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Schüler haben keinen Bock auf Selfies mit drittmächtigstem Mann Amerikas



In den USA reisen Schüler in der achten Klasse traditionellerweise nach Washington, um die politische und kulturelle Metropole zu besichtigen. Eine Gruppe aus New Jersey bekam sogar die Gelegenheit, sich mit Paul Ryan, dem Sprecher des Repräsentantenhauses, fotografieren zu lassen.

epa05989793 US Speaker of the House Paul Ryan holds his weekly news conference on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 25 May 2017. Speaker Ryan said that the Republican House candidate in Montana who assaulted a reporter should apologize.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Paul Ryan. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Die Möglichkeit, ein Foto mit dem hochrangigen Politiker zu machen, stiess bei der Hälfte der Rund 200 Schüler jedoch nicht auf Begeisterung. Rund 100 Achtklässler weigerten sich, mit dem Republikaner zu posieren. «Ich möchte kein Foto mit jemandem machen, mit dem ich mich nicht identifizieren kann», erzählte der 13-jährige Matthew M. der Washington Post. Desweiteren nannte der Schüler Ryan einen «Mann, der seine Partei über das Land stellt».

Der Nachrichtenseite The Village Green erzählte die 14-jährige Wendy W.: «Ich finde, das Foto zu machen, bedeutet, dass man den politischen Ansichten zustimmt – und ich stimme seinen politischen Ansichten nicht zu. Also entschied ich mich dafür, nicht auf dem Foto zu sein.»

Ryan postete auf Instagram ein Foto von dem Treffen mit den Schülern. Berichten zufolge sassen die Protestierenden Jugendlichen auf einem gegenüberliegenden Parkplatz und blieben dem Fototermin fern. Laut dem US-Sender «ABC» habe der Politiker von der Protestaktion gar nichts mitbekommen. 

Besonders viele Fans hatte der Republikaner auch nicht bei denen, die sich mit ihm ablichten liessen. «Ich dachte, es wäre interessant, einen der Abgeordneten unseres Landes persönlich zu sehen, auch wenn ich viele seiner Ansichten völlig ablehne», sagte Alex K. dem Washingtonexaminer.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dave1771 29.05.2017 21:43
    Highlight Highlight drittmächtigster Mann und solch hässliche Schuhe?
  • neutrino 29.05.2017 18:39
    Highlight Highlight Bin Anti-Trump, Anti-Ryan, Anti-Republikaner - aber sorry, hier werden Kinder von der Washington Post bzw. Watson für politische Zwecke eingespannt. Dienlich ist das der Sache nicht.

    Desweiteren äussern sich 13jährige Kinder politisch nicht so differenziert - entweder wurden ihre Aussagen ihnen im Munde verdreht, oder sie haben die Aussagen von ihren Eltern auswenig gelernt.

  • Evan 29.05.2017 16:41
    Highlight Highlight Inwiefern solche Meinungen wohl die Eigenen und nicht die der Eltern sind?
    • Randy Orton 29.05.2017 17:59
      Highlight Highlight Inwiefern sind deine Meinungen deine eigene und nicht die deiner Eltern?
    • Chrigi-B 29.05.2017 18:14
      Highlight Highlight Wir haben 2017! Informatinen sind via Internet einfach zugänglich. In dem Alter teilt man kaum die politische Meinung der Eltern🙄
    • Laut_bis_10 29.05.2017 18:32
      Highlight Highlight Während der Pubertät vielleicht eher die gegenteilige Meinung der Eltern. Einfach aus Trotz.
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