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Vollgas rückwärts: Trump erwägt Rückkehr zu TPP – um China eins auszuwischen 



US-Präsident Donald Trump fasst eine mögliche Rückkehr der USA zum transpazifischen Freihandelsabkommen TPP ins Auge. Trump habe seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Wirtschaftsberater Larry Kudlow angewiesen, diese Option zu prüfen.

Dies sagte am Donnerstag seine Sprecherin Lindsay Walters in Washington. Sie machte aber deutlich, dass eine Neuverhandlung über TPP die Voraussetzung sei. Geprüft werden solle, ob es möglich sei, «ein besseres Abkommen» mit den anderen Pazifikanrainerstaaten auszuhandeln. Der Präsident habe immer betont, er sei offen für einen substanziell verbesserten Vertrag.

In this Nov. 9, 2017, photo, U.S. President Donald Trump, left, and Chinese President Xi Jinping prepare to shake their hands after a joint press conference at the Great Hall of the People in Beijing. The brewing China-U.S. trade conflict features two leaders who’ve expressed friendship but are equally determined to pursue their nation's interests and their own political agendas. But while Trump faces continuing churn in his administration and a tough challenge in midterm congressional elections, Xi leads an outwardly stable authoritarian regime. Xi recently succeeded in pushing through a constitutional reform allowing him to rule for as long as he wishes while facing no serious electoral challenge. (AP Photo/Andy Wong)

Will Trump Chinas Präsident Xi Jinping eins Auswischen? Bild: AP/AP

Sollte Trump tatsächlich zu dem Freihandelsabkommen für den pazifischen Raum zurückkehren, wäre dies eine 180-Grad-Wende. Er hatte das Abkommen mit elf anderen Staaten als eine seiner ersten Amtshandlungen nach seinem Antritt im Januar 2017 aufgekündigt. Die Vereinbarung war unter seinem Vorgänger Barack Obama in jahrelangen Verhandlungen erzielt worden. Eines ihrer Hauptziele war es, dem wachsenden wirtschaftlichen Einfluss von China im Pazifikraum entgegenzusteuern.

Schachzug im Handelsstreit mit China

Bei einem Treffen Trumps mit Parlamentariern und Gouverneuren am Donnerstag im Weissen Haus hoben Teilnehmer der Zeitung «Washington Post» zufolge hervor, dass ein Wiederbeitritt zum TPP den USA in ihrem aktuellen Handelsstreit mit China helfen könnte.

TPP war 2016 von den zwölf Staaten unterzeichnet worden. Es sieht unter anderem den Wegfall von Zöllen auf Agrar- und Industrieprodukte vor. Zum Zeitpunkt von Trumps Amtsantritt war das Abkommen aber noch nicht in Kraft. Die elf verbliebenen Mitglieder verhandelten neu über das Abkommen und unterzeichneten dann Anfang März in der chilenischen Hauptstadt Santiago eine reduzierte Variante mit dem Namen CPTPP.

Die Mitgliedsländer Australien, Kanada, Chile, Japan, Mexiko, Neuseeland, Malaysia, Peru, Singapur, Vietnam und Brunei wollen damit einen gemeinsamen Markt mit 500 Millionen Einwohnern schaffen. (sda/afp/reu)

In unter 9 Stunden einen Bahnhof aus dem Boden stampfen

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Video: srf

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13
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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 13.04.2018 22:32
    Highlight Highlight Antiamerikanisten sind kleingeistige Egozentriker und nicht besser als all die anderen xenophob Rückständigen .
  • Toerpe Zwerg 13.04.2018 10:27
    Highlight Highlight Huch, Obamas Strategie ist zurück!
    • rauchzeichen 13.04.2018 13:07
      Highlight Highlight kann nicht sein, das ist und war immer die strategie des stabilen genies trump! obama wollte nie sowas. bitte arbeite an deinem zwiedenken... btw, wer war dieser obama nochmal?
  • Snowy 13.04.2018 09:44
    Highlight Highlight Money first, politics 2nd.

    Nach dieser Prämisse handeln die meisten Politiker. Trump kündigt allerdings immer zuerst einen politischen Alleingang an, bis er merkt, dass er Geld und/oder Macht verlieren wird - um danach umzuschwenken.

    Try and error - also genau so wie er (mit riesigem Misserfolg) sein Business geführt hat.
  • Pius C. Bünzli 13.04.2018 09:14
    Highlight Highlight Kann man den US Markt nicht ebdlich mal sanktionieren?
    • Toerpe Zwerg 13.04.2018 10:27
      Highlight Highlight Wozu?
    • dan2016 13.04.2018 10:31
      Highlight Highlight Bünzli, was möchtest Du sanktionieren? Jedesmal wenn Trump sich selber in die Füsse schiesst nochmals zusätzlich schiessen?
    • rauchzeichen 13.04.2018 10:53
      Highlight Highlight typisch bünzli, anstelle zusammenarbeiten einfach mal sanktionieren. einfach mal dagegen sein. und dabei vergessen, dass genau diese gegeneinander der ursprung der meisten probleme ist, welche sich staaten stellen. dass dieses gegeneinander menschen arm macht, da das geld ausgegeben wird, um andere staaten klein zu halten. diese verbohrtheit in nationen und die aversionen gegen andere. aber dann motzen, wenn menschen auf der erde in richtung wohlstand wandern. ich hoffe ich tu dir unrecht mit dieser einschätzung, aber diese denke bringt mich auf 180.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blueberry muffin 13.04.2018 08:42
    Highlight Highlight Da hatte Trump eine gute Tat in seinem Leben vollbracht und jetzt will er das rückgängig machen?

    Hätte man ja gleich Hillary wählen können.
    • swisskiss 13.04.2018 13:33
      Highlight Highlight Da lässt man sich von einem Schwätzer blenden und stellt nach 500 Tagen im Amt fest, was für eine Luftpumpe Trump ist?

      40 (!) Jahre lang hat Trump bewiesen, dass man ihm weder im Privaten noch beim Business trauen kann und das sein Wort nichts wert ist.

      Und nun reibt man sich erstaunt die Augen?

      Trump, das lebende Beispiel des Adenauer Zitats: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"

      Einsteins These über die Dummheit wieder mal wunderbar bewiesen. Beim Universum dauerts noch....
  • Tobi-wan 13.04.2018 08:19
    Highlight Highlight 2 x 3 macht 4 - widdewiddewitt und 3 macht 9e !
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