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ARCHIV - Eine muslimische Schülerin sitzt am 23.06.2009 in einem Ganzkörper-Badeanzug (Burkini) am Rande eines Schwimmbeckens. Zwei muslimische Eltern aus Basel wehren sich vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof dagegen, ihre Töchter zum gemischten Schwimmunterricht zu schicken - ihr Glaube verbiete dies. (alternativer Bildausschnitt) (KEYSTONE/DPA/A2070/_Rolf Haid)

Der Ganzkörper-Badeanzug ist nicht überall gern gesehen.   Bild: DPA dpa

Vermieter wirft Burkini-Trägerin aus Pool – und verlangt 490 Euro für Reinigung

In Südfrankreich badete eine Frau  im Ganzkörper-Badeanzug im Swimming-Pool eines Ferienhauses. Der Vermieter stellt ihr nun eine saftige Rechnung. 



Die Sommerferien entwickelten sich für eine muslimische Familie im gemieteten Ferienhaus in der Nähe von Marseille zum Albtraum. Ohne sich etwas zu denken, badete die Frau in ihrem Burkini im Swimming-Pool.

Wie das französische Kollektiv gegen Islamfeindlichkeit (CCIF) mitteilte, tauchte am zweiten Tag plötzlich ein Wächter auf und scheuchte sie wegen des Ganzkörper-Badeanzugs aus dem Pool. 

Damit nicht genug. Der Vermieter liess das Wasser ab und ordnete an, den Pool zu reinigen. Deshalb soll er die Kaution in der Höhe von 490 Euro zurückbehalten haben. 

«Ich bin schockiert, mein Tenue ist schliesslich auch ein Badeanzug», sagte die Frau laut CCIF. 

Es ist nicht der erste Burkini-Fall, der in Südfrankreich hohe Wellen schlägt. Einige Gemeinden an der Côte d’Azur hatten im vergangenen Sommer das Tragen der Ganzkörperanzüge an öffentlichen Stränden untersagt. Das höchste französische Verwaltungsgericht hatte das Verbot jedoch Ende August 2016 in einer Gemeinde gestoppt.

Hidschab & Co. – islamische Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

(amü)

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