deny" heissts im Original.
  • milkdefeater 21.11.2018 04:20
    Highlight Highlight Bin ich der einzige, der sich fragt, warum genau die Türkei ständig mit neuen Erkenntnissen zu diesem Thema kommt?
  • schwuppdiwupp 21.11.2018 01:52
    Highlight Highlight ein weiterer Beweis,dass Herr Trump nicht gerade das beste Händchen bei seiner Auswahl von Freunden. kann folgende Doku Serie aus Holland sehr empfehlen

    Play Icon
  • TodosSomosSecondos 21.11.2018 00:05
    Highlight Highlight Für einmal ist Trump nicht schlechter als Obama, Bush Jr., Clinton vor ihm...
  • Imnon 20.11.2018 23:49
    Highlight Highlight Wenn ich zwischen China, Saudi-Arabien und Russland wählen müsste, würde ich mich für China entscheiden. Nicht weil sie in absehbarer Zeit Weltmacht Nummer Eins sein werden. Sondern vor allem, weil sie jetzt ebenso schnell, wie sie ihr Land verdreckt haben, alles in den Umweltschutz stecken und mit nachhaltigen Projekten den Rest der Welt überholen. Die geplante Waldstadt ist nur eins unter vielen Beispielen dafür.
    Den Saudis und den Russen trau ich nicht zu, die Welt zu führen, den Chinesen schon.
    Bei der Wahl zwischen mehreren Übeln ist China in dem Trio das kleinste.
    • swisskiss 21.11.2018 08:28
      Highlight Highlight Imnon: Das wirklich Tragische ist, dass selbst das "kleinste aller Uebel" immer noch schlecht genug ist für die Weltgemeinschaft. Aber noch trauriger ist der Fakt, dass je nach Interessenlage, sich die grossen Uebeltäter in der Rolle des Grössten fleissig ablösen. Und da gehört die USA genauso in den Kreis der Schädlinge.

      Da spielt es keine wesentliche Rolle, welcher Dominator den Takt vorgibt.
  • reconquista's creed 20.11.2018 23:37
    Highlight Highlight Einfach nur zum Übergeben!
    Da schämt man sich doch in Grund und Boden, der westlichen Zivilisation anzugehören.
    Geld über alles - Ethik egal, und ausgerechnet diese Leute / dieses Land brüstet sich wenn immer möglich damit gute Christen zu sein...
    Komplett abstossend!
  • derEchteElch 20.11.2018 23:36
    Highlight Highlight Nun, das hätte er nicht tun sollen.

    America First heisst auch, dass die eigenen Werte, Gesetze und die Rechtstaatlichkeit nicht hintergangen werden. Mit dieser Aussage hat Trump die Bekenntnis zum Rechtstaat verraten..

    ..und so die Werte der gesamten westlichen Welt..
  • ... hm 20.11.2018 22:48
    Highlight Highlight Ich denke bei jedem Tanken: Die Saudis haben schon ein schönes Leben. Die ganze mobile Welt schiebt ihnen noch so gern ihr Benzingeld in den Hintern und damit kaufen sie sich dann den Hintern von wem sie gerade wollen (in diesem Falle ist es halt der Präsident der USA).

    Schlussendlich sind es wir alle, die diese Art Menschen und ihr verdorbenes Gedankengut alimentieren.
  • Jesses! 20.11.2018 22:23
    Highlight Highlight Eines muss man dem Mann lassen: Er zieht einfach sein Ding durch. Hauptsache die Deals stimmen. Eiskalt, empathielos und über Leichen gehend. Andere machen es genauso. Einfach ohne Lärm. Das muss er noch lernen, dann wird alles gut.
  • p4trick 20.11.2018 22:22
    Highlight Highlight Trump ist wenigstens ehrlich und transparent, aber alle anderen Staaten machen dasselbe und lügen dabei, dass sich die Balken biegen. Das hässliche Gesicht Trumps ist nur die Spitze des Eisberges.
  • Quacksalber 20.11.2018 22:21
    Highlight Highlight Da haben die Saudischen Killer aber Glück. Der Prinz muss sie jetzt nicht mehr hinrichten lassen.
  • Herbert Anneler 20.11.2018 22:19
    Highlight Highlight Trump hätschelt die Attentäter-Sippe von 9/11. Hochverrat!
  • Bodicore 20.11.2018 22:18
    Highlight Highlight Geld regiert die Welt.
  • Roman Loosli 20.11.2018 22:02
    Highlight Highlight Deal or no deal. Das schwarze Gold und Waffengeschäfte locken. Und das vor versammelter Welt...
  • David Steger 20.11.2018 22:01
    Highlight Highlight Wenn ich genug Geld in den USA investiere, kann ich machen, was ich will! Verstehe 🤔
  • Mr_Burton 20.11.2018 21:58
    Highlight Highlight Entweder ist das absichtlich so übersetzt oder Idiocracy ist bereits eingetroffen
  • Kramer 20.11.2018 21:57
    Highlight Highlight Ein Verrat an Amerikanischen Werten, auch wenn das ja nichts neues ist (einfach etwas mehr im Rampenlicht, „dank“ Erdogan). Aber gerade in wirtschaftlich guten Zeiten werden sich die Leute fragen ob sie blutige Dollars wollen.
    • H. L. 21.11.2018 01:05
      Highlight Highlight Welche amerikanischen Werte?
  • D(r)ummer 20.11.2018 21:55
    Highlight Highlight Wenn ich an den Jemenkrieg denke, verwundert mich das überhaupt nicht.

    Beim Fall Kashoggi werden nochmal alle längst bekannten Tatsachen über das Verhalten der verwöhnten al-Saud's hervorgeholt... zu Fall bringt man sie auch damit nicht.

    Och will hier keinesfalls etwas verharmlosen. Beide Dinge sind unterste Schublade!
  • Scrat 20.11.2018 21:44
    Highlight Highlight Ist da jetzt wirklich jemand überrascht von diesem Statement? Potus hat schon vor Wochen klar gemacht, wo er steht - indem er den Mord nicht klar verurteilt, sondern lediglich die stümperhafte Ausführung bedauert hat.
  • MaskedTruth 20.11.2018 21:42
    Highlight Highlight Er legt sich mit den Leuten ins Bett, die für 9, 11 verantwortlich sind. Aber eben, zuerst kommt das Fressen dann die Moral.
  • Max Dick 20.11.2018 21:41
    Highlight Highlight Wenigstens ist er hier ehrlich. Alle anderen spielen die Entsetzten. Andere fordern rigorose Aufklärung, kündigen Konsequenzen an, machen vielleicht das eine oder andere symbolische. Sobald dann aber Gras über die Sache gewachsen ist, gehts sofort wieder ums gute Geschäft mit den Saudis. Es ist ja nicht erst seit diesem Mord bekannt, wie dieses Königshaus dort tickt.
  • Rim 20.11.2018 21:34
    Highlight Highlight Er hat das bestimmt selber verfasst ;-) Und wir wissen längst, dass wenn er USA sagt, Trump himself meint. Da fliesst viel Geld in die Kassen der "TrumpMafiaFamily". Wie auch immer: Trump hat heute zwei Truthähne begnadigt. Zweimal sich selber ;-)
    • milkdefeater 21.11.2018 04:21
      Highlight Highlight Also rhetorisch klingt's schon nach ihm.
  • napolitain 20.11.2018 21:31
    Highlight Highlight Er ist ein Präsident für sein Land. Was er sagt, hat in diesem Kontext schon seine Berechtigung (wie er es sagt ist wieder was anderes...). Wenn uns das auch nicht gefällt und wenn ich ziemlich sicher auch alleine da stehe mit dieser Meinung. America first - das ist wonach er handelt. Natürlich ohne Moral usw. Aber ehrlich gegen innen und konsequent.
    • sambeat 20.11.2018 22:44
      Highlight Highlight Ehrlich gegen innen und konsequent?? Echt jetzt????
    • max julen 20.11.2018 22:54
      Highlight Highlight du meinst also, mann kann ein kleinkind an die macht stellen, ohne erfahrung, und er tut automatisch nur gutes für sein land und nicht für sein ego?
    • P. Silie 20.11.2018 23:27
      Highlight Highlight Die Leute verwechseln hier eine Analyse mit einer Meinung, deshalb die Daumen runter.. das machen die leider allzu gerne hier. Trump ist der Präsident der Vereinigten Staaten und nicht der EU, UNO, Amnesty International oder sonst wem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jackster 20.11.2018 21:16
    Highlight Highlight Der Mann ist menschlicher Abschaum. Und von den 400 Milliarden gehen 100 in die Korruptionskassen. Was mich am meisten trifft ist die Tatsache, dass Geld über Menschenleben steht und das gelogen werden kann, ohne dass die Welt in Rage gerät und aufsteht. Mir scheint, die Propaganda des dritten Reichs wurde perfektioniert und wir leben in einem Reich, dass die kühnsten Erwartungen übertroffen hat.
    • Bodicore 20.11.2018 22:23
      Highlight Highlight Das Problem ist das sie Welt mit der Welt bereits abgeschlossen hat. Es ist nun mal einfacher zu Hause Netflix zu kobsumieren als sich auf der Strasse eine blutige Nase zu holen.
      Es wird keine Revolution geben weil die welche Geld und Ausbildung haben und selber das Rad drehen können ruhig gestellt sind in Ihrer Zucketwattewelt.

      Nur die Armen gehen auf die Strasse und wer interessiert sich schon für die Armen.
  • Vanessa_2107 20.11.2018 21:16
    Highlight Highlight Ist das nun nicht auch eine Art Freischein "unangenehme" Journalisten in Zukunft los zu werden?
  • Alex1250 20.11.2018 21:10
    Highlight Highlight Die welt ist wegen leuten wie ihm gefährlich
  • Zerpheros 20.11.2018 20:47
    Highlight Highlight Man könnte diesen Verbalerguss auch leicht kürzen:
    Ich habe einen guten Deal mit den Saudis ausgehandelt. Ausserdem strategisch wichtiger Partner. Kronprinz meuchelt Journalisten? Joah, soll vorkommen. Nix Genaues weiss man nicht.
  • Sebastian Wendelspiess 20.11.2018 20:36
    Highlight Highlight Lächerlich. Wenn jemand den Terror unterstützt ist es Saudi Arabien, nicht der Iran.
    • Kramer 20.11.2018 21:59
      Highlight Highlight Es ist ja kein Zufall das die Mehrheit der 9/11 Attentäter Saudis waren.
    • P. Silie 20.11.2018 23:29
      Highlight Highlight Sie unterschätzen den Iran gewaltig..
  • Amadeus 20.11.2018 20:22
    Highlight Highlight Zusammenfassung des präsidialen statements:

    Ich bin super
    Iran ist böse
    Khashoggi ist mir scheissegal
    America first

    (Habe ich schon erwähnt, dass ich super bin)
  • Randy Orton 20.11.2018 20:22
    Highlight Highlight Hätte man sich bis vor 2 Jahren auch nie träumen lassen: der US-Präsident lässt sich von Russland und China einschüchtern, von Nordkorea auf der Nase rumtanzen und wird zum Schosshündchen des Saudi-Arabischen Prinzen.
    • Pafeld 20.11.2018 21:44
      Highlight Highlight Jap. Aber genau das sehen seine Fanboys eben nicht. Trump ist ein sackschwacher Präsident, der entweder zu dumm und/oder zu eingebildet ist, um zu merken, dass er von allen verarscht und über den Tisch gezogen wird. Trump hat man im Sack, wenn man ihm das Gefühl gibt, gewonnen zu haben. Und scheinbar ist er bei diesem Gefühl noch nicht einmal besonders wählerisch.
    • reconquista's creed 20.11.2018 23:49
      Highlight Highlight Ein schwacher Charakter ergibt eine schwache Person. Eine schwache Persönlichkeit einen schwachen Präsidenten.
      So einfach.
    • TodosSomosSecondos 21.11.2018 00:08
      Highlight Highlight Etliche - nein alle - US Präsidenten vor ihm sind genau gleich mit den Saudis ins Bett... offensichtlich ist das unausweichlich... für einmal ist es nicht typisch Trump sondern schlicht typisch US Politik
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schleiger 20.11.2018 20:04
    Highlight Highlight Hauptsache die können Ihre Waffen verkaufen!!!!
  • Butzdi 20.11.2018 20:01
    Highlight Highlight Kurzfassung
    User Image
    • Magnum44 20.11.2018 20:47
      Highlight Highlight Ist das echt?
  • Avalon 20.11.2018 19:52
    Highlight Highlight Wann sind die Statements von Nr. 45 nicht BIZARR?
  • Magnum44 20.11.2018 19:47
    Highlight Highlight Jup, das hat Trump definitiv selbst geschrieben.
    • roger.schmid 20.11.2018 20:32
      Highlight Highlight Die Antworten an Mueller hat er ja scheins auch selbst geschrieben
      User Image
  • max julen 20.11.2018 19:46
    Highlight Highlight Trump interessiert Kashoggi's tot nicht das geringste!

    ein Menschenleben kann die x milliarden Waffen Geschäfte nicht zerstören...

    hat er ja schon bei seinem ersten Statement deutlich gemacht, schlecht sei die Ausführung gewesen!! (nicht das handeln).

    Es lebe die faschistische Regierung in der demokratischen Nation USA!!
    (wendelspiess/walsi, ihr könnt sicher etwas gutes daraus finden....)

    und wer lacht hier sich eins ins Fäustchen? (liebe grüsse nach russland!)
  • Snowy 20.11.2018 19:42
    Highlight Highlight "Der Iran gilt als der weltweit führende Sponsor des Terrors."

    Falsch Mr. President.

    Der weltweit führende, staatliche Terrorsponsor und Förderer des besonders rückwärtsgewandten Islams (Wahabismus) im Westen ist ihr best buddy Saudi Arabien.

    https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/quelle-des-terrors-wie-der-saudische-wahhabismus-die-islamische-welt-beeinflusst/20073268-all.html
    User Image
    • P. Silie 20.11.2018 23:32
      Highlight Highlight Iran steht den Saudis in nichts nach
    • Snowy 21.11.2018 06:45
      Highlight Highlight Silie.

      Befassen Sie sich bitte je 15 Minuten mit der persischen und der saudischen Geschichte.
  • banda69 20.11.2018 19:42
    Highlight Highlight Geld und Gier vor Moral. So sind sie die wirtschaftsfreundlichen Rechtspopulisten. Alles Andere sind Gutmenschen
  • Gummibär 20.11.2018 19:41
    Highlight Highlight BUSINESS AS USUAL


    (journalists are a nuisance anyway)
  • John Henry Eden 20.11.2018 19:41
    Highlight Highlight Die Saudis haben Geld. Niemand fährt ihnen wirklich an den Karren.

    Nach Moral zu rufen lohnt sich leider erst, wenn die Macht des Geldes gebrochen ist.

  • Pasch 20.11.2018 19:40
    Highlight Highlight .
    User ImagePlay Icon
  • Repplyfire 20.11.2018 19:39
    Highlight Highlight Immerhin gibt er offen zu, dass ihm die wirtschaftlichen und strategischen Beziehungen wichtiger sind als amerikanische Werte und Moral oder ein Mindestmaß an Menschenrechte. Verwerflich aber ehrlich.
    • matcha 20.11.2018 20:04
      Highlight Highlight Ehrlich? Krank und widerlich. weg mit ihm, wie auch immer.
    • Citation Needed 20.11.2018 21:41
      Highlight Highlight Offen? Laviert auf 2 A4-Seiten und tut so als wär nix erwiesen, dabei hat die CIA den Saudischen Kronprinzen schwer belastet.
    • reconquista's creed 20.11.2018 23:53
      Highlight Highlight Genau so ehrlich wie ein Mörder, der vor Gericht steht und sagt “ich habe ihn umgebracht weil er mir auf die nerven ging.“
      In solchen Momenten würde ich nicht unbedingt mögliche positive Seiten an einer solchen Aussage hervorheben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paternoster 20.11.2018 19:37
    Highlight Highlight Also bei all seinen unmöglichen Reden, war diese doch irgendwie die beste und irgendwie auch ehrlichste, nein?
  • James McNew 20.11.2018 19:34
    Highlight Highlight Was nicht anders zu erwarten war. Die Geschäfte gehen vor. Und wenn da was stört, wird man „nie alle Fakten erfahren“. Aber die sind ja eh nicht so wichtig, diese Fakten.
    • matcha 20.11.2018 20:02
      Highlight Highlight Die bankrotterlkärung des westens... Nur noch widerlich.
    • BlueRose 21.11.2018 02:45
      Highlight Highlight ...und manchmal sind Fakten einfach auch "alternativ" ... grad so wie's dann passt

      Schrecklich wie dieser Präsident Politik macht. Es geht ihm ja noch nicht mal um Amerika... eher um seine Geschäftsbeziehungen und eigene Vorteile!
      😭 please wake up USA!
  • batschki 20.11.2018 19:31
    Highlight Highlight "Politik ist nicht einfach Hollywood für Hässliche"
    Zitat Kevin Rudd, Austalia, von gestern in der az
  • Unicron 20.11.2018 19:29
    Highlight Highlight Was soll man sagen... War ja zu erwarten.
  • Oh Dae-su 20.11.2018 19:27
    Highlight Highlight Oder zusammengefasst: Es ist uns scheissegal was die Saudis so treiben. Solange sie uns Geld schicken, ignorieren wir den Rest.
  • stookie 20.11.2018 19:27
    Highlight Highlight Jep, es ist schon so. Es liest sich als ob er das ganz selber geschrieben hat. 😭
  • Rerruf 20.11.2018 19:22
    Highlight Highlight Wie heisst es so schön—Geld regiert die Welt !!! Und was noch? Die Saudis haben den Potus voll unter Kontrolle !!!!!

Trump nimmt an Staatsbegräbnis für George H. W. Bush teil

George H. W. Bush war von 1989 bis 1993 Präsident der Vereinigten Staaten. Am Freitagabend ist er im Alter von 94 Jahren gestorben. Der amtierende US-Präsident will 

US-Präsident Donald Trump nimmt am Staatsbegräbnis für den verstorbenen Präsidenten George H. W. Bush teil. «Der Präsident wird Mittwoch, den 5. Dezember, zu einem Nationalen Trauertag bestimmen», teilte Trump-Sprecherin Sarah Sanders am Samstag mit.

Donald Trump und First Lady Melania Trump würden an der Trauerfeier in der Nationalen Kathedrale in Washington teilnehmen. Die staatlichen Trauerfeierlichkeiten sollen sich über mehrere Tage erstrecken.

Es gibt auch kritische Stimmen, wie die des …

Artikel lesen
Link to Article