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«Autos und Teller gewaschen»: Mexikos Sicherheitsminister war einst illegal in den USA



Inmitten des Streits zwischen den USA und Mexiko um illegale Einwanderung hat ausgerechnet der oberste mexikanische Sicherheitsbeamte ein Geständnis abgelegt: Er selbst sei früher zweimal illegal in die Vereinigten Staaten eingereist.

Er habe dies getan, um Geld für sein Studium zu verdienen. «Ich habe Autos und Teller gewaschen. Es war eine Notwendigkeit», sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Alfonso Durazo, nach einem Bericht der Tageszeitung «La Jornada» vom Montag (Ortszeit) bei einem Treffen mit Unternehmern.

epa07317167 Mexican President Andres Manuel Lopez Obrador (C) speaks while accompanied by Secretary of Security and Citizen Protection Alfonso Durazo (L), and the Attorney General of Mexico Alejandro Gertz Manero (R) during an extraordinary session of the Public Security Council, in Mexico City, Mexico, 24 January 2019. Lopez Obrador thanked the governors, legislators and judges for their support in fighting corruption during an extraordinary session of the Public Security Council.  EPA/SASHENKA GUTIERREZ

«Es war eine Notwendigkeit»: Alfonso Durazo, Bild: EPA/EFE

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit der Schliessung der Grenze gedroht, sollten die mexikanischen Behörden nichts mehr gegen die Migranten aus Mittelamerika unternehmen, die ohne gültige Papiere in die USA wollen. Im Februar waren an der Südgrenze der USA rund 76'000 Migranten ohne Papiere aufgegriffen worden – die höchste Zahl seit zwölf Jahren.

Möglicherweise reagierte Trump mit seinem Ultimatum auch auf die jüngsten Berichte über eine neue Migranten-Karawane mit bis zu 20'000 Menschen aus Honduras. Bisher gibt es allerdings keine Hinweise darauf, dass sich tatsächlich eine solch grosse Gruppe auf den Weg in die USA macht. (sda/dpa)

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